| SlR.hl33 [S3.F4]  
zwidelft.gif

Rostocks Trumpf! (3)

"Ruder hart steuerbord! Kurs Stadthafen!!!" - Fortsetzung

Inhalt: 
Rostocks Trumpf! (4) (Forts.) 06.03.2014
Danach ist davor!!! 01.03.2014
Politik ohne Geschäftssinn 28.02.2014
Bürgerentscheid abgelehnt 27.02.2014
Fotos: Mahnwache TSR 27.02.2014
Auf zum Bürgerwillen! 25.02.2014
Millionendeal? 23.02.2014
Tradiwende!? 19.02.2014
Disput ums Tradi 11.2.2014 ff
Her mit dem Bürgerentscheid! 08.02.2014
Für Mahnwache vorm Rathaus 01.02.2014
Eine Lobbyistin macht Druck 11.01.2014
Maritimes Flair in den Stadthafen! 06.11.2013
"Schiffsgarten"??? 23.09.2013
"Tradi" in den Stadthafen! 13.09.2013
Fehlende Wertschätzung! 04.08.2013
IGA-Park NO - Stadthafen YES!? 13.07.2013
Dreimal Ahoi, "DRESDEN"!!! 08.06.2013
"Büchner" ade - "Dresden" ahoi! 30.05.2013
Eyecatcher "Tradi"- nur in City! 14.04.2013
Maritimer Rat in Rostock 17.03.2013
Gärtnerin hält am "Tradi" fest 07.03.2013
Wie man es viel BESSER macht! 13.10.2012
Wie man es NICHT machen sollte 13.10.2012
Kultur ist Chefsache - Schritt ... 29.07.2012
In Rostock im 60. Jahr der DSR 07.05.2012
Zur Verholung ... Rostock 2011 29.12.2011
slr-tradi-slrde033.jpg
slr-tradi-ba2902-kl.jpg
slr-tradi-ba4318-kl.jpg

Zur Verholung und maritimen Meile im Stadthafen Rostock 2011

Werte Mitstreiter und Spender für die Verholaktion des Traditionsschiffes mit seinem Schifffahrtsmuseum in den Stadthafen bzw. für die Einrichtung einer maritimen Meile im Stadthafen Rostock.

Die Politiker der Bürgerschaft Rostocks haben sich in zwei Beschlüssen für den Verbleib des Tradi im Garten der ehemaligen IGA entschieden. Das ist jetzt zwar so, kann aber bei einer Bürgerschaft, für die die Tradition und Geschichte der Hansestadt Rostock wieder einen bedeutenderen Platz neben Zoo und Theater erfährt, anders sein. Wir kämpfen weiter. Vielleicht gibt es im Zusammenhang mit der verrostenden Georg Büchner eine neue Situation.

Zusammen mit den UFR haben wir eindeutig bewiesen, dass die absolute Mehrheit, nämlich 7.200 Rostocker dafür und nur 20 (in Worten Zwanzig) dagegen waren. Leider ist diese Unterschriftensammlung aus verschiedenen Gründen nicht zum Bürgerbegehren gemacht worden und kann es nun nicht mehr werden. Trotz dieser Unterschriftensammlung und eines Schreibens an jeden einzelnen in der Bürgerschaft, in dem zum Bekenntnis zur Hansestadt Rostock und nicht für Parteien und Personen aufgerufen wurde. Darin war auch der Finanzierungsplan - nämlich Nullkosten für die Hansestadt - enthalten. Keine Reaktion, keine Nachfrage, kein Interesse, auch nicht auf die zahllosen Aktivitäten in den Medien. Die Beschlüsse wurden gefasst, obwohl das letzte von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten für den Stadthafen sprach, obwohl andere Gutachten das auch sagen, obwohl kein Museumskonzept dafür vorlag und obwohl die Befürworter des Tradi im Garten kein Finanzierungskonzept vorlegten.

Wir möchten uns auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Spendern und Unterstützern bedanken. Das Spendenkonto existiert weiter. Neben den Terminspendern, die uns verlassen haben und Gutscheinen, die ungültig wurden, verbleiben auf dem Konto weiterhin 11.000 EUR.

Zur Zeit wird an einem maritimen Rat für Rostock und an einer maritimen Stiftung der Hansestadt Rostock gearbeitet. Wir sind der Auffassung, dass Rostock eine starke maritime Lobby braucht. Ohne diese wird vielleicht auch der Stadthafen zur blühenden Wiese. Dieser Trend zur Natur ist auch auf dem Tradi schon gut zu erkennen.

Wir geben nicht auf und wünschen allen Mitstreitern einen guten Rutsch in ein maritimes 2012 und das bei guter Gesundheit.

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vors. Seeleute Rostock e.V.

Flyer-UFR-Tradi-a.jpg Flyer-UFR-Tradi-b.jpg slr-tradi-garten-2010-01.jpg slr-tradi-garten-2010-02.jpg slr-tradi-garten-2010-03.jpg slr-tradi-garten-2011-04.jpg

29.12.2011 Nach oben ^

In Rostock im 60. Jahr der DSR

Fast 800 Jahre Hansestadt Rostock. Im 60sten Jahr der Gründung der Rostocker Deutschen Seerederei geht es noch immer um die Schicksale von nur zwei nach wie vor "beinahe" erlebbaren ehemaligen DSR-Schiffen, die in bester Hanse-Tradition in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts dem florierenden Handel in Europa und mit allen Ländern der Erde dienten. Das einstige kombinierte Fracht- und Passagierschiff MS "Georg Büchner" wurde zwar vor dem Abbruch bewahrt und dann städtisches Bildungs- und Hotelschiff - sogar mit Denkmalstatus, der sich allerdings eher wie Makulatur annimmt. Wie soll es mit ihr weiter gehen? Stellt sich etwa die Frage, ob die "Büchner" oder doch das "Tradi"? Stephan Bohnsack deckt in seinem Artikel MS Georg Büchner - Denkmal oder nicht...pdficon.gif einige Hintergründe auf.

07.05.2011 Nach oben ^

Kultur ist Chefsache - Schritt des Oberbürgermeisters war längst fällig...

Zu: Oberbürgermeister nimmt Kulturressort unter seine Fittiche

Eigentlich gehörte das Ressort Kultur schon längst in Hände von Leuten mit Visionen, die in der Lage sind, Kultur in ihrer ganzen Vielfalt zu erfassen, zum Wohle Rostocks zu entwickeln und nicht, wie es seit längerer Zeit scheint, in eine Monokultur münden zu lassen. Die große Summe des Kulturbegriffs wird in Rostock schon lange nur einseitig aufs Theatergeschehen reduziert, ohne jedoch insgesamt die breite, historisch-kulturelle Entwicklung der Stadt gebührlich einzubeziehen. Speziell ist es die Entwicklung des Maritimen in Schiffbau, Fischerei, Hafen und Seefahrt, die Rostock nachhaltig und immer noch prägt, sich in kulturellen Ereignissen aber immer weniger wiederfindet. Theater ist auch für uns wichtig und in einer Stadt wie Rostock notwendig, aber wie soll man sich als Bürger erklären, dass solche Vorschläge wie die Errichtung einer maritimen Meile im Stadthafen und die Veränderung des Standortes der schwimmenden Relikte Gegenwind und Nichtachtung ausgerechnet auch von Seiten des Verantwortungsbereiches von Frau Melzer erfahren, wo es unter deren Leitung andererseits seit Jahren nicht einmal gelingt, endlich eine für den städtischen Tourismus tragfähige und für die Stadt wirtschaftliche Museumskonzeption zu schaffen. Hier aber wäre genau der Ansatz für eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung, wie auch das bisherige Interesse am Wirken des Eisbrechers "Stephan Jantzen" deutlich zeigte. Der Tourismusbereich der Stadt machte es beschämenderweise dann vor, kaufte mit viel Steuergeld Fremdmeinungen von einer Berliner Agentur, als Gutachten. Mangel an Kreativität? In Rostock ist es jetzt höchste Zeit, Kultur zur Chefsache zu machen und den Riesenbereich von Frau Melzer, auch gegen deren Willen, zu entlasten. Es geht schließlich um unsere Stadt! Der OB hat deshalb die volle Zustimmung unserer Vereinsmitglieder, denn wer in dieser Stadt Leitungspositionen besetzt, aber keine Visionen besitzt, kann auch keine zukunftsweisenden Impulse geben.

Stephan Bohnsack
Seeleute Rostock e.V.

Hintergrund: warnow-kurier.de/.../Warnow-Kurier-am-Mittwoch_vom_25.07.2012...
Senatorin Melzer soll Teile ihres Riesenbereiches abgeben. Das will sie jedoch nicht. Helle Aufregung im Rostocker Rathaus. OB Methling möchte das Amt für Kultur- und Denkmalpflege mit dem Amt für Städtische Museen verschmelzen. Diese Symbiose soll ab 1. September dem Stadtplanungsamt zugeordnet werden, also seinem Verantwortungsbereich.

29.07.2012 Nach oben ^

Wie man es NICHT machen sollte

Neuausrichtung des IGA-Parks mit dem maritimen Museum?

Man hatte: ... am 20.09.2012 an die IGA Rostock 2003 GmbH eine E-Mail geschickt und einmal nachgefragt, wie es nun weitergeht mit der Nachnutzung des IGA-Geländes nach der grünen Weltausstellung am Meer im Jahr 2003. Die Antwort kam heute [am 12.10.2012] per Briefpost. Das Schreiben ist im Anhang beigefügt. [Öffnen]

Die Öffentlichkeit soll an der Planung der zukünftigen Gestaltung des IGA-Geländes mit dem maritimen Museum, dazu gehört auch das Rostocker Traditionsschiff, beteiligt werden. Dies bedeutet, dass die Bürger ebenfalls Vorschläge an die Rostocker Stadtverwaltung herantragen können. Vereine sind ebenso aufgerufen, mitzuwirken. Ich denke, dass sie dieses tun werden. Es werden bestimmt viele Vorschläge von mehreren maritimen Vereinen unterbreitet werden.

Falls ... Interesse
[bestünde], einen Vorschlag einzureichen, ist dies unter der folgenden E-Mail-Adresse möglich: info@iga2003.de. Oder man schickt einen Brief an die nachstehende Adresse: IGA Rostock 2003 GmbH, Schmarl-Dorf 40, D-18106 Rostock. Die Post wird dann an die zuständige Behörde der Rostocker Stadtverwaltung weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen ...

Unsere Meinung zu dem Treiben:

Die Aufforderung dazu haben wir schon vor längerer Zeit vom Förderverein erhalten. An diesem Unfug hat sich nichts geändert. Es gehört zu den Bemühungen, am Zustand nichts zu verändern und der Öffentlichkeit anzuzeigen, ja, wir bemühen uns doch, wo bleibt die Unterstützung. Hier stimmt das Fundament nicht, egal, was man darauf bauen möchte - es geht einfach nicht. Damit wird nur Zeit geschindet. Das ist die Politik aller Politiker. Ob in Rostock oder in Europa beim verfluchten Gehabe mit dem ESM für Europa. Wir schauen zu und lassen machen - das wird sich bitter rächen!

Seeleute Rostock e.V.

13.10.2012 Nach oben ^

Wie man es viel BESSER macht

Vom Wrack zum Museumsschiff!

MS VITYAZ (IMO 5382609) @ ShipSpotting.com fremdlink.gif (hier 2 von 13 Fotos, Stand Oktober 2012):
   fremdlink.gif
© Gena Anfimov © Denis

Immer Hoffnung: Ich fand auf shipspotting.com das Wrack der Vityaz in den 1980er Jahren. Heutzutage ist sie Museumsschiff in Kaliningrad. Gebaut 1939 in Deutschland.

Eddie Bor, Holland

Unsere Meinung dazu:

Ja, das tut gut zu sehen, wie andere mit ihren Schätzen umgehen!

Dass wir unsere Politik nicht beeindrucken - die handelt nur unter Druck - und der bleibt bisher aus. Man sieht ja selbst bei "Mitstreitern", wie auch Zweifler am Fundament der einzig richtigen Entscheidung für Rostock kratzen.

Seeleute Rostock e.V.

Mehr zur VITYAZ unter http://de.wikipedia.org/wiki/Vityaz_(1939) fremdlink.gif.
Standort der VITYAZ inmitten der Stadt! S. google.de/maps?q=Kaliningrad,... fremdlink.gif.
Das Foto links mit dem unschönen Anblick wurde dort inzwischen entnommen.

13.10.2012 Nach oben ^

Gärtnerin hält am "Tradi" fest

IGA-Park soll Erholungs- und Freizeitgelände werden.

slr-tradi-garten-oz-20130306.jpg

Unsere Meinung dazu:

Ja, wir haben für die maritime Tradition Stellung bezogen mit einem Standort des Schifffahrtsmuseums im Stadthafen. Das Alleinstellungsmerkmal des Schiffes hat auch der Architektensprecher betont - ihr Auftrag für ca. 100.000 EUR ist aber die Entwicklung des IGA-GELÄNDES. Das Störfeuer gegen den Stadthafen kommt aus der Bürgerschaft, deren Präsidentin gleichzeitig IGA-Aufsichtsratsvorsitzende ist. Ca. 100.000 Rostocker Bürger, mit maritimer Berührung, und 7.200 Rostocker mit ihrer Unterschrift bei nur 10 Gegnern sprechen eine andere Sprache. Nicht zuletzt die 400 Spender mit je 25 EUR für die maritime Meile zeigen maritimes Herzblut für Rostock. Die Verfechter des aufgebrezelten (durch Schifffahrtsmuseum) IGA-Parkes kamen mit Hinweisen wie, die maritime Tradition begann schon vor dem Tradi. Das ist richtig, aber wie die Bürgerschaft Rostocks mit diesem maritimen Erbe umging, sehen wir an der VORWÄRTS und der UNDINE. Da kamen Vorschläge wie, "das Schiff Lila zu malen - wegen des Blickfangs", oder einer besseren Beschilderung. Frau Jens gab zu, bei ihrem ersten Besuch auch versehentlich durch den Tunnel gefahren zu sein - soviel zu Wissen und Engagement unserer Bürgerschaftspräsidentin. Es wird sich nichts ändern, da die Touristenbusse nicht nach Schmarl kommen werden. Es ist alles Geldverschwendung und zielt nur in Richtung der Erhaltung des IGA-Parkes, wofür Frau Jens verantwortlich ist.

Wir werden neue Verbindungen zur Erhaltung des maritimen Erbes in Rostock herstellen und versuchen, die Renaturierung des "Tradi" zu stoppen. Dazu gibt es schon einen maritimen Rat in Rostock und einen Verein, der das Maritime Erbe im Namen trägt.

Wir geben nicht auf, das Schifffahrtsmuseum ist deutsches Kulturgut und nicht Gartenzwerg für einen Park.

Hans-Jürgen Mathy
Vorsitzender Seeleute Rostock.de

07.03.2013 Nach oben ^

Maritimer Rat in Rostock

slr-tradi-iga+mrat-nnn-130314.jpg
Quelle: NNN vom 14.03.2013

Richtigstellung zum Artikel:

Man sollte mit den Zeitungsleuten nicht mehr sprechen oder eine Vorab-Info verlangen, was sie nicht wollen. Ich habe natürlich nicht für den maritimen Rat gesprochen, sondern die Vorgeschichte, die zur Gründung dieses Rates führte, erklärt.

Hans-Jürgen Mathy
Vorsitzender Seeleute Rostock e.V.

17.03.2013 Nach oben ^

Eyecatcher "Tradi" - nur in City!

slr-tradi-iga+nutz-blitz-130414.jpg
Quelle: Blitz Am Sonntag vom 14.04.2013   Ausriss zum Vergrößern anklicken.
Besten Dank für die Zusendung an Peter Zintl, Berlin.

Das "Tradi" gehört in den Stadthafen, um dort endlich zum gehörigen "Eyecatcher" und mehr zu werden. Der IGA-Park bietet sich als Anlage für Freizeitsport gut an. Dafür wäre das "Tradi" dort aber im Wege! Eine interessante Wortmeldung. Zum Weiterlesen auf obigen Ausriss klicken.

14.04.2013 Nach oben ^

"Büchner" ade - "Dresden" ahoi!

Unmittelbar nach dem erschreckenden Desaster um MS GEORG BÜCHNER 2013 startete die Ostsee-Zeitung online eine Umfrage, ob das "Tradi" in den Stadthafen verlegt werden soll. Hier das Ergebnis:

OZ-20130529-UmfrageTradiStadthafen.jpg
Quelle: Ostsee-Zeitung online vom 29.05.2013
Besten Dank für die Zusendung an Heiko Wollenberg, Rostock.

Prozentual gesehen ein klares Votum Pro Verlegung der "Dresden" in den Rostocker Stadthafen! Stimmenmäßig gesehen leider wieder nur eine "Lappalie" für Entscheidungsträger in Rostock.

Entscheidungsträger ohne solche Visionen: Rostock als eine Patenstadt der international kulturhistorisch wertvollen Stadt Dresden präsentiert stolz das historische Frachtschiff "Dresden" (Bj. 1958) in City-Nähe, in ihrem historischen Stadthafen, gut zugänglich für jedermann, ob nun jung oder alt, Einheimischer, Tourist, Tagesbesucher oder sogar internationaler Cruiser, fesselnd ob der historischen Konstruktion, faszinierend ob der musealen Schiffbau- und Schifffahrtsexponate.

Jedoch schon die Rückbenennung zur "Dresden" scheint wieder einmal wegen individueller Befindlichkeiten einzelner Personen zu einer weiteren Provinzposse zu mutieren.

Der Taufname DRESDEN für das "Tradi" ist bereits von Frau Dr. Selling, den meisten maritimen Vereinen und maritimen Personen und auch vom SSMR selbst befürwortet worden. Der gute und längst gedachte Gedanke, den originalen Namen des Schiffes wieder anzubringen, ist sogar von seiten der Denkmalbehörde abgenickt worden. Es gibt aber immer einen oder mehrere Querschläger. So auch wohl in diesem Fall.

Es muss doch bei ein wenig gutem Willen möglich sein. Der langjährige Name "Traditionsschiff Typ Frieden" ist achtern bereits wieder zu lesen und kann die Herzen all dessen Anhänger erfreuen. Damit ist auch dem Anspruch der bisherigen Werbung gerecht geworden. Am Vorschiff ist es aber OHNE zusätzliche Kosten möglich, da hier die Malerarbeiten erst beginnen. In der ganzen Welt gibt es nur dieses Museumsschiff, dem der ursprüngliche Name verwehrt werden soll?

Das Anbringen von 6 (Sechs) Buchstaben statt 33 (!) kann logischerweise nicht mehr kosten. Übrigens ist der Name DRESDEN am Vorschiff wegen der Schweissspuren des aufgebrannten Namens (ehemals Stahlbuchstaben) noch immer deutlich zu erkennen. Es braucht also nicht gekörnt werden. Wir sind auch bereit, mit Folien der Fa. BOOB zu unterstützen.

Unten die Geschichte mit der OB Dresdens. Wir waren nicht als Privatpersonen, sondern offiziell mit dem Mandat der Stadt Rostock und dem Wissen des Schifffahrtsmuseums in Dresden, und wir führten ein Begleitschreiben der Stadt Rostock für uns an die OB Dresdens mit. Allerdings haben wir alles privat bezahlt - so ist heute die Pflege des kulturhistorischen Erbes.

30.05.2013 Nach oben ^

Dreimal Ahoi, "DRESDEN"!!!

Der ursprüngliche Name "DRESDEN" seit 6. Juni 2013 weithin sichtbar am Bug des Schiffes und die Bezeichnung "Traditionsschiff Typ Frieden" am Heck werden nun allem gerecht werden. Die Besucher des SSMR noch in Rostock-Schmarl und hoffentlich bald im Stadthafen Rostock werden das Schiff richtig als "DRESDEN" wahrnehmen und so ins Land und rund um die Erde tragen, die seit über 40 Jahren für sich selbst schon traditionsreiche Marke "Traditionsschiff Typ Frieden" bleibt bewahrt, Dokumentationen mit dem Aspekt "Traditionsschiff Typ Frieden" (ex "Dresden") behalten ihren Bezug und können sukzessive aktualisiert werden, maritime Dresdner, Rostocker und DSR-Geschichte wird offen zurückgerufen, sowohl die erneuerte Patenschaft der Stadt Dresden mit der "DRESDEN" (Baujahr 1958) als auch die bestehende Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Rostock werden sichtbar demonstriert, und nicht zuletzt kann der Spitzname "Tradi" nach wie vor kursieren. Wieder "DRESDEN" am Traditionsschiff - kurz, korrekt und kongenial!!!

slr-tradi-slrde032-m.jpg slr-tradi-slrde033-m.jpg

Und Pressemeldungen dazu:
SVZ-Tradi-mit-neuem-Namen-07062013.jpg

Tradi-Dresden_NNN_11062013.jpg

08.06.2013 Nach oben ^

IGA-Park NO - Stadthafen YES!?

Nach dem verwerflichen Abstoßen der "Georg Büchner" zum Abbruch und daraus resultierendem Untergang (vgl. MS "Georg Büchner" 2013) sowie dem Wegschleppen des ehemaligen Eisbrechers "Stephan Jantzen" (vgl. STEPHAN JANTZEN) und der damit nunmehr leeren Kaikante im Stadthafen kam in allen Medien eine neuerliche Diskussion um die Verlegung des SSMR mit dem "Tradi" in den Stadthafen auf. Der OB erinnerte sich plötzlich auch wieder an unsere erfolgreiche Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren "Tradi in den Stadthafen" (vgl. Rostocks Trumpf! (1) und Rostocks Trumpf! (2) im Zeitraum vom 8.6. bis 9.11.2010) und wollte mit der in diesem Jahr anstehenden Bundestagswahl (22.9.2013) zur Frage einen Bürgerentscheid durchführen lassen. Erwartungsgemäß ist sein Vorstoß in der Bürgerschaft umstritten, wenn nicht sogar ablehnend aufgenommen worden. Letztendlich wurde die Vorlage zunächst zurückgestellt, weil die "Fördermittelfrage" noch genau zu untersuchen sei. Somit wird sich die Bürgerschaft erst in der Oktober-Sitzung mit diesem Thema auseinandersetzen. Unterdessen fordert der neu gebildete Maritime Rat für Rostock, in dem wir aktiv mitwirken, die Präsidentin der Bürgerschaft auf, gemeinsam mit allen politisch Verantwortlichen der Hansestadt Rostock eine Entscheidung zur Entwicklung des Geländes des Stadthafens für die Zukunft voranzutreiben und dabei alle maritimen Vereine einzubeziehen, damit die vielfältigen Interessen und unsere maritime Tradition entsprechend berücksichtigt werden können.

13.07.2013 Nach oben ^

Fehlende Wertschätzung!

... Allerdings war es damals auch noch üblich, die Arbeit anderer wertzuschätzen, was heute nicht mehr interessiert ... schade! Und so gehen die Leute fast ausschließlich dorthin, wo es Events gibt und viele angesagte Highlights geboten werden. An der Stelle kommen dann die Vereine eben zu kurz, was es schwer macht. Da reicht es in Schmarl halt nicht, ein Schiff zu präsentieren, da erwarten die Leute sonstwas. Und es wird 'ne Menge geboten, was auch 'ne Menge Arbeit macht, nur keiner siehts. Als ich dort war, waren auch Kinder, denen das McDonalds fehlte ... Mir fiel an der Stelle die fehlende Mühe der Stadt Rostock bei der Präsentation Ihres maritimen Erbes auf. Das wäre der Weg, den Seeleuten den nötigen Respekt zu zollen! Die "Dresden" gehört zusammen mit den anderen Exponaten längst dorthin, wo der Liegeplatz der "Büchner" war!! Schließlich - was wäre Rostock denn ohne die Arbeit der Seeleute, der Warnowwerft. Es gäbe ohne die damaligen Anstrengungen gar keinen Überseehafen, den Rostock jetzt dazu benutzt, Luxusliner anzulocken. Die haben sicher ihre Berechtigung, natürlich. Doch was sollen sich die Touristen denn ansehen? Die Stadt! OK! Und sonst ...? Vielleicht doch die "Dresden" im Stadthafen ... und vielleicht sogar mit McDonalds daneben ......?! An der Stelle kommen dann halt Leute wie Du und Hr. Mathy und Hr. Müller und "UNS" Captain Gerd Peters ... und viele andere ehemalige und aktive Seefahrer, die die Tradition pflegen. Und der Hochseefernfahrer und Möchtegern-Decksmatrose Ingo hält seinerseits vom Erzgebirge aus die Fahne der Tradition im Wind, um seinen Respekt Euch zu zollen! Nicht zuletzt auch, weil mein bester Freund Seemann ist.
Also - weiter die besten Wünsche an Dich und an den Verein Seeleute-Rostock.
Grüße nach Hamburg.
Euer treuer Hochseefernfahrer Ingo

Ingo Kerber, Schwarzenberg, 3.8.2013

04.08.2013 Nach oben ^

"Tradi" in den Stadthafen!

Hallo Freunde,

jetzt sind wir mit unserem Anliegen auch auf YouTube zu sehen. Klickt mal an und schaut rein:

Hans-Jürgen Mathy
Vorsitzender Seeleute Rostock e.V.

13.09.2013 Nach oben ^

"Schiffsgarten"???

Hallo Freunde,

schaut euch das mal an, mit wie viel Energie diese Frau versucht, ihr Ziel, als Vorsitzende des Aufsichtsrates der IGA, durchzusetzen. Sie nimmt sogar das Wort Maritim in den Mund, obwohl jeder, der sich damit beschäftigt, sieht, dass eine höhere Besucherzahl nur im Stadthafen erzielt wird. Dazu gibt es bei YouTube auch ein Video von den Befürwortern des Schifffahrtsmuseums im Stadthafen (s.o.) - leider haben wir keine Lobby in der Bürgerschaft und schon gar nicht bei der Vorsitzenden - wie hier zu sehen. Der Garten soll sich das Schiff holen - diese Renaturierung ist sicher nicht in unserem Sinne.

Hans-Jürgen Mathy
Vorsitzender Seeleute Rostock e.V.

Und dort auch zum Nachlesen: NNN, 21.09.2013, IGA-Park wächst über sich hinaus fremdlink.gif.

Sowie: DAS IST ROSTOCK.DE, 23.09.2013, Für 18 Millionen Euro bis 2018 zum "Schiffsgarten" fremdlink.gif.

23.09.2013 Nach oben ^

Maritimes Flair in den Stadthafen!

Tradi-Gaestewunsch_02062013.jpg

06.11.2013 Nach oben ^

Eine Lobbyistin macht Druck

OZ-20140110-IGA-Konzept.jpg

Die Bürgerschaftspräsidentin, die gleichzeitig die Vorstandsvorsitzende des ehemaligen IGA-Parks ist und somit einem der Öffentlichkeit eigentlich widerstrebenden Interessenskonflikt unterliegt, möchte gegen den Willen der Rostocker Bürger vollendete Tatsachen schaffen.

84 % der Bürger stimmten bei der NDR-Umfrage für den Stadthafen als Heimstätte des Schifffahrtsmuseums, 7.200 Unterschriften wurden gesammelt, 400 Unternehmen, Vereine und Personen haben Geldspenden gegeben - 100.000 Rostocker sind mit der See- und Hafenwirtschaft verbunden.

Damit sollen Bestrebungen wie das Bürgerbegehren und alle anderen Aktivitäten ausgeschaltet werden. Fragt denn keiner danach, wo diese Masse Geld für dieses ebenso zukunftslose Projekt herkommen soll? Fragt denn keiner danach, wieviel Geld für Gutachten bisher ausgegeben wurden, um den Standort in Schmarl zu rechtfertigen? Fragt keiner danach, warum hier nur kommerzielle Lobbyarbeit geleistet wird und sogar Parteien sich daran beteiligen?

Obgleich sehr viele Rostocker, ob in der Gastronomie, in den Hotels, die Stadtführer oder in den maritimen Traditionsvereinen, sich um eines bemühen, nämlich dem maritimen Erbe der Hafen-, Reeder- und Werftstadt in Rostock wieder eine von allen Touristen gewünschte Bedeutung zu geben.

Selbst das zuletzt beauftragte Projektierungsbüro hatte (wieder einmal für ein hohes Salär) hauptsächlich festgestellt, dass nur das Schifffahrtsmuseum am Standort eine Bedeutung hat und die IGA einfach nur Geschichte ist. Das fand sich auch im vorgeschlagenem Logo wieder. Doch darin prangt aber nun wieder IGA als Dominanz - wer dreht da wohl an der Schraube?

Wir stehen nach wie vor in unserer geschichtlichen Verantwortung und kämpfen für eine maritime Meile im Stadthafen, mit dem Schifffahrtsmuseum im Zentrum!

Seeleute Rostock e.V.

11.01.2014 Nach oben ^

schild-tradi-a1.jpgFür Mahnwache vorm Rathaus

Mit diesem Plakat werden wir am Entscheidungstag der Bürgerschaft vor dem Rathaus eine Mahnwache halten. Alle aus der Bürgerschaft müssen daran vorbei laufen, und die Medien werden sicher auch vorbeikommen.

Seeleute Rostock e.V. / TSR

01.02.2014 Nach oben ^

Her mit dem Bürgerentscheid!

Heute erschien in der OZ - Lokalseite - ein Artikel zur Zukunft des Traditionsschiffes: Methling will Bürgerentscheid
Darin auch die Veröffentlichung eines Kommentars von Karina Jens, und der Bachmann, die gegen den Bürgerentscheid rechtliche Bedenken äußern. Am 19. Februar will Methling über seine Vorlage abstimmen lassen. "Zwar kamen knapp über 4.000 Unterschriften (!) zusammen, aber es sei unklar, ob diese nicht noch einmal überprüft werden müssten und ob jeder, der 2010 unterschrieb, noch in Rostock wohnt" - so Jens. Diese Aussagen sind eine unglaubliche Frechheit, die eine angemessene öffentliche Reaktion von Seiten der UFR erfordert. Die Listen, die der Vorgabe des Rathauses entsprachen, enthielten "nur" 7.200 (!) Rostocker Unterschriften. Wenn davon 10% verzogen sind, bleiben immer noch weit mehr als die erforderliche Unterschriftenmenge übrig. Hier wird wissentlich eine Lüge in die Welt gesetzt, die sich aber leicht in unkritischen Hirnen festsetzt. Deshalb meine Meinung: Sofortreaktion der UFR und ein öffentliches Dementi, Plakataktion der UFR "Maritime Rostocker Meile - dann wählt UFR" o.ä. und auch angemessene Reaktion des Rostocker Maritimen Rates auf den Brief von Jens, der Rostocker Maritimen Vereinen unterschwellig Tatenlosigkeit unterstellt und den Vergleich mit Flensburg anstellt.


Stephan Bohnsack
Seeleute Rostock e.V.

20140208-OZ-Tradi.jpg 20140208-NNN-Tradi.jpg

Unser Plakat an Ort und Stelle!

Gestern geholt und angebracht, heute in der NNN .

20140208-foto0033-001.jpg 20140208-foto0034-001.jpg   20140208-57863PLA.14.02.00.V01.jpg

08.02.2014 Nach oben ^

Disput ums Tradi

OSTSEE-ZEITUNG.de: Region Rostock > Rostock > Politik - Stadtmitte

Streit ums Tradi polarisiert die Stadt

Der OB erhöht den Druck für einen Bürgerentscheid. Die Sondersitzung der Bürgerschaft ist noch nicht bestätigt. - 11.02.2014 00:00 Uhr

Ebenfalls dazu in der NNN:

Weiter Streit um Bürgerentscheid

 

11.02.2014 Nach oben ^

OSTSEE-ZEITUNG.de: Extra > Meinung > Leserbriefe | Bürger sollen entscheiden

Streit ums Tradi...

Man mag über das Schweizer Zuwanderungsvotum denken wie man will, aber es hat stattgefunden, was in unserem demokratischen Deutschland gar nicht so einfach ist. Hier scheint die Demokratie an der Wahlurne zu enden. Der Bürger darf sich zwar noch zwischen demokratisch aufgestellten Parteien und Kandidaten entscheiden und sie wählen, aber danach üben sie nach dem Grundgesetz und der Kommunalverfassung ihre Entscheidungen nur noch nach ihrer freien Überzeugung aus. Die nähere Erläuterung der Überzeugung ... nur dem Gemeinwohl verpflichteten ... wird da manchmal unter den Tisch gekehrt. Die Messlatte für direkte Bürgerbeteiligungen an politischen Entscheidung wird extrem hoch gelegt. Wenn es dann wie in Rostock 2010 doch zu einem Bürgerbegehren kommt, mit dem Ziel, einen Bürgerentscheid herbeizuführen, verschwindet dieser erst einmal in einer Schublade. Nachdem es dann wieder hervorgeholt wird, wird es massiv und mit fadenscheinigen Argumenten angezweifelt. Im Zusammenhang mit diesem seit 2010 vorliegenden Bürgerbegehren müssen doch folgende Fragen gestattet sein:

  • Wo haben die Unterschriftslisten seit 2010 geschmort?
  • Wer hat ein Interesse daran, dass dieses Bürgerbegehren missachtet wird?
  • Wieso hat eine Bürgerschaft Beschlüsse gefasst, obwohl bekannt war, dass es ein Bürgerbegehren dazu gab?
  • Wieso soll jetzt, unmittelbar vor der Kommunalwahl ein weiterer fragwürdiger Bürgerbeschluss durchgepeitscht werden?
  • Wie ist die Meinung eines Ortsbeiratsvorsitzenden zu werten, dass Schiffe im Stadt-HAFEN unerwünscht sind?
  • Wie ist die Haltung der Bürgerschaftspräsidentin, die gleichzeitig Vorsitzende des Aufsichtsrates der IGA GmbH ist, in dieser Angelegenheit zu werten?
  • Und letztlich, welche Spitzfindigkeiten werden noch ausgegraben, um das Aushängeschild der Rostocker Schifffahrtstradition weiterhin hinter Hecken, Bäumen und Zäunen dahindümpeln zu lassen?

Alles Fragen, auf die viele Rostocker Bürgerinnen und Bürger und insbesondere alle mit der Seefahrt Verbundenen dringend eine Antwort haben möchten.

Und wenn es darauf auch nicht sofort Antworten gibt, dann sollten sich die Bürger gut daran erinnern, wenn bald zur Wahl einer neün Bürgerschaft aufgerufen wird.

Detlef Stolz aus Rostock - 11.02.2014 12:04 Uhr

OZ, Rostock, 12.02.2014:

Tradi: Alles bleibt offen

Die Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens (CDU) hat gestern das Rechtsamt um eine "rechtsaufsichtliche Stellungnahme" gebeten, ob die [über 7.000 (!) gesamt, 4.000 nur "gezählten"] Unterschriften von 2010 noch gültig sind, ob die Fördermittelbindung [die das Wirtschaftsministerium in Schwerin in diesem Fall für drei Jahre zur Probe aussetzen will, s.o.] an den Standort Schmarl der Verholung nicht widerspricht, und warum die Beschlüsse der Bürgerschaft [das Bürgerbegehren ignorierend] zum Ausbau des IGA-Parks nicht berücksichtigt worden sind.
Nun hat sich auch der Unternehmerverband Rostock-Mittleres Mecklenburg zu Wort gemeldet: "Die Attraktivität unserer Hansestadt für Besucher aus aller Welt entscheidet sich an zwei Hauptstandorten, dem Innenstadtbereich und Warnemünde, und nicht an einem moorigen Schilfgürtel dazwischen." Weiter: "Der maritime Charakter Rostocks mit maritimer Tradition ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität unserer Stadt, auf den man nicht leichtfertig verzichten darf." Das Thema Verlegung des SSMR in den Stadthafen mag noch nicht allumfassend geklärt sein, aber mit einem klaren Ziel gebe es auch Lösungen.

12.02.2014 Nach oben ^

OZ, Rostock, 13.02.2014:

Heftige Diskussion zum Traditionsschiff

20140213-OZ-Tradi.jpg

Das erschreckende Desaster um MS GEORG BÜCHNER 2013 noch im Gedächtnis mit der Gefahr, dass dem "Tradi" im Blickfeld der Bürgerschaft das gleiche Schicksal blühen könnte, halten im Gegensatz zur Umfrage Ende Mai 2013 etwas mehr Leser das "Tradi" in Schmarl für besser aufgehoben. Dennoch sind deutlich die meisten Leser sozusagen für die Einrichtung einer echten Maritimen Meile im Stadthafen. Hier der Stand der Abstimmung:

OZ-20140213-UmfrageTradiStadthafen.jpg
Quelle: Ostsee-Zeitung online vom 13.02.2014

13.02.2014 Nach oben ^

Kultur-"Ausschuss":

OZ-20140214-Kulturausschuss.jpg
Quelle: Ostsee-Zeitung vom 14.02.2014


Traditionsschiff: Stadt legt Kostenschätzung vor

Rostock Für die mögliche Verholung und Inbetriebnahme des Traditionsschiffs an der Haedgehalbinsel liegt jetzt eine neue Kostenkalkulation der Stadt vor. Demnach würden im nächsten Jahr insgesamt 285.000 Euro für das Vorhaben fällig. Vorbereiten, Freispülen und Verholen der "Dresden" kosten einem aktuellen Angebot der Baltic-Taucher zufolge zwar rund 485.000 Euro. Allerdings müsse das Schiff 2015 ohnehin zur Routine-Kontrolle ins Dock, heißt es in der Vorlage. Für diese Ausgaben müsse die IGA GmbH aufkommen. Die reinen Mehrkosten für die Verholung betragen damit noch 150.000 Euro. Die restlichen 135.000 Euro nehmen die landseitigen Vorbereitungsarbeiten zur Strom- und Gasversorgung in Anspruch. Ein entsprechendes Angebot der Stadtwerke Rostock liegt vor. Um auf etwaige Schwierigkeiten reagieren zu können, sollen weitere 55.000 Euro als Reserve in den städtischen Haushalt eingestellt werden. Auch maritime Vereine haben ihre Hilfe zugesichert. Bislang stehen 20.000 Euro an Spenden zur Verfügung. Die Vereine seien auch bereit, ein zunächst auf drei Jahre befristetes zinsloses Darlehen von bis zu 150.000 Euro zu gewähren. Dessen Rückzahlung solle aus den Mehreinnahmen erfolgen, die dank der höheren Besucherzahlen im Stadthafen erzielt werden könnten. Die Verwaltung geht dort im Vergleich zum Standort IGA-Park von mindestens 50.000 Gästen mehr aus. Sollte die Bürgerschaft zustimmen, entscheiden die Rostocker am 25. Mai über den künftigen Tradi-Liegeplatz. tohi

Quelle: Nordeutsche Neueste Nachrichten vom 14.02.2014


Stand der OZ-Abstimmung am 15.02.2014 18:30

Rostock "Soll das Traditionsschiff in den Rostocker Stadthafen verlegt werden?" 7.504 Stimmen insgesamt - 5.040 dafür (67%) - 2.439 dagegen (33%) - 25 "wissen es nicht" (0%).

Quelle: Ostsee-Zeitung online vom 15.02.2014


Dr. Bachmann zum Tradi-Bürgerbegehren

Wir möchten über die Ansicht von Frau Dr. Sybille Bachmann zum Bürgerbegehren zur Verholung des Traditionsschiffes DRESDEN informieren. Sie ist die Fraktionsvorsitzende der Fraktion Rostocker Bund/Graue/Aufbruch 09 in der Rostocker Bürgerschaft und bestimmt somit über diese Angelegenheit mit. Der Ergebnisbericht von ihr war im Internet unter dem folgenden Link abrufbar: https://imagizer.imageshack.us/v2/1107x770q90/401/9c1p.jpg. - Oder hier, festgehalten:

20140215-ihus-9c1p.jpg

Es sei im Gegenzug festzustellen, dass der Ergebnisbericht der Frau Dr. Sybille Bachmann UNZULÄSSIG sein muss. Bei ihr bleibt unerwähnt, dass zunächst nur von Anschubkosten die Rede ist. Zudem ist ihr Anführen der Sammlung von Unterschriften per Abschnitt des gezeigten Flyers nur eine klägliche Ausflucht! Tatsächlich wurden zur Zeit der Warnemünder Woche 2010 die über 7.000 Unterschriften an Informations-Ständen in Listen gesammelt. Dabei wurde genau auf den Wohnort Rostock geachtet und auch Gegner der Verholung aufgefordert, ihre Stimme in entsprechenden Gegenlisten festzuhalten. - Wir waren vor Ort: Rostocks Trumpf! (1) - Tausende Unterschriften in HRO. Und wo war Frau Dr. Bachmann? ...

Quelle: Zuschrift von Heiko W. vom 15.02.2014

15.02.2014 Nach oben ^

Stand der OZ-Abstimmung am 16.02.2014

"Soll das Traditionsschiff in den Rostocker Stadthafen verlegt werden?" Leider schnappten wir uns nicht den letzten genauen Stand der Umfrage, aber an die 9.000 Stimmen wurden wohl insgesamt abgegeben - etwa 70% dafür - etwa 30% dagegen - ein paar Leute "wissen es nicht" (0%).

17.02.2014 Nach oben ^

Keine Sondersitzung am 19.02.2014

OZ-20140218-KeineSosi.jpg
sitzung zu einem Bürgerentscheid geben. Sie will das Thema auf der nächsten regulären Sitzung behandeln lassen. Zeitschinderei. Auch werden von ihr wie an einer Gebetsschnur rechtliche und finanzielle Probleme der Verholung genannt. Frau Jens hat das Entgegenkommen des Wirtschaftsministerium verdreht. Am 11.02. (s.o.) heißt es, dass das Wirtschaftsministerium einer probeweisen Verlegung für maximal drei Jahre zustimmen würde. Im Anschluss sollte "eine Analyse der Ausschöpfung von touristischen Potenzialen erfolgen". Die sehr wahrscheinlich für eine daürhafte Verlegung des SSMR sprechen wird, was Frau Jens natürlich im Vorwege abwürgen will. Dafür müssen auch weitere Argumente wie die foerderrechtliche Bindung des TRADI an den IGA-Park bis 2029, ein Ersatzprojekt des OB für den Garten, ein Gutachten des OB zur Untersetzung eines privaten Darlehens für die Verholung und die Erstellung einer touristischen Analyse für den Stadthafen herhalten. Wie bitte? Diese Analyse ist nach den drei Probejahren erst erforderlich! Frau Jens dreht die Worte nach ihrem Winde. Das geht also gar nicht! Frau Jens sollte sich von ihren Posten, Funktionen und Geschäften zurückziehen und nur noch ihren eigenen Garten genießen.

"Soll das Traditionsschiff in den Rostocker Stadthafen verlegt werden?" Im obigen Artikel war der  abschließende Stand der Umfrage genannt, 10.156 Stimmen wurden insgesamt abgegeben - 72% waren dafür - 2.865 Stimmen dagegen. - Ungenannt: Ein paar Leute "wussten es nicht". - Dieses Ergebnis untermauert mit bemerkenswerter Konstanz die Zahlen unserer Unterschriftensammlung für einen Bürgerentscheid zur Verholung des TRADI in den Stadthafen aus dem Jahr 2010:

Über 7.200 Stimmen dafür!!!

18.02.2014 Nach oben ^

Tradiwende!?

Die Mehrheit der Rostocker Bürgerschaft, gestellt durch SPD, Linke und Grüne, hatte sich am 18.02.2014 nun doch zur Durchführung des Bürgerentscheids "Tradi in den Stadthafen?" parallel zur Kommunalwahl am 25.05.2014 in Rostock geeinigt. Unabhängig von allen bisher strittigen Verfahrensfragen will sie "eine kluge Sachdebatte" und "am Ende die Bürger entscheiden lassen". Also, Befürworter des "Ja" und Befürworter des "Nein", geht am 25. Mai unbedingt wählen! Damit ein umfangreiches Bild des Willens von euch Rostocker Bürgern entsteht. Nicht so ein im Grunde genommen mageres Ergebnis solcher Umfragen wie beim "Gelben Engel".

20140219-NNN-Tradi1.jpg 20140219-NNN-Tradi2.jpg

19.02.2014 Nach oben ^

Millionendeal?

Pünktlich nach der Zusage des größten Teils der Rostocker Bürgerschaft zum Bürgerentscheid erscheinen angeblich "wahre Kosten" der Verlegung der DRESDEN in den Stadthafen von einem wahrscheinlich nicht unabhängigen Ingenieur. Sie sollen um das Zehnfache höher liegen als bisher berechnet (siehe oben die Meldung "Traditionsschiff: Stadt legt Kostenschätzung vor" vom 14.02.2014), also 3,7 Millionen Euro betragen. Dank DAS-IST-ROSTOCK.DE für die Offenlegung auf www.das-ist-rostock.de/artikel/50082_2014-02-22_die-wahren-kosten/ fremdlink.gif  können wir Einblick in diese Zahlen nehmen, im Gegensatz zu den Tageszeitungen, die daraus wieder nur stimmungsmachende Schlagzeilen und Andeutungen machen. Also, Excel-Tabellen mit einer Kostenschätzung sind noch lange kein amtliches Gutachten (Definition: Ein Gutachten zu einer Sachfrage ist die begründete Darstellung von Erfahrungssätzen und die Ableitung von Schlussfolgerungen für die tatsächliche Beurteilung eines Geschehens oder Zustands durch einen oder mehrere Sachverständige.). Dabei belaufen sich die "Schätzungen" auf die größten Posten in diesen Kostenauflistungen mit sogar doppelt aufgeführten Posten. Rostock sollte daraus ein einziges Fazit ziehen: Mehrere und vor allen Dingen unabhängige Sachverständige sollten sich eines Gutachtens zu diesem Zweck annehmen.
 
Zudem würde sich eine Rückführung nach Schmarl im Anschluss an die drei "Probejahre" aus touristischen und somit ökonomischen Gründen für Rostock wohl nicht mehr stellen - siehe AURORA in Petrograd, CAP SAN DIEGO in Hamburg oder anderswo in Hafenstädten mit maritimem Geschichtsbewusstsein, welches wohl von einer "Hansestadt" durchaus zu erwarten wäre.

Stand der neuerlichen OZ-Abstimmung am 23.02.2014

"Soll das Traditionsschiff für 3,7 Millionen Euro in den Rostocker Stadthafen?" Hier der Stand der Umfrage: 5.761 Stimmen wurden bis dato insgesamt abgegeben - 3.132 dafür (54%) - 2.608 dagegen (45%) - 21 "wissen es nicht" (0,%).

23.02.2014 Nach oben ^

Auf zum Bürgerwillen!

Am 27.02.2014 soll sich die Rostocker Bürgerschaft nun doch auf der vom OB angestrebten Sondersitzung über das "Bürgerbegehren zur Verholung des Traditionsschiffes DRESDEN in den Stadthafen" beraten. Wir halten als Aktionskreis TSR (Traditionsschiff Stadthafen Rostock) gemeinsam mit maritimen Vereinen und dem UFR (Unabhängige Bürger für Rostock) am Tag zuvor und am Tag der Sondersitzung Mahnwachen vor dem Rathaus. Wir wollen öffentlich aufzeigen, dass nur im Stadthafen das Traditionsschiff DRESDEN mit seinem Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum und den dazugehörigen Freilichtexponaten besucherfreundlich und stadtnah belebt werden kann, und wollen die Sinne der die Mahnwache passierenden Bürgerschaft für dieses Thema schärfen.

Unterdessen äußerte sich der Hafenkapitän Gisbert Ruhnke angesäuert über die Veröffentlichung der zu umfangreichen Kostenschätzung über 3,7 Millionen EURO. Diese komplette Verlegung stünde zunächst nicht zur Debatte und sollte nur seiner Information dienen. Wie nicht anders zu erwarten, posaunten die Medien sofort: "Gutachten"!

Hier eine passende Meinung: 20140221-Tradi-Stue.jpg

Stand der neuerlichen OZ-Abstimmung am 24.02.2014

"Soll das Traditionsschiff für 3,7 Millionen Euro in den Rostocker Stadthafen?" Abendliche Zählung der Stimmen: 6.348 insgesamt abgegeben - 55% dafür - 45% dagegen - wenige "wissen es nicht".

25.02.2014 Nach oben ^

Fotos: Mahnwache TSR

TSR-Mahnwache-Feb2014-dp1.jpg TSR-Mahnwache-Feb2014-dp2.jpg TSR-Mahnwache-Feb2014-dp3.jpg TSR-Mahnwache-Feb2014-dp4.jpg


Zeitungsartikel vor Sondersitzung

20140227-NNN-Tradi.jpg

27.02.2014 Nach oben ^

Bürgerentscheid abgelehnt

Am 27.02.2014 hat sich die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock auf einer Sondersitzung über das "Bürgerbegehren zur Verholung des Traditionsschiffes DRESDEN in den Stadthafen" beraten. Unsere Mahnwachen vor dem Rathaus fanden zwar allgemeine Beachtung, jedoch nicht bei dieser Bürgerschaft und gerade nicht bei bestimmten Personen, deren festgefahrene Haltung zu diesem Thema schon einer gewissen Verbohrtheit zuzuordnen wäre. Wofür auch manches zweifelhafte Argument im Vorfeld spricht. Wofür auch die Androhung der Wortentziehung während der anfeuernden Rede von Hans-Jürgen Mathy spricht. Seine Argumente waren so zutreffend, dass die Bürgerschaftspräsidentin und gleichzeitig IGA-Aufsichtsratsvorsitzende Frau Karina Jens wohl kalte Füße bekam.

Das Ergebnis aber ist, die Rostocker "Bürgerschaft" entschied sich zur "rechtlichen Unzulässigkeit" des Bürgerbegehrens von 2010 und somit zu einer Ablehnung des Bürgerentscheids gleichzeitig mit der Kommunalwahl am 25.05.2014.

Die Rostocker und mit ihnen wir Fahrensleute wollen in der Mehrheit ihr Schiff und maritimes Museum im Stadthafen von Vielen besucht sehen, ihre Bürgervertreter kapieren nicht den Vorteil für die Stadt und das Museum, und zwei Vertreterinnen der Blumenfraktion ohne jegliche maritime Verbindung zwingen eine ganze Stadt in die Knie. Demokratie? Sie käme ins Spiel, wenn gemeinsam klug und unvoreingenommen über vorteilhafte Lösungen und deren praktikable Finanzierung nachgedacht würde. Chance abgeschmettert.

O-Ton Hans-Jürgen Mathy auf der Sondersitzung nebst "Maßregelung" und seiner sehr passenden Reaktion @ YouTube:

Einen passenden Live-Ticker von der Sondersitzung gab es bei "TRADI in den Stadthafen" auf FB öffentlich nachzulesen, inzwischen wurde die Seite wieder entfernt:
ss-fb-tradi-stadthafen.jpg

27.02.2014 Nach oben ^

Politik ohne Geschäftssinn

Politiker---Buergerinteressen.jpg

Mit wahrhaft hanseatischem Gewinnstreben wären rechtliche und finanzielle Bedenken
partout auszuräumen - im Sinne PRO Stadt, PRO ihrer Bürger und PRO ihrer Besucher -
KONTRA der Profilierungssucht Einzelner.

Die leider erst beim Desaster 2013 mit der "Georg Büchner" bekannt gewordene Beliebtheit dieses Schiffes, die Traurigkeit nach der Vergraulung der "Stubnitz", der einstmalige Besucherandrang auf dem Eisbrecher STEPHAN JANTZEN und nun das fantastische Bibelschiff mit seinem Gewinn müssten so langsam auch vehement "verblümte" Augen öffnen ... PRO STADTHAFEN!

Seeleute Rostock e.V. | Grafik: Dieter Pevestorf, Rostock

28.02.2014 Nach oben ^

Danach ist davor!!!

OZ-20140301-GegenBeschluss.jpg
Quelle: Ostsee-Zeitung vom 1./2.3.2014

"Politzirkus" in der Rostocker Bürgerschaft

Die SPD-Fraktion will trotz offener Fragen am Bürgerentscheid für eine Rekommunalisierung der Trinkwasserversorgung in der Hansestadt Rostock festhalten. Lobenswerter Ansatz: Bisherige privatwirtschaftliche Mehreinnahmen sollen die Stadtkasse füllen.
Doch selbige Fraktion hat auf der Sondersitzung am 27. Februar 2014 ihren Vorschlag für einen Bürgerentscheid zum Verholen des Traditionsschiffes MS DRESDEN in den Stadthafen Rostock zurückgezogen und gegen ein zulässiges Bürgerbegehren von 2010 votiert.
Hintergrund: Seit nunmehr 10 Jahren dümpelt ein Kulturgut von überregionaler Bedeutung trotz erheblicher Finanzspritzen aus der Stadtkasse am falschen Standort in den roten Zahlen. Für den Bürger völlig unverständlich, dass in diesem Fall auf gesicherten Geldgewinn im Herzen einer Hansestadt mit großer Tradition im Schiffbau und der Seefahrt verzichtet wird.

Dieter Pevestorf, Seeleute Rostock e.V.

01.03.2014 Nach oben ^

Zur Fortsetzung der Diskussion ums "Tradi" und dessen Liegeplatz: Rostocks Trumpf! (4)

"Rostocks Trumpf! (3)": Seeleute Rostock e.V., Dezember 2011 ff.

    

zwidelft.gif
  20.12.2014  
zwidelft.gif