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Rostocks Trumpf! (4)

"Ruder hart steuerbord! Kurs Stadthafen!!!" - Fortsetzung

Inhalt: 
Unser Reden seit über 20 Jahren 09.03.2017
Rostock noch nicht erwacht 01.11.2016
Ein neues Erwachen? 30.10.2016
Ein neuer Heimathafen 17.10.2016
Ein neues Projekt 07.10.2016
Es geht überall, nur nicht ... 26.09.2016
Gute und schlechte Nachricht 01.09.2016
Traditionsschiff muss umziehen 31.08.2016
Neue Museumsdirektorin 26.08.2016
Beschluss mit falschen Zahlen 03.11.2015
Gedanken zur TRELLEBORG 14.10.2014
Museumsnacht ohne TRADI 09.10.2014
Rostocker wollen Schiffe! 02.08.2014
Rostocks maritimes Erbe 29.04.2014
Grabenkämpfe ums TRADI? 28.04.2014
Stadthafen beleben - ohne TRADI! 06.04.2014
Der Widerspruch des OB 16.03.2014
Übertreibung der OZ? 16.03.2014
Atrium TV zum Bürgerbegehren 16.03.2014
Mit Gottes Hilfe? 16.03.2014
SSMR doch in den Stadthafen? 16.03.2014
Politik mit Unvernunft 06.03.2014
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Politik mit Unvernunft

Die Bürgerschaft Rostocks setzt den OB wieder unter Druck. Er soll das Entwicklungskonzept IGA-Park umsetzen. Der OB hält sich jedoch den Widerspruch dagegen offen. Natürlich muss in eine erfolgreiche Zukunft investiert werden, trotz bereits entstandener Schulden (z.B. durch die IGA 2003). Aber die neuen Investitionen sollten doch langsam wirtschaftlich fundiert sein und nicht immer wieder auf purem Wunschdenken basieren.

Der Ortsbeirat von Schmarl läuft mit einem Offenen Brief gegen alle Vernunft Sturm und beruft sich dabei auf die Hansemesse, auf den umgestalteten S-Bahnhof Lütten Klein, auf die "vorzügliche" Verkehrsanbindung an die A 19 und A 20 sowie auf das Einwohnerwachstum. Nur, was hat all dies mit einer höheren Besucherzahl auf dem TRADI im IGA-Park zu tun??? Was unternimmt der Schmarler Ortsbeirat eigentlich dafür? Wir erinnern uns an die kürzlich vernommene Frage eines jüngeren Kollegen aus Rostock: "In Schmarl liegt ein Schiff?" ...

Kpt. H.-H. Diestel besuchte weltweit in Zeitabständen historische Schiffe, die in mehr oder weniger Vergnügungsparks integriert wurden, und konnte nur feststellen, dass all diese Konzepte zum buchstäblichen Untergang der Schiffsdenkmäler führten. Rostock beschreitet seit über zehn Jahren genau diesen Weg und will ihn auch noch blindlings beibehalten ...

ABa, Hamburg, 06.03.2014

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06.03.2014 Nach oben ^

Von der Bürgerschaftssitzung am 5.3.2014

Am gestrigen Mittwoch war wieder Bürgerschaftssitzung. Nachdem in der letzten Woche das Bürgerbegehren zur Verholung des TRADI für unzulässig erklärt wurde, stimmte gestern die Mehrheit der Bürgerschaft für das neue IGA-Park Konzept. Das war abzusehen. Interessant waren die Auslassungen einiger Abgeordneten. Frau Knitter (SPD), Mitglied im Aufsichtsrat der IGA, wusste zu berichten, dass die IGA seinerzeit deshalb nach Rostock geholt wurde, um den Imageschaden nach Lichtenhagen 92 zu reparieren. Die Schulden, die die IGA hinterließ, variierten gestern zwischen 12, 20 bis 170 Millionen Euro. Der Antrag der Grünen, bei der künftigen Umsetzung zu prüfen, ob es möglich ist, einen kostenlosen Eintritt für den Park zu realisieren, wurde abgelehnt. Es gibt ja schließlich noch eine Arbeitsgruppe, die dann die Umsetzung begleitet. Auch Frau Jens (CDU) sah sich abermals genötigt, zum Abschluss der Debatte das Wort zu ergreifen. Sie lobte das neue Konzept und deren Entstehungsgeschichte, welches ja breit demokratisch und unter größtmöglicher Beteiligung realisiert wurde. Dass dies wieder ein Schwindel ist, interessiert nicht weiter. Die Bürgerschaft ist sich selbst am nächsten. Zu den Parkgesprächen seinerzeit, wo die Planungsgesellschaft aus der Schweiz ihr Konzept (zwischen)präsentierte, durfte nicht jeder Bürger der Stadt kommen. Dies war nur Ausgewählten (gegen Vorlage einer Einladung) möglich. Und auch die vielen Einwände der Bürger, die via Internetplattform während der Planungsphase eingereicht wurden, tauchen in dem Konzept als Anlage nicht auf. Na ja, und wer kein Internet hat, der dürfte erst gar nicht mitbekommen haben, dass eine Planungsphase für Auserwählte stattgefunden hat. Fest steht, dass die Bürgerschaft in weiteren großen Schritten ihr Ziel verfolgt, im IGA-Gelände über 20 Millionen Euro zu vergraben. Sie sind sich selbstsicher, und die UFR als auch Bürgermeister schweigen. Die Entscheidung letzte Woche, den Bürgerwillen für unzulässig zu erklären, kann aktuell als Todesstoß für den Wunsch TRADI in den Stadthafen gesehen werden.

Zitat: FB#TRADI in den Stadthafen, 06.03.2014

16.03.2014 Nach oben ^
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SSMR doch in den Stadthafen?

Rostock - Schifffahrtsmuseum soll durch die Hintertür in den Stadthafen kommen
Die neben dem Rostocker Theater geplante 6000 Quadratmeter große Multifunktionshalle im Bereich Christinenhafen hätte ausreichend Platz.

Ostsee-Zeitung, 10.03.2014

Was für eine spekulative Meldung ließ die OZ da nur wieder auf die Rostocker los?

Zur zukünftigen Bebauung des mittleren Bereiches des Rostocker Stadthafens, dem Christinenhafen und der Haedgehalbinsel: Eine Multifunktionshalle mit einer Größe von 6.000 m² soll dort enstehen. Das geplante Gebäude soll 15 m Breite, 100 m Länge und vier Stockwerke haben. Vorgesehene Einrichtungen: Service-Punkt für die Personenfahrgastschiffe, Hanse-Sail-Büro, Tourismuszentrale Rostock-Warnemünde, Sanitäranlage für Bootssportler, ... und auch ein Schifffahrtsmuseum???

16.03.2014 Nach oben ^
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Mit Gottes Hilfe?

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Abs03-anoah-dp3336.jpgDas vermeldete die OZ am 3.3.2014. Die "Arche Noah" machte es der Rostocker Bürgerschaft vor, wie man zu Geld kommt. Am 13.3.2014 verließ das "Bibel-Erlebnisschiff" wieder Rostock. Die "Arche Noah" hatte in den wenigen Wochen im Rostocker Stadthafen mehr Besucher als das "Tradi" im ganzen Jahr. Das lässt sich nicht vom Tisch wischen und spricht auch für die Verholung des Traditionsschiffs - mit dem kompletten Museum! - in den Stadthafen. Zahlen, von denen das "Tradi" im Schmarler Schilfgürtel nur träumen kann! (In den 3,5 Jahren ab 2007 in NL besuchten 600.000 Leute das "Überlebensboot"! Gelesen auf www.arkvannoach.info/.)

16.03.2014 Nach oben ^
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Atrium TV zum Bürgerbegehren

Atrium TV zeigte seit dem 13.3.2014 in einer Sendung die Aufzeichnung über die Mahnwache am 26. und 27.2.2014 im Vorfeld der Entscheidung der Rostocker Bürgerschaft über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens "Tradi in den Stadthafen" am 27.2.2014 und noch einiges mehr zu dem Thema. Das Video (18 Minuten) war für ein Jahr unter folgendem Link zu sehen:
www.mmv-mediathek.de/sendungen/rok-tv/11397-vielleicht_klappt_s_mit_gottes_hilfe.html

16.03.2014 Nach oben ^
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Übertreibung der OZ?

Stadthafen - Tradi im Stadthafen: Weniger Schiffe zur Hanse Sail
Pläne, das Traditionsschiff samt Museumspaket auf der Haedgehalbinsel zu platzieren, gibt es seit Jahren. Das größte Rostocker Volksfest würde ein Viertel der Liegeplätze verlieren.

Zu sehen war ein Luftbild von der Headgehalbinsel mit der Bildbeschreibung: Die schraffierte Fläche auf der Haedgehalbinsel würde für Ausstellungsstücke eines Marineums benötigt werden, die Liegeplätze ringsum auch.
    Ostsee-Zeitung, 14.03.2014

Wir erinnern an die Modellstudie aus dem Jahr 2008 (!):
TradiImStadthafenModell.jpg
Die Präsentation der maritimen Schaustücke in Schmarl ist zu großzügig ausgefallen. Besucher erkennen vielleicht gar nicht den Zusammenhang mit dem SSMR. Das Zusammenrücken im Stadthafen könnte sogar von Vorteil sein. Man sollte in Ruhe darüber sprechen - miteinander.

16.03.2014 Nach oben ^
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Der Widerspruch des OB

Das Thema "Verholung des Traditionsschiffs in den Stadthafen" ist noch nicht vom Tisch. Der Oberbürgermeister Rostocks, Roland Methling, hat aus formalen Gründen Widerspruch gegen den ablehnenden Beschluss eingelegt. Damit muss die Bürgerschaft am 2. April erneut über die Rechtmässigkeit des Bürgerbegehrens entscheiden. Sie hatte ihre erste Ablehnung damit begründet, dass die Initiatoren der Unterschriftensammlung deutlich zu niedrige Kosten für eine Verholung angesetzt hätten. Quelle: NNN, 14.3.2014

Die Kosten hätten bei der Unterschriftensammlung eigentlich keine Rolle spielen sollen, erfuhren wir kürzlich über das Internet. Es sollte dabei nur um die reine Meinung der Rostocker gehen. Die genaue Kostenklärung sei dann Aufgabe der Stadtkämmerei.

ABa, Hamburg, 16.03.2014

16.03.2014 Nach oben ^
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Stadthafen beleben - ohne TRADI!

Wie soll das funktionieren? Die Bürgerschaft in Rostock hat keine Ahnung. Oder will diese nicht wahrhaben. Jedenfalls verweigerte sie auf ihrer Sitzung am 2.4.2014 wiederum den mit dem Bürgerbegehren 2010 eingeforderten Bürgerentscheid zur Verlegung des TRADI mit dem Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum. Dieses liegt derzeit recht unbekannt irgendwo im Gelände des an sich schon unterbesuchten IGA-Parks in Rostock-Schmarl. Denn sie weiß nicht, was sie tut. Sie hängt sich wieder an der Kostenfrage auf. Sie soll jedoch anfängliche 20 Mio. in den Schmarler Sumpf für dessen "Entwicklung" stopfen. Sie hat keinen wahren Blick auf die Zukunft von Rostock. Sie missachtet jeden weisen Maritimen Rat.

Der Stadthafen kann durchaus belebt werden! Mit einer Maritimen Meile einschließlich des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums mit dem TRADI und speziell dem Schwimmkran LANGER HEINRICH, wie es sich kürzlich zeigte, auf geringerer Fläche im Verein mit den historischen Hafenkränen. Ganz attraktiv wäre dann noch die Idee, Traditionssegler für Nullkommanix an die Liegeplätze zu holen. Dann hätten wir wirklich eine belebte Kaikante im Zentrum von Rostock! Wer nur versperrt sich dieser attraktiven Vorstellung? Ist es wirklich die Einschränkung an Liegeplätzen während der Hanse Sail? Dieses einen Events an nur vier Tagen des ganzen Jahres, in dem Besucher Rostocks einfach nur einen leeren Hafen mit zumeist unwegbaren Flächen vorfinden?

Stadthafen Rostock: "Wo ist das große Schiff?" Ja, wo nur? Niemand weiß es, und niemand findet jemals dorthin. Außer den wenigen Kennern und Eingeweihten. Wie wir es sind.

Unglaubliches Rostock.

ABa, Hamburg, 06.04.2014

06.04.2014 Nach oben ^
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Grabenkämpfe ums TRADI?

Aktionsbündnis für Verlegung des Tradi bringt sich in Stellung fremdlink.gif - so tituliert jenes Internetblatt seinen Artikel vom 22.04.2014 über die Arbeitsaufnahme des Maritimen Rats in Rostock. Ja, ist denn wieder mal "Mobilmachung"? Aber bitte, meine Damen und Herren, der Maritime Rat Rostock (MRR) wird für diese Hansestadt endlich DAS vereinte maritime Gewissen sein, um auf die Erhaltung des maritimen Erbes der Hansestadt Rostock nebst einer komfortablen Begehbarkeit aufmerksam zu machen.

Dies allerdings mit einer gewissen Nachdrücklichkeit, weil viele Bürger, die Bürgerschaft in der Parteienlandschaft und die lokalen wie auch die zentralen Medien offensichtlich sehr wenig Faible dafür an den Tag legen. Und so bleibt leider nach den letzten Vorgängen in Rostock auch nur noch das geflissentlich versteckte "Tradi" mit dem Museum und den Außenexponaten übrig, was aber schon sehr viel länger für offene Fragen sorgt.

Wie gut sich eine schnelle Entscheidung auswirken kann, führt uns Bremerhaven bereits seit 1990 (!) mit dem FMS "Gera" vor: www.museumsschiff-gera.de fremdlink.gif. Damals vielfaches Unverständnis hervorrufend, ist dies aber zu einer mittlerweile etablierten Erfolgsgeschichte geworden!

Unterdessen richtete der OB Roland Methling ein Schreiben an die Präsidentin der Bürgerschaft, an die Fraktionen der Bürgerschaft und an die Einzelmandatsträger, in dem er zur Diskussion in der Bürgerschaftssitzung am 27.02.2014 einige Erläuterungen festhielt. Dieses Schreiben vom 30.03.2014 liegt uns vor.

Maritime Kultur braucht unser Engagement
pdficon.gif mit dem 15-Punkte-Programm zu den Grundgedanken und Zielen, die Erklärung des Maritimen Rates Rostock pdficon.gif zur Ablehnung des Bürgerbegehrens und die Konzeption zur Schaffung einer maritimen Meile im Stadthafen Rostock pdficon.gif (Arbeitsstand April 2014) wurden vom MRR veröffentlicht.

Der einzige Weg zum glaubhaften Rostock als Stadt mit dem Meer.

Dieser Tage wurde am Limmatquai in Zürich ein ehemaliger Hafenkran aus Rostock als Objekt einer Kunstaktion wieder aufgebaut. Die Eidgenossen machen es uns vor, wie entgegen aller Diskussionen Für und Wider im langen Vorfeld und selbst noch direkt am Bauzaun letztendlich sogar nach einem Namen für das "Zürcher Kranli" gesucht wird ... (Mehr dazu unter "Seehäfen - Hafengeschichten" - Zürcher Hafenchränli)

ABa, Hamburg, 28.04.2014

28.04.2014 Nach oben ^
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Rostocks maritimes Erbe - Fotografien von Frank Hormann - Ausstellung auf dem Traditionsschiff im IGA Park Rostock-Schmarl vom 8. Mai bis 10. August 2014 (Eröffnung am 8. Mai um 17.00 Uhr)
Ungewohnte Sichten auf das maritime Erbe der Hanse- und Hafenstadt Rostock zeigt eine Ausstellung mit Fotografien von Frank Hormann im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum. Die historischen Krane im Stadthafen, die stählernen Zeugen der Werftindustrie auf dem Areal der ehemaligen Neptunwerft und die technischen Denkmale im IGA-Park standen dabei ebenso im Fokus der Kamera wie die inzwischen nicht mehr in Rostock zu sehende "Undine" oder die versunkene "Georg Büchner". Fotografische Streifzüge durch seine Heimatstadt gehören für Frank Hormann seit seiner Kindheit zum Alltag. Dabei findet er immer wieder neue und mitunter auch skurrile Perspektiven für scheinbar Altbekanntes. Für die Umsetzung seiner Bildideen verwendet der Fotograf dabei eine breite Palette fotografischer Werkzeuge wie Panorama-, Großformat- und Lochkameras oder auch eine simple "Boxkamera" mit Rollfilm. Die konsequente Verwendung analoger Fototechnik und die besondere Ästhetik des schwarz-weißen Bildes schaffen besondere Bildwirkungen. Die Ausstellung auf dem Traditionsschiff ist keine museale Dokumentation vergessener Industriedenkmale. Vielmehr zeigt sie aus der individuellen Sicht des Fotografen die lebendige Präsenz des maritimen Erbes in Rostock.

Pressetext "Maritimes Erbe", SSMR, 29.04.2014

Wobei das Prädikat "lebendige Präsenz" unbedingt noch erarbeitet werden muss. Das Foto auf der Einladung zeigt zwar den Schwimmkran "Langer Heinrich" - aber nicht in Schmarl. Sondern im Stadthafen! Noch neben dem ehemaligen Eisbrecher "Stephan Jantzen". Selbst aus Schmarl kommt mit dieser Einladungskarte also ein Zeichen, wo nur die "lebendige Präsenz" des Rostocker maritimen Erbes zu dem ihr eigenen Zentrum werden kann - für alle Zeiten.
Der Rostocker Fotograf Frank Hormann hatte auf seinen Streifzügen wahrscheinlich das "Tradi" im Stadthafen auch eingefangen, als es dort vor der Überholung zur IGA 2003 kurze Zeit lag. Die Frage ist nun, ob wenigstens eine solche Sicht auf Rostocks maritimes Erbe ebenfalls Bestandteil der Ausstellung sein wird ...

ABa, Hamburg, 29.04.2014
29.04.2014 Nach oben ^
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Oben aus der Lokalausgabe der Ostsee-Zeitung Rostock vom 31. Juli 2014. Es stellt sich die Frage: Kommt nun endlich Bewegung in unser maritimes Anliegen? Interessant die Bemerkung, dass die Vorstellungen/Entwürfe durch die Verwaltung top secret bleiben, die Ideen der Bürger aber gewünscht werden. Man darf auf die Lösungsschritte des Maritimen Rates im Einvernehmen mit der neuen, alten Bürgerschaft gespannt sein.
Dieter Pevestorf, Medien, Seeleute Rostock e.V., 31.07.2014

"Ganz viele Schiffe" - das könnte klappen, wenn man wie die OZ im obigen Artikel das größte Schiff einfach verdoppelt, das "Motorschiff DRESDEN, ... und natürlich das Traditionsschiff" zur Maritimen Meile holen will. ;-)

In der lokalen Ostseezeitung läuft z. Zt. eine Umfrage, "Was würden Sie sich in den Stadthafen wünschen?" Bitte schreibt dazu eure Meinung an die OZ: redaktion@ostsee-zeitung.de oder OSTSEE-ZEITUNG, Richard-Wagner-Straße 1a, 18055 Rostock.

02.08.2014 Nach oben ^
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Wir wussten es bereits seit längerem, dass sich das SSMR auf dem Traditionsschiff in diesem Jahr von der Langen Museumsnacht in Rostock zurückzieht: "Zu wenige Besucher". Siehe unsere archivierten Termine 2014, Oktober. Und wir wissen schon seit den 1990er Jahren, dass das einzigartige Museum in Schmarl völlig fehl am Platze ist, weil eine komfortable Anbindung an die Wege der Touristen und der Rostocker nicht gegeben ist. Nun ist es auch in den Medien angekommen...

09.10.2014 Nach oben ^
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Gedanken zur TRELLEBORG

Schwedenfähre "Trelleborg" jetzt auf Platz der "Dresden"

Abs12-Trelleborg-20141012-sb1.jpg"Das Traditionsschiff ist viel zu gross und nimmt der Hanse Sail Platz an der Kaimauer weg", oder " das Schiff ist viel zu lang"- Argumente von Gegnern der Verholung des größten Museums seiner Art des Landes, des Typ-IV-Schiffes "Dresden", in den Rostocker Stadthafen, mit denen in der Öffentlichkeit argumentiert und es geschafft wurde, die Masse der Mitglieder der Rostocker Bürgerschaft so negativ zu beeinflussen, dass sie daraufhin sogar undemokratisch gegen den Willen ihrer Bürger stimmten, deren Interessen zu vertreten sie eigentlich gewählt waren. Das jedoch ist Geschichte, denn nach der Wahl der Volksvertreter gibt es eine "neue Bürgerschaft", nicht zu verwechseln mit "erneuerter Bürgerschaft".

Es geht auch weiterhin immer noch um eine optimale, fußläufig erreichbare Positionierung des letzten Typ-IV-Schiffes am unmittelbaren Rand der Rostocker Innenstadt, an einer zukünftigen Maritimen Meile, denn als serienmäßig entwickelter Eigenbau beherbergt das Schiff nicht nur schlechthin ein Museum, sondern legt vor der Welt auch Zeugnis vom Engagement und Können Rostocker Schiffbauer der Nachkriegszeit ab. Jetzt bekommen die Befürworter der Verholung Rückenwind, denn durch das Anlegen des kolossalen 170 m langen Eisenbahnfährschiffs "Trelleborg" im Rostocker Stadthafen ist der Beweis deutlich erbracht, die 157 m des "Tradi" sind nicht zu lang!

Abs12-Trelleborg-20141012-sb4.jpgSeit dem 10. Oktober 2014 liegt die große Schwedenfähre "Trelleborg" jetzt an der Stelle, die im Stadthafen als Position für die "Dresden" mit dem Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum samt wasser- und landseitigen Exponaten als denkbar ideal gilt, und es ist sogar immer noch genug Platz an der Pier.

Die Eisenbahnfähre wurde 1981 gebaut und ging 1982 in den Liniendienst zwischen Sassnitz und Trelleborg - damals noch neben der "Sassnitz" (1). Sie ist sogar 13 m länger als die "Dresden" (157 m l.o.a.), dem letzten Typ-IV-Schiff, wie dessen "Länge" über das kürzere Traditionsschiff von Verholungsgegnern als Argument angeführt wurde. Erstaunlich, aber seit dem Festmachen der Fähre rührte sich bisher ungewöhnlicherweise auch kein öffentlicher Protest über "Verschwendung" von Liegekapazität, weder vom Sail-Büro, noch von Frau Bachmann. Und was ist mit der nun wirklich "versperrten Sicht auf Rostock" aus Gehlsdorf?

Vorerst soll das Schiff, das aus Kostengründen aufliegt, bis ins Frühjahr 2015 im Stadthafen liegen. Aber dann??? Der Kostendruck auf die Reederei wird im Mai 2015 garantiert nicht geringer, denn neue Umweltrichtlinien für die Schifffahrt treten in Kraft und erfordern saftige Investitionen für das 33-jährige Schiff.

Vorschlag als maritime Alternative: Das Volkstheater zieht aufs Schiff, das auch weiterhin Unterkunft und Gastronomie - z.B. für Theater- und Museumsbesucher - in direkter Nachbarschaft zur "Dresden" bietet, und das alles an einer Rostocker Maritimen Meile.

Stephan Bohnsack, Rostock, MdV (Mitglied des Vereins)

 Abs12-Trelleborg-20141012-sb2.jpg Abs12-Trelleborg-20141012-sb3.jpg

14.10.2014 Nach oben ^
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Beschluss mit falschen Zahlen

Blinden Auges tappt die Bürgerschaft in Rostock aufgrund einer "abstrusen Potenzialanalyse" in eine neue Schuldenfalle. Ein Offener Brief an den Landesrechnungshof M/V pdficon.gif soll dieses so zu erwartende finanzielle Desaster auf höherer politischer Ebene bekannt machen.

03.11.2015 Nach oben ^
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Neue Museumsdirektorin

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Rostock. Kathrin Möller ist der neue Kapitän auf dem Rostocker Traditionsschiff „Dresden“ in Schmarl. Die promovierte Historikerin und ausgebildete Museologin ist ab 1. September die neue Direktorin des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums. Sie hat das Technische Landesmuseum aufgebaut und geleitet und ist die vergangenen beiden Jahre Leiterin des Warnemünder Heimatmuseums gewesen.
Am 1. September wird sie erstmals als neue Chefin des Schiffes an Bord gehen, sich alles genau ansehen, die Sammlung kennenlernen. In den kommenden Wochen beginnt dann die inhaltliche Arbeit. Klar sei, so Kathrin Möller, dass es drei Schwerpunkte geben werde: die Hansezeit, das 19. Jahrhundert mit der großen Blütezeit der Rostocker Reedereien und die Zeit nach 1945.
Das größte Pfund des Museums sei jedoch das Schiff selbst. „Das muss einfach mehr selbst erzählen, es muss zu den bekannten Adressen in Rostock gehören“, sagt Kathrin Möller. Schließlich gebe es ein solches Museumsschiff in ganz Nordeuropa nicht. Darum müsse es einfach besser in Szene gesetzt, mal gründlich entstaubt werden und besser als bisher erreichbar sein.
- Thomas Sternberg

26.08.2016 Nach oben ^
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Traditionsschiff muss umziehen

Einsam und verlassen liegen die Zeitzeugen der Schiffbau- und Seefahrtsgeschichte vor den Besuchern versteckt hinter einem Gartenzaun. Für potenzielle Besucher ist der Weg dorthin zu weit, verworren und kaum zu finden. Die Forderungen der Touristen und der Öffentlichkeit nach einem zentrumsnahen Liegeplatz werden immer lauter, um auch eine kulturpolitische Aufwertung unserer Stadt zu erreichen. Dieser Film soll die Bürgerschaft an ihre Verantwortung gegenüber den Bürgern unserer Hansestadt erinnern und zur Entscheidung zur Verlegung dieser technischen Denkmale beitragen.
SRm e.V., m.b./Rostock, 24.05.2015

31.08.2016 Nach oben ^
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Gute und schlechte Nachricht

Gut: Der Maritime Rat Rostock hat Entwürfe für die Umgestaltung des Rostocker Stadthafens mit dem geplanten Maritimen Erlebniszentrum vorgestellt. Nun muss Rostock erst einen "gordischen Knoten durchschlagen" - die Standortfrage für das Traditionsschiff. Dazu kam die Durchführung eines - des Bürgerentscheids zur Sprache. Schon 2010 hatten wir gemeinsam mit der UFR 7.000 Unterschriften für einen Bürgerentscheid zum "Tradi" gesammelt. Das Vorhaben "scheiterte damals an rechtlichen Bedenken". Nun heißt es, die Zukunft des IGA-Parks und auch die des Stadthafens hängen an der Standortfrage. Seit Jahren wird über den Standort diskutiert und man kommt nicht voran. Die Stadt sollte ganzheitlich entwickelt werden. Dazu muss zuerst die Debatte zum "Tradi" beendet werden. Gute Entwicklungsideen werden durch sinnlose emotionale Debatten über den Standort des "Tradi" zerredet. Rostocks Masterplan braucht Engagement und mehr Mut der Politik. Das "Tradi" muss in die Stadt. - Kommt endlich Bewegung in die Bürgerschaft? - OZ/Rostock, 30.08.2016

Schlecht: Unbekannte haben in Schmarl-Dorf in der Nacht vom 26. zum 27. August 2016 selbst an diesem recht abgelegenen Ort mit brutaler Gewalt ein paar aus Panzerglas bestehende 25 cm große Bullaugen des Schwimmkrans "Langer Heinrich" zerstört und versuchten, in die Meisterbaracke der historischen Bootswerft einzubrechen. Die Polizei ermittelt. - NNN/Rostock, 30.08.2016

Da stellt sich die Frage, wieso passieren diese Meinungsäußerungen und Untaten im selben Zeitrahmen? ...

01.09.2016 Nach oben ^
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Es geht überall, nur nicht ...

... in Rostock.

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Zum Beispiel der Museumshafen von Emden
Aus: NEUES DEUTSCHLAND, Berlin, 26.09.2016 / Dieter Vöckler, Domsühl, MdV

26.09.2016 Nach oben ^
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Ein neues Projekt

Der Neptun Hopper: Eine zukünftige Möglichkeit, regelmäßig das "Tradi" anzufahren?

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Rostocks neuer Wasserbus

Lokales Unternehmen will die Stadtteile an der Warnow in den Nahverkehr einbinden.

In der Hansestadt gibt es nun die Idee von einem elektrisch betriebenen Wasserbus. Auf den Computern des Unternehmens Neptun Ship Design fährt der Neptun Hopper bereits als Simulation auf der Warnow. Seit März läuft die Entwicklung eines entsprechenden Konzepts. ... Bei der Vorstellung der Idee vor Fachpublikum waren die Reaktionen am 6. Oktober durchweg positiv. ... Als schwierig schätzt man allerdings die Idee ein, bedarfsgerechte Fahrten anzubieten. ... „In Berlin sind die Schiffe innerhalb der Verkehrsbetriebe im Einsatz und an den Nahverkehr angebunden. Dafür braucht man aber Anschlussbusse oder -bahnen. Gerade wenn man ältere Menschen erreichen will. - Nach: C. L.-G. / Schweriner Volkszeitung, 7.10.2016 / Dieter Vöckler, Domsühl, MdV

07.10.2016 Nach oben ^
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Ein neuer Heimathafen

für den Schlepper WEGA ist nun Rostock

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Historischer Schlepper offiziell begrüßt

Stadtmitte. Die noch inoffizielle Maritime Meile im Stadthafen wächst: Am 15.10.2016 ist am Liegeplatz 83 der Schlepper "Wega" feierlich im "Heimathafen Rostock" begrüßt worden. "Damit hat Rostock wieder ein Schiff", sagte der Vorsitzende des Eigentümer- und Betreibervereins "Technische Flotte Rostock" ... (zu dem) ... 1968 in Wilhelmshaven gebauten Schiff ... und ... zu dem 1.200 PS starken Oldtimer ... Wer der Einladung des Vereins nicht gefolgt war, hatte auf jeden Fall etwas verpasst: Das Fünf-Sterne-Buffet, das Vereinsmitglieder gezaubert hatten. Schiff, Kochkünste, maritimes Wissen und der Verein an sich sollen von nun an allen Rostockern offenstehen, versprach Vereinschef Egelkraut. Wer den Kontakt sucht: "Einfach mal vorbeischauen!" - Nach: kw / OSTSEE-ZEITUNG, Rostock, 17.10.2016 / Dieter Pevestorf, Rostock, MdV


Kurzfilm (3:58): Dieter Pevestorf, Rostock, MdV

17.10.2016 Nach oben ^
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Ein neues Erwachen?

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Der Bund der Steuerzahler

Gibt der Erhaltung der maritimen Tradition Deutschlands keine Chance!

Einer aus sieben Fällen von Verschwendung im Nordosten?

Betagtes Segelschiff mit berühmter Schwester: GORCH FOCK (1)

Das Fazit der Steuerwächter fällt eindeutig aus: "Hände weg von dem rostigen Fass ohne Boden." Stralsund sei auch ohne sein schwimmendes Denkmal eine Touristenattraktion. - NDR fremdlink.gif, 6.10.2016

Das schon lässt einen vom Glauben abfallen, aber:

Warum jedoch deckt der Steuerzahlerbund nicht auf, dass in Rostock schon wieder eine sogenannte Machbarkeitsstudie hinsichtlich eines präsentablen Standortes für die maritime Geschichte der "Hansestadt" in Auftrag gegeben werden soll? ... Endlich gab es dort auch Gegenwind!

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Frau Karina Jens sollte im Grunde genommen wegen außerordentlicher Befangenheit (IGA 2003 GmbH, die noch welche Daseinsberechtigung hat ...?) sowie selbstherrlichen Verhaltens gegenüber der Bevölkerung Rostocks (So wurde es "... mehrfach beschlossen." Basta.) endlich und ein für alle Mal von diesem Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden. - ABa, Hamburg, 30.10.2016, EMdV

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Meinungen von Rostockern

Die Frage, wo das Traditionsschiff künftig seinen Liegeplatz haben soll und wo das neue Maritime Erlebniszentrum entstehen soll, beschäftigt viele OZ-Leser.

Politik muss auf Willen der Bürger hören
Zu „Schmarl kontra Stadthafen“, OZ vom 11. Oktober
Herr Wandschneider beruft sich wie Frau Jens immer wieder auf einen Beschluss der Bürgerschaft, der auf einer "Expertise" beruhte, dass in Schmarl 171.000 Besucher möglich seien, im Stadthafen mit 190.000 nur unerheblich mehr. Dies war von Anfang an so unglaublich wie etwa eine Behauptung, das Schuhhaus Höffner könnte in Langenort fast den gleichen Umsatz erzielen wie jetzt auf der Kröpeliner Straße. Das auf Grundlage dieses Beschlusses erarbeitete "Schiffsgartenkonzept" der Architekten Köbler & Co. prognostiziert dagegen, ausdrücklich "optimistisch", nur 75.000 Besucher. Dieses nicht gerade billig erarbeitete umfangreiche Konzept war doch wohl schon eine Machbarkeitsstudie - wozu eine neue? Zu dem gleichfalls ständig wiederholten Argument der besseren Vermarktung ist festzustellen, dass die Stadt seit 2003 Jahr für Jahr über zwei Millionen Euro für diesen Zweck an Zuschuss überweist - man suche sich eine zweite Stadt, die sich ein derartiges Millionengrab für einen Park leistet. Die "Politik" sollte endlich offenkundige Tatsachen zur Kenntnis nehmen und auf realistische Experten wie den Verein der Rostocker Stadtführer und den Willen der Bürger hören. - Hubert Pietschman, Gehlsdorf, MdV / OZ-Leserbriefe 12.10.2016 / Dieter Pevestorf, Rostock, MdV

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Rostock muss sein maritimes Erbe zeigen
Ich stimme dafür, dass Rostock sein maritimes Erbe unbedingt im Stadthafen präsentieren muss. Das Schifffahrtsmuseum mit dem Traditionsschiff gehört (auch als Touristenattraktion) ins Zentrum der Stadt und nicht in einen für Besucher abseits gelegenen Park eines Wohngebietes, egal ob dieses Gelände vormals für eine IGA genutzt wurde. Nach meiner Ansicht sollte man Leuten wie Karina Jens, die für die Hansestadt Rostock zugereiste Fremdkörper ohne Traditionsbewusstsein und Stolz auf seine Schifffahrtsgeschichte darstellen, nicht die Entscheidung über dieses Problem überlassen. - G. B.

Endlich Klartext reden und Klarheit schaffen
Als damals 1970 das heutige Traditionsschiff ,in Dienst’ gestellt wurde, wollte niemand – Werften wie Häfen und Marine – auch nur einen Meter Kai dafür preisgeben. Und so wurde eine teure Notlösung installiert, die Schmarler Pier am Stadtrand. Stadtrand bleibt eben Stadtrand, ob nun mit oder ohne Park und Museum. Dass Frau Jens für ihre Idee wirbt, ist klar, hat sie doch die IGA einst nach Rostock geholt – eine „Kurzzeit-Attraktion“ letztendlich mit beachtlichen Verschuldungsfolgen.
In gleicher Art muss man ehrlicherweise die Verhökerung des Tradi durch den ehemaligen Oberbürgermeister Pöker bewerten. Man sollte endlich Klartext reden und Klarheit schaffen: Die IGA-2003-GmbH auflösen, den Park dem Amt für Stadtgrün zuordnen und ihn frei zugänglich machen – wie den Barnstorfer Wald –, bestimmte Flächen der Stadthallengesellschaft und dem Weidendom-Verein übergeben und das Traditionsschiff samt Außenexponaten in den Stadthafen holen.
- L. L.

Bürgerschaft sollte Bürger befragen
Es ist leider eine Tatsache, dass die Bürgerschaft und einige Personen den mehrheitlichen Willen der Rostocker negieren. Der Stadthafen, ein wirkliches Filetstück, verkommt immer mehr. Statt den Hafen zu entwickeln, gerade vor dem Hintergrund des bevorstehenden 800. Jahrestages der Stadtrechtsbestätigung, übt man sich weiter in Untätigkeit. Das ist im Besonderen Frau Jens und den früheren Verantwortlichen Dr. Danker-Carstensen und Herrn Vogt geschuldet, die keine originäre Bindung zu Rostock hatten und haben.
Die Realisierung der Vorschläge des Maritimen Rates und die Verlegung des Museums in den Stadthafen würde die Attraktivität der Stadt bedeutend erhöhen und die Stadtkasse jährlich um hunderttausende Euro entlasten. Wenn die Bürgerschaft unfähig ist zu einer solchen Entscheidung, sollte man eine Bürgerbefragung durchführen. Aber vor Volkes Meinung fürchtet man sich.
- K. A., Stadtführerverein

Aus: OSTSEE-ZEITUNG, Rostock, 25.10.2016, Seite 10, OZ-Leserbriefe / Peter Zintl, Berlin, MdV

30.10.2016 Nach oben ^
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Abs21-OZ-20161101.jpgRostock noch nicht erwacht

Links eine Notiz aus der heutigen Ostsee-Zeitung. Dort werden Nägel mit Köpfen gemacht, und in Rostock?

Übrigens, im weiteren Pressekommentar zur "Langen Nacht der Museen" unter dem Titel "Rostocker entdecken Schätze bei Nacht" fanden die Aktionen auf dem Traditionsschiff keinerlei Erwähnung!
Rostock-Schmarl ist eben nicht die Stadtmitte.
 - Dieter Pevestorf, Rostock, MdV

 

"Aus den Augen, aus dem Sinn."

01.11.2016 Nach oben ^
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Abs22-SVZ-20170303.jpgUnser Reden seit über 20 Jahren

Rechts eine Notiz aus der Schweriner Volkszeitung. Nach ewig langen Diskussionen über den Sinn bzw. überhaupt den Zweck eines solchen Bürgerentscheids ist nun wohl doch der Beschluss gefasst worden, dass nicht nur die Bürgerschaft darüber zu entscheiden hat, sondern dass nun endlich doch auch die Rostocker Bürger ihre Stimme zu diesem brisanten Thema offiziell abgeben können.
Übrigens, es geht nicht nur um dieses eine Traditionsschiff allein. Es geht um das ganze Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock mit allem Drum und Dran. Das muss in der Fragestellung zur Wahl auch benannt sein.

09.03.2017 Nach oben ^
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"Rostocks Trumpf! (4)": Seeleute Rostock e.V., März 2014 ff.

    

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  09.03.2017  
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