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Rostocks Trumpf! (1)

"Ruder hart steuerbord! Kurs Stadthafen!!!"

Inhalt: 
Rostocks Trumpf! (2) (Forts.) 24.08.2010
Rostocker Attraktivitäten 21.08.2010
Tausende Unterschriften in HRO 29.06.2010
Zum Bürgerbegehren in Rostock 09.06.2010
Ein wichtiger Aspekt! 08.06.2010
"Das TRADI in den Stadthafen!" 05.06.2010
Hallo liebe Seeleute, ... 24.05.2010
Mit vereinten Kräften 12.05.2010
Kein Bus zum "Tradi"! 09.05.2010
Eine wahr gewesene Vision 05.05.2010
Ein starker Mitstreiter 02.05.2010
Die Unzufriedenheit 30.03.2010
Die Enttäuschung 13.03.2010
Hoffen auf die Expertenkomm. 07.03.2010
Museumskonzept öffentlich 26.02.2010
Kompliziert? Einfach!! 04.02.2010
Alarm im Depot!!! 19.01.2010
Wort zum Jahresbeginn 02.01.2010
Maritime Meile bleibt 2010 Vision 29.12.2009
Der Kampf geht immer weiter 05.12.2009
Unternehmensberatung Jacobsen 27.11.2009
Museumskonzept Rostock 23.11.2009
Tradi geht nach Wismar... 31.10.2009
HROs Städtische Museen 29.10.2009
Brief ans Wirtschaftsministerium 17.09.2009
Antrag & Angebot des TSR 06.09.2009
Im Zeichen des "Tradis" 21.08.2009
Die Schöne und das Biest 11.07.2009
DIE Ankündigung! 05.07.2009
Die DRESDEN sticht in See 17.06.2009
Zum Spendenaufruf... 28.04.2009
Mitarbeiter für Verlegung 10.04.2009
OSPA fördert Verholung (2) 18.03.2009
"Unser U-Boot heißt Tradi" 09.03.2009
Unser maritimes Erbe! 18.02.2009
TSR an SPD - Der Brief 21.12.2008
Perle hinterm Gartenzaun 11.12.2008
Der Flyer zum Projekt 16.11.2008
Typ IV nun auch in Hamburg! 12.11.2008
Ausstellung zur Verholung 12.11.2008
Eine Vision für Rostock 02.11.2008
Wohin fährt das Tradi? 15.10.2008
Ein Arbeitskreis macht Druck 15.10.2008
OSPA fördert Verholung 01.10.2008
"Tradi Goes Pubs" (2) 28.08.2008
DSR-Seeleute zeigen Flagge 12.08.2008
Je länger hier, je später dort. 27.07.2008
"Tradi Goes Pubs" 16.07.2008
Liebe Rostocker! 14.07.2008
Wir stehen für die Verholung! 04.07.2008
Für Verlegung des Tradis 11.06.2008
Schiff in Not 31.03.2008
Tiefschlaf für Traditionsschiff 11.03.2008
Wir wollen es auch 18.02.2008
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Wir wollen es auch

Veröffentlicht in der Ostsee-Zeitung vom 18.02.2008

Zu "Methling will neues Museum", OZ vom 10. Januar 2008:

Ja, wir wollen es auch. Gerhard Marx, ehemaliger Chief auf Typ IV-Frachtern, und andere Fahrensleute begrüßen diese Initiative.
Die Hansestadt Rostock hat weltweit das einzige Handelsschiff als Schifffahrtsmuseum, das als herausragendes Zeugnis deutscher Schiffbaukunst und Seefahrt gilt. Es muss daher seinen gebührenden Platz erhalten.
Jeder Gastronom wie auch Museumsbetreiber weiß, dass der Standort entscheidend ist. Nur dann kommen auch Besucher und wirtschaftlicher Erfolg. Rostock hat etwas, was nicht einmal Hamburg aufweisen kann, und sollte dieses touristische wie auch museale Kleinod endlich an einen exponierten Platz, nämlich in den Stadthafen, bringen.
Wir wollen das Schiff wieder zu einem Besuchermagneten machen und es nicht wegen "laufender Unbezahlbarkeit" eines Tages verkauft oder beim Schrotthändler sehen.

Jürgen Mathy
Vorsitzender des Vereins Typ IV-Fahrensleute

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Tiefschlaf für Traditionsschiff

Veröffentlicht in der Ostsee-Zeitung vom 11.03.2008

Der Zugang zu Rostocks martimer Einzigartigkeit, dem Schifffahrtsmusum auf dem Traditionsschiff, ist durch seinen Betreiber durch Straßenpoller weiter erschwert worden. Behinderte, Reisegruppen mit Fahrzeugen und sogar die ehrenamtlichen Förderer und Helfer des Traditionsschiffes werden ausgegrenzt. Es ist ein weiterer Schlag gegen unsere Bemühungen, das Schifffahrtsmuseum attraktiver zu machen und mehr Besucher zu gewinnen. Will man seine Ruhe haben und möchte nicht gestört werden? Man muss es ganz krass sagen, hier handelt es sich nicht um einen Schiffsfriedhof, sondern um ein maritimes Kulturgut höchster Güte für Rostock und ganz Deutschland. Somit stellt sich immer dringender die Frage nach einem Standortwechsel in den alten Hafen. Dann ist das Schifffahrtsmuseum allen zugänglich und unterliegt nicht der Willkür Einzelner.

Mathy
Typ IV-Fahrerverein, DSR Seeleute

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Schiff in Not

Zu versteckt, zu lieblos beworben: Elf Vereine sprachen sich für den baldigen Umzug des Traditionsschiffs in den Stadthafen aus.

In einem Artikel in der Ostsee-Zeitung vom 31. März 2008

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Seeleute-Familie in Reinsberg

Für Verlegung des Traditionsschiffes

Auszug aus einem Artikel von Rainer Frank (rfra) in den
"Norddeutschen Neuesten Nachrichten" vom 11.06.2008:

Der DSR-Seeleute-Verein hat auf seinem jüngsten Treffen erneut für eine Verlegung des Traditionsschiffes von Rostock-Schmarl in den Stadthafen plädiert. 420 Euro wurden als Grundstock dafür spontan gesammelt und durch den Erlös der Tombola auf 1500 Euro aufgestockt.

Anmerkung aus der Sicht der Typ IV-Fahrensleute:
Die Spendenaktion beruht auf einer Initiative unseres Vorsitzenden Herrn Hans-Jürgen Mathy und dem Vorstandsmitglied der Societät maritim Rostock Herrn Michael Egelkraut. Die Spende soll zur optimalen Standortermittlung für die schwimmenden und festen Exponate genutzt werden.

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Wir stehen für die Verholung!

Werte Freunde des maritimen Kulturkreises,

Wenn, wie im obigen Artikel "Schiff in Not" dargestellt, der Leiter des Schifffahrtsmuseum von Humbug spricht, dann meinte er sicher nur seine Kostenrechnung von 15 Mill. Euro für die Verholung. Gebäude müssten in Schmarl auch gebaut werden. Hier geht es darum, die maritime Sammlung mit unserem Tradi im ruhigen, abgeschiedenen Garten ohne nennenswerte Besucher in der jetzigen Form zu erhalten. Mit der oben genannten Summe sollen alle Befürworter der Verholung als Phantasten abgestempelt werden.

Aber es sind gute Signale für die Verholung gesetzt. Der Aktionskreis für die Verholung hat dank der bisherigen Spenden von über tausend Euro eine gute Basis. Es wurden positive Gespräche mit der Hochschule Wismar zur Umgestaltung des Kabutzenhofes am Stadthafen für Tradi und Schifffahrtsmuseum geführt, Sponsorengespräche für die große Aktion wurden geführt, und es ist eine Fotomontage für das Tradi im Stadthafen gemacht worden. Dazu gibt es eine Reihe von Werbeveranstaltungen. Unser Stand zur Hanse Sail wird auch im Zeichen der Verholung stehen.

Zu diesem Thema gibt es jetzt auch eine Ausstellung in der Societät Rostock maritim.

Unten stellen wir Euch ausgewählte virtuelle Ansichten des Traditionsschiffes mit dem Schifffahrtsmuseum im Stadthafen vor.

Viel Spaß beim Anschauen.

Mathy
Vors. Typ IV-Fahrensleute e.V.
  04.07.2008

Bugansicht mit Speicher

Straßenansicht

Rostocks Panorama mit dem Traditionsschiff im Stadthafen

Fotomontagen: Gordon Henschke

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Liebe Rostocker,

könnte die Vorstellung, dass Eure Besucher und Touristen ein ähnliches Fotomotiv vom Traditionsschiff und der Rostocker Hafen- und Stadtsilhouette mit um die Welt nehmen, nicht bestechend sein?

DSC01053_sm.jpg
A. Basedow, Hamburg, 14.07.2008 (vgl. MS CAP SAN DIEGO)

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"Tradi Goes Pubs"

Am 16.07.2008 wurde das von Erich Heidtmann gemalte Bild "MS DRESDEN im Suezkanal" an Klaus Schwerdfeger vom Restaurant "Das Boot" in Warnemünde übergeben. Es soll die Werbung für das Tradi und unsere Bemühungen um die Standortverlegung unterstützen.
Ein weiteres Bild ist im September für die "Kogge" in Rostock vorgesehen.

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Je länger hier, je später dort.

Unsere Werbebemühungen zur Erhöhung der Bekanntheit der legendären Typ IV-Schiffe, dem Schifffahrtsmuseum und der Verlegung des Tradis in den Stadthafen werden jetzt verstärkt. Dazu dienen der neue Aufsteller, die Poster davon, die Typ IV-Postkarten, die Protestkarte und viele Neuigkeiten. Im nächsten Artikel sind einige Kartenbilder zu sehen.

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DSR-Seeleute zeigen Flagge

Maritime Vereine werben für Verlegung des Traditionsschiffes.

NNN 09. August 2008

Die DSR-Seeleute und unser Verein zeigten auf der Hanse Sail gemeinsam Flagge für das Traditionsschiff. Auf einem Poster zeigen wir alle Schiffe der legendären Bauserie des Typs IV, auf anderen unsere Vision, nach der das Tradi bereits am neuen Liegeplatz im Stadthafen zu sehen ist (s.o.). U.a. konnte auch die Ansichtskarte erworben werden, die für die citynahe Verlegung Rostocks maritimer Attraktion wirbt und beim Studio Rostock des NDR-Fernsehens gesammelt wird. Studenten der Hochschule Wismar haben mit den Planungen begonnen. Konkret soll belegt werden, dass ein Verholen des Schiffes in Citynähe machbar ist. hansesail-fl.jpg

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"Tradi Goes Pubs" (2)

In Rostocks ältester maritimen Gaststätte, der "Kogge", wurde jetzt ein Gemälde der "Dresden", des Traditionsschiffes und Schifffahrtsmuseums, vom Typ IV-Fahrerverein an mich übergeben. Ich freue mich zu dieser Initiative und möchte zum Thema Verholung des Traditionsschiffes in den alten Stadthafen sagen, dass das lange überfällig ist und wir diese Initiative unterstützen. Mit dem Schifffahrtsmuseum im Stadthafen haben wir das größte technische Denkmal Norddeutschlands in der Stadt und somit ein Dauerevent für 365 Tage im Jahr. Mit Sicherheit wird es der touristische Höhepunkt für Rostock als Hafen- und Werftstadt werden. Ich hoffe, dass möglichst viele Besucher meiner Gaststätte diesen Hinweis wahrnehmen.

Reiner Ewert, 28.08.2008

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OSPA fördert Verholung

Die OSPA (Ostseesparkasse) fördert die Verholung des Schifffahrtsmuseum vom Liegeplatz Schmarl in den alten Stadthafen. Am 01.10.2008 wurde dem Typ IV-Fahrensleuteverein ein Scheck über 1000 EUR übergeben. Damit sollen die Vorbereitungen zur Schiffsverholung unterstützt werden. Das Geld dient mit der Profektierung des neuen Liegeplatzes durch die Hochschule Wismar. Herr Mathy dankte im Namen aller beteiligten Verbände und sagte, diese Spende werde sich zum Wohle Rostocks in einen wahren Geldbringer gestalten. Mit dem Tradi im Hafen erhält Rostock den touristischen Leuchtturm an die richtige Stelle - "City-nahe und Tourismus-offen".

J. Mathy, 07.10.2008

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Foto: Die Scheckübergabe am 01.10.2008

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Ein Arbeitskreis macht Druck

Für Verlegung des Traditionsschiffes / Bürgerschaftsvorlage angesteuert

Nach den NNN vom 30.09.2008 / Rostock / Reiner Frank

Der Arbeitskreis Traditionsschiff Stadthafen Rostock (TSR) um Michael Egelkraut und Hans-Jürgen Mathy macht Druck. Er möchte das schwimmende Museum in die Nähe des Stadtzentrums verholen. Eine Vorlage für die Bürgerschaft soll erarbeitet werden. Viele Fragen sollen aber noch offen sein.
Nachdem der Standort Kabutzenhof verworfen wurde, steuert der Arbeitskreis nunmehr die Haedgehalbinsel an. Elektro- und Wasseranschluss wären dort gegeben, Fernwärme erst heranzubringen. Der Aufwand und die Kosten für die Verholung des Schiffes wären überschaubar. Allerdings wird ein Hauptareal der Hanse Sail in Beschlag genommen, und die Sail-Konzeption müsste dann neu überdacht werden. Die Machbarkeit der Verholung wurde von einer Expertengruppe untersucht.

Gutachter empfehlen als Standort Neptun-Werft

Bei einem Tiefgang von 4,20 bis 4,70 Metern könnte das Schiff achtern ohne große Baggerungen mit Hilfe von vier Schleppern herausgezogen werden. Zuvor müssen der Lange Heinrich und weitere schwimmende Einheiten verholt werd0en. Dockschlösser müssen am neuen Standort installiert, die Gangway hier dem Liegeplatz angepasst werden.
Die Gutachter empfehlen als Standort für alle schwimmenden Exponate nach Prüfungen und Rücksprache auch mit dem Hafenkapitän die ehemaligen Dockgruben der Neptun-Werft. Die wären zwar auszubauen, die Fundamente aber sind stabil. Genügend Platz (das Areal gehört der Wiro) und die erforderliche Wassertiefe sei vorhanden.
Eigentumsrechte und Verträge von Anliegern und Beteiligten sind vorher genau zu prüfen. So auch die Förderung für den Umbau des Schiffes und des Liegeplatzes in Schmarl zur IGA. Nach Prognosen wäre in Stadtnähe eine Vervierfachung der gegenwärtigen Durchschnittswerte auf 100.000 Besucher jährlich realistisch. Einnahmen von jährlich 240.000 bis 300.000 Euro könnten dann für laufende Instandhaltungskosten verwendet werden.

Zunächst fundiertes Konzept zu erarbeiten

Weil es Pläne gebe, ein U-Boot nach Schmarl zu holen, was ein Verholen erschweren würde, drängt die Zeit. Ein Verholen soll aber noch nach 2009 möglich sein. Zunächst müsse ein Konzept gründlich erarbeitet werden, das auch die Bürgerschaft überzeugt. Erst, wenn alle Weichen gestellt sind, wäre ein Standortwechsel zur Neptun-Werft möglich. Allerdings gäbe es für das Traditionsschiff in Schmarl gute Perspektiven, wenn hier das Marketing verbessert würde.

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Wohin fährt das Tradi?

Unsere Meinungen in den NNN vom 02.10.2008

Eine Rostocker Vision...

Das Traditionsschiff macht jetzt endlich und endgültig im Stadthafen fest.

Noch immer eine Vision, die nicht nur maritime Vereine der Stadt beschäftigt, sondern auch viele Unternehmen der Stadt, geht es doch auch um handfeste kulturelle und wirtschaftliche Interessen, denn etliche Arbeitsplätze hängen bekanntlich auch in Rostock von der Gästefrequenz ab.
"Wenn das Schiff vom jetzigen Standort in Schmarl weggezogen wird, geht die IGA ein, trotz ihres Nachnutzungskonzeptes" - so die Meinung der Einen. "Wenn das Schiff aber liegen bleibt, dann könnten beide eingehen" - wie aktuelle Besucherzahlen belegen - "und wer könne sich ein Handelsschiff im Garten schon leisten?", so die Meinung der Anderen.
Rostock ist eine Hansestadt und lebt besonders vom maritimen Flair. Es ist also wichtig, dieses Flair zu erhalten und die maritimen Schätze aktiv in das kulturelle Netzwerk der Stadt, und zwar in zentraler Lage, einzubinden. Das Museum auf dem Schiff soll selbstverständlich bleiben - aber es soll leben und anregen - denn Rostock war und bleibt Standort für Schiffbau, Handelsschiffahrt, Fischerei, Hafenwirtschaft - und damit verbunden einer technischen Flotte. Stolz soll es hier der Welt gezeigt werden.
Fast jeder Rostocker ist irgendwie mit der Seefahrt verbunden. Die Entwicklung eines maritimen Zentrums auf dem und um das Traditionsschiff - in zentraler Stadthafenlage - wäre deshalb nicht nur Würdigung für viele tausende Rostocker, die ihr Arbeitsleben in der maritimen Wirtschaft verbrachten, sondern auch ein attraktiver, für die Stadt einträglicher Anlaufpunkt für Reisegruppen, denn große Schiffe sind immer interessant, besonders wenn sie erreichbar und erlebbar sind.

Stephan Bohnsack

Es liegt am Ende der Welt

Untersuchungen belegen: Das Traditionsschiff liegt an seinem momentanen Standort am Ende der Welt. Stralsund hat das Ozeaneum, Wismar die WISSEMARA, und wir verstecken unseren maritimen Schatz im Wald.
Dabei könnte man das Traditionsschiff im Moment noch mit überschaubaren finanziellen Aufwendungen in den Stadthafen bringen. Wenn das Fahrwasser versandet, muss ein Bagger her, und es kommen viel höhere Kosten auf die Stadt zu.
Läge das Schiff im Stadthafen, zöge es die Besucher an und würde Geld in die Stadtkasse bringen. Geld, das auch für die Pflege aufgebracht werden könnte. Zusammen mit anderen maritimen Einrichtungen wäre es ein großer Anziehungspunkt im Stadthafen.

Michael Egelkraut

Blüht dasselbe Schicksal wie das der VORWÄRTS?

Als Bürger der Stadt Rostock und ehemaliger Fahrensmann bei der Deutschen Seereederei (DSR) habe ich meine zweite Heimatstadt lieb gewonnen. Diese altehrwürdige Hansestadt mit ihrer Perle Warnemünde wird sichtbar attraktiver und erlebnisreicher.
Doch die Hafenmeile in der City könnte lukrativer sein. Der einmalige maritime Schatz - das "Traditionsschiff Typ Frieden", ex MS DRESDEN, mit dem Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum liegt am Warnowufer in Schmarl, abseits des Gäste- und Tourismusstromes. Dieses Juwel plagt sich seit dem Ende der IGA 2003 mit geringen Besucherzahlen - und fehlende Einnahmen muss die Stadtkasse ausgleichen.
Nun haben bereits seit dieser Zeit Museumsförderer, Vereine und Verbände sowie zahlreiche Einzelpersonen in den Medien Lösungsangebote vorgeschlagen. Auch ich bin für den Standort Stadthafen. Doch Entscheidungen trifft nun mal die Bürgerschaft, und so wird es für mich immer unerträglicher, dass in diesem Gremium absolute Funkstille herrscht.
Wir sollten uns erinnern: Der Liegeplatz des Traditionsschiffes musste 1970 außerhalb des Zentrums gewählt werden, weil der Stadthafen noch überwiegend zum Umschlag von Versorgungsgütern für die in der DDR stationierten sowjetischen Streitkräfte genutzt wurde.
Viele bedauern heute, dass das erste Schiff der DSR, der Dampfer VORWÄRTS, 1903 auf der Neptunwerft gebaut, 1989 verschrottet werden musste. Wird das letzte der zwölf legendären Typ IV-Schiffe der DSR ein ähnlich trauriges Ende finden, wenn die erforderliche Handbreit Wasser unter dem Kiel fehlt?
Deshalb wünsche ich mir jetzt das Kommando "Voll Voraus", damit das Traditionsschiff mit seinen maritimen Schätzen in exponierter Lage noch recht lange für eine erfolgreiche Schiffbau- und Seefahrtstradition unserer Hansestadt werben kann.

Dieter Pevestorf

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Eine Vision für Rostock

Der Planungsentwurf für das Tradi im Stadthafen ist da.

Die Hochschule Wismar, Fakultät Gestaltung, hat durch ihren Prof. Jödicke und den Studentinnen Caterina Link und Sabrina Penning einen praktikablen Entwurf zur Verholung des Tradi in den Stadthafen erarbeitet. Damit liegt erstmals ein konkreter Vorschlag zur praktischen Umsetzung vor. Dieser Entwurf wurde schon den Stadtarchitekten Herr Müller und Herr Maronde vorgelegt. Im November ist dieser Entwurf zusammen mit einem Modell in der Societät Maritim in Rostock zu besichtigen. Die Übergabe des Entwurfes efolgte an der Hochschule in einem kleinen feierlichen Rahmen. Der Aktionskreis TSR, Traditionsschiff-Stadthafen-Rostock, dankte der Hochschule für diese konkrete, engagierte Arbeit.

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Seeleute Rostock e.V.

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Ausstellung zur Verholung des Tradi

In der Societät Maritim im ehemaligen Schifffahrtsmuseum in Rostock sind jetzt als Dauerausstellung unsere Aktivitäten zur Verholung dargestellt. Im einzelnen sind es das Modell "Tradi an der Haedgehalbinsel", das Projekt der Hochschule Wismar dazu, alle Unterstützer, bildliche Darstellungen der Vision und eine Medienschau mit einem Video. Alles ist sehr sehenswert - informiert Euch. Seht hier dazu ein Bild des Modells "Tradi an der Haedgehalbinsel":

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J.M., Seeleute Rostock e.V.

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Die legendären Typ IV-Schiffe nun auch in Tamms maritimem Museum in Hamburg

Am 7. November 2008 besuchten sieben Mitglieder unseres Vereins das neue Seezeichen Hamburgs. Vier Stunden lang genossen wir diese fantastische Sammlung, die wir gerne weiterempfehlen möchten. Info ...
Zum Abschluss trafen wir mit Herrn Tamm zusammen und überreichten ihm unser Bild mit den 15 legendären Typ IV-Schiffen. Wenn wir es erreichten, ein weiteres Modell eines Typ IV-Schiffes für das IMMH zu beschaffen, wäre das Hamburger Museum komplett, meinten wir. Herr Tamm sprach von den ebenso schweren Anlaufbedingungen bei seinem Museum sowie bei der "Cap San Diego" in Hamburg, sicherte uns aber seine Solidarität und Unterstützung für unsere Verholaktion in Rostock zu.

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J.M., Seeleute Rostock e.V.

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Perle hinterm Gartenzaun

"Dresden" ahoi

Das "Traditionsschiff Typ Frieden" liegt als technische Attraktion ausserhalb von Rostock, wo es nur wenige finden. Alte Fahrensleute wollen das ändern.
"So was existiert sonst nirgends mehr, nur dass hier kaum jemand das Schmuckstück findet."
Michael Egelkraut, Rostock

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In: Sächsische Zeitung vom 18. November 2008

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Der Flyer zum Projekt

Der Aktionskreis Traditionsschiff Stadthafen Rostock (TSR) gab zum Projekt einen Flyer heraus, den wir hier zum Anschauen pdficon.gif (besser: rechter Mausklick und "Ziel speichern unter...") bereitgestellt haben.

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Interessenlosigkeit, Chaos oder Gleichgültigkeit ...?

Öffentlicher Brief des Arbeitskreises Traditionsschiff Stadthafen Rostock
an die Rostocker Bürgerschaftsvertretung der SPD.

Liebe Bürgervertreter der SPD,

Rostocker Wähler aus der maritimen Wirtschaft, Schiffbauer, Seeleute oder Hafenarbeiter gaben ihre Stimme für Sie und damit verbunden den Auftrag, ihre Interessen zu vertreten. Viele Bürger vertrauten auf ihr Programm und auch darauf, dass Sie schneller als andere verstehen würden, aus der ständigen Misslage Rostocks - zwischen hoher Arbeitslosigkeit, permanenter Geldknappheit auf der einen Seite und aus der Geldverschwendung auf der anderen - Schlussfolgerungen zu ziehen und konsequent entsprechende Maßnahmen zu entwickeln. Ihr Parteiprogramm liest sich jedenfalls gut - oder sind es nur politische und soziale Phrasen, leere Versprechungen und Erklärungen von Bürgenähe, vom Kampf gegen sozialen Abstieg und für wirtschaftlichen Aufschwung? Nach unseren jüngsten, enttäuschenden Erfahrungen stellt sich das Bild ihrer Fraktion leider ganz anders dar. So blieben beispielsweise Vorschläge aller 16 maritimen Vereine der Stadt, vieler Einzelbürger, nahmhafter Unternehmen und großer Organisationen zur Verholung des Traditionsschiffes vom Liegeplatz hinter dem IGA-Gelände in den Stadthafen, trotz des Nachweises der technischen Machbarkeit und auch der dringenden Notwendigkeit, bisher immer noch ohne jegliche Reaktion - erstaunlicherweise nur von Seiten der SPD-Fraktion! Interessenlosigkeit und Gleichgültigkeit - eine neue Qualität der Kommunikationskultur mit uns Bürgern, oder sind gar alle unsere Schreiben abhanden gekommen? Es ist peinlich, besonders aber wohl für Ihre Wähler in unseren Reihen.

Die Zeit lauft uns Rostockern davon, denn die drohende Versandung wird das Schiff schon im nachsten Jahr schwimmunfähig machen. Es wäre also ein Schlag ins Gesicht vieler Bürger, die in ihrem Leben durch Beruf oder privat mit dem letzten Schiff vom Typ IV eng verbunden waren und immer noch sind. Der neue Standort im Stadthafen erhöht nicht nur die Attraktivität der Innenstadt, es geht vordergründig um Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen, um Belebung des Tourismus, letztlich um eine erhebliche Kostenentlastung für die Stadt. Die logische Konsequenz: ein attraktiverer, erreichbarer Standort als unumgängliche, wirtschaftliche Notwendigkeit.

Klare Argumente, die auch für eine Bürgerfraktion wie die Ihre von Bedeutung sein sollten, denn für uns Bürger sind sie es. Mehrere offizielle Schreiben an ihre Fraktion blieben seit Monaten unbeantwortet. Keine Meinung ist aber auch eine deutliche Meinung oder wie es ein Bürgervertreter ihrer Fraktion kürzlich als Interviewpartner des NDR für eine Fernsehreportage zu diesem Thema - für uns Rostocker, besonders aber für Arbeit suchende Rostocker Bürger - in einem bemerkenswert beschämenden Satz ausdrückte: "Es gibt Wichtigeres."

Wir Bürger der Hansestadt Rostock nehmen hiermit unser Bürgerrecht wahr und fordern von Ihnen - als SPD-Fraktion der Rostocker Bürgerschaft - eine klare, öffentliche Antwort.

Dezember 2008, Arbeitskreis TSR
Traditionsschiff Stadthafen Rostock

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Unser maritimes Erbe!

Am 17.02.2009 fand auf dem Fahrgastschiff "Hansestadt Rostock" am Liegeplatz 84 im Stadthafen ein Hafenstammtisch zum Thema "Wohin mit dem maritimen Erbe?" statt. Gesprächspartner: Robert Rosentreter, Werner Molle, Jörg Vogt und Peter Danker-Carstensen. Moderation: Horst Marx. Und wieder wurde über den Standort des maritimen Juwels Rostocks, des Traditionsschiffes, diskutiert. Verbände, Vertreter der maritimen Wirtschaft und ehemalige Fahrensleute befürworten die Verholung des Typ IV-Frachters in City-Nähe. Der Hafenstammtisch ging den Fragen zu der Verlegung oder zur Vermarktung des Schiffes nach.

Nach: NNN, 18.02.2009

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"Unser U-Boot heißt Tradi"

Diejenigen, die möchten, dass alles in seiner ruhigen und entspannten Beschaulichkeit in Schmarl bleibt, werden natürlich alles versuchen, die Sammlung in Schmarl zu vergrößern, bis eine Verlegung in den Stadthafen aus Kapazitätsgründen nicht mehr möglich ist bzw. die Zeit für die Verholung abgelaufen ist. Da gibt es ja auch noch Aufblähungsreserven, so die Fischerei und das Wasserflugzeugwesen!

Für unsere Arbeit gilt es, ungeachtet dieser Dinge die praktischen Fragen der Verholung zu beantworten. Neben der technischen Klärung kommen noch die Finanzierung und politische Entscheidungen. Zu diesen Fragen haben wir schon viele Antworten und sind auf einem guten Weg.

Hans-Jürgen Mathy
Vors. Seeleute Rostock e.V.
Stellv. TSR (Bündnis "Tradi-Stadthafen-Rostock")

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ospaspende2009.jpg

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Mitarbeiter kämpfen für Schiffsumzug

Die Mitarbeiter des Schifffahrtsmuseums haben jetzt geschlossen für eine Verlegung
von Schmarl in den Stadthafen plädiert. Das eigenmächtige Vorgehen stößt auf Kritik.

War in der OZ am 07.04.2009 zu lesen.

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Die DRESDEN sticht in See

Gedanken eines Typ IV-Fahrers

DRESDEN-1964-rb.jpgMein Fotoarchiv sagt aus, dass dies im August oder September 1964 war. Wer hätte zu dem Zeitpunkt gedacht, dass dieses herrliche Schiff einmal ein Schifffahrts-, Schiffbau-, Technik- und Traditionsmuseum werden würde.

Die DRESDEN vertritt jetzt als "Traditionsschiff Typ FRIEDEN" alle Typ IV-Schiffe der DSR. Viele Seemänner werden einmal zu ihren Enkeln sagen: "Siehst du dort das Schott, da, die Türe, und danach das zweite Bullauge, dort hat Opa gewohnt". Ja, "gewohnt" klingt gut.

Liebe Leute, schaut Euch das "Tradi" an!

Meine Typ IV-Schiffe waren die GERA und die FREUNDSCHAFT.

Bald wird die DRESDEN (endlich!) im Stadthafen Rostock den verdienten Liegeplatz finden.

Rolf Beckert, im Juni 2009 | Foto: Rolf Beckert (vgl. Typ-IV bzw. Seehafen Rostock)

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DIE Ankündigung!

TradiOZRos20090702.jpg

In der Ostsee-Zeitung vom 02.07.2009

Stadthafen. ... Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (Pro OB) kündigt an, "nach der Hanse Sail kommt das Traditionsschiff zur Haedgehalbinsel. Dort wartet es auf den endgültigen Liegeplatz. Im Herbst soll alles abgeschlossen sein." Zur "Frieden" könnten sich das Segelschiff "Gorch Fock I" und die "Stephan Jantzen" gesellen, die aber beide ihre Liegeplätze in Stralsund haben. ...

Herzlichen Dank an H. Wollenberg für die schnelle Zusendung des Artikels!

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Die Schöne und das Biest

Ex-Dresden.jpg Hier ein Bild der alten Lady. Hoffen wir, dass sie bald aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Die Verholung muss sein.
Der Anblick mit diesem biestigen Zaun entstand beim Besuch auf der "Likedeeler" mit Jugendlichen im Juli des Jahres 2009. Mich hatte es geärgert, dass wir nicht rankamen. Tagsüber hatten wir Programm, und dann war auch schon alles vorbei.

Foto und Text: Matthias Dietrich, Calbe/Saale, 11.7.2009

Riesengroßen Dank an Matthias für sein trotzdem märchenhaftes Foto!!!

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Im Zeichen des Rostocker Traditionsschiffes

waren wir auf der 19. Hanse Sail 2009 präsent.

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06.09.2009

Aktivitäten des TSR

Vorschlag zur Verholung des Traditionsschiffs / Antrag "Maritime Meile":
Anschreiben_Antrag_Maritime_Meile pdficon.gif und Antrag_Maritime_Meile pdficon.gif

Angebot Verholung, erster Entwurf:
Anschreiben Angebot_Verholung pdficon.gif und Angebot_Verholung pdficon.gif

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17.09.2009

Hallo Mitstreiter,

unsere Aktion des Tages. Den Brief habe ich im Büro vom Büroleiter öffnen lassen und erwarte nun einen Termin. - Hier der Brief zur Kenntnis pdficon.gif.

Gruß
Hans-Jürgen Mathy
Vors. Seeleute Rostock e.V. 

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29.10.2009

Rostocks Städtische Museen

Hallo Mitstreiter,
hier ein Brief an Frau Dr. Selling pdficon.gif, Direktorin Städtische Museen, im Ergebnis unseres Gespräches mit ihr am 26.10.2009. Von unserer Seite (TSR) führten das Gespräch Herr Uwe Hindenburg aus der Societät und meine Person.

In diesem Sinne "Voll Voraus"!
Hans-Jürgen Mathy
TSR und Vors. Seeleute Rostock e.V. 

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Traditionsschiff geht nach Wismar...

Das klang beim vierten Treff "Hanse maritim" am 29.10.2009 als Wunschvorstellung der Wismarer Vertreter jedenfalls so durch, denn immerhin bekommt Wismar vom Ministerium Fördermittel für ein technisches Museum in Millionenhöhe zuerkannt, was wir Rostocker ihnen gönnen, während sich das größte technische Denkmal des Landes noch in der Hand der Rostocker befindet, eine Geldspritze aber dringend nötig hätte.
In Rostock allerdings streitet man seit 10 Jahren um den Standort, und eine Einigung scheint immer noch nicht in Sicht. Die Mehrzahl der Bürger verlangt die Verholung des Schiffes in den Rostocker Stadthafen, "dem Hafen ohne Schiffe", wie südländische Besucher ihn nannten, um einerseits der Stadt die jährlich fließenden Zuschüsse von 940.000 Euro weitestgehend zu ersparen und anderweitig einzusetzen, andererseits, um das Stadthafengebiet aufzuwerten, durch die Neubelebung des Gebietes Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.
Woran hängt es denn nun eigentlich in Rostock? Es fehlt ein Beschluss der Bürgerschaft, die von ihren Bürgern gewählt wurden, um deren Willen und Ziele durchzusetzen. Jetzt, wo tausende Unterschriften, Geldspenden und öffentliche Wortmeldungen zur Schaffung einer "Maritimen Meile" mit dem Traditionsschiff in der Mitte erfolgten, sollte jeder Rostocker davon ausgehen, dass sich wenigstens seine gewählte Bürgervertretung zu einer Reaktion herablässt. Doch es herrscht von dieser Seite weiterhin Funkstille. Aber wozu brauchen wir dann eine Bürgerschaft, die den Willen ihrer Bürger ignoriert?
Die Wismarer und auch die Stettiner sind da pfiffiger. Die einen möchten das Rostocker Traditionsschiff und die anderen die Maritime Meile. Aber die Rostocker können trotz dieses Trubels ruhig bleiben, denn in kurzer Zeit ist die unabwendbare Versandung des Schiffes perfekt und damit eine Verholung nur noch mit unüberschaubaren Geldmitteln möglich - mal sehen, ob dann immer noch Funkstille herrscht.

Stephan Bohnsack, 31.10.2009

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Museumsentwicklungskonzept der Hansestadt Rostock

Vorlage des Museumskonzeptes in der Rostocker Bürgerschaft: Museumskonzept-Vorlage(1) pdficon.gif

Das Museumskonzept der HRO mit den Zuarbeiten des SSM: Museumskonzept(SSM) pdficon.gif
Die rot gekennzeichneten Stellen sind Änderungen und Ergänzungen des SSM aus dem letzten Sommer gegenüber einer früheren Fassung. Dieses Konzept ist mindestens zweimal in der Bürgerschaft diskutiert worden und soll bis März 2010 überarbeitet wieder vorgelegt werden.
Viel Spaß beim Studium.


Hallo Mitstreiter,
das Konzept sollten sich alle mal durchlesen und wichtige Dinge für weitere Aktivitäten merken.

Wir beschäftigen uns jetzt intensiv mit dem Museumskonzept. Zu erkennen ist schon, dass es ihm an Freude und Engagement für Rostock fehlt. Wir werden versuchen, dem Konzept etwas mehr Leben und Machbarkeit einzuhauchen. Es muss mehr als eine Bestandsaufnahme werden.
Alles ist auf einem guten Weg, es haben viele wichtige Gespräche dazu stattgefunden.
Auch werden praktische Dinge auf den Weg gebracht, wie z.B. eine Taucheruntersuchung und die Frage nach den Festmacherleinen.

Gruß
Hans-Jürgen Mathy
TSR und Vors. Seeleute Rostock e.V.

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Unternehmensberatung Jacobsen, Rostock

10-jähriges Firmenjubiläum der Unternehmensberatung Doreen Jacobsen aus Rostock.

Das Foto zeigt unseren Vorsitzenden Hans-Jürgen Mathy bei der Übergabe des Bildes mit den legendären Typ-IV-Schiffen an die Firmenchefin und Mitstreiterin am 27.11.2009.

Foto: Nehls


Der Kampf geht immer weiter

Hallo Mitstreiter,

zum 2. Advent hier die letzten Neuigkeiten. Auf der Jubiläumsfeier von Frau Jacobsen, für die sie um Spenden für die Maritime Meile anstelle von Präsenten gewünscht hatte, kam ein anständiger Betrag auf dem Spendenkonto hinzu. Es war das 10-jährige Unternehmensbestehen. Sie hat uns als Vizepräsidentin der IHK Rostock diese Plattform gegeben, um einen Vortrag, verbunden mit einem Film, vor den anwesenden Unternehmern zu halten. Das Ergebnis spricht für sich. (Siehe "Spendenaufruf")

Danach haben Prof. Dr. Korte und ich noch ein sehr langes Gespräch mit Dr. Mehlan von der Partei Pro Rostock geführt. Dabei ging es um die Verholung des "Tradi" und dem damit verbundenen finanziellen und sonstigen Gewinn für Rostock.

Die von Fr. Dr. Selling angekündigte Zusammenkunft der Experten für das überarbeitete Museumskonzept ist noch nicht einberufen worden. Wir haben jetzt zum 18.12.2009 das Bündnis TSR für die Verholung des "Tradi" und Schaffung der maritimen Meile in Rostock einberufen. Angesichts des momentanen Stillstandes in der Verwaltung möchten wenigstens die Ehrenamtlichen Flagge zeigen. Am 21.12.2009 findet zu dieser Thematik auch ein Gespräch mit einem Bundestagsabgeordneten statt.

Schönen Sonntag
Hans-Jürgen Mathy
TSR / Seeleute Rostock e.V.

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Maritime Meile bleibt 2010 Vision -
neues Museumskonzept ein wirkungsloser Flop?

Verwalten im Sinne der Bürger, das ist immer noch der klare Auftrag für die gewählten Bürgerschaftsvertreter, den Willen der Bürger umzusetzen. Es geht auch 2010 immer noch um die Steigerung des Ansehens unserer Stadt, die ja bekanntlich seit Jahrhunderten von Handel, Schiffbau, Fischerei und Seefahrt lebte, die Stadtverwaltung es aber offensichtlich nicht versteht, diese Wurzeln mit einem touristischen Konzept zu ummanteln, durch konkrete Maßnahmen diesbezüglich, Arbeitsplätze in der Stadt zu sichern und zu schaffen, durch die zu erwartenden Einnahmen sogar das Stadtsäckel zu entlasten. Auch das "neue Museumskonzept" - leider mehr Bestandsanalyse als zukunftsweisendes strategisches Instrument für inhaltliche und wirtschaftliche Entwicklung - wird in der vorliegenden Form keinerlei Veränderungen bewirken, obwohl das beste Beispiel, der Eisbrecher "Stephan Jantzen", es allen, die es wissen wollen, zeigt. Das touristische Interesse scheint hier am Standort Stadthafen auch durch winterliche Temperaturen ungebrochen. Gute Aussichten für eine Maritime Meile. Aber Unfähigkeit, Gleichgültigkeit - wer kann das mit Gewissheit sagen. Am Geld scheint es nicht zu liegen, denn wer die jährlichen Einnahmen des Traditionsschiffes von ca. Euro 50-60.000 den jährlichen Ausgaben von Euro 970.000 gegenüberstellt, der müsste eigentlich von ganz alleine darauf kommen: Standortwechsel aller maritimen Exponate in den Stadthafen, Errichtung einer, für den Tourismus ganz nebenbei bemerkt, äußerst attraktiven maritimen Meile. Das bisherige Hauptproblem: Aus der Bürgerschaft kommen weder kreative Vorschläge noch spürbare Reaktionen auf Vorschläge, man überlässt es scheinbar der Zeit und der Verwaltung. Die wiederum sieht nur eine einfallslose Möglichkeit, die Stadt von der Schuldenlast zu befreien: Verkauf des Tafelsilbers. Ignoranz oder Mutwillen? Wo steht die Stadtentwicklungsbremse wirklich und wer steckt namentlich konkret dahinter? Wird es 2010 präzise Antworten geben?

Stephan Bohnsack, 29.12.2009

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Wort zum Jahresbeginn, zur Verholung

Hallo liebe Mitstreiter,

ich wünsche allen mehr oder weniger Aktiven ein gesundes und für unser Vorhaben erfolgreiches 2010.

Wir haben viel erreicht, auch wenn uns der erfolgreiche Durchbruch nicht gelungen ist. Auch in 2010 wird noch genug Zeit für die Grundsteinlegung einer maritimen Meile im Rostocker Stadthafen sein, die mit der Verholung des Tradi mit seinem Schifffahrtsmuseum gegeben ist. Mögen alle Verantwortlichen die Bedeutung des Vorhabens für Rostock in finanzieller (200.000 EUR Einsp.) und kulturpolitischer Bedeutung erkennen. Wie sagte schon ein bedeutender Politiker: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!"

Allen Zweiflern möge gesagt werden, auch die Hamburger Bürgerschaft hat die maritimen Projekte, von denen jetzt Hamburg profitiert, nicht befördert. Es waren immer Interessengruppen und Einzelpersonen, die mit großem Engagement die maritime Tradition in Hamburg etabliert haben. Also: "Klar vorne und achtern"!

Damit wir nicht auflaufen, hier die aktuellen Wasser-(Spenden-)stände:
29.088 EUR haben wir eingesammelt, davon alleine 340 Spender mit je 25 EUR.
Ein Dankeschön allen Unternehmen und Vereinen, die dazu beigetragen haben, wie
- die DSR-Seeleute e.V.,
- die OSPA Rostock,
- der Förderverein Geschichte der Ostseeschiffahrt e.V.
- der Leuchtturmverein Warnemünde e.V.
- die A-ROSA-Flussschiff GmbH
- die Seeeute Rostock e.V. und viele andere.
Auch ein Dankeschön allen Unterschriftensammlern, die immerhin 2.500 Befürworter bei ca. 10 Gegnern zusammengetragen haben.

Wir gehören jetzt zu der Expertenkommission, die bis zum 17.03.2010 ein Konzept für die Bürgerschaft zur Entscheidung vorbereiten soll. Die Problematik steht also auf der Tagesordnung. Das TSR-Bündnis hat am 18.12.2009 unter anderem beschlossen, die Auseinandersetzng mit den Gegnern der Darstellung der maritimen Geschichte für Rostock offensiver zu führen. Wir haben noch Reserven in der Medienarbeit und brauchen einflussreiche Befürworter.

Ansonsten ist der Kurs richig.

Viele Grüße

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher des TSR
Vors. Seeleute Rostock e.V.

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20.01.2010
19.01.2010

Alarm im Depot!!!

Die einmaligen Exponate in Schmarl verrotten langsam nicht nur mangels Bewunderung durch unzählige Besucher, und die Schreber entlang des Schmarles Baches meinen immer noch, sie böten den Standort für Rostocks MARITIME TRADITION!
War dazu in der OZ online... fremdlink.gif    -   Mail an: lokalredaktion.rostock@ostsee-zeitung.de
Danke schön an Rolf Schneider für seine Nachricht "Es ist schlimm"!

Aus Reaktionen an uns auf diesen erschreckenden Artikel in der Ostsee-Zeitung vom 18.01.2010:
- Bereitschaft für aktive Mitarbeit und mehr signalisiert!
- Erste Gedanken zum Verrotten der Exponate
- Wie kommt nun "der Prophet zum Berg"?
- Museumskonzept kommt nicht vor Juni?
- Noch nicht ohne Hoffnung!
- Legende "Traditionsschiff"   -   Zu den Zuschriften im Wortlaut...

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Kompliziert? Einfach!!

Hallo Mitstreiter,

so einfach kann eine komplizierte Sache sein. Ich hoffe, es ist ein Anstoß für das eigene Handeln. Der Förderverein Ostseeschifffahrtsgeschichte hat auch schon seinen Sponsorvertrag auf 2010 verlängert.

Für die Verholung des "Tradi" und der Einrichtung der maritimen Meile im Stadthafen Rostock gibt es drei Initiatoren, den Verein der DSR-Seeleute, den Verein Seeleute Rostock und das Bündnis TSR mit weiteren maritimen Vereinen und Unternehmen verschiedenster Art.

Am 18.2. steht ein Gespräch mit einem Europaabgeordneten wegen Fördermitteln und ein Gespräch mit der Stralsunder Brauerei an. Der Kampf geht weiter, schnelle Entscheidungen dauern länger. Wem es nicht schnell genug geht, möge sich mit der Geschichte der "Cap San Diego", der des Tammschen Museums und der vieler anderer Schiffe und auch Flugzeugträger beschäftigen - es war immer ein schwerer und langwieriger Weg, so etwas zu etablieren.

Also weiterhin" Klar vorne und achtern".

Hans-Jürgen Mathy
TSR / Seeleute Rostock e.V., 04.02.2010

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28.02.2010

26.02.2010

Hallo liebe Mitstreiter und Freunde der Seefahrt,

eure Meinung zum im STÄDTISCHEN ANZEIGER (Beilage der OZ vom 24.02.2010) veröffentlichten Museumskonzept mit Schwerpunkt "Museum für maritime Technik" pdficon.gif ist gefragt und uns als Traditionsverein sehr wichtig. Meinungen und Vorschläge nimmt die Stadt bis zum 28. Februar 2010 unter der e-Mail museen@rostock.de entgegen. Unter info@seeleute-rostock.de nehmen wir nachträgliche Meinungen entgegen und werden sie als Vorstand an die Expertenkommission weiterleiten.
Bringen wir unsere Aktivitäten auch zum Standort des "Tradi" zu einem erfolgreichen Abschluss!
Der Vorstand Seeleute Rostock e.V. am 25.02.2010

Wortmeldungen an die Stadt Rostock erreichten uns in Kopie von:
- Dieter Pevestorf
- Kpt. Karl-Heinz Ziegert
- Andreas Kirschke, Maschinen-Assi auf einem Gaffelschoner der AWO
- Kpt. Norbert Schmidt
- VM Peter Zintl
- VM Andreas Basedow - die wir euch hier zeigen wollen.

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07.03.2010

04.03.2010

tradiimstadthafen.jpg"Tradi" - Wort zum Sonntag zur Verholung

Hallo Mitstreiter,

die Stimme ist noch nicht verstummt. Sie krächzt zwar, aber solange unser Ziel nicht erreicht ist, wird sie nicht verstummen.
Wir haben neben 150 EUR Privatspenden auch einen Betrag über 500 EUR vom Förderverein Tradition Ostsee-Schifffahrt erhalten. Dafür ein großes Dankeschön.
Am Donnerstag hat es ein Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten der SPD, Herrn Dankert, zur Unterstützung unseres Anliegens gegeben. Auch mit einem Europaabgeordneten sind wir im Gespräch, hier geht es um die Auslotung der Möglichkeit, an Fördermittel zu kommen. Ein großes Sponsorengespräch ist in Vorbereitung.
Am 9.3. findet eine Expertenkommission in einer Ganztagsrunde hoffentlich ein Museumskonzept, welches das Vorhaben beschleunigt und nicht ausbremst. Wir sind dabei.
Gruß
Hans-Jürgen Mathy
Sprecher des TSR
Vors. Seeleute Rostock

spendengeld.jpg"Tradi" - Die Spenden für die Verholung

Die aktuellen Zahlen zur Spendenaktion:

"Tradi"/Standort?.../Spendenaufruf... 

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Die Enttäuschung

Sehr geehrte Frau Dr. Michaela Selling,

bezugnehmend auf unser Expertentreffen am 9.3.2010 möchte ich im Nahmen des TSR feststellen:

Erstaunlich war, wieviele Experten anwesend waren, von denen sich kaum jemand die Mühe gemacht hat, die schon vorhandenen Expertisen zu lesen. Das ist für Bürger schwer nachvollziebar, die sich schon über viele Jahre mit dieser Problematik befassen.
Weiterhin verstehen wir nicht, warum die konkrete Beschlussvorlage der SPD vom 4.11.2009 nicht umgesetzt werden sollte. Im Beschluss Nr.2009/AN0579-02(ÄA) heißt es doch "... welches Alleinstellungsmerkmal ein Technikmuseum in Rostock im Vergleich zu anderen norddeutschen technikorientierten Museen haben muss. Die Expe... Auf Basis bereits vorhandener Analysen ... ein verbindliches und kostenmäßig überschaubares Konzept ... und bestmöglichen Standort unterbreiten. Dieses Konzept ist der Bürgerschaft am 17.3.2010 vorzulegen.........."

  • Konzepte haben wir (Prof. Dr. Kohrte und Michael Egelkraut).
  • Seit Nov. 2009 bieten wir unsere Hilfe an - nicht erst eine Woche vor dem Termin.
  • In Ihrer Abschlussübersicht haben wir vermisst, dass 95% aller Anwesenden sich klar für den Stadthafen als Standort entschieden haben - auch unsere Experten aus Karlskrona und Hamburg.
  • Vermisst haben wir auch die Aussage, dass es nicht um ein gesichtsloses Technikmuseum geht - sondern um ein maritimes Museum, das sehr wohl der Tradition der Hafen- und Werftstadt Rostock entsprechen muss.

Es wurde festgestellt, dass das Tradi das Kernstück dieser Ausstellung ist - mit einem einzigartigen Alleinstellungsmerkmal in Norddeutschland und in der ganzen Welt. Nirgendwo gibt es ein so bedeutendes Frachtschiff mit einem Schifffahrtsmuseum an Bord. Neben diesem Alleinstellungsmerkmal haben wir aufgezeigt, dass mit dem Tradi im Hafen das stadtgeschichtliche Museum in die Societät ziehen kann, wenn ein Teil der dortigen Ausstellung auf das Tradi gezogen ist. Ein Vorschlag, der auch mit Dr. Stuth im Bündnis TSR abgesprochen ist.

Wir haben belegt, das die Kosten bei Verlegung des Schifffahrtsmuseums (Tradi = 1. Schritt) bei ca. 35 TEUR liegen und wir davon 25 TEUR aus unserer Sammlung beisteuern. Der Rest ist bei nur 10.000 Besuchern mehr in 2010 in der Stadtkasse neutralisiert. Die zu erwartenden Zahlen von mindestens 50.000 Besuchern pro Jahr mehr geben für den weiteren Ausbau des Museums den finanziellen Spielraum.

Sie sehen, es gibt eine einfache Lösung, um das Museumskonzept zustimmungsfähig zu machen. Sie hatten in unserem Gespräch ausgedrückt, dass auch Sie für eine Verholung seien. Wenn wir aber weiter nach aussenstehenden Persönlichkeiten und Experten suchen, kostet uns das weiter viel Geld und das Fenster der Möglichkeit der Verholung wird zugetan, wegen der Versandung.

Im Klartext, wer will, dass alles so bleibt wie es ist, beschaulich schön[, beharrt auf einer] Liebhaberei ohne Nutzen für Rostock und seine Besucher.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die konstruktiven Vorschläge der Kommission in den Vordergrund des Protokolls kommen und Träumereien hintenan [verbleiben].

In diesem Sinne ein schönes Wochenende.

Mit freundlichem Gruß
Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vors. Seeleute Rostock e.V.


Die Unzufriedenheit

über das Ergebnis der "Expertenrunde" beschreibt Stephan Bohnsack in seiner Zuschrift pdficon.gif, die auch an die Presse geht. Für das Internet überarbeitet

Stephan hinterfragt in seinem Artikel die Technikinteressiertheit der Leute. Ja, warum nur boomt gegenwärtig die Passagierschifffahrt? Etwa wegen der HighTec an Bord, die doch nur dem überkandidelten Komfort der Massen dient? Oder eher deswegen, weil viel mehr Leute irgendwie ein klein wenig der Feelings verspüren möchten, welche wir Ur-Seemänner nie mehr missen wollen? - Das "Tradi" vermittelt die Seefahrt viel urwüchsiger als es je ein solch "seefahrender Schuhkarton" vermag, selbst im Ruhezustand und somit auch noch sehr viel preisgünstiger.

Das muss nur ganz laut durchgesagt werden!


Seeleute in der Tat unzufrieden!!

In seinem am Sonntag, dem 28.03.2010, im "Rostocker Blitz" veröffentlichen Artikel brachte unser Pressesprecher Stephan Bohnsack den Unmut von uns Seeleuten über die Umbenennung zum "Maritimen Technikmuseum" zum Ausdruck und rief damit die Gegner auf den Plan. Unter ihnen auch ein bekannter Rostocker Professor.
Wir reagierten vielfach so, wie es Prof. Dr.-Ing. Holger Korte auf einen gemeinsamen Nenner pdficon.gif bringt, oder wie es Dieter Pevestorf die Seele ansprechend pdficon.gif ausdrückt.

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Ein starker Mitstreiter

Hallo Freunde,

hier das aktuelle Wort zum Sonntag, den 2. Mai 2010. An diesem Flyer UFR+TSR_Tradi-Flyer pdficon.gif (3 MB) seht ihr, dass wir jetzt einen starken Mitstreiter haben, die UFR "Unabhängige Bürger Für Rostock" www.für-rostock.de fremdlink.gif. Unsere erste gemeinsame Aktion zum Jahrestag des Überseehafens war insofern ein Erfolg, als dass wir alle unsere Besucher zur Unterschrift gewinnen konnten - trotz der Angst vor Datenmissbrauch.
Auch hatten wir drei Spender mit je 25 EUR für die Verholung. So sind wir seit unserer letzten Ansage um 225 EUR "reicher" geworden. Auf den letzten Veranstaltungen zur Buchvorstellung und zur Eröffnung der Fischereiausstellung auf dem "Tradi" haben wir sehr heftigen Zuspruch zur Verholung bekommen, was durchaus einigen Organisatoren nicht gefallen haben könnte.

Gruß
Hans-Jürgen Mathy
Vors. Seeleute Rostock e.V.

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Eine wahr gewesene Vision

TradiImStadthafen2002.jpg
Das Traditionsschiff 2002 im Stadthafen Rostock vor dem Umbau zur IGA 2003
Foto: K.-W. Langer
 Noch mehr Fotos vom Tradi im Stadthafen sehen: "Tradi"/Galerien/Tradi-Umbau '02/Im Stadthafen! 


Kein Bus zum "Tradi"!

Die Standortfrage des Rostocker Traditionsschiffes ist weiterhin offen. Der Ortsbeirat des Rostocker Stadtteils Schmarl, zu welchem das Schiff bis zum jetzigen Zeitpunkt gehört, hatte am vergangenen Dienstag, dem 4. Mai 2010 in der Ortsbeiratssitzung über die ÖPNV-Anbindung zum Traditionsschiff diskutiert.

Die RSAG, die den ÖPNV in der Hansestadt Rostock betreibt, hat eine Busverbindung direkt bis vor die Eingangstür des Schiffes abgelehnt, weil sich dies nicht lohnt. Damit gibt es wieder einen Grund mehr zur Verlegung des Schiffes in den Stadthafen oder der ehemaligen Neptunwerft.

Den Zeitungsartikel aus der Ostsee-Zeitung Rostock vom Donnerstag, den 6. Mai 2010, der über diesen Sachverhalt berichtet, habe ich als Anlage beigefügt. Der unterstrichene Text im vorherigen Absatz weist auf die Kernaussage dieser Meldung hin.

Mit freundlichen Grüßen
H. Wollenberg

Unser Kommentar: Somit ist ersichtlich, dass die RSAG aus unternehmerischer Sicht dem Liegeplatz des Traditionsschiffes in Schmarl keinerlei Chancen zur Verbesserung der Besucherlage einräumen kann. Wie soll dies denn auch gehen, wenn selbst motorisierte, mobile Verantwortliche nicht ans Ziel finden ...

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Mit vereinten Kräften

Hallo Mitstreiter,

kein Dornröschenschlaf in Sachen Verholung, es geht weiter. Hier geht es um das Museumskonzept: Protokoll_Meeting_Vereine_20100511 pdficon.gif.
Eine weitere Aktivität besteht in der Unterschriftensammlung der unabhängigen Bürger Rostocks für den Bürgerentscheid zur Verholung. Es dürfen nur Rostocker unterschreiben, ein parlamentarisches Spiel. Jedenfalls ist es in Zusammenarbeit mit uns geschehen. Wir müssen jede Gelegenheit zur Zusammenarbeit nutzen.

Gruß
Hans-Jürgen Mathy
TSR u. Vors. Seeleute Rostock e.V.

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Hallo liebe Seeleute,

beigefügten Artikel zum Thema "Tradi im Stadthafen" für Euch zur Kenntnisnahme, habe ich heute (24.05.2010) an den Ostsee-Anzeiger geschickt, weil ich auch ein unbedingter Verfechter dessen bin, dass das Traditionsschiff nur in den Stadthafen und nirgendwo anders hingehört. >Tradi_im_Stadthafen pdficon.gif

Mit besten Grüßen
Inge Müller


Hallo Frau Müller,

hoffentlich wird Ihre Lesermeinung gedruckt. Sie trifft den Kern und unterstreicht die von uns seit Jahren kämpferisch vertretene Auffassung. Ja, man sollte die Bürgerschaftsvertreter beim Namen nennen. Auch diese Leute vertreten seit Jahren eine Meinung, die sowohl mit der maritimen Tradition Rostocks nichts zu tun hat, als auch das Wohl Rostocks nicht durch ständiges Meckern gefördert werden kann. Kein Fortschritt - nur persönliche Profilierung sind hier angesagt.
Statt der von Ihnen angesprochenen Petrikirchenplaketten gibt es bei uns die Zertifikate und einen Eintrag auf einem Typ-IV-Poster. Zu finden hier auf unserer Webseite unter Spendenaufruf....

Auf weitere gute Zusammenarbeit.
Alles Gute zum Pfingstfest
Hans-Jürgen Mathy
TSR u. Vors. Seeleute Rostock e.V.

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"Das TRADI in den Stadthafen!"

Einladung zum Informationsabend

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus der Tagespresse haben Sie sicherlich schon von dem Bürgerbegehren zur Verholung des Traditionsschiffes in den Stadthafen gehört. Wir, das WählerBündnis UFR (Unabhängige Bürger FÜR Rostock) und der Arbeitskreis TSR (Traditionsschiff - Stadthafen - Rostock), wollen in den nächsten Wochen mindestens 4000 Unterschriften für die Verholung des "TRADIS" in den Stadthafen sammeln. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich an dieser Unterschriftensammlung beteiligen.
Am 08.06.2010 um 19.00 Uhr findet ein Informationsabend zu unserer Aktion "TRADI in den Stadthafen" in der "Orange Lounge" im Pier 615 am Stadthafen (Warnowufer 62, 18057 Rostock) statt.
Wir laden Sie hiermit recht herzlich zu dieser Informationsveranstaltung ein.
Natürlich können Sie an diesem Abend auch unsere Unterschriftensammellisten und die Flyer für die Verteilung erhalten.
Wir würden uns über Ihr Kommen und Ihr weiteres Engagement im Bezug auf die Verholung des Schiffs sehr freuen, denn jede Unterschrift zählt.

Mit freundlichem Gruß
Stefanie Neumann
Rüdiger Reuschel
Mathias Krack
Torsten Schulz

>TRADI-Infoabend_Einladung pdficon.gif >UFR+TSR_Tradi-Flyer pdficon.gif

>>Fördergelder für Traditionsschiff vergeigt? - Rostock - OSTSEE ZEITUNG


Ein wichtiger Aspekt!

Hallo Fahrensleute,

Prinzipiell finde ich Eure Aktion gut, allerdings stellt sich für mich eine Frage, welche für mich ausschlaggebend ist, Eure Aktion zu unterstützen.

Ich bin völlig Eurer Meinung, dass das Tradi im IGA-Park verloren ist, allerdings, was wird mit dem gesamten Ensemble um das Tradi - Schiffe, Schiffsschrauben, Werftzubehör, historische Bootswerft. Sind diese Teile mit in Eurem Umzugskonzept enthalten?
Wäre ein maritimer Erlebnisstandort nicht im Bereich der ehemaligen Neptunwerft (hinter EDEKA) besser, um den Stadthafen für maritime Erlebnisse freizuhalten?
Kann man die "Stubnitz" (siehe Ausstellung "60 Jahre Fischwirtschaft in Rostock") auch für dieses Konzept retten, falls sie mal ihre Seezulassung verliert ?

Vielleicht meldet Ihr Euch mal. Ich finde Eure Aktion gut, bin aber noch etwas unentschlossen.

Für heute Schluss und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Toralf S.


Hallo Herr S.,

es ging immer darum, das gesamte Schifffahrtsmuseum in den Stadthafen zu bringen. Für 950.000 EURO und ca. 20.000 Besucher ist der jetzige Zustand für Rostock ein unhaltbarer.

Wir treten dafür ein, mit unseren ca. 180.000 EURO zuerst das Tradi und danach das gesamte Schifffahrtsmuseum in den Stadthafen zu holen. Ohne finanzielle Unterstützung durch die Stadt, davon gehen wir aus, würden mit nur 50.000 Besuchern/Jahr ca. 200.000 EURO pro Jahr erwirtschaftet werden. Bis 2018 sind das 1,6 Mill. EURO, mit denen die maritime Meile etabliert, der ganze Umzug finanziert wäre. Wenn ein Großsponsor käme, oder die Wirtschaftslage auf Sonnenschein stände, könnte man es sicher schneller machen. Aus unserer Sicht geht es nur Schritt für Schritt.

Die Neptunwerft ist auf Grund der Eigentumsverhältnisse und der hohen Kosten auszuschliessen. Aus vielen Ermittlungen bringt nur die Haedgehalbinsel den gewünschten Erfolg. Zur Stubnitz kann ich Ihnen keine Aussage machen.

Gruß
Hans-Jürgen Mathy
Vors. Seeleute Rostock
Sprecher TSR

Zum Bürgerbegehren in Rostock

Von: Mathy [Mathy@Seeleute-Rostock.de]
Gesendet: Dienstag, 8. Juni 2010 11:09
An: Alle Rostocker
Betreff: Unterschriftenaktion Bürgerbegehren Rostock
Anlagen: >Liste Unterschriftenaktion pdficon.gif

Aufruf:

Werte Mitstreiter,

es geht in die Entscheidungsrunde. Da das Museumskonzept seitens der Kultursenatorin Fr. Dr. Melzer seit Jahren verschleppt wird, die einberufenen Expertenrunden unbeachtet werden, Bürgerbeschlüsse ignoriert werden und alles unternommen wird, damit es bleibt wie es ist, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Zusammen mit dem "Unabhängige Bürger für Rostock" wollen wir 4000 Unterschriften für das Bürgerbegehren sammeln. Das ist unabhängig von unserer Aktion "Unterschriften für die Verholung". Die werden wir bei der Übergabe mit dazu legen.

Inzwischen haben wir für die Verholung schon 170.000 EUR zur Verfügung.

Die Stadt wird sich das Hobby "Schiff im Garten" bald nicht mehr leisten können - denn es kostet dem Steuerzahler 945.000 EUR im Jahr. Wir bieten an, diese Summe auf 750.000 EUR zu reduzieren mit einem riesen Vorteil für die Hafen- und Werftstadt Rostock.

Macht mit, ladet euch die Spendenlisten herunter und sammelt Unterschriften, aber nur von ROSTOCKERN!

Viel Erfolg dabei!

Hans-Jürgen Mathy
Vors. Seeleute Rostock e.V.
Sprecher TSR


Wurde Rostock nach Jahren der Untätigkeit endlich wachgerüttelt? Lest dort weiter:
>>Traditionsschiff: Fraktionen wettern gegen Bürgerbegehren - Rostock - OSTSEE ZEITUNG

Tausende Unterschriften in HRO

Bürgerbegehren für das Traditionsschiff

Bis zum Ende der Warnemünder Woche wollen der UFR gemeinsam mit dem TSR mindestens 4000 Unterschriften zusammentragen, um einen Bürgerentscheid zur Standortfrage des Traditionsschiffes anzustrengen. Die Rostocker sollen endlich selbst entscheiden, was mit dem Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum und dem TRADI geschehen soll. Die erste Aktion vor dem TRADI am 13.06.2010 zu dessen 40. Jahrestag war mit knapp 500 Unterschriften ein voller Erfolg. Durch weitere Aktionen konnten bereits mehr als 1000 Unterschriften gesammelt werden. Wir beteiligen uns an den Aktionsständen an Standorten und Terminen.


Am 24.06.2010 begann die Bürgerinitiative Unabhängige Bürger für Rostock (UfR) mit einer Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren für die Verholung des Traditionschiffes oder besser des Schiffbaumuseums in den Stadthafen. Warum ist diese Aktion notwendig? Es ist in Rostock schon über viele Jahre über ein Konzept für die Museumslandschaft gesprochen worden, aber dabei blieb es dann auch. Jetzt, wo eine Fraktion der Bürgerschaft das Heft des Handelns in die Hand nimmt, bekommen die etablierten Parteien und Bürgervereinigungen kalte Füße. Denn kommen die geforderten  4000 Unterschriften  in den nächsten Wochen zusammen,  dann muss sich
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Der Stand
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Diskussion
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Diskussion (2)
die Bürgerschaft mit diesem Problem aus-einandersetzen.
An diesem Tag waren die Unabhängigen Bürger für Rostock und das Bündnis TSR (TRADI Stadthafen Rostock) an zwei Ständen in der Innenstadt von Rostock. Zum einen am Universitätsplatz und zum anderen am Neuen Markt. Am Neuen Markt standen der Vorsitzende UfR, Frank von Olschewski, Herr Krause, Tradition Ostseeschiffahrt, und meine Wenigkeit für die Vereine der Seeleute. In vielen Geprächen konnte sehr schnell geklärt werden, dass viele Rostocker für eine Erhöhung der Attraktivität der Hafenmeile im Stadthafen sind. Dieses kann durch eine Verlegung des Schiffbaumuseum erfolgen. Dann wird es nicht nur gute Speisegaststätten oder Bars an der Meile geben, sondern auch ein Highlight, welches Rostocks Innenstadt braucht, um so noch mehr Besucher anzuziehen. Viele Rostocker brachten ihre ausgefüllten Unterschriftenbelege aus der Zeitung gleich persönlich vorbei, oder es brauchte gar keine Argumentation, um sich in die ausliegenden Unterschriftenlisten einzutragen.
Die Meinungen der Rostocker gehen weit auseinander, aber eines kam immer wieder zum Ausdruck,   will  man  eine  Verlegung   mit  allen
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F. v. Olschewski, OB Methling, K.-W. Langer

Konsequenzen oder gibt es Störfeuer? Ich möchte nur ein kleines Beispiel anführen. Rostock hatte einmal einen Seitentrawler, den man für eine Mark verkaufte und der heute in Bremerhaven liegt. Dort ist er ein Besuchermagnet für viele Besucher und auch vor allem für ehemalige Fischersleute. Soll so etwas vielleicht auch einmal mit dem Schiffbaumuseum (TRADI) passieren? Diese Frage stellte man uns immer wieder, und einige Standbesucher gingen sogar noch etwas weiter.

slr-ufr+tsr-kwl-5.jpgAuch, möchte ich sagen, war es von Vorteil, dass ich als ehemaliger Seemann und Fahrensmann auf einem solchen Typschiff zu vielen Fragen aussagefähig war. Aber auch die Synthese zwischen Politik und Sachverstand war sehr gut.

Ich wünsche allen Teilnehmern an dieser Aktion viel Erfolg, und mögen die geforderten Unterschriften zusammen kommen, damit man endlich Nägel mit Köpfen machen kann. An diesem Tage kamen über 150 Unterschriften zusammen.

Kurt-Werner Langer

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Rostocker Attraktivitäten

Tradi@Sammelteller.jpg

Den abgebildeten Sammelteller entdeckte ich im Nachlass meiner Mutter. Man beachte den hohen Stellenwert, den das "Tradi" einstmals in Rostock besessen haben muss, um im Kreise dieser Sehenswürdigkeiten auf dem Tellerchen gezeigt zu werden. Wann endlich wird es wieder so sein?

A. Basedow, Hamburg, 21.08.2010


Zur Fortsetzung der Diskussion ums "Tradi" und dessen Liegeplatz: Rostocks Trumpf! (2)

"Rostocks Trumpf! (1)": Typ IV-Fahrensleute e.V., Juli 2008 ff.

    

zwidelft.gif
  25.04.2016  
zwidelft.gif

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