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Rostocks Trumpf! (2)

"Ruder hart steuerbord! Kurs Stadthafen!!!" - Die Fortsetzung

Inhalt: 
Rostocks Trumpf! (3) (Forts.) 18.11.2011
TV.Rostock hat nachgefragt 03.10.2011
Das "Tradi" im Abseits 24.09.2011
"Tradi" bleibt in Schmarl? 13.09.2011
Das ist Rostock.de: ... 14.08.2011
Das Palaver geht doch weiter?! 31.07.2011
"Hansestadt" in Frage gestellt! 13.07.2011
Appell an die Betonköpfe 12.07.2011
"Dresden" x2 & Fingerhappen 10.07.2011
Die Entscheidung, und weiter? 05.07.2011
Eine neue Entwicklung? 24.06.2011
Marineum in den Stadthafen 08.06.2011
Tradi-Standort mit Potenzial 25.05.2011
Standortdiskussion schadet...? 10.05.2011
"Gelobtes" Museumskonzept... 08.05.2011
Zum Museumskonzept in HRO 30.04.2011
Verholung Finanzierung 26.02.2011
"Langer Heinrich" kurz mal weg! 12.02.2011
Licht am Ende des Tunnels...? 11.02.2011
Der OB zu Gast in Schmarl 05.02.2011
Neues Jahr - neue Bewegung? 21.01.2011
Maritime Meile Rostock 2010 28.12.2010
Langer Heinrich am Absaufen? 16.12.2010
Info / Aufuf an Alle 11.12.2010
Tradi @ YouTube 21.11.2010
4005 gültige Unterschriften! 09.11.2010
Die Unterschriftenübergabe 02.09.2010
Die Notiz in der Presse 29.08.2010
Die Pressekonferenz 24.08.2010
Rostocks Trumpf am Abend 06.08.2010
TradiAmAbendJK5881.jpg
TradiImStadthafenModell.jpg
TradiNochAlsDresdenInTsingtaoPicOR.jpg

Rostocks Trumpf am Abend

Art0-jk-img5881.jpg Hallo zusammen. Das Traditionsschiff sieht zwar abends sehr gut aus in Schmarl, aber im Stadthafen würde es mir besser gefallen. Vor allem erheblich besser erreichbar.
Freundliche Grüße vom Rhein an die Warnow.

Foto und Text: Jens Kümpel, Bonn, Aug. 2010

Großen Dank an Jens für sein stimmungsvolles Foto und seine Spende für die Verholung!

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Die Pressekonferenz

Hallo Freunde und Unterstützer "Für eine maritime Meile im Stadthafen Rostock",

heute [24.08.2010] gab es um 10 Uhr im Rostocker Rathaus eine Pressekonferenz mit den "Unabhängigen für Rostock", kurz UFR, und den Seeleuten Rostock/TSR. Für die Seeleute Rostock e.V. waren der Vors. Hans-Jürgen Mathy und sein Stellvertreter Prof. Dr. Holger Korte dabei.

Es erging ein Dankeschön an alle Unterstützer der Unterschriftenaktion, bei der 7.500 Unterschriften gesammelt wurden. Diese werden zusammen mit unseren 2.700 Deutschlandweiten am 30.8. an die Bürgerschaftspräsidentin übergeben. Wir haben die Gelegenheit genutzt, ausführlich über unser Anliegen zu sprechen. Es wurden Bilddokumente vorgelegt und ein Interview dem Rock-TV gegeben. Zur Vereinfachung wurde ein Blockdiagramm zur Verholung vorgelegt. Es zeigt vereinfacht die mögliche Vorgehensweise zur Erichtung der maritimen Meile im Stadthafen. Schauen wir mal, was daraus wird.

Hans-Jürgen Mathy
Vors. Seeleute Rostock e.V.
Sprecher TSR

DiagrammSchifffahrtsmuseum1-kl.jpg DiagrammSchifffahrtsmuseum2-kl.jpg

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Die Notiz in der Presse

Hallo Freunde,

in der Pressenotiz im Rostocker Blitz vom 29.08.2010 war zu lesen: Am 30.08.10 werden die rund 7.500 Unterschriften Rostocker Bürger für ein Bürgerbegehren zum Verholen des Traditionsschiffes an die Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens durch das Wählerbündnis UFR übergeben. Von uns sind dabei: Dieter Pevestorf und Stephan Bohnsack.

Wir liegen also richtig, Senat und Bürgerschaft aus dem Tiefschaf zu wecken, denn nunmehr soll laut Pressemitteilung der Ostseezeitung vom 27.08.2010 durch eine erneute "Bedarfsanalyse einer zukünftigen Museumsstruktur" das längst überfällige Museumskonzept um weitere vier Monate verschleppt werden.

Foto und Kurztext dieser Unterschriftenübergabe werden nachgereicht.

Dieter Pevestorf
Medien Seeleute Rostock e.V.

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Die Unterschriftenübergabe

Die Presse war lediglich durch die NNN (Norddeutsche Neueste Nachrichten) vertreten.

Betrachtungen rund um die Unterschriftenaktion und die Übergabe von 7.000 Unterschriften am 30. August um 11:00 Uhr im Rostocker Rathaus

Das Interesse der regionalen Presse war nicht zu spüren, denn es ging ja nur wieder um das leidliche Thema: für oder gegen die Verholung des Tradis. Trotzdem kein Problem für uns, denn der 30. August war ja vorläufiger Höhepunkt der Unterschriftenaktion, die durch die UFR mit Unterstützung der Seeleute Rostock e.V. an unterschiedlichen Standorten durchgeführt wurden. "Es war aber nur ein Ankratzen der öffentlichen Meinung" - so der Vorsitzende der UFR, Herr von Olschewski, bei der Übergabe von 7.000 Unterschriften an die Präsidentin der Rostocker Bürgerschaft, Frau Karina Jens.

Die wiederum schien nicht sehr erbaut von der Aktion, sprach von unzähligen Hürden, Problemen und Kosten, die ein Bürgerentscheid bringen würde. Unseretwegen brauchten die Hürden ja nicht aufgebaut werden, wir wollen ja nur die Umsetzung unserer Vision und zwar zum Wohle der Stadt, denn nunmehr 10 Jahre währt das Bestreben um die Verholung des Schiffes, aber im Rathaus sprechen einige immer noch von "kurzfristiger Aktion" und vom "Pistole auf die Brust setzen". Der Kampf der Seeleute fand sogar weit über die Stadtgrenzen Beachtung und Anerkennung, - mit welcher Intensität und mit welchen klaren Visionen Seeleute, Schiffbauer und Sympathisanten, um die Veränderung des Schiffsstandortes streiten, vereint unter dem Motto - weg vom Versteck hinterm Gartenzaun und hinein in das pulsierende Leben - denn 800 Jahre Rostock bedeuten auch 800 Jahre Leben am, mit und durch das Meer. Trotzdem bleibt das Ergebnis dieser Aktion erstaunlich, denn gerade Verantwortungsträger der Stadt sprechen immer lautstark von Geldproblemen, stemmen sich aber nach wie vor gegen Veränderungen, die die Stadt entlasten, sogar Geld einbringen würden. Weshalb? Erstaunlich auch, dass hochdotierte Verantwortungsträger es seit Jahren nicht schaffen, selbst ein Museumskonzept zu entwickeln, eines mit Zukunftsvisionen, wie zum Beispiel die Errichtung einer Maritimen Meile in Rostock. Noch erstaunlicher, die Fertigstellung der Museumskonzeption wird wieder mal um Monate verschoben - und die Verwaltung hat Verständnis und nimmt es hin. Wieso? Ist das vielleicht der Grund, dass solche Verantwortungsträger, ob ihrer kreativen Geschwindigkeit, in einer Verwaltung und nicht in der freien Wirtschaft, wo dieses Tempo tödlich wäre, arbeiten? Nach dieser Unterschriftenaktion bleiben mir leider Skepsis und Fragen über Fragen. Trotzdem könnte ich mir eine passende Wette gut vorstellen. "Wetten, dass wir im nächsten Jahr zur gleichen Zeit wieder über das gleiche Thema debattieren?"

Stephan Bohnsack
Presse Seeleute Rostock e.V.

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4005 gültige Unterschriften!

Hallo Freunde, das Bürgerbegehren ist zulässig - mal sehen, wie es weiter geht.

KuWeLa

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Tradi @ YouTube

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Internet sind jetzt zwei Videos aus dem NDR Fernsehen veröffentlicht, die sich beide mit dem Rostocker Traditionsschiff befassen. Ein Video stammt aus dem Jahr 2008 und das andere aus dem Jahr 2010. Nähere Erläuterungen zu den Videos sind auf den Websites zu finden. Alle Interessierten sollten [hiermit] darüber informiert werden. Viel Spaß beim Anschauen.

Die Links, unter denen beide Videos zu sehen waren:

www.youtube.com/watch?v=9Pn3o77m9GE (2010)
und
www.youtube.com/watch?v=0edTufPIElA (2008)

Mit freundlichen Grüßen
H. Wollenberg, 19.11.2010


Hallo Freunde, wer es noch nicht gesehen hat, sollte es sich unbedingt mal anschauen.

Gruß
Hans-Jürgen Mathy, 21.11.2010

Die Videos wurden vom Nutzer inzwischen entfernt.

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Info / Aufuf an Alle

Art06-OZ20101210-Expertenurteil.jpg

Hallo Freunde,

gestern erschien obenstehender Artikel über Untersuchungen einer Expertenkommission zur Verholung des Tradis. Es ist jetzt sehr wichtig, dass von unserer Seite viele durch ihre Ansichten helfen, gegenzusteuern! Eure Meinungen sollten deshalb ganz schnell und direkt an folgende E-mail gehen: Anne.Schemann@ostsee-zeitung.de!

Wenn sich dieses Gutachten der unbekannten Experten und auch die Basis ihrer Zukunftsprognose über Gästezahlenentwicklung im Stadthafen durchsetzt, haben wir jahrelang umsonst gekämpft.

Stephan Bohnsack
Presse Seeleute Rostock e.V., 11.12.2010


Traurige Rostocker Museumslandschaft

Ein neues Museumskonzept kam für Rostock bisher immer noch nicht zustande, dafür gelangte man mit Hilfe einer weiteren Studie durch die beauftragte Firma Animare zu der Erkenntnis, dass die Verholung des Traditionsschiffes in den Stadthafen nichts bringen würde, denn hierher kämen ja nur 15% mehr Besucher (!) als an den jetzigen Liegeplatz hinter dem IGA Park. Jeder Rostocker weiß jedoch, dass diese Expertenberechnung von bestehenden Gutachten erheblich abweicht und schon im Hinblick auf die erfolgreiche Besucherentwicklung des Eisbrechers "Stephan Jantzen" einfach lächerlich ist. Das Traurige dabei ist, dass Visionen von einer Maritimen Meile, bei der das Tradi nur ein Teil ist, in der gesamten Betrachtung völlig unbeachtet bleiben, obwohl das neue Rostock solche Visionen wie die Installation einer lebendigen Maritimen Meile braucht, um auch in Zukunft für den aktiven Tourismus interessant zu sein und Gäste in die Stadt zu ziehen. Ausserdem ist der Stadthafen leicht erreichbar und muss auch im Winter nicht um 16:00 Uhr wegen Besuchermangels schließen. Die konkrete Veröffentlichung der Animare-Analyse und die Vorstellung der Experten wäre für die Bürger interessant, denn auch wenn es keiner glaubt, viele Rostocker haben sich mit ihrer Geldspende und Unterschrift für die Umsetzung der Vision etwas gedacht, wie beispielsweise Arbeitsplätze schaffen, städtische Einnahmen erhöhen, Attraktivität Rostocks aufwerten, Anschluss der Maritimen Meile an das kulturelle Netzwerk der Stadt usw ...

Stephan Bohnsack
Presse Seeleute Rostock e.V., 11.12.2010


Werte Frau Schemann,

hier nun meine Meinung zum Museumskonzept. Die Stadt hat einfach noch zu viel Geld, um immer wieder ein Konzept nach dem anderen einzufordern. Wer kennt denn die Zahlen so genau? Sind die Besucherzahlen des Eisbrechers St. Jantzen eingefordert und in Betracht gezogen worden? Leider nein, denn das Schifffahrtsmuseum soll im IGA-Garten bleiben, damit man "etwas zu bieten" hat. Auch ohne festem Gebäude würde das Schiff im Stadthafen mehr Besucher anziehen, da man hier ein Schiff "live" erleben kann. Wo kann man so etwas an der Ostseeküste ansonsten noch?
Rostock mit dem Ozeaneum zu vergleichen ist einfach vermessen, denn hier sind die Messen schon lange gesungen. Rostock hat einfach die Zeit verschlafen, um sich eine touristische Attraktion zu schaffen. Aber noch ist es nicht zu spät, um hier eine Wende einzuführen. Erst einmal das Schiff verholen und ordentlich festmachen, dann kann man über die weiteren Schritte beraten und wenn nötig, ein neues Gebäude errichten. Das Haus in der August-Bebel-Straße wird von anderen Museen beansprucht und steht nach seiner Restaurierung woll nicht mehr als Zweigstelle des Schifffahrtsmuseum zur Verfügung. Also Nägel mit Köpfen gemacht und das Schiff verholt.
Sollte die Unterschriftenaktion zum Bürgerbegehren umsonst gewesen sein? Hier hatten über 7000 Rostocker unterschrieben. Die Worte, die dort gefallen sind, möchte ich hier nicht wiedergeben. Denn sie waren alle für die Verholung. Wenn in der Presse nur von 4005 Unterschriften geschrieben wird, so ist dieses nicht richtig, da es nur die Anzahl von Unterschriften ist, die für das Bürgerbegehren notwendig waren. Die Kontrolle der weiteren 3000 Unterschriften auf ihre Richigkeit wäre sehr arbeitsaufwendig sowie kostenintensiv gewesen. Darum wurde das Verfahren abgekürzt und die Zahlen zur Veröffentlichung freigegeben.
Bisher sind nur Konzepte erstellt worden, die von dem Verbleib ausgehen. Kann man die Formulierung des Auftrages des Konzeptes nicht auch anders formulieren, so dass am Ende ein anderes Ergebnis zu Tage kommt?

Kurt-Werner Langer
Güstrow, 12.12.2010


Beitrag zum Expertenbericht OZ v. 10.12.2010

Und der "Eiertanz" um die Standortverlegung des Traditionsschiffes geht lustig weiter! Von den zahlreichen Expertenmeinungen und Ratschlägen zum genannten Thema möchte ich nur einen erwähnen. Vor Jahren fand am jetzigen Liegeplatz, und unter akademischer Leitung aus Hannover, so eine Tagung statt. Ergebnis: Die Tagung endete wie das "Hornberger Schießen"; außer Spesen nichts gewesen. Denn die dort "erarbeitenden Schlussfolgerungen" wurden bereits, weit vor dieser Tagung, von den maritimen Vereinen erarbeitet und vorgetragen. Aber diese realisierbaren Vorschläge verhallen ja ungehört.
Folgt man nun der Expertise der Firma "Animare" mit ihrer aufgemachten Wahrscheinlichkeitsrechnung von nur 15% Besucherzuwachs, dann sind alle "Messen" für eine Verholung gesungen. Eine erhebliche Steigerung der Besucherzahlen ist durchaus realisierbar. Die Rostocker Stadtführer müssen, ohne dabei ihr Gesicht zu verlieren, nur ihr Sightseeing-Programm ändern. Statt den Touristen zwischen Kröpeliner Tor und Petri-/Nikolaikirche hin und her zu jagen, ihm die Rostocker Kaufmannschaft und Handwerkergilde, Kirchen, Kloster- und Stadtmauern zu präsentieren, kann die Tour mit dem Leben und Arbeiten der Menschen am Meer und vom Meer beginnen. Und das kann sehr überzeugend auf einer maritimen Meile im Stadthafen dargestellt werden. Damit wird gleichzeitig an die hervorragende Arbeit der Werft- und Hafenarbeiter, der Fischer und ehemaligen Seeleute der DSR erinnert. Und das nicht nur über einen Zeitraum von Jahrzehnten.
Mit der Flucht des Rostocker Reeders Carl Cords im Mai 1945 endete eine Ära Rostocker Schifffahrt, und keiner glaubte an eine Wiederauferstehung. Trotz widrigster Umstände wurde dieses aber möglich gemacht. Es ist nicht das Verdienst der Honecker, Mielke oder Mittag, dass in relativ kurzer Zeit ein weltumfassender Liniendienst von Rostock aus operierte. Es ist einzig und allein der aufopferungsvollen Arbeit der hier lebenden Menschen zu verdanken. Und wie diese Arbeit vollbracht wurde, das ist auf dem Traditionsschiff, wer den Weg dorthin zu finden weiß, anschaulich dargestellt. Und damit dieser Weg nicht zu einer Irrfahrt wird, gehört das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum dorthin, wo auch einst die 3. größte Flotte Deutschlands ankerte - nämlich in den Stadthafen!
Wird die Verlegung des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum von Schmarl zum Stadthafen nicht realisiert, dann gleicht der Hafen im 21. Jahrhundert dem des 19. Jahrhunderts - nur jahreszeitlich verschieden. Der Mastenwald der eingefrorenen Segelschiffe ist im Winter des 19. Jahrhunderts und im Sommer des 21. Jahrhunderts während der "Sail" zu sehen. Und dazwischen liegt   n i c h t s!

Ziegert
Seeleute-Rostock e.V., 14.12.2010


Liebe Frau Schemann,

ich habe mit einigem Entsetzen Ihren Artikel in der OZ vom 10.12.2010 gelesen. Haben es wohl nun die Stadtväter Rostocks endlich geschafft, eine Expertenmeinung nach ihrem Geschmack zu präsentieren. Lange genug hat es ja gedauert, und genug Geld hat es wohl bislang auch gekostet.

Ich bin ein (noch immer) aktiver Vertreter eines maritimen Vereins zur Unterstützung des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums auf dem Traditionsschiff mit unserer Ausstellung "100 Jahre Internationaler Seefunk". Wissen Sie, wie oft wir nach lange vorher angekündigten Veranstaltungen vielfältiger Art auf dem Traditionsschiff und dem Besetzen unserer Ausstellung mit freiwilligen Vereinsmitgliedern mit jeder Menge Frust im Bauch nach Hause gefahren sind, weil wir manchmal mehr Museumsmitarbeiter als Besucher begrüßen konnten. Und das nicht etwa, weil kein Interesse da war, sondern weil man das Museum einfach nicht gefunden hat.
Es ist für mich und für meine Mitstreiter einfach ein Hohn, wenn ich eine derart weltfremde "Expertenmeinung" lese. Jedermann weiß, dass die Mehrzahl der Touristen und Besucher nicht mehr den Weg zu den Museen suchen, sondern die Museen den Weg zu den Besuchern suchen müssen. Das Traditionsschiff im Stadthafen, das ist der Hingucker schlechthin, ein solch großes leibhaftiges Schiff, dazu noch zum Anfassen und mit interessanten Ausstellungen, daran kommt kaum ein Besucher vorbei. Es ist schon frustrierend, wie die Stadtväter über einen langen Zeitraum die fachlich fundierten Meinungen der maritimen Vereine als wesentliche Stützen dieses maritimen Kleinods permanent ignorieren und sich von Experten- zu Expertenkommission hangeln. Aber ich warne vor zu viel vorausgesetztem Langmut bei den noch aktiven Vereinen und Vereinsmitgliedern.
Ich habe bei jeder sich mir bietenden Gelegenheit, auch bei Veranstaltungen im Beisein des OB darauf hingewiesen, dass der Frust ob der immer wieder mit fadenscheinigen Argumenten hinausgeschobenen Entscheidungen zur Museumslandschaft in Rostock langsam aber stetig um sich greift und wächst. Irgendwann wird sich auch der Letzte fragen, wozu das alles noch, und dann bekommt wohl die immer mehr verschlankte Museumscrew ein Problem.

Ihnen trotz allem ein schönes Weihnachtsfest, und vielleicht legt der viele Schnee einen Mantel der Gnade über das Dilemma.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Stolz
Seefunk FX Intern e.V. Rostock, 15.12.2010
Webmaster www.seefunk-fx-intern.de fremdlink.gif


Werte Lokalredaktion,

es dauert immer etwas länger, bis Rostocker Infos in die Landeshauptstadt gelangen.

Zum Artikel: Experten beurteilen maritmes Museum

Welche Experten haben denn da recherchiert, die hätten doch nur einmal auf der Stephan Jantzen im Stadthafen nachfragen brauchen. Die Besucherzahl dort ist auch ohne Werbung und nennenswerte Ausstellungen so hoch wie auf dem Tradi in Schmarl. Dazu gab es schon zwei Expertenrunden bei Frau Dr. Selling. Es wurde viel diskutiert, aber die wesentliche Erhöhung der Besucherzahl bei einer maritimen Meile im Stadthafen wurde von NIEMANDEM in Zweifel gestellt.
Wir als Bündnis TSR (Tradi in den Stadthafen) haben ermittelt, dass mit mindestens 60-70.000 Besuchern zu rechnen ist. Dafür haben wir 30.000 ? an Spenden eingesammelt, mehr als 7.000 Unterschriften gesammelt sowie mehrere Konzepte für die Verholung eingereicht. Es ist ein Schlag ins Gesicht all der Ehrenamtlichen, die sich für die maritime Meile in Rostock einsetzen.
Unser Konzept sieht vor, dass die maritime Meile ohne Kosten für die Stadt bis 2018 errichtet werden kann und die Stadt Rostock neben all den anderen positiven Nebeneffekten pro Jahr eine Einsparung von 200.000 ? erreichen kann.
Aber wen interessiert das schon!? Rostock braucht kein Geld, und alle maritimen Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Außer Rostock schmückt keine Stadt der Welt einen verfallenden Garten, ehemals IGA, mit so einem bedeutendem Museumsschiff. Da hat Rostock sein Alleinstellungsmerkmal - nur, es interessiert keinen. Jedenfalls ist diese "Expertenrunde", die sicher nicht ohne Kosten war, vielleicht ihren Auftraggebern aber sicher nicht der Realität gerecht geworden.

Wir sind immer für Gespräche bereit.
Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vorsitzender Seeleute Rostock e.V., 18.12.2010


Liebe Kameraden,

Leider ist die Beteiligung an unserer Protestaktion an die Presse derart gering, dass man unsere wenigen (5) Proteste gegen den "Expertenbrief" dort als von "Spinnern" oder "Wutbürgern" abtut und wie im Beispiel der Ostsee Zeitung gar nicht erst als Lesermeinung abdruckt, denn massiv ist anders. Lest hier deshalb nochmals meine Aufforderung: LiebeKameraden.pdf

Stephan Bohnsack
Presse Seeleute Rostock e.V., 19.12.2010


Experten verurteilten maritimes Museum

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich muss den neuerlichen Experten recht geben und ein solches Museum verurteilen. Das hat so etwas Verstaubtes an sich ...
Ganz anders hingegen würde sich diese Geschichte offenbaren, wenn Ihr Rostocker endlich von Euren MARITIMEN SCHÄTZEN sprechen würdet, mit denen traditionsbewusst das Stadtgebiet unheimlich gut aufgewertet werden könnte.
Der Seeleute Rostock e. V. steht seit über zehn Jahren vehement dafür ein. Auf dessen Homepage www.seeleute-rostock.de unter "Tradi-Standort" kann die Geschichte seiner Bemühungen nachgelesen werden. Also hier, in diesem Bereich unserer Website.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Basedow, Hamburg,
Webmaster der Seeleute Rostock e.V.,
am 19.12.2010 online als Leserbrief eingetragen

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"Langer Heinrich" am Absaufen?

Schwimmkran Langer Heinrich droht abzusaufen - Rostock - In: OSTSEE ZEITUNG 15.12.2010

Und so geht das Trauerspiel in Rostock immer weiter...
Die eigentlich als traditionsbewusst zu erwartenden Hanse- und Hafenstädter verstehen es einfach nicht, sich selbst und den leuchtenden Augen ihrer Besucher eine eindrucksvolle "Seefahrtsecke" einzurichten - eben DIE Maritime Meile, die weit und breit vergeblich ihresgleichen suchen liesse.

Dank an Gerhard Franz für die Info!
ABa, 18.12.2010

Dazu eine prägnante Meinung aus der Sicht des TSR: Unglaublich, wieviel Geld plötzlich da ist.


Februar 2011: Siehe weiter unten "Langer Heinrich" kurz mal weg!

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Jahresabschlussinfo Maritime Meile Rostock

Sehr geehrte Damen und Herren,

alle, die für das maritime Museum im Stadthafen gespendet oder damit befasst waren, möchte ich hiermit ansprechen. Die endlose Geschichte (seit 1997) geht weiter, wir werden nicht aufgeben - nur wirkungsvoller arbeiten. Entgegen den Darstellungen und bezahlten "Expertenmeinungen", die von einigen Experten der Rostocker Stadtverwaltung in Auftrag gegeben wurden, sagen wir:

  1. Die Zeit ist reif für das angesagte Museumskonzept, zu dem wir unsere Mitarbeit in zwei Workshops eingebracht haben, und das seit Jahren seitens der Verantwortlichen hinausgeschoben wird.
  2. Es ist Zeit, Abstand zu nehmen von Träumereien einiger Phantasten (z.B. Tradi ins Fährbecken nach Warnemünde).
  3. Es ist Zeit, damit aufzuhören, immer neue Hürden wie kostspielige Investitionen ins Spiel zu bringen, die angeblich mehr Besucher bringen. - Es geht auch ohne das Geld der Stadt Rostock.

    WARUM??
       
  4. Ohne die überregionale Bedeutung der maritimen Meile näher zu erläutern, wussten fast alle Teilnehmer der zwei Workshops, alle 2.700 Unterschriftenleistende für die Verholung und alle 7.200 Rostocker, die für das Bürgerbegehren zur Verholung unterschrieben haben, wie wichtig dieses Vorhaben für Rostocks maritime Vergangenheit ist. Nur ein paar Damen und Herren aus der Verwaltung stemmen sich vehement dagegen.

    Das Bündnis TSR (Tradi - mit Schifffahrtsmuseum - in den Stadthafen) hat bisher 29.735 ? Spenden eingesammelt. Darunter sind 400 Spender, die jeweils 25 ? und mehr gegeben haben. Ist das kein Bekenntnis? Es wurden Konzepte für die praktische Umsetzung der Gestaltung der maritimen Meile im Stadthafen abgegeben. Wo sind sie, wo sind die Unterschriften geblieben? Soll alles versenkt werden! Wir müssen aufhören, uns die Decke über den Kopf zu ziehen, wenn freundlich lächelnde Damen in der Zeitung so einen Unsinn verbreiten, wie den in der OZ vom 10.12.2010.

Als Lösung bieten wir das Konzept des Blockdiagramms an, es sind nur drei Seiten und sollen ein Lösungsansatz darstellen. Wir stehen für jede Zusammenarbeit zur Verfügung, aber nicht für Verzögerungen. Eine Frage an die Rostocker Museumsmacher: Wie lautet die Aufgabenstellung zum "Expertenkonzept", und was hat es gekostet?

Das ist kein gutes Resümee zum Jahreswechsel, aber mit Sicherheit die Information für alle, wo wir stehen, und was jetzt noch zu tun ist. Allen Aktiven ein großes Dankeschön.

In diesem Sinne allen ein gesundes und erfolgreiches 2011.

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vors. Seeleute Rostock e.V.


Skandalöse Missachtung von Leserbriefen

Hallo Hans-Jürgen,

etliche Lesermeinungen gingen aufgrund des Expertenberichtes direkt an die Lokalredaktion der OZ. Allerdings wurde hier nur eine Meinung von Andreas Basedow veröffentlicht, alle anderen als Luft behandelt. Nach meiner Meinung ist das eine deutlich skandalöse Missachtung aller Leser, die sich an ihre Zeitung wenden, um eine Position zu einem bestimmten Thema abzugeben. Diesmal zur Steuervergeudung, um eine subjektive Antipathie einiger Entscheidungsträger gegen ein für Rostock fortschrittliches Projekt wie die Maritime Meile auch auf die Bevölkerung zu übertragen. Besonders darin besteht der Skandal, denn Journalisten haben Missstände aufzudecken, über Positives zu berichten und in jedem Fall aber Objektivität zu zeigen. In diesem Fall hat es den Anschein, die unangenehmen Lesermeinungen will man sang- und klanglos verschwinden lassen. In welchem persönlichem Interesse? Verantwortlich: Der Leiter der Rostocker Lokalredaktion, Klaus Ebel und seine Stellvertreterin, Anne Schmedemann. Offiziell sollten wir gegen diese Praxis der OZ protestieren und das auch in einem sehr deutlichen, offiziellen Schreiben an die Chefredaktion ausdrücken. Vielleicht kommt es dann sogar zur Aussprache?

Auch wir Sympathisanten der Maritimen Meile und der Verholung des Traditionsschiffes sind Rostocker Leser, sprich Kunden des Blattes! Bei einer solchen, Leser missachtenden Praxis sollte aber auch die Frage aufgeworfen werden, wie lange lassen wir uns noch verschaukeln? Parallel dazu schlage ich vor, das Thema auch an den OB und in die Bürgerschaft zu tragen und unsere betroffenen Leute zu ihrem Leserrecht und damit zu einer persönlichen telefonischen Nachfrage bei Ebel aufzurufen. Wir haben für das Projekt nicht mehr viel Zeit, aber auch nichts zu verlieren.

Gruß
Stephan Bohnsack
Presse Seeleute Rostock e.V., 28.12.2010


Gutachten der Museumsverwaltung widersprechen sich

Hallo Herr Frank von Olszewski,

bitte schauen Sie sich das an.

2007 hatte die Museumsverwaltung schon ein Gutachten bei Herrn Dr. Karge in Auftrag gegeben. Dieser hatte festgestellt (sicher nicht unentgeltlich), dass das Tradi in den Stadthafen gehört und dort mehr als 50-75.000 Besucher zu erwarten wären. Das Gutachten liegt mir vor. Wer in der Stadtverwaltung gibt also weiter unsinnige, kostspielige Gutachten in Auftrag? Die letzte "Expertenrunde" der Firma Animare hat das wohl unsinnigste Gutachten abgegeben. Wenn Sie auf die Webseite dieser Firma www.animare.net fremdlink.gif schauen, werden sie bald die Firma mit deren Freund Dr. Peter Dankert-Carstensen finden, den Direktor des "Tradi" in freundlicher Eintracht mit den Gutachtern. Dieser Herr zählt mit Sicherheit zu den Befürwortern des Liegeplatzes Schmarl mit seinem beschaulichen Arbeitsplatz (eigenen).
Deshalb wohl auch die überhöhte Anzahl der Besucher in Schmarl und die nur 15%-ige Erhöhung der Besucher bei einer Verlegung in den Stadthafen. Dieses Gutachten ist die Tinte nicht wert und zeigt einmal mehr, mit welcher Dreistigkeit bestimmte Personen versuchen, Rostocks maritimes Erbe in Schmarl austrocknen zu lassen. Bitte fragen Sie an, wer die Drahtzieher dieser Aktionen sind. Wir stehen Ihnen als Sachkundige zur Seite. Wir haben auch aufgezeigt, dass die Einrichtung einer maritimen Meile im Stadthafen ohne zusätzliche Kosten für die Stadt Rostock möglich ist.

Was ist aus der Unterschriftenaktion geworden? Soll die auch in der Versenkung verschwinden, wie alle Schreiben, alle Aktivitäten der vielen Ehrenamtlichen - für Rostock???

Gruß
Hans-Jürgen Mathy
Vors. Seeleute Rostock e.V.
Sprecher TSR, 29.12.2010

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Neues Jahr - neue Bewegung?

Hier eine aktuelle Notiz aus der OstseeZeitung vom 21.01.2011:
Art09-OZv20110121.jpg
Herzliche Grüße aus Rostock

Dieter Pevestorf
Medien Seeleute Rostock e.V.

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Der OB zu Gast in Schmarl

Am vergangenen Dienstag, dem 01.02.2011, war eine Ortsbeiratssitzung im Rostocker Stadtteil Schmarl. Es war der amtierende Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling eingeladen, der Fragen der Einwohner des Stadtteils über das Traditionsschiff beantwortete. Dabei ging es heftig zur Sache. Neue Vorschläge sind unterbreitet worden. Anbei finden Sie den Zeitungsartikel aus der Rostocker Ostsee-Zeitung vom 03.02.2011.

Mit freundlichen Grüßen
H. Wollenberg, 03.02.2011

Art10-OZv20110203.jpg


Habe am 1. Februar an der im OZ-Artikel erwähnten Ortsbeiratssitzung teilgenommen und kann die Darlegungen bestätigen. Auf Anfrage der Schmarler zum konkreten Liegeplatz im Stadthafen sowie zum Umfang der dort zu präsentierenden maritimem Sammlung antwortete der Oberbürgermeister: "Fragen sie mich das in acht Wochen." - Wir bleiben am Ball!

Grüße von
Dieter Pevestorf
Medien Seeleute Rostock e.V., 03.02.2011


... interessant für alle, die an der Verwirklichung des Ziels mitgekämpft haben.

Gruß
Stephan Bohnsack
Presse Seeleute Rostock e.V., 05.02.2011

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Licht am Ende des Tunnels einer unendlichen Geschichte?

Die Standortfrage des "Tradi" scheint in Fahrt zu kommen. Nunmehr endlich eine Reaktion der Verwaltung und Politik auf das langjährige Drängen von Unternehmen, Verbänden und Vereinen sowie einer mehrheitlichen Bürgerinitiative für das Verholen des Traditionschiffes in den Stadhafen Rostock. Wie wir erfahren, soll im März dann auch das längst überfällige Museumskonzept der Bürgerschaft zur Beschlussfassung vorliegen und Grundlage für praktische Lösungsschritte bilden. Denn der Worte sind seit Ende der IGA 2003 wahrlich genug gewechselt!

Grüße von
Dieter Pevestorf
Medien Seeleute Rostock e.V., 11.02.2011

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"Langer Heinrich" kurz mal weg!

Hier meine Fotos vom Verholen des Schwimmkranes in die Werft Warnemünde am 12.02.2011:

  1. 08.00 Uhr: Typ IV und Kran liegen noch verträumt in der Morgensonne im IGA-Park.

  2. 09.30 Uhr: Zwei kleine Bugsierschlepper schieben den "Langen" aus der Liegebox ins Fahrwasser, "Bugsier 16" liegt zur Übernahme bereit.

  3. 09.55 Uhr: "Bugsier 16" mit Schubobjekt in Höhe Fähranleger ÜSH Rostock. Im Hintergrund Kranbau "Liebherr".

  4. 10.10 Uhr: Die Wendeplatte ist erreicht.

Art12-dp-foto1.jpg Art12-dp-foto2.jpg Art12-dp-foto3.jpg Art12-dp-foto4.jpg

Der "Lange Heinrich" (vgl. Wikipedia fremdlink.gif), 1905 in Duisburg gebaut, galt damals als weltgrößter Schwimmkran. Er wurde 1980 ausgemustert und ist seitdem Besuchern zugänglich. Trotz umfangreicher Instandsetzungsarbeiten 1997, 2002 und 2005 nagt der Zahn der Zeit auch an diesem als Technisches Denkmal eingestuften Kulturgut. Bereits im Herbst 2009 gab es ein Leck in den Ballasttanks, und auch die Farbkonservierung der Stahlkonstuktionen ist längst fällig.
Die Verantwortungskompetenz in der Hansestadt Rostock ist schon sehr diffus. Zuständig ist die Leiterin des Städtischen Museums Dr. Michaela Selling, doch bisher keine Taten. Man muss wissen: Der Schwimmkran ging 2002 als Leihgabe an die IGA-Park-Gesellschaft, bleibt jedoch städtisches Eigentum. Auch die Bürgerschaft konnte sich 2010 nicht zu einem mehrheitlich getragenen Finanzierungskonzept bekennen.
Nun scheint sich was zu bewegen, und am 12. Februar ist der "Lange" auf eine kurze Reise zur Sicherung der Schwimmfähigkeit ins Warnemünder Dock gegangen. Bleibt zu hoffen, dass er wie auch seine Nachbarin, das "Traditionschiff Typ Frieden", noch lange als Zeitzeugen herausragender Industrie-Architektur erhalten bleiben. Das reiche, fast 800-jährige maritime Erbe unserer Hansestadt kann nur Richtschnur für eine attraktive und Besucher anziehende Museumslandschaft sein.
Grüße von
Dieter Pevestorf
Medien Seeleute Rostock e.V., 11.02.2011
Präsentation der Fotos mit Shadowbox,
 © 2007-2010 M.J.I. Jackson

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Verholung Finanzierung

Hallo Mitstreiter,

hier die neueste Aufstellung der möglichen Finanzierung der Verholung des "Tradi" zusammen mit dem Schifffahrtsmuseum. Dazu noch einmal das Blockdiagramm zur Verholung (siehe oben). Das soll zur Argumentationshilfe dienen. Hoffentlich wird es auch im Stadthaus gelesen.

Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vorsitzender Seeleute Rostock

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Zum Museumskonzept in HRO

Sehr geehrter Herr Mathy,

in der Ostsee-Zeitung vom 27.04.2011 ist wieder ein Artikel zu finden, der über das Museumskonzept berichtet. Darin geht es um das bestehende Gebäude des Schifffahrtsmuseums in der August-Bebel-Straße 1, welches zur Zeit noch von der Societät Rostock maritim e.V. betrieben wird. Das Gebäude soll saniert werden, künftig das Kulturhistorische Museum beinhalten, zusammen mit dem Kloster zum Heiligen Kreuz. Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum wird ein Neubau am Wasser bekommen. An welchem Standort es seinen künftigen Platz haben soll, ist noch nicht entschieden. Die Planungen dazu werden zur Zeit erarbeitet. Ein spannender Artikel für alle Interessierten.

Mit freundlichen Grüßen
H. Wollenberg


Hallo Herr Wollenberg,

vielen Dank für die Info. Was wir seit Jahren im TSR-Kreis sagen, Schifffahrt aus der Societät auf das Tradi, wenn es zusammen mit seinem Schifffahrtsmuseum im Stadthafen liegt, dann das Museum für Stadtgeschichte in die Societät und dabei Kosten für die Stadt sparen, statt Millionen auszugeben. Entgegen jeder wirtschaftlichen und kulturpolitischen Vernunft träumen einflussreiche Kreise bzw. Kräfte aus der Verwaltung immer noch vom Verbleib des Schifffahrtsmuseums auf dem ehemaligen IGA-Gelände als teuren, gut bewachten Schiffsfriedhof. Vielleicht wird von diesen Kräften auch in einigen Jahren die BUGA nach Rostock, in den Stadthafen, gefordert. Zu deren Finanzierung könnte man ja die Verschrottung der Schiffe nutzen.
Maritime Vergangenheit in Rostock - Fehlanzeige, die hat es ja auch nie gegeben. Das sind nur Phantasien einiger Nostalgiker. Wozu auch, Hamburg und Lübeck sind so nahe und bieten im maritimen Bereich genügend Interessantes. Da mögen sich die Rostocker Stadtentscheider gerne auf ihre grüne und backsteingotische Alleinstellung berufen.
Hat sich mal jemand ausgerechnet, wie hoch bei 940.000 ? Jahreskosten des Schifffahrtsmuseums im IGA-Park jeder Besucher, bei ca. 22.000 pro Jahr, subventioniert wird??? Wir haben genug Modelle und Finanzierungen für das Schifffahrtsmuseum im Stadthafen vorgestellt - es kostete der Stadt keinen Cent. Das will aber keiner hören, weil alle auf der Suche nach fremden Millionen sind, denn Rostock hat keine eigenen.
Was ist aus unserer Unterschriftensammlung für das Schifffahrtsmuseum im Stadthafen geworden? 7.200 Rostocker waren dafür, hängt dieses "Bürgerbegehren" jetzt als Trophäe in einem Büro, als erfolgreicher Abschuss? Wir, die Bewahrer der maritimen Tradition für Rostock, werden nicht aufhören, eben an diese zu erinnern.

Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vorsitzender Seeleute Rostock e.V.

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"Gelobtes" Museumkonzept zur Beschlussfassung?

Sehr geehrter Herr Mathy,

im Bürgerinformationssystem der Hansestadt Rostock ist der zeitliche Plan bis zur Entscheidung über das Museumskonzept HRO durch das Hauptgremium der Rostocker Bürgerschaft in einer Vorlage durch den Kulturausschuss aufgeführt. Nach diesem Entwurf soll nun die Abstimmung in der Bürgerschaftssitzung am Mittwoch, dem 29.06.2011 um 16:00 Uhr im Rostocker Rathaus stattfinden. Mit diesem Vorgang wird auch über die Standortfrage des Traditionsschiffes entschieden. In der Anlage ist diesem Schreiben die Vorlage aus dem Bürgerinformationssystem beigefügt.

Mit freundlichen Grüßen
H. Wollenberg


Auf eine Meldung aus der Ostsee-Zeitung Rostock vom 6. Mai 2011

Kurz und Klar:
Von Dieter Pevestorf

Lob fürs
Museumskonzept?

Die Hansestadt Rostock windet sich durch kulturelle Baustellen. Theaterneubau, Traditionsschiff und neuerdings Darwineum. Nun hat der Kulturausschuss wiederum das Museumskonzept vorgelegt. Es ist wie das alte ohne Standortempfehlung. In Sachen Theater hatte sich die Bürgerschaft bereits früher für den Bussebart ausgesprochen. Was das Traditionsschiff anbelangt, warten die Rostocker immer noch auf eine abschließende Antwort zu ihrem Bürgerbegehren - Tradi in den Stadthafen - vor einem Jahr. Wesentlich forscher beschäftigt sich die Politik mit Personalfragen zur bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl. Wenn also Lob, dann für das kollektive Hinauszögern durch die Entscheidungsträger!

Selbstbeweihräuchernd ignorieren Machthaber und selbst sogar unsere Politiker das Wissen und die daraus resultierenden Bedürfnisse und Anliegen des Volkes. Das kennt man ja zur Genüge. Gerade in diesen Zeiten. ABa

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Art16-OZv20110510.jpgStandortdiskussion schadet... ?

Hallo,

hier eine Aussage des Fraktionschefs der FDP im Rostocker Stadtparlament. Davor war er Chef des Unternehmerverbandes Rostock. Es stand in der gestrigen Ausgabe der OZ (10.05.2011).

Gruß
KuWeLa

Hallo Mitstreiter für eine maritime Museumsmeile im Stadthafen Rostock.

Alle bisherigen Bemühungen um eine für die Stadt Rostock kostenlose Verlagerung des Schifffahrtsmuseums von der IGA in den Stadthafen sind bei Lokalpolitikern in Rostock noch nicht angekommen. Wie dieser Zeitungsartikel der OZ vom 10.5.2011 zeigt, haben selbst Funktionäre der Wirtschaftspartei FDP wie auch Ortsteilvorsitzende die Bedeutung dieses einmaligen Denkmals für Rostock und Deutschland nicht erkannt. Da wird weiter in der Vorstadt und Gartenträumerei gelebt, völlig ignorierend, dass dieses Ensemble nicht einem verfallenden, ehemaligen IGA-Gelände als Magnet dienen kann. Hat sich schon mal jemand überlegt, dass bei 940.000 ? Kosten und nur 22.000 Besuchern die jährliche Stützung pro Besucher ca. 43 ? beträgt?!!
Wäre das Museum im Stadthafen, würden auch nach mehreren Gutachten die Besucherzahlen bei ca. 70-100.000 Personen liegen. Da kann sich jeder die finanziellen Ergebnisse ausrechnen, von der Bedeutung für den Tourismus Rostocks mal abgesehen.
Hinschauen reicht nicht, wir müssen auch reagieren - und zwar möglichst viele. Dazu werden wir in Zukunft Pferd und Reiter nennen: Pressesprecher@fdp-rostock.de, Lokalredaktion.rostock@ostsee-zeitung.de und hier ist der Ansprechpartner Herr Andreas Ebel.

Mit freundlichem Gruß
Bündnis TSR
Vorstand Seeleute Rostock

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Ein Tradi-Standort mit Potenzial - nnn.de

Anbei ein paar Berichte aus der NNN vom heutigen Tage (25.5.2011). KuWeLa
War gerade beim Zeitunglesen. Viele Grüße Franzel

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Marineum in den Stadthafen

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Hallo, es wird wieder interessant, habe eben gelesen. MfG Rolf (7./8.6.2011)


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Hallo, hier wieder etwas zum Tradi. KuWeLa


Hallo Freunde,
zur Info. Meine Info war, dass am 29.6.2011 dazu nicht beraten wird. Nun müssen wir gegensteuern.

Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vorsitzender Seeleute Rostock

Hallo,

die heutige Veröffentlichung in der OZ zur Verholung des TRADI erfordert nach meiner Meinung die sofortige Reaktion und besonders den Protest gegen den Begleittext des Reporters Thomas Niebuhr, dessen Auffassung ich als Beleidigung aller Bürger, die mit der Maritimen Wirtschaft verbunden sind und ihre Stimme für die Verholung gaben, auffasse.

Meiner Meinung nach sollte:
1. sofort ein Termin mit der Bürgerschaftspräsidentin zu diesem Thema gemacht werden
2. ein offizielles, öffentliches Protestschreiben, das auch von anderen Vereinen unterzeichnet ist, übergeben werden
3. und jeder sollte per mail persönlich seine Meinung an OZ und NNN geben.

Jetzt haben sich die Gegner der Verholung und des Maritimen Rostock klar gezeigt:

SPD Frau Bacher
Bündnis 90/ Grüne Susan Schulz
Rostocker Bund Sybille Bachmann

Die ihre Stimme klar und trotz des Bürgerentscheids gegen die Verholung erhoben und der Meinung sind, "wenn das Angebot stimmt, dann kommen die Gäste in Scharen nach Schmarl".

Außerdem werden mit Besucherzahlen agiert, die das Tradi an diesem Standort in zehn Jahren nicht erreichte, das ist Betrug der Bürger. Aber die nächste Wahl steht vor der Tür.

Es ist erschreckend, mit welcher Ignoranz Leute in Führungspositionen tätig sind, wo eigentlich das Wohl der Stadt im Vordergrund stehen müsste, sich offensichtlich von subjektiven Eindrücken und Emotionen leiten lassen und den von vielen Bürgern geforderten Schritt versuchen, zu verhindern. Besonders schlimm die Behauptung, der Kostenfaktor der Verholung sei Keinem bekannt.

Persönliche Reaktionen sollten sofort an: lokalredaktion.rostock@ostsee-zeitung.de und
nnn@nnn.de  gehen. Aber lest den Artikel selbst.

Gruß Stephan


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Sehr geehrte Damen und Herren,

jeder, dem das Maritime in Rostock am Herzen liegt, sollte jetzt reagieren. Sie wollen die kostenneutrale Verholung des Schifffahrtsmuseums in den Stadthafen NICHT. Die Rostocker, die mit ihren 7.200 Unterschriften dafür gestimmt haben, spielen ebenso keine Rolle wie alle Argumente für einen maritimen Stadthafen. Da wird x-mal ein Ortsvereinsvorstand zitiert, der sich auch ein Schiff als Gartenzwerg im Ex-IGA-Park wünscht. Wann hört in Rostock endlich das Parteispielchen auf - der OB gegen alle Parteien, oder besser umgekehrt. Inzwischen wächst das Museum im Park langsam zu, und nach dem Willen einiger Politiker wird die Subventionssumme nach weiteren Investitionen bald weit über 50 EURO pro Besucher steigen - doch damit werden nicht mehr kommen.
Leute wehrt euch - SCHREIBT !!

Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vorsitzender Seeleute Rostock

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Zur Info.

Jeder soll wissen, was hier in dieser Stadt mit seinem Kulturerbe läuft.

Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vorsitzender Seeleute Rostock

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Eine neue Entwicklung?

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Die Entscheidung, und weiter?

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Dann aber müssen in Rostock die Hausaufgaben wirklich gemacht werden!

Zum Beispiel Hinweise bereits an den Ortseingangsschildern, auf Bahnhöfen und an Knotenpunkten - Erreichbarkeit, Parkplätze, Zugang und Freundlichkeit wie ehedem gewährleistend:
slr-zur-dresden.gif
Nur so wird sich wohl auch eine maritime Gastronomie an Bord etablieren können.

Und wie ABa eine Vision einer möglichen Werbekampagne angesichts der neuerlichen Plakatwände des Zoo Hannover in den Hamburger U-Bahnstationen aufkam:
Art20-VisionDSC07242.jpg

Nun seid ihr Rostocker dran! Was werdet ihr in Zukunft aus eurem Trumpf machen?

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"Dresden" x2 & Fingerhappen

Am 17. Dezember 1957 erfolgte die Ablieferung der bei der Weser AG in Bremen gebauten "Dresden" an die HAPAG - genau 222 Tage vor der Indienststellung unserer Typ IV-"Dresden" durch die DSR am 27. Juli 1958. Auf der Homepage von Christian Biedekarken www.biedekarken.de fremdlink.gif sind herrliche Fotos dieses ebenso einzigartigen Schiffes (13 Masten!) zu bewundern (Direktlinks: www.biedekarken.de/homep0609/dresden.htm fremdlink.gif und www.biedekarken.de/HPzwei/eigenesache.htm fremdlink.gif). Der große Unterschied zwischen beiden Schiffen besteht darin, dass die HAPAG-"Dresden" unter ihrem wohl auch traditionsreichen letzten Namen "Sophie Rickmers" (Felicitas Rickmers-Linie KG & Co. Hamburg) am 3. November 1986 in Shanghai zum Abwracken eintraf, und dass aber unsere "Dresden" noch immer zu bewundern ist (2011). Dies allerdings unter dem sperrigen und alle Laien verwirrenden, mittlerweile aber ebenso historischen Namen "Traditionsschiff Typ Frieden", im Volksmund gerne kurz "Tradi" genannt.

Unser "Tradi" also hat in seinen über 40 Jahren selbst als maritim-historisches Denkmal bereits eine wechselvolle Geschichte erlebt: Weil zur Blütezeit der DDR noch alle Hafenliegeplätze gebraucht wurden, machte man das Schiff 1970 an der grünen Wiese in Schmarl fest, jedoch mit klarer Zufahrt, großem Parkplatz und beachtlicher gesellschaftlicher Publicity ausgestattet. Und so kamen starke Besucherströme, zumal auch die ehedem öffentlichen Einrichtungen Jugendherberge, Sporthalle und  Restaurant "Störtebeker" selbst dafür sorgten. Zeitweilig hatte unser "Tradi" eine beachtliche Nachbarin, nämlich die "Georg Büchner" ex "Charlesville", die an und für sich ein ebenso maritim-historisches Denkmal darstellt. Wegen der städtebaulichen Entwicklung Rostocks wurde die grüne Wiese durch weitere Satellitenstädte immer mehr eingekreist. Dem kulturellen Einbruch durch die Wende und den damit entfallenen staatlichen Subventionen und aber auch geschwundenen Besucherzahlen, also wirklich geringeren Einnahmen zur Unterhaltung des Schiffes, versucht unser Verein, anfangs als Typ IV-Fahrensleute e.V. und nun als Seeleute Rostock e.V., seit seiner Gründung 1996 durch die Initiative, das "Tradi" dauerhaft im Rostocker Stadthafen festzumachen, gegenzusteuern. Ungeachtet dessen überstand das "Tradi" so leidlich die Jahre bis 2002, als es zeitweilig doch einmal im Rostocker Stadthafen lag, um den Liegeplatz in Schmarl für den Umbau zur IGA 2003 freizumachen, und um hier endlich große Bewunderung zu erlangen und viele Besucher zu erleben. Eines Tages wurde das "große Schiff" im Stadthafen vermisst, denn man machte es in einer Warnemünder Werft zur IGA fein. Und als wenn das "Tradi" den Rostockern klarmachen wollte, dass es in einen richtigen Hafen gehöre, riss es sich im Oktober 2002 los und ließ sich zum Überseehafen treiben. Aber es wurde wieder eingefangen. Dann kam das "Tradi" zurück nach Schmarl, in den eisernen Griff der Umzäunung des IGA-Geländes, was über die Dauer der IGA 2003 in Rostock (nur 170 Tage von bisher mehr als 15.000 Tagen als "Tradi") natürlich kein Problem war, kamen doch so in diesen abzählbaren Tagen viele Besucher an Bord. Aber nach dem Ende der schönen Blumenschau war Ruhe, wirklich lauschige Ruhe, so dass sich die Befürchtung, dass das "Tradi" nur noch als großer "Blumenkasten" herhalten sollte, nun tatsächlich bewahrheitet. Denn so, wie sich auf den IGA-Parkplätzen die Natur zwischen den Pflastersteinen wieder ihren Weg bahnt, zu sprießen und zu grünen, haben mittlerweile Gras, Sträucher und vielleicht sogar schon Bäume ihre Ecken an Bord gefunden. Selbst eine kommunale Politikerin fand nicht den Weg zum Schiff. Und den Gedanken, wieder mal den Rosthammer zu schwingen, generierte ein kürzlicher Aufenthalt auf dem Vorschiff des "Tradi" ...

Die Hoffnung aber, dass sich die Geschichte doch noch zum Guten wendet, stirbt zuletzt. Und so stellen wir gerne fest, dass sich neuerdings die Besucher des "Tradi" wieder stärken können. Denn in der Offiziermesse/Veranda ist eine Cafeteria eingerichtet worden, wie hier zu sehen ist: www.schifffahrtsmuseum-rostock.de/Cafeteria.162.html fremdlink.gif. Wir helfen an dieser Stelle dem SSM, den neuerlichen Anfang der maritimen Gastronomie an Bord bekanntzumachen.

Niedergeschrieben am 10. Juli 2011 von ABa, Hamburg, nach Anregungen von Gerhard Franz, Rostock

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Appell an die Betonköpfe

An: lokalredaktion.rostock@ostsee-zeitung.de
Betreff: Zukunft des Tradi (MS "Dresden") in Rostock

Sehr geehrte Damen und Herren,

mehr zufällig und dann jedoch mit Bestürzung habe ich von der Entscheidung der Rostocker Bürgerschaft zur Zukunft (besser zum Untergang) des Tradi MS "Dresden" erfahren.

Viele Jahre schon musste ich bei meinen regelmäßigen Besuchen in Rostock mit ansehen, wie ein Stück maritimer Geschichte der Stadt und Region zur Bedeutungslosigkeit verkommt. Nach einer mehr als kurzen Zeit der Belebung dieses wichtigen, zeitgeschichlichen Objekts durch die IGA fristet dieses einmalige technische Zeugnis ein bedauernswertes Dasein.

Mit Blick auf die Hafenstädte Hamburg und Bremerhaven kann man nur zu der Feststellung kommen - die gewählten Politiker der Stadt Rostock handeln vorsätzlich und zum Schaden der Stadt Rostock und ihrer Bürger. Wo bleibt der Aufschrei dieser mündigen Bürger? (Siehe dazu unsere Anmerkung.)

Generationen von Schiffbauern, Seeleuten, Hafenarbeitern und viele Freunde maritimer Geschichte verbindet etwas mit diesem Tradi. Die Hansestadt Rostock ist jährlich das Ziel von vielen Touristen aus dem In- und Ausland. Diesen Menschen und den Bürgern der Region hätten die Stadtväter Rostocks mit einem "echten" 10.000-t-Schiff, als Highlight einer maritimem Geschichtsmeile im Zentrum ihrer Stadt, etwas Einmaliges bieten können.

Nur Betonköpfe können sich dieser Vision verschließen und glauben, diese wird hinter verunkrauteten Zäunen und abseits von touristischen Wegen möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Henning Lange
Quedlinburg

Anmerkung: Die Unterschriftenaktion 2010 der Rostocker Bürger für einen Bürgerentscheid im Sinne der Verholung des "Tradi" in den Stadthafen war ein voller Erfolg. Nur, dass die Rostocker Bürgerschaft widerrechtlich noch immer nicht darauf reagiert hat.

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"Hansestadt" in Frage gestellt!

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Das Palaver geht doch weiter?!

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Art24-HRO-20110727-art.jpg

Weitere Informationen unter www.rostock.de/ksd fremdlink.gif
Besten Dank an Rolf Beckert, Chemnitz, für seine Zusendung des Artikels!


Besonders die Entscheidungsvorlage durch die FDP, die beinhaltet, dass der Ortsteil Schmarl auf das "Tradi" nicht verzichten kann, zeigt die Wirtschaftsfremdheit dieser Partei. Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum mit dem "Tradi" ist ein deutsches Kulturgut und als solches zu bewerten.
Das TSR-Bündnis hat aufgezeigt, wie eine Verlegung des Museums in den Stadthafen ohne Kosten für die Stadt Rostock erfolgen und dort wesentlich wirtschaftlicher betrieben werden kann.

Hans-Jürgen Mathy
Vors. Seeleute Rostock e.V.
Sprecher TSR


Ich hoffe doch mit ganzem Herzen, dass das Palaver noch ein gutes Ende finden würde. Und wenn es zu einem Bürgerentscheid käme, bin ich mir sicher, dass der größte Teil der Rostocker für einen positiven Entscheid stimmen würde. Denn die Rostocker hängen an ihrem "Tradi". Während meines vorjährigen Urlaubs habe ich mich mit meinem Schwager in der Straßenbahn über die Querelen mit dem "Tradi" unterhalten. Uns gegenüber saß eine alte Dame, sie hörte unser Gespräch mit, und sofort hatte sie sich rege an unserem Gespräch mit beteiligt. Sie sagte, Ihr Sohn ist auch auf diesem Schiff mitgefahren, und sie hofft mit ganzem Herzen, dass dieses Schiff endlich sein endgültigen Platz im Stadthafen findet. Sie hätte dann mit ihrem Urenkel immer mal ein Ziel, wo sie zu Fuß das Schiff von Opa besichtigen könnte.
In diesem Sinne, hoffen wir, dass der Wunsch der Uroma noch in diesem Leben in Erfüllung geht!

Peter Frei
Limbach-Oberfrohna

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Das ist Rostock.de: Er wäre sail, sail vorsichtig.

www.das-ist-rostock.de/wirtschaft...vorsichtig

Meinen Kommentar könnt ihr gerne veröffentlichen - und nicht aufgeben, das wird schon.
MfG - 09.08.2011 - 18:07:51 - SF


Zur genannten guten Erreichbarkeit braucht man nur einen Blick in die Karte werfen:
gglmapslogo.gif Zur Kartenansicht fremdlink.gif
Irgendwo im Nirgendwo: Da kann sich durchaus schon mal sogar eine Lokalpolitikerin verfransen und deswegen ihren allerersten Besuch auf dem "Tradi" wegen Unerreichbarkeit ad acta legen. Wie, zum Teufel, sollen es denn nur die Rostocker Touristen schaffen, das SSM zu besuchen?


"Tradi" bleibt in Schmarl?

Sehr geehrter Herr Mathy,

am Mittwoch, dem 07.09.2011, ist in der Sitzung der Rostocker Bürgerschaft im Rathaus die Standortendscheidung zum künftigen maritimen Museum in der Hansestadt gefallen. Der neue Name des bisherigen Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums soll Marineum heißen. Es wird erweitert durch ein neues Museumsgebäude, dazukommende Ausstellungsbereiche und neue Exponate an Land und auf dem Wasser. Es sollen auch mehr Veranstaltungen stattfinden als bisher. Der Zeitungsartikel aus der Ostsee-Zeitung Rostock vom 08.09.2011 ist untenstehend beigefügt. Das Tradi soll übrigens der Hauptanziehungspunkt des neuen erweiterten Museums werden.

Art26-HRO-20110907-art.jpg

Die Möglichkeit zu einem Bürgerentscheid durch die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Rostock ist durch die rechtmäßige Unterschriftensammlung zum Bürgerbegehren "Tradi in den Stadthafen" mit 4.005 gütligen Stimmen (max. 4.000 erforderlich) gegeben. Nachdem nun die Bürgerschaft sich negativ zum Votum des Bürgerbegehrens entschieden hat, bleibt jetzt nur noch der Gang zur Wahlurne. Die Partei "FÜR Rostock - Unabhängige Bürger für Rostock" hatte sich für diese Variante ausgesprochen und sollte jetzt in Zusammenarbeit mit den maritimen Vereinen auch handeln. Natürlich müssen dabei auch die Kosten im Zusammenhang mit dem Nutzen abgewogen werden, ob sich dieser Aufwand lohnt. Meine Meinung ist, dass es sich lohnt zu kämpfen.

Mit freundlichen Grüßen
H. Wollenberg, 10.9.2011


Hallo Herr Wollenberg,

ich hatte das gestern (am 9.9.2011) schon im Telefonat mit dem OB erfahren. Es ist der Gipfel des Rostocker Trauerspiels. Unsere Bemühungen haben bisher bei der Bürgerschaft keine Resonanz gefunden, also müssen wir andere Wege gehen. Unser "Leidensweg" zur Verholung ist bisher erfolglos geblieben. Bei der Unterschriftensammlung haben sich nur ca. 20 gegen, aber 7.200 für die Verholung ausgesprochen. Wir streben jetzt einen maritimen Rat für Rostock an, der in eine Stiftung führen könnte. Dazu werden wir uns bemühen, ALLE maritimen Vereine ins Boot zu holen. Das ist ein umständlicher, aber vielleicht erfolgreicher Weg.
Für einen Ausbau in Schmarl ist gar kein Geld da, die können nicht einmal die Reparatur des "Langen Heinrich" bezahlen. Außerdem gibt es verschiedene Stimmen, die sagen, die "Büchner" geht nächstes Jahr in den Schrott bzw. wird verkauft - das ergäbe eine völlig neue Situation. Doch ist es politisch schon bemerkenswert, wie eine Bürgerschaft aus reinem Opportunismus mit der maritimen Geschichte der Hafen- und Werftstadt Rostock umgeht. Uns fehlt eine führende Stimme. Das Bürgerbegehren macht nur einen Sinn, wenn wir diesen maritimen Rat gebildet haben, also ein größeres politisches Schwergewicht sind und daraus einen ordentlichen "Wahlkampf" führen.

Mit freundlichem Gruß
Hans-Jürgen Mathy, 10.9.2011
Sprecher TSR
Vorsitzender Seeleute Rostock


Ein Besuch während der Hanse Sail auf dem Traditionsschiff

Oder auch: Das "Tradi" im Abseits

Während unseres Urlaubs zur Hanse Sail 2011 hatten wir vor, auch das Traditionsschiff aufzusuchen. Dank der Newsletter des Seeleutevereins Rostock wussten wir, dass der Besuch des "Tradi" samstags zur Sail kostenlos ist, und dass die Segler-Parade von Richtung Stadthafen kommend zu sehen ist. Also machten wir uns auf, in Richtung Lütten-Klein mit der S-Bahn. Dort sollte es mit der Buslinie 35 nach Schmarl-Dorf gehen. Doch am Busbahnhof Lütten-Klein gab man uns den Hinweis, dass die Buslinie 35 am Wochenende nicht bedient wird, auch während der Hanse Sail nicht. Wir sollten dahin laufen, es wäre ohnehin nicht so weit. - Gesagt, getan, wir machten also einen Spaziergang quer durchs IGA-Gelände, vorbei an der Hanse Messe über die unkrautbewachsenen Gehwegplatten und durch fast menschenleere Gegend. Nach einigen Hinweisschildern ging es an einem Wäldchen vorbei, dort standen aber keine Hinweise mehr. Endlich fanden wir ein Kassenhäuschen, besetzt mit einer jungen Frau, die eine Strichliste führte. Ich konnte ca. 15 Striche erkennen, wie auf einem Bierdeckelrand. Auch hier waren wir die einzigen Besucher.

Art27-pf-0031.jpg Art27-pf-0032.jpg Art27-pf-0033.jpg Art27-pf-0094.jpg

Gegen 10.30 waren wir an Bord des "Tradi". Es ist immer wieder ein Hochgefühl, plötzlich auf einem Schwesterschiff der "Gera" zu stehen. Und es kommen einem die alten Gefühle aus der Jugendzeit wieder hoch. Kapitän Peters kommentierte viel Interessantes über die Geschichte der vorbeiziehenden Segler. Auch dies vor nur kleinem Publikum. Ich stellte mir vor, wenn dieses Schiff im Stadthafen liegen würde, bestimmt vor bedeutend mehr Besuchern! - Anschließend tauchte ich ab in mein altes Domizil, dem Maschinenraum. Welche Ruhe, im Gegensatz zu vor ca. 45 Jahren. Vier lärmende Hauptmaschinen, zwei laufende Hilfsdiesel, sämtliche Pumpen, Verdichter, Lüfter und die Höllenhitze in den Tropen, das war eine echte Herausforderung für uns Menschen. Das alles ging mir durch den Kopf.

Mit vielen Fotos und einem Packen voll Erinnerungen ging es wieder Richtung Ferienwohnung. Selbst meine Frau war als wenig begeisterte Technikinteressentin sehr beeindruckt von diesem Erlebnis! In der Hoffnung, dass vielleicht doch noch das Wahrzeichen des Schiffbaus einen ihm gebührenden Platz im Stadthafen erhält, verbleibt

mit vielen Grüßen euer Peter Frei!

PS: Mit wieviel Stolz und Engagement die Stadt Hamburg mit ihrem "Weißen Schwan" umgeht, ist wirklich beispielhaft.

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TV.Rostock hat nachgefragt - wir haben auf den Punkt gebracht

Hallo Mitstreiter,

wir hatten Gelegenheit, bei TV.Rostock unsere Meinung zur Verholung darzulegen. Wer das Interview sehen möchte, bitte www.tvrostock.de fremdlink.gif anklicken und auf Freitag den 30.9.2011 gehen. Ab Freitag, dem 07.10.2011, bitte über das Lupensymbol auf der Homepage von TV.Rostock das Interview aus dem dortigen Archiv, Sendeformat "Nachgefragt", abrufen.

Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen Mathy
Sprecher TSR
Vorsitzender Seeleute Rostock

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Zur Fortsetzung der Diskussion ums "Tradi" und dessen Liegeplatz: Rostocks Trumpf! (3)

"Rostocks Trumpf! (2)": Seeleute Rostock e.V., August 2010 ff.

    

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  17.04.2016  
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