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GEORG BÜCHNER 2013

"Förderverein" unfähig, Verschrottung drohte, Rettung möglich gewesen, oder und wie weiter? ...
Gesunken!!!

Die Abschnitte im Bericht:
| Einleitung | Lebenslauf 1950-2012 | Verschrottung?! 10.12.2012-5.1.2013 | Abschied 8.-16.1. | Zuversicht 17.-30.1. |
| Pro & Kontra 31.1.-28.2. | Pleite und Hoffnung 16.3.-27.4. | Konzept ohne Geld 2.-11.5. | Schrott-Erlaubnis 13.-17.5. |
| Letztes Auslaufen 21.-30.5. |  Probleme!!! 30.5.-3.6. | Mysterien 12.6.-20.8. | Person & GL 8./27.10. | Verbleib! 7.11. |
| Starke Erinnerung 2.3.2014 | Kein Ende 15.1.2016 | Die Sachlage 19.1.2016 |

MS "Charlesville" (CMB)
Congoboot 1951
MS "Georg Büchner" (DSR)
Fracht- und Lehrschiff 1967, Berufsschule 1977
Schiff "Georg Büchner" (HRO)
Akademieschiff 1991, DJH-/Hotelschiff 2002, Denkmal 2005

Protokoll über ein besonderes Schiffsleben und dessen banges Ende

122012-georg-buechner-rl8063.jpgDiesen Anblick - leider wirklich nur Anblick, weil keinerlei Schiffsbesichtigungen ermöglicht wurden (einzig Hotel- und Jugendherbergsbetrieb mit teilweise absurdem Service sowie Akademiebetrieb) - bot dieses nunmehr schon seit langem historische Schiff den Rostockern und ihren Besuchern im Rostocker Stadthafen für die vergangenen zwölf Jahre (2013).
Das Schiff erlebte anfangs schon längst überwundene historische Zeiten, in denen es das Mutterland Belgien mit seinen in Afrika gelegenen Hoheitsländereien (Kolonien) verband und Waren, Beamte und Familien beförderte.
Sodann diente das Schiff ab 1967 (vgl. GBüchner) zunächst seegehend dem guten Zweck, sehr vielen jungen DDR-Seeleuten unter der kompetenten Führung von legendären Kapitänen und Ausbildern ihre Seebeine wachsen zu lassen. Ab 1977 erlernten auf dem Schiff zwar weiterhin etliche angehende DDR-Seeleute ebenfalls die Seemannschaft und die Beherrschung der Maschinentechnik, aber die Sache mit den Seebeinen blieb dabei auf der Strecke, weil das Schiff in Rostock-Schmarl fest vertäut worden war.
1991 übernahm die Hansestadt Rostock das Schiff, um es weiter als Akademieschiff zu betreiben. Im Zuge der Vorbereitungen zur IGA 2003 wurde das Schiff gegen Ende 2001 in den Stadthafen verbracht. Die Verantwortung über das Schiff war unterdessen an einen sogenannten "Förderverein" übergeben worden. Den Ertrag dieser Aktionen erlebten wir in den Tagen Dez. 2012/Jan. 2013.

Auf dieser Seite protokollieren wir den Lebenslauf dieses äußerst exponierten Schiffes sowie anhand von Presse-, Sender- und Webmeldungen die letzte Zitterpartie um unsere "Büchner", einem zuletzt gelisteten technischen Denkmal, das urplötzlich 2013 dem Schneidbrenner zum Opfer fallen sollte! (Externe, hier verlinkte Internetseiten könnten künftig zwar verloren gehen, wir versuchen aber, die relevanten Informationen bei uns zu behalten.)


Our English speaking readers can find out information about this vessel, its life, sudden end of the preservation and the sinking with many photographs down-under with Reuben Goossens:
flag-uk.gifwww.ssmaritime.com/MS-Charlesville.htm fremdlink.gif
www.ssmaritime.com/MS-Charlesville-Georg-Buchner.htm fremdlink.gif


Lebenslauf des Schiffs von 1950 bis 2012
12.08.1950
Stapellauf als CHARLESVILLE bei John Cockerill S.A., Hoboken, Belgien
15.02.1951
Ablieferung an die Compagnie Maritime Belge S.A., Antwerpen (CMB)
1951-1967
Congoboot CHARLESVILLE auf Linienfahrt für CMB zwischen Antwerpen und Matadi
05.07.1967
Übernahme des Schiffs in Antwerpen durch den VEB Deutsche Seereederei Rostock (DSR), Umbenennung in GEORG BÜCHNER
Juli/Aug.
1967
Umbau des Schiffs im Auftrag der DSR im VEB Warnowwerft Warnemünde zum frachtfahrenden Ausbildungsschiff
Ab 1967
Fracht- und Lehrschiff MS GEORG BÜCHNER in Fahrt für die DSR zwischen ehem. DDR und Kuba sowie weiteren mittelamerikanischen Ländern
01.01.1974 Flaggenwechsel - MS GEORG BÜCHNER an den VEB Deutfracht/Seereederei Rostock (Kurzbezeichnung DSR bleibt bestehen.)
07.06.1977 Außerdienststellung und Übergabe des Schiffs an die Betriebsschule Flotte der damals größten Universalreederei DSR
1977 Umbau zum stationären Schulschiff in der Stocznia Remontowa "Gryfia" Stettin
31.08.1977 Festlegen des Schiffs in Rostock-Schmarl
05.11.1977 Eröffnung der GEORG BÜCHNER in Rostock-Schmarl als Berufsschule der DSR
18.06.1990 Flaggenwechsel - GEORG BÜCHNER an Deutsche Seereederei Rostock GmbH
15.03.1991 Flaggenwechsel - GEORG BÜCHNER ging an die Hansestadt Rostock für eine symbolische D-Mark.
Ab 1992 Nutzung des Schiffs für Arbeitsförderung und Fortbildung
01.01.1999 Übergabe des Schiffs an den Förderverein Traditionsschiff e.V., Rostock
15.01.1999 MS "Georg Büchner" - ein 10.000-Tonner an der Warnow (R.P., SVZ)
19990115-svz-warnow.jpg
(Die Zeitungsartikel zu den auf dieser Seite gezeigten Ausrissen liegen vollständig vor. Bei Interesse an einer Zusendung bitte an unseren webmaster emaillink.gif wenden.)
Okt. 2001 Verlegung - GEORG BÜCHNER kommt in den Stadthafen Rostock, Liegeplatz 72/73 am Kabutzenhof. Nutzung weiterhin für Bildungsaufgaben und als Jugendgästeschiff.
17.05.2002 20020517-svz-schwimm.jpgSchwimmende Jugendherberge
(dpa/zb, SVZ)
18.06.2002 Weltweit einzige Jugendherberge auf Stahlschiff (dpa, SVZ)
20020618-svz-stahlschiff.jpg
15.11.2002 Denkmäler von europäischem Rang (S.B., SVZ)
20021115a-svz-denkmale.jpg20021115b-svz-denkmale.jpg
07.08.2009 200908-hanse-sail-ba2964.jpgHanse Sail - GEORG BÜCHNER mittenmang des alljährlichen Treibens in Rostock (ABa)
17.08.2010 Bewertung der GEORG BÜCHNER als Hotelschiff (ein Beispiel):
"Unfreundlich und unhygienisch"
1 von 5 Sternen | 5 Personen fanden diese Bewertung hilfreich.
Ich war zur Hanse Sail auf der MS Georg Büchner und habe auch die Erfahrung mit dieser unfreundlichen Person (soll eine Frau sein) an der Rezeption gemacht. Auf unsere Frage, wie oft denn die Zimmer geputzt und die Handtücher gewechselt werden, gab es nur eine pampige Antwort, und die war wie folgt: "Das ist eine Frechheit, jetzt am letzten Tag noch zu versuchen, ein paar Mark herauszuholen!" Die gesalzenen Preise stehen in keinem Verhältnis zur Leistung. Dann gab es noch einen Hanse Sail Spezial-Aufschlag ohne auch nur irgendeinen Gegenwert, der den auch berechtigen würde. Die Lage und auch das reichhaltige Frühstücksbuffet sind zwar ok, aber reichen bei weitem nicht aus, über den katastrophalen Gesamteindruck hinwegzusehen. Die Verantwortlichen auf diesem Schiff wähnen sich noch zu viel in der "guten" "alten" Ostalgie-Zeit.
Aufenthalt August 2010, Familie  
(Gefunden auf www.tripadvisor.de)
10.11.2011
"Georg Büchner": Noch längst nicht schrottreif fremdlink.gif wurde am 10.11.2011 auf DAS-IST-ROSTOCK.DE konstatiert. Am Tag zuvor wurden 60 Jahre MS "Georg Büchner" ex "Charlesville" und davon 10 Jahre im Stadthafen gefeiert.
19.03.2012 Stand der Dinge unverändert:
20120319-tripadvisor-htl-bwt.jpg (www.tripadvisor.de)

Ende 2012 - die Situation explodierte!
10.12.2012 Frage an unseren Verein, unverhofft und erschreckend:

Büchner wird verschrottet?
Hallo, ich höre gerade: die G.Büchner soll noch in diesem Jahr verschrottet werden - am 17.12. sollen die Dockschlösser abgebrannt werden - wisst ihr Näheres?
10.12.2012 - 08:58:37
Gerd R.

Wenige Tage später erfuhren wir aus den Medien die traurige Gewissheit:
12.12.2012 zm-oz-Buechner-Aus.jpg
Quelle: Ostsee-Zeitung, Rostock, 12. Dez. 2012
14.12.2012 Das Aus für die GEORG BÜCHNER?

Der "Förderverein Traditionsschiff Rostock" konnte also die für die anstehenden Instandhaltungsmassnahmen, Abnahmen und Energiekosten nötigen Finanzen nicht mehr aufbringen und hat das Schiff, dieses "Denkmal von europäischem Rang", nach Klaipeda in Litauen zum Verschrotten verkauft!
Oder besteht für die ex "Charlesville" doch noch Hoffnung aus der Richtung ihres Ursprungslandes? In jedem Fall droht das maritime Denkmal, ein ehemaliger Lehrfrachter der DSR, aus Rostock zu verschwinden.

28.12.2012
War's das mit unserer "Büchner"?

Wahrscheinlich ein letztes Mal waren wir an Bord unserer "Georg Büchner" und hielten das Schiff und viele seiner Details im Bild fest. Ein Zeitzeuge der ersten und vielleicht sogar der letzten Stunde des DSR-Schiffes erinnert sich dazu. Zu unserer Fotogalerie nebst Essay zum Abschied: BÜCHNER-Fotos

30.12.2012 Hoffnung für die GEORG BÜCHNER?

In belgischen Kreisen besteht großes Interesse darin, das Schiffsdenkmal vor dem Schneidbrenner zu retten. Am 29.12.2012 wurde in den Medien vermeldet, dass das MS "Georg Büchner" voraussichtlich am 10.01.2013 mit zwei Schleppern nach Klaipeda verbracht werden soll. Dort wird dann das technische Denkmal und ehemalige Matrosen-Schulschiff der Deutschen Seereederei abgebrochen. Anfang Januar beabsichtige eine belgische Abordnung das Schiff zu besuchen, um es in seine Heimat zurückholen zu wollen. Doch der Verkauf war bereits vertraglich abgeschlossen.

31.12.2012 www-MS-GEORG-BUECHNER-de.jpgGlückliche Zukunft im neuen Jahr für
MS GEORG BÜCHNER!

Gewünscht auf www.ms-georg-buechner.de/ fremdlink.gif.
Wir schließen uns nachträglich an.
Einsichtnahme in die Willensbekundung aus Belgien an Rostocker Stadtverwaltung dort möglich! (22.1.13)
T-Shirts, Kapuzen-Shirts, Sweatshirts u.m. sowie Caps mit nebenstehendem Aufdruck - Bezugsmöglichkeiten für Interessenten. (25.1.13)

02.01.2013
Rettet die "Georg Büchner" ex "Charlesville"!

International wurden Stimmen laut, die sich für die Rettung des letzten CONGOBOOTs, der "Georg Büchner", einsetzen (s.u.). Dieser Tage war eine belgische Abordnung in Rostock, um das Schiff eventuell dem litauischen Schrottverwerter doch noch abzukaufen.

20130102-thumb1.jpg VVI: Wordt laatste Congoboot binnenkort verschroot? fremdlink.gif
Politics-02.01.2013
In het Duitse Rostock ligt, voorlopig nog, de laatste Belgische ... voor de zeevaartschool in Duitsland en herdoopt als m/v Georg Buchner.
20130102-thumb2.jpg Bye, GEORG! - Updated fremdlink.gif   (Meinungen und Fotos)
Maritime Matters-01.01.2013
Yet another classic liner, the 1951-built GEORG BüCHNER, has been ... has enjoyed a low key existence at Rostock, Germany, since 1977.
20130102-thumb3.jpg L'agonie du paquebot belge de Tintin au Congo fremdlink.gif   (Video anschauen!)
RTBF-31.12.2012 ... de Rostock à la casse, dans le chantier de démolition de Klapeida en Lituanie. ... rebaptisé Georg Buchner en 1991 dans le lointain port Allemand de Rostock ...
20130102-thumb4.jpg Belgian Ships Archive vzw: www.belgischekoopvaardij.net/index.htm
(Sammlung von Meinungen, Artikeln und Links)
05.01.2013
Was geschieht nun mit der "Büchner"?

MS Georg Büchner wird wohl doch nicht verschrottet fremdlink.gif
Rostock-Heute - 03.01.2013
"Alles auf dem Schiff atmet maritime und Kolonialgeschichte Belgiens", sagt de Vries. Gern würden die Gäste aus Belgien die Georg Büchner ... "Der neue Eigner kaufte sie als Schiff und nicht als Schrott", ließ Hafenkapitän Gisbert Ruhnke wissen.

Belgier wollen MS "Georg Büchner" vor dem Abwracken retten fremdlink.gif
Welt - 03.01.2013 - Rostock (dpa/mv) - Belgische Seefahrtshistoriker wollen das ehemalige Jugendgästeschiff «Georg Büchner» ... vor dem Verschrotten retten. Eine Delegation aus Antwerpen besuchte am Donnerstag das Schiff, das einst in belgischen Diensten stand. Ein TV- und Radio-Team des flämischen Rundfunks begleitete sie.


08.01.2013
Die Zeichen stehen auf Abschied von der "Büchner"

Edgar B. schrieb in das Gästebuch des DSR-Seeleute Freiberg e.V.:
Ich habe heute gegen 15:00 mit dem Hafenmeister telefoniert. Verholung der Büchner wahrscheinlich frühestens Anfang nächster Woche. Die Baltic-Taucher verschließen den Schiffskörper seefest. Spez. Gruß an Herrn Wien, ich war einer der gequälten Lehrlinge (Boxen an Bord) August 68 - August 70. Als Erinnerung von der Büchner liegt mir noch ein Speiseplan meiner letzten Reise vor: zB Donnerstag 11.06.1970
Früh: Hamburger Eckchen (garniert), Brötchen, Butter, Marmelade, Kakao, Bohnenkaffee
Mittag: Blumenkohlsuppe, Rumpsteak mit Pilzen, Pommes-Frites
Abend: Schinkenplatte, Wurstsalat, Käseplatte, Gurkensalat, Tee, Obst
Ja, so war es mal.

Wir erhielten dazu noch folgende Termin-Info:
Für alle Freunde der Büchner, am Freitag, den 11.1.2013, 09.00 Uhr, treffen sich alle Interessierten vor der Büchner zu einer Abschiedsvorstellung des Schiffes. Es soll ein großes Foto aller mit der Büchner verbundenen Seeleute geben.

09.01.2013
GEORG BÜCHNER: Letzte Bilder vom "Congoboot"

Auf www.rostocksailing.de fremdlink.gif wird das Geschehen ebenso besorgt verfolgt:
Anlass genug, nochmal tief in der Fotokiste zu wühlen und ein paar Aufnahmen aus den letzten Jahren an's Tageslicht zu fördern. Diese Seite wird wohl noch eine ganze Weile weiter ergänzt - also ruhig mal wieder reinschauen.

11.01.2013
Abschied von der "Georg Büchner"

In der Frühe kamen auf der Pier vor der "Georg Büchner" viele ehemalige Seeleute zusammen, um sich vor ihrer letzten Reise vom Schiff zu verabschieden: Wir waren heute morgen vor der "Büchner", es waren doch recht viele Ehemalige da. Auch Presse und Fernsehen (Presse morgen in den NNN, Fernsehen am 20.01., 19.30 Uhr im Nordmagazin N3). Es war hundekalt. Auf das Schiff durfte niemand. Die Taucher waren aber schon bei der Arbeit. Nun wird es wohl doch ernst.

slr-P1118785.jpg slr-P1118789.jpg slr-P1118792.jpg slr-P1118798.jpg slr-P1118803.jpg slr-P1118809.jpg slr-P1118813.jpg slr-P1118818.jpg slr-R13111B7.jpg slr-R13111B9.jpg
Fotos: (8) Dieter Pevestorf, (2) Reinhard Lachs, Rostock
12.01.2013
Wir verabschiedeten unser Schiff

ROSTOCK · Unserem ehemaligen Schiff noch einmal Lebewohl sagen - das wollten wir zahlreich angereisten ehemaligen Besatzungsmitglieder der "Georg Büchner" am Vormittag des 11.1.2013, einem Freitag. Wir fuhren als Lehrlinge und Lehrer, Matrosen und Maschinisten, Ingenieure und Offiziere für die Deutsche Seereederei Rostock (DSR) auf dem Schiff und kamen deshalb im Rostocker Stadthafen zusammen. Denn die "Büchner" tritt nun ihre letzte Reise an - zum Abbruch ins litauische Klaipeda, weil sich für eine notwendige Sanierung kein Investor fand. Wir hatten Bilder aus besseren Zeiten dabei, welche die stolze "Büchner" in kubanischen Häfen zeigen, die Besatzung an Deck und Weihnachtsfeiern an Bord. Bei aller Wehmut ist es auch schön, sich noch einmal gemeinsam an die Zeit auf See zu erinnern, so die einhellige Quintessenz.
  
Nach Christine Weber, NNN, 12./13.01.2013

13.01.2013
Anfrage aus Belgien vom 11.1.2013:

Sehr geehrter Kollege,

Über die Presse (u.a. die Tagesschau des flämischen Fernsehens) erfuhren wir, dass das ehemalige Kongoschiff "Charlesville", gegenwärtig "Georg Büchner", das sich in Rostock befindet, durch diese Stadt an eine Abbruchwerft in Klaipeda verkauft wurde, um demnächst dorthin zur Verschrottung verschleppt zu werden.

Durch die Presse in Flandern wird u.a. gemeldet
- das Schiff sollte mehrmals, bis November 2012, umsonst der Stadt Antwerpen oder/und der flämischen Behörde angeboten sein, ohne dass dieselben dieses Angebot beantwortet haben; wir konnten davon aber nirgendwo irgendeine Bestätigung bekommen. Können Sie oder eine Ihrer Dienststellen uns darüber oder über den genauen Sachverhalt aufklären?
- das Schiff sollte auf der Denkmalliste aufgenommen und als solches urheberrechtlich geschützt sein. Das scheint richtig zu sein: www.denkmalschutz-rostock.de/files/links/denkmalliste.pdf
. Es kommt uns recht sonderbar vor, dass ein geschütztes Objekt zur Verschrottung in Betracht kommen durfte. Können Sie uns darüber aufklären, ggf. über das Verfahren, das geführt wird oder geführt werden soll, damit der geschützte Status des Schiffes aufgehoben wird?

Wir sehen gerne Ihrer Antwort entgegen, für die wir uns schon herzlich bedanken!

PS: Bitte werfen Sie einen Blick auf unsere Web-Seite:
http://www.vvia.be/Standpunten/Charlesville.htm
 fremdlink.gif

---------------------------------------------------------------------------------
'Vlaamse Vereniging voor Industriële Archeologie'
(Flemish Association for Industrial Archaeology -
Flämischer Verein für Industrielle Archaeologie)
P.O. Box 30 - Post Office 'Gent Stationswijk'
B-9000 Gent-12
Flanders-Belgium
fax (+32)(0)56/255173
e-mail: vvia@vvia.be  http://www.vvia.be
 fremdlink.gif

The VVIA is the overall volunteer association for
the study, the preservation and the interpretation
of industrial and technical heritage in Flanders.
----------------------------------------------------------------------------------
The VVIA is a member of the European Federation
of Associations for Industrial and Technical
Heritage / E-FAITH - see: http://www.e-faith.org/
 fremdlink.gif
----------------------------------------------------------------------------------

  SCHIFFEVERSENKEN

Verspielt Rostock sein maritimes Erbe? Zusammenfassung auf 0381-MAGAZIN.de fremdlink.gif.

15.01.2013
Das Kongoschiff "Charlesville" lebt

Kommt es aus Rostock zurück nach Belgien? War zu lesen auf BELGIENINFO.net.

16.01.2013
Dort, wo die Sonne aufgeht, da liegt ein altes und immer noch schönes Schiff.

20130116-HIKAWA-MARU.jpgIn Japan kann man einen solchen maritimen Schatz über Jahrzehnte hinweg ansehnlich bewahren. Gebaut wurde die HIKAWA MARU im Jahre 1930 (!) für die kombinierte Fracht- und Passagierfahrt über den Pazifik nach Amerika, sie überdauerte den 2. Weltkrieg, wurde wieder in Fahrt gebracht und 1961 letztendlich als Museumsschiff festgemacht.
Unter www.shipspotting.com/gal...HIKAWA MARU fremdlink.gif    sind einige Fotos von diesem Schiff zu bewundern.
Gut, Federn in Form des beweglichen Ladegeschirrs und kompletter Ladeluken musste das Schiff schon lassen, aber das bietet dem Rost weniger Angriffsmöglichkeiten. Sieht doch trotzdem irgendwie noch stolz aus, oder?
Was hätte man hier in Europa mit der "Georg Büchner" als wohl zweitletztem Schiff seiner Art dem fast eines gleichsetzen können! Aber, nee, Chance vertan ... Oder nicht?

Stimmt, die habe ich schon 1970 bewundert, und es wäre zu schön gewesen, wenn so ein Treiben jemals vor der Büchner oder dem Tradi an einem ganz gewöhnlichen sonnigen Wochenende stattgefunden hätte. 17.1.2013 - 10:21 - F.S.
... wohl ein wahres Wort gesprochen. Desinteresse und der Kommerz haben für viele Schiffe das Aus bedeutet. Wirklich schönes Schiff. Und stolz natürlich. 17.1.2013 - 19:32 - M.D.
Was für ein buntes und friedliches Treiben dort vor dem Schiff in einem Garten! Dann ist die Idee "Garten-Park mit Museumsschiff" ja doch nicht so verkehrt. Wenn nur in Rostock die Anbindung und damit verbunden eine stolze Vermarktung stimmen würde!
 
Großes Aber:

Alle Projekte, in die Schiffe, wie die HIKAWA MARU, QUEEN MARY, PEKING, ORIANA usw., in irgendeinen Erlebnis-Park einbezogen wurden, sind gescheitert oder dämmern dem letzten Schritt, der Verschrottung, entgegen. Bei solchen Projekten ist immer die Gefahr, dass das Schiff zum in jeder Hinsicht billigen Spaß-Anhängsel verkommt, übergroß! Bei der HIKAWA MARU wurde ein weiterer Fakt deutlich. Je mehr man das Schiff umbaute, um es dem modernen Besuchergeschmack anzupassen, desto bedeutungsloser wurde es. Als ich das Schiff vor einigen Jahren wieder einmal besuchte, war man sich in Yokohama darüber einig, dass das Schiff nur zu retten ist, wenn es seine alte Reederei (NYK) erneut übernimmt und, soweit es möglich ist, wieder in seinen Urzustand versetzt.
Kpt. Hans-Herrmann Diestel, Althof, aus Brief "Schifffahrtsmuseum - Tradi" an das SSMR

Das war uns so bis dato nicht bekannt. Aber diese Auskunft sollte doch augenöffnend sein, was alles bei der Erhaltung von historischen Schiffen bedacht werden muss.


17.01.2013
Zuversicht für die "Georg Büchner"?

Am Morgen dieses Tages vermeldete der NDR, dass der Kaufvertrag u.a. aus Gründen des  Denkmalschutzes widerrufen wurde: Doch noch Hoffnung für "Georg Büchner" fremdlink.gif - auch in Belgien? (NDR-Seite mit kleiner Fotogalerie)
Dem MV-Landesamt für Denkmalpflege liegt noch kein gültiger Antrag zur Löschung der "Georg Büchner" aus der Denkmalliste vor, wie dpa meldet.

18.01.2013
Quo vadis, "Georg Büchner"?

Für die "Transparenz" der spannenden Kriminalgeschichte der derzeit aktuelle Stand in der Ostsee-Zeitung vom 18.01.13: " Belgien schaltet sich in Affäre um Rostocker Denkmalschiff ein. Besitzer(-Verein) verstrickt sich in Widersprüche. Ließ schon vor Jahren einen Verkauf prüfen, obwohl er es für 1 symbolische Mark von der Stadt bekam. Gründer und langjähriger Vorsitzender 2010 kaltgestellt. Gegenwärtiger Vorsitzender handelt eigenmächtig. Interessenten von außen abgeblockt. Nur noch 11 Mitglieder im Verein, davon 4 weitere Familienmitglieder des jetzigen Vorsitzenden, die sich nach dem Verkauf der BÜCHNER mit der angestrebten Jugendherberge eine neue Existenz aufbauen wollten." Kommt noch weiterer Filz an Oberdeck? Wir dürfen gespannt bleiben. Positiv dabei: Man stellt ehemalige Schiffe der DSR wieder in den Fokus der Hansestadt. Übrigens, im gestrigen NDR-Nordmagazin um 19.30 Uhr wurde von Thomas Werner, Amt für Denkmalpflege, informiert, dass Klaus Janßen vom "Förderverein Traditionsschiff" erst drei Tage zuvor den Antrag zur Streichung der BÜCHNER aus der Denkmalliste beantragt hat!?
20130118-nnn-flandern.jpg
Interessant in diesem Zusammenhang: Auch der KRONPRINZ ex UNDINE wird in besagter Liste als ein solches geführt. Die Reste (in Dresden-Laubegast) sollen Ende des Monats unter den Schrotthammer kommen. Gibt es dann den nächsten Eiertanz?

21.01.2013

22.01.2013

23.01.2013
Neue Berichte zur "Büchner":

Verkauf ist keinesfalls rechtsgültig fremdlink.gif auf DAS-IST-ROSTOCK.DE vom 21.01.13.
Schwere Vorwürfe in der Sache "Büchner" in der Ostsee-Zeitung vom 22.01.13: Förderverein nahm jahrelang öffentliche Mittel in Anspruch und wolle nun Kapital daraus schlagen. 5 Millionen Investitionskosten wegen ausstehender Belege nicht überprüfbar.

23.01.2013
Sieg der Vernunft über den Abbruch!

"Georg Büchner" wird doch nicht verschrottet! Die Denkmalhüter aus MV haben ihr Veto zu den dubiosen Vorgängen um die "Büchner" eingelegt und beziehen dabei auch die starken Bemühungen aus Belgien ein. Mehr dazu auf Rostock-Heute.de fremdlink.gif von diesem Tag gegen 17:30 Uhr. - Glückwunsch unserer "Georgie" zur Rettung!

24.01.2013
Rettet die Georg Büchner:

20130124-FB-rettet-die-buechner.jpg fremdlink.gif
Freitag, 25., ab 17:00 Uhr Demo "Mehr Licht ins Dunkel - Rettet die Georg Büchner!"

Aus Liebe zu Rostock: "Verschrottung vom Tisch!" - kommentierte Pressemitteilung der Hansestadt Rostock | Ostsee-Zeitung vom 24.01.2013 - Die "Büchner" bleibt in Rostock | "Georg Büchner" wird nicht verschrottet - NDR vom 23.01.2013 20:34 | Top Thema in der SVZ vom 24.01.2013 - "Büchner": Verschrottung verboten | Neue Chance für die "Georg Büchner" fremdlink.gif - DAS-IST-ROSTOCK.de vom 23.01.2013 mit Fotos vom Schiff und Leserdiskussion.

25.01.2013
20130125-Georg-Buechner-Protest.jpgNoch ist die Geschichte nicht zu Ende.

Rettet Schorsch - Demo für MS Georg Büchner
"Mehr Licht ins Dunkel - Rettet die Georg Büchner!" - unter diesem Motto zogen etwa 40 Rostocker mit Taschenlampen vom Rathaus zum Liegeplatz im Stadthafen.
Mehr dazu auf Rostock-Heute.de fremdlink.gif

26.01.2013
"Mehr Licht ins Dunkel - Rettet die Georg Büchner!"


Quelle: Ostsee-Zeitung, Rostock, 26. Januar 2013

27.01.2013
Zeitreise: Damals auf der "Georg Büchner"

An das Schiff erinnern sich viele gerne. 1967 kaufte die DDR die "Georg Büchner", und dann lernten fast 14.000 Seeleute auf ihren Planken das Einmaleins der Seefahrt.

Filmbeitrag als Sendungsmitschnitt auf YouTube
NDR Zeitreise - "MS Georg Büchner" vom 27.01.2013 im Nordmagazin fremdlink.gif.

30.01.2013
Album von Bjorn Aerts

20130130-flickr-b-aerts-buechner.jpg
Auf Flickr from Yahoo 46 Fotos vom Schiff fremdlink.gif Schiff anschauen! Die meisten davon sind aus dem Schiffsinneren. Wirklich empfehlenswert!


31.01.2013
Pro und Kontra ...

... um den Verkauf oder Erhalt des MS "Georg Büchner" / "Charlesville". Etliche interessante gegensätzliche Meinungen: [Denkmal "Georg Büchner" - Wer steckt hinter dem Förderverein? @ blog.windfluechter.net] via Jürgen Altmann, Klönsnack in Berlin

Gültigkeitsverfall des Kaufvertrags?

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Ein Gehlsdorfer soll den Verkauf der "Georg Büchner" an eine Briefkastenfirma auf den Seychellen vermittelt haben? Ist es etwa derjenige, der auch schon die Silhouette der ex "Dresden" für seinen ungetrübten Blick auf das Rostocker Stadtpanorama dort verdammte? ... Jedenfalls lief der Kaufvertrag heute, am 31.01.2013, um 17.00 Uhr ab. Und, liegt die "Büchner" noch an ihrem Platz? Wir können es mittels Webcam prüfen: www.demogr.mpg.de...webcams...htm fremdlink.gif Falls ja, dann fiele sie an diesen "Förderverein" zurück, der ihren Unterhalt aber nicht länger finanzieren kann. Nun dürfte der oder dürften die zum Zug kommen, welche(r) das Schiff als Denkmal tatsächlich erhalten kann, nicht nur will.
Dabei erfuhren wir ebenfalls, dass im Anspruchsverfahren um die "Stephan Jantzen" nunmehr die Klingen gewetzt werden.   Nach: Ostsee-Zeitung vom 31.01.2013

01.02.2013
Weg frei für neuen Investor?

Bis gestern konnte der Kaufvertrag für die "Georg Büchner" annulliert werden. Die Denkmalschützer warten auf ein Signal vom Eigentümer:
20130201-nnn-weg-frei.jpg

02.02.2013
"Rettet Schorsch" ...

... - eine Initiative zum Erhalt maritimen Gutes
Natürlich ist die Kalendersaison vorbei, doch wir haben uns gedacht, ein Kalender von März bis März ist genauso einmalig wie das Schiff selbst, und wir denken, dass die monatliche Präsenz der "Georg Büchner" in wirklich hochwertigen Fotografien das Thema auch nach Abklingen des "Medienrummels" in den Köpfen belässt.

www.rettet-schorsch.de, Rostock

04.02.2013
"Georg Büchner" und die 48 Bilder

20130204-hoschie-media-buechner.jpg
www.hoschie-media-album.de/#/alle-alben/!/oa/6732995/
 fremdlink.gif
Dabei viele Fotos aus dem begehrten Maschinenraum und einige mehr!

06.02.2013
"Georg" tappt im Dunkeln

20130205-oz-buechner-dunkel.jpgWas mit dem Schiff geschehen soll, war am 5.2. noch immer nicht klar. Am vergangenen Donnerstag lief der Kaufvertrag ab. Das Schiff liegt nach wie vor im Stadthafen Rostock. Ein Käufer meldete sich bis dato nicht. In einem Schweriner Ministerium soll bereits ein Konzept zum Erhalt des Schiffes und zur Nachnutzung vorliegen? Dann wird es sicherlich zur Zeit einer genauen Prüfung unterzogen. Wir sind gespannt!
Foto: Andreas Garling (OZ) | Quellen: OZ, Facebook "RdGB"

09.02.2013
"Georg" und seine Zukunft

Gestern, am 8.2., Treffen zwischen der Association for Industrial Archeology und der flämischen Regierung ++ ging es dabei in Belgien um Investitionsideen, ist wohl nicht ausgeschlossen ++ vor wenigen Tagen traf in Schwerin ein Übernahmekonzept von belgischen Architekten ein ++ Flanderns Behörden benannten den flämischen Vertreter in Berlin zum Bevollmächtigten für eine Überfahrt des Schiffes nach Antwerpen ++ Belgien und Deutschland mittlerweile so vernetzt, dass alle Wege geprüft werden können ++ Entscheidungen brauchen aber Zeit ++ derzeit zwei Investoren mit konkretem Konzept: Museum oder Hotel ++ Watererfgod Vlaanderen im Gespräch mit Investoren ++ zuständiger Minister sicherte dem Kultusministerium MV zu, das einstige Congoboot "Charlesville" als Denkmal zu erhalten und zu unterstützen.   Quelle: OZ, 8.2.2013

15.02.2013
Lage unverändert

Gestern, am 14.2., soll es in Belgien neue Verhandlungen um die Verholung des einstigen Congoboots "Charlesville" gegeben haben. Aber auch dieser dubiose Kaufvertrag mit der Briefkastenfirma auf den Seychellen besitzt noch Gültigkeit, der unbekannte Käufer hat noch keinen Abstand genommen von seinen Absichten.   Quelle: OZ vom 14. Februar 2013

28.02.2013
http://ms-georg-buechner.de/

Die Initiative "Rettet Schorsch" gründete den Verein "Freundeskreis Maritimes Erbe Rostock" mit eigener Webseite: ms-georg-buechner.de fremdlink.gif

Zukunft der "Büchner" ungewiss

In der Ostsee-Zeitung vom 28.02.2013 wurden neue Details im Fall der "Georg Büchner" bekannt gemacht. Zwischen Rostock und Antwerpen soll es keine offiziellen Kontakte gegeben haben. Somit hatte sich der Förderverein wohl selbst an einen belgischen Verein gewendet, wahrscheinlich verbunden mit erheblichen Kaufpreisforderungen. Allerdings hat die Rostocker Stadtverwaltung auch eine Rolle gespielt, denn es hat sich dort niemand um andere Lösungen gekümmert.
Die "Georg Büchner" ist in Rostock kein Einzelfall: "Undine", "Vagel Grip", "Stephan Jantzen" - alles "Hängepartien".   Quelle: OZ vom 28. Februar 2013


16.03.2013
Büchner-Verein pleite

Amtsgericht eröffnet Insolvenzverfahren gegen den Förderverein Traditionsschiff. Die Zukunft der "Georg Büchner" ist dagegen immer noch ungewiss. Quelle: NNN vom 16.3.2013

03.04.2013
Schrott-Käufer raus, Belgier am Wirbeln?

Diese Meldung fremdlink.gif erschien am 28.03.2013 auf DAS-IST-ROSTOCK.DE. Der Artikel rief eine heftige Diskussion in der Leserschaft hervor. Im Zusammenhang mit dem Bangen um die Zukunft der "Büchner" verfasste diese Internet-Zeitung ihren diesjährigen schlechten Aprilscherz.
OZ heute: Belgier sind die letzte Chance für die "Georg Büchner".

03.04.2013
Im Gedenken an zwei DSR-Männer

Wir erfuhren durch die Meldung in den NNN vom 3.4.2013, dass Harry Wenzel und Eduard Zimmermann auf ihre letzten Reisen gegangen waren.
Harry Wenzel bleibt uns speziell als Mitautor des bei uns vielfach zu Rate gezogenen Buches "DSR - Deutsche Seereederei Rostock", 2. Auflage erschienen 2004 in Koehlers Verlagsgesellschaft Hamburg, allzeit in Erinnerung.
Und unter Eduard Zimmermann kam es zur Übernahme der "Georg Büchner", um deren Schicksal nun gerade gebangt wird, wie hier verfolgt werden kann.

05.04.2013
Verkaufsgespräche beginnen

Es könnte eine Entscheidung zur Zukunft der "Georg Büchner" fallen. Am Mittag treffen sich Insolvenzverwalter und Denkmalpfleger erstmals mit einem Kaufinteressenten in Rostock. Dabei entscheidet sich möglicherweise, ob das Schiff, das noch immer im Stadthafen liegt, verkauft wird.  Quelle: NNN vom 5.4.2013

06.04.2013
Verschrottung droht doch noch

Der Kaufinteressent soll ein Niederländer sein (Quelle: NDR) als Ein-Mann-Firma mit Sitz auf den Seychellen. Der Förderverein soll ihm nicht offenbart haben, dass das Schiff Denkmalstatus besitzt. Es wurde nun eine Frist von vier Wochen gesetzt, in der ein überzeugendes Konzept zur Erhaltung der "Büchner" vorgelegt werden kann. Auch die aufgelaufenen Kosten müssen beglichen werden.  Quelle: NNN vom 5.4.2013

07.04.2013
Vereinsgründung in Flandern

Betr.: MS Charlesville VoG sucht öffentliche Unterstützung für die Erhaltung

Sehr Geehrte Damen und Herren,

Die Charlesville ist das letzte übrigbleibende sog. Kongoboot, das von 1951 bis 1967 die Verbindung zwischen Belgien und seiner ehemaligen Kolonie erstellte. Schon viele Jahre liegt die Charlesville im Hafen Rostock unter dem Namen MS Georg Büchner. Obwohl dort als Erbgut geschützt, ist ihr Schicksal unsicher und drängt sich eine permanente Lösung für den Erhalt auf. Seit Jahresbeginn setzen zahlreiche Interessierte auf freiwilliger Basis sich in Flandern sowie in Deutschland dazu ein, dieses Schiff für die Nachwelt zu bewahren. Um den Einsatz der Freiwilliger in Flandern zu koordinieren, wurde neulich ein spezifischer Verein errichtet: der "MS Charlesville VoG" oder "Freunde des Kongoboots MS Charlesville".

Im Anhang finden Sie unsere Pressemitteilung und einige Bilder von der Charlesville / Georg Büchner.
Fur mehr Info kontaktieren Sie uns bitte: press@charlesville.be oder Telefonisch.

Johan Thibaut (Vorsitzender)
Johan.thibaut@charlesville.be
0486/390629

Bjorn Aerts (Sekretär)
bjorn.aerts@charlesville.be
0475/900938

Mit Freundliche Grüße aus Belgien,
m/s Charlesville vzw
www.charlesville.be

Anhang:

CV_Cabin-view-to-reception11.jpg CV_Engine-room11.jpg CV_Georg-Buechner--Charlesville11.jpg CV_Passenger-dining-room11.jpg CV_Stairs11.jpg
  Nachtrag im März 2014: Der Verein wurde aufgelöst und die genannte Webseite deaktiviert.
10.04.2013
Verschrottung oder Rettung?

Der Kaufinteressent aus den Niederlanden ist ein Schiffshändler und soll den koreanischen Elektronikkonzern Samsung vertreten, der nach dem Abbruch der "Büchner" den Stahlschrott für einen derzeit guten Preis nach Spanien verkaufen will. Dieser Kaufvertrag zwischen dem Förderverein und dem Mittelsmann wurde zwar vom Insolvenzverwalter nicht anerkannt, das Bestreben zur Verschrottung aber schon. Ein Teil des Kaufpreises soll bereits gezahlt worden sein.
Ende April soll die Entscheidung fallen. In der kommenden Woche werden in Rostock die belgischen Interessenten zur Besichtigung erwartet. Man denkt, dass das Schiff nach Belgien geholt wird. Aber es wird auch mit der Variante gerechnet, dass niemand den Millionenbetrag zur Erhaltung aufbringen kann, dass dann die Denkmalteile ausgebaut werden und ins SSMR kommen. "Der Rest ist dann Schrott."
Quelle: Ostsee-Zeitung vom 10.04.2013, Rostock

24.04.2013
Pressemitteilung aus Flandern

"Kongoboot Charlesville: technische Untersuchungen und Verhandlungen laufen". Vom 19. bis 21. April war ein Team der Watererfgoed Vlaanderen in Rostock, um den Zustand des Schiffes aufzunehmen. Siehe Pressemitteilung vom 23.4.2013.
Das Flämische Parlament hat die Charlesville/Büchner heute auf der Tagesordnung.
Quelle: Facebook#RettetDasMsGeorgBüchner | Artikel dazu in der SVZ:
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27.04.2013
Maritimer Rat am 26.4.2013 in Rostock

Der maritime Rat der Hansestadt Rostock traf sich am Freitag in der Societät Maritim in Rostock. Der anfänglich aus drei Vereinen bestehende Rat hat sich nunmehr auf acht erweitert. Besonders erfreulich ist, dass der Verein Maritimes Erbe e.V. Rostock dabei ist. Von ihm wurde auch eine Information aus Belgien mitgeteilt. Es hat sich in Belgien der Status der Bemühungen um das maritime Erbe "GEORG BÜCHNER" auf Staatsebene erhöht. Es gibt berechtigte Aussichten, dass die BÜCHNER in ein Museumstrockendock kommt und dort museal und für neue Startunternehmen zur Verfügung steht. Der maritime Rat befürwortet ausdrücklich die weitere maritime Verwertung des Schiffes. So bleibt es auch uns erhalten und landet nicht im Schrott.
Hoffen wir, dass die Bürgerschaft Rostocks aufwacht und über ihre eigenen maritimen Schätze nachdenkt. Noch ist Zeit da und Kräfte vor Ort, die dem Schifffahrtsmuseum im Stadthafen neues Leben einhauchen können - sicher muss es vorher auch zur Landessache gemacht werden, wenn die eigene Bürgerschaft ihr maritimes Gewissen ignoriert.
Hans-Jürgen Mathy
Vorsitzender Seeleute Rostock e.V.
Mitglied im Maritimen Rat der Hansestadt Rostock

Uns erreichte jedoch auch eine recht alarmierende Pressemeldung: "Büchner"-Verkauf: Forderungen in letzter Minute! Darin heisst es: Die Vorgaben, die der Insolvenzverwalter macht, berühren gleich mehrere Punkte: Die Belgier müssen sich verpflichten, das Schiff als Denkmal zu erhalten. Sonst soll eine Vertragsstrafe über zwei Millionen Euro festgeschrieben und mit einer Bankbürgschaft untermauert werden. Außerdem sollen die Belgier die Kosten des Insolvenzverfahrens und Zahlungen an Gläubiger in Höhe von insgesamt 250.000 Euro übernehmen sowie ab Mai sämtliche Kosten tragen. Zudem müssen sie behördliche Genehmigungen für die Verholung über die Ost- und Nordsee vorlegen.
Dem letzten Absatz können wir nur beipflichten: Warum werden die Hürden für die belgischen Interessenten so hoch gelegt - ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem diese kurz davor sind, ein möglicherweise tragfähiges Konzept zu präsentieren? Beantwortet werden kann die Frage wohl erst, wenn klar ist, wer von einer schnellen Verschrottung des Schiffes profitiert.   Quelle: SVZ v. 26.4.2013, Christine Weber
  

01.05.2013
Frist abgelaufen

Die Zeit zur Abgabe von Plänen zur Rettung der "Georg Büchner" war am Abend des 29.04.2013 zu Ende. Bis zu dem Zeitpunkt konnten Interessenten dem Insolvenzverwalter ihr Konzept zur Übernahme und Bewahrung des Schiffs vorlegen. Momentan gibt es widersprüchliche Meldungen, ob Unterlagen eingereicht wurden oder doch nicht.
Quellen:
- www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/georgbuechnerrostock111.html
- www.das-ist-rostock.de/...-belgier-legen-konzept-fuer-erhalt-der-georg-buechner-vor/ fremdlink.gif

02.05.2013
Konzept ja - Bankbürgschaft nein

Pressemeldungen in der NNN "Büchner": Konzept liegt vor und in der OZ:

"Georg Büchner" wird abgewrackt. Letzte Fahrt noch im Mai?

(OZ) - Das Ende der "Georg Büchner" ist wohl besiegelt. Das Schiff könnte schon im Mai seine letzte Fahrt antreten - zur Verschrottung. Wie der Insolvenzverwalter des zahlungsunfähigen Trägervereins der OZ sagte, wird das Schiff an die Argent Ventures Limited, eine Firma auf den Seychellen, gehen. Diese habe bereits ein Angebot über rund 900.000 Euro abgegeben und wolle die "Büchner" abwracken lassen.
Das kurz vor Ablauf des Ultimatums aus Belgien eingetroffene Gebot war dem Insolvenzverwalter finanziell zu riskant.
[Kauf des Schiffs für 1 Euro, nach sechs Monaten erst Klarheit über die Umsetzung ihres Vorhabens mit der Option des Weiterverkaufs, falls deren Vorhaben nicht gelingen sollte. Liegekosten soll Rostock bezahlen, Insolvenzkosten das Land MV, nur die Bewachungskosten würden die Belgier übernehmen wollen. Von den geforderten Banksicherheiten ist keine Rede.]
Das Schiff als Museum zu erhalten, liegt im Interesse der Denkmalbehörde. Man würde sich freuen, wenn doch die Belgier zum Zuge kämen.
[Es sind wohl gute Ideen aus Belgien gekommen, allerdings ohne Finanzierungsgrundlage.]
Das Schiff wird vorbehaltlich der Genehmigung durch das Denkmalamt wohl doch an die Kaufinteressenten von den Seychellen verkauft, allerdings erst, wenn der Kaufpreis auf dem vorgesehenen Konto eingegangen ist.

Somit wird die Geschichte wohl doch ein trauriges Ende nehmen.

03.05.2013
Rettet die Georg Büchner

Die Entscheidung der Denkmalbehörde über das Konzept aus Flandern steht wohl noch aus. Die Meldungen und Aktivitäten der Freunde des Schiffes verdichten sich. Sehr gut zu verfolgen auf Facebook#RettetDasMsGeorgBüchner. Zitat: "Noch ist das Schiff nicht verloren. Viele Medien berichten aber genau das."

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Countdown bis zur Entscheidung und beeindruckendes Video mit alten und neuen
Bildern sowie dem Aufruf zur Teilhabe via www.reddecharlesville.be/

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Charlesville Comparison 1951-2013 (6 Abbildungen)
Restaurant @ Charlesville/Georg Büchner

Aufruf zur Freitagsdemo vor dem Schiff im Stadthafen heute. Zitat: "Es ist der Kampf auf den letzten Metern! Liebe Leute, kommt heute zahlreich um 19 Uhr zur Georg Büchner in den Stadthafen. Es ist wirklich 5 vor 12. In diesen Stunden wird entschieden - Schrott oder Denkmal in Antwerpen!"   Quelle: Facebook#RdGB

04.05.2013
Kritik am Konkursverfahren

wurde in der NNN am 03.05.2013 geübt: Der Insolvenzverwalter des ehemaligen Betreibervereins der "Büchner" ... hatte das Übernahmekonzept für unzureichend erklärt - nur einen Tag, nachdem die Belgier es vorgelegt hatten. Anschließend stellte er einen Antrag auf Aufhebung des Denkmalstatus, um das Schiff an einen Schrotthändler verkaufen zu können. ... Die Argent Ventures Limited mit Sitz auf den Seychellen bietet für das Schiff 900.000 Euro, um es in Litauen abzuwracken. Sowohl Verschrottungsantrag als auch Übernahmekonzept liegen nun den Denkmalschutzbehörden der Stadt und des Landes vor, die sich aber noch nicht abschließend positioniert haben.
Unterdessen mehren sich die Zweifel am Insolvenzverfahren. ... wurde deutlich, dass der Konkursverwalter mehr an der Verschrottung als an der Rettung des Schiffs interessiert war. ... verband er plötzlich zusätzliche Bedingungen mit dem Verkauf und teilte obendrein mit, dass er nur eine Woche Zeit gibt, um das Schiff zu kaufen ...
... weist darauf hin, dass in einem parallelen Fall, bei der Pleite des "Undine"- Betreibervereins, das Insolvenzverfahren wegen des Denkmalschutzes gar nicht eröffnet wurde. Bei der "Büchner" habe erst das Insolvenzverfahren die Chance eröffnet, teilweise unerfüllbare Forderungen zu stellen und mit dem Schiff Geld zu machen.

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Langversion des obigen Videos "Rettet die Georg Büchner" aus Belgien mit
deutschen Untertiteln direkt unter vimeo.com/65285778 fremdlink.gif
Dabei die Frage: "Wird sie jemals wieder seetüchtig sein?"
Mit der klaren Antwort: "Nein."

05.05.2013
Aufruf aus Belgien

Liebe deutsche Freunde

Heute war unsere Kampagne, um die Georg Büchner / Charlesville zu retten, wieder einmal eine Schlagzeile in den nationalen TV-Nachrichten in Belgien. Hier finden Sie eine deutsche Version des TV-Berichts:
www.deredactie.be/.../1.1621673 fremdlink.gif
Bitte werfen Sie auch einen Blick auf den Film auf www.rettetdiegeorgbuchner.de/ (w.o.) und laden alle Ihre Freunde ein, die Facebook-Kampagne zu unterstützen und zu verbreiten.
Wir brauchen jetzt eine breite Unterstützung, um die Behörden in Rostock, Antwerpen und Flandern zu überzeugen, in unserem Projekt zusammenzuarbeiten, um dieses gemeinsame Symbol des deutschen und belgischen maritimen Erbes zu retten.

Vielen Dank und beste Grüße
Eric Van Hooydonk

06.05.2013
Aufruf aus Rostock

Der Freundeskreis Maritimes Erbe Rostock e.V. lädt zur Flimmerstunde ein!

Hallo maritim Aktive,

die Presse bringt es täglich - das MS Georg Büchner wird Rostock schon bald für immer verlassen. Ungewiss ist noch, ob es woanders als Denkmal weiterleben darf oder ob es in den Hochofen befördert wird.
In Rostock endet jedenfalls eine lange Zeit, in der das Schiff als maritimes Wahrzeichen den Charakter unserer Hafenstadt bedeutend mitprägte und Besucher mit seinem Charme begrüßte.
Was liegt näher, als den baldigen Abschied zum Anlass zu nehmen, die ereignisreiche Geschichte der Seefahrt und ihrer Schiffe in Rostock noch einmal aufleben zu lassen? Gleichzeitig soll auch der Protest der maritim Interessierten Rostocker gegen die Verschrottung zum Ausdruck gebracht werden.
Am 10.05.2013 wird Schorsch auf seiner Bordwand Geschichten erzählen. Ab 19:00 Uhr Treff vor dem Schiff, 21:00 Uhr Beginn der Flimmerstunde.
Erzählt es weiter und bringt Euren Klappstuhl oder andere Sitzgelegenheiten mit. Ein traditionsreiches Rostocker Getränkeunternehmen hat Unterstützung zugesagt, was Getränke betrifft und gegrillt werden kann, was Ihr dazu mitbringt.

Der Freundeskreis Maritimes Erbe Rostock hofft auf Eure zahlreiche Teilnahme. AHOI!

Im Namen des Freundeskreises
Sebastian Gosch
Vorsitzender

Freundeskreis Maritimes Erbe Rostock e.V.
c/o Steffen Wiechmann
Am Güterbahnhof 10
18055 Rostock

Hallo Freunde,

bringt Kollegen, Freunde und sonst wen mit. Wünschen wir den jungen Leuten und auch uns viel Erfolg.

Hans-Jürgen Mathy
Vorsitzender Seeleute Rostock e.V.
Mitglied im Maritimen Rat der Hansestadt Rostock

09.05.2013
Kurier-Meldungen von der Warnow

Zwei interessante Schlagzeilen der vergangenen Tage aus dem "Warnow Kurier":
20130509-wk-ganz-garnicht.jpg
20130509-wk-vereinsinsolvenz.jpg
Via: Facebook#RettetDasMsGeorgBüchner

11.05.2013
Von der "Flimmerstunde"

Eindrücke von der gelungenen Filmvorführung am 10.05.2013 an der Bordwand der "Georg Büchner" im Rostocker Stadthafen (ca. 10 Minuten).  

Via: Heiko Wollenberg, Rostock

13.05.2013
Schrott-Erlaubnis für die "Büchner"?!


Rost nagt an der "Büchner": Der Denkmalstatus des Schiffes soll aufgehoben werden. Damit wäre der Weg für die Verschrottung frei. Belgier bemühten sich bis zuletzt um die Rettung, die flandrische Regierung unterstützte sie mit einem Schreiben. geos

14.05.2013
Die Georg Büchner (Rostock):
Viele kämpfen für den Erhalt des Schiffes, in Flandern wie in Rostock


Eine offene Nachricht aus Belgien
(Die enthaltenen Links zu Dokumenten und Webseiten öffnen jeweils ein neues Browser-Fenster.)

14.05.2013
---EXCLUSIV---

In einem Telefonat mit Herrn Dr.-Ing. M. Bednorz vom LA f. Kultur & Denkmalpflege wurden Facebook#RettetDasMsGeorgBüchner die Gründe für die bevorstehende Aufhebung des Denkmalstatus erklärt.

Die Belgier hatten ein Konzept vorgelegt. Die Kosten von 10 Millionen für die Restauration sowie weitere ca. 700.000 EUR für die Asbestsanierung wollten private Sponsoren tragen. Die Finanzierung war aber nicht sicher. Keiner der privaten Sponsoren stand persönlich für die Haftung zur Verfügung. Das ist eines der Hauptknackpunkte!
Belgien hat intern gestritten, ob man das Projekt unterstützen soll. Leider konnte man sich da nicht einigen. Bis heute hat es keine Kontaktaufnahme der Belgischen Behörden zum Denkmalamt gegeben. Der Brief des Ministers, der auf der einen oder anderen Seite kursierte, war noch nicht mal autorisiert und meist nur mit Aufforderungen gespickt (liegt vor). Hätte Belgien sich für das Schiff eingesetzt, hätte man das Schiff aber nicht verschenken können, da sich ein Staat nicht auf "Geldmangel" berufen kann.

Fakt ist: Wegen der alles andere als klaren Situation, gerade in Belgien, hat das Denkmalamt keine Wahl. Der Staat hat nicht das Recht in private Eigentumsrechte einzugreifen.

Der Käufer hat angeboten, dass Teile für ein evt. Museum entfernt werden dürfen. Nun ist die "Hanse"-Stadt gefordert, Teile für die Nachwelt zu sichern.

Der Denkmalstatus geht aber erst verloren, wenn das Schiff den Hafen verlässt. Ein evt. Investor in letzter Sekunde müsste sich aber mit dem neuen Eigentümer einigen. Das dürfte wohl aber kaum noch passieren.

Dr. Bednorz meinte traurig: "Ich habe mit Zitronen gehandelt". Belgien war die einzige Chance für das Schiff, aber Belgien hat die Chance nicht genutzt.

Ich denke, dass wir Dr.-Ing. Bednorz trotzdem danken müssen!
Er hat gegen alle Widerstände versucht, etwas auszuhandeln, und ist leider gescheitert. Er hat es aber versucht. So einen Versuch hätte man sich von Rostock zu einem viel früheren Zeitpunkt gewünscht, dann hätte es evt. funktioniert.
   (K)

14.05.2013
Georg Büchner - Schiff in Rostock -
NDR Berichterstattung Dez. 2012 bis Mai 2013

Mit der nun endgültigen Entscheidung der Rostocker Stadtverwaltung zur Aufhebung des Denkmalschutzes für das "Georg Bücher"-Schiff gestern steht der Verschrottung nichts mehr im Weg. Die NDR-Berichterstattung über die Bemühungen um den Erhalt des Schiffes als Denkmal vom Dezember vergangenen Jahres bis zum Mai dieses Jahres wurden in einem Video zusammengefasst. Darin kommen der Vorsitzende des Vereins Watererfgoed Vlaanderen Belgien, Prof Eric van Hooydonk, der Vorsitzende Klaus Janßen des früheren Fördervereins Traditionsschiff Rostock e.V., Thomas Werner vom Amt für Denkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern und Stefan Pentschew von den Baltic Tauchern, die die "Georg Büchner" seeklar gemacht haben, zu Wort: www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=h0xVxUeDrz4 fremdlink.gif (ca. 8 Min.)
Dank an Herrn Heiko Wollenberg, Rostock!

15.05.2013
Unserer guten alten Büchner...

...dreht die Brücke! Was denn nun - Über- oder Ableben??? Werden sich die Menschen noch mal einig? Die OZ vermeldet heute, dass der angebliche Abwracker dieses überhaupt nicht zum Ziel hatte ... Der Kaufvertrag enthält keinen Verwendungszweck.

16.05.2013
Verkauf ohne Verwendungszweck?

Das legt den Verdacht auf eine illegale Verschrottung nahe! Um die in Deutschland geforderte umweltgerechte Verschrottung zu umgehen, d.h. ohne eine entsprechende Genehmigung beim Landesumweltamt einholen zu müssen, wird das Schiff in ein nicht so geregeltes Land verbracht und von dort zu einem Abbrecher, dem eine umweltgerechte Entsorgung ziemlich egal ist.
Auf Facebook#RettetDasMsGeorgBüchner wird dazu heiß diskutiert. Zu einem dort eingestellten Schreiben aus Belgien vom 10.05.2013 an maßgebliche Personen Rostocks stellte ein Leser schlicht fest: "Also doch, keiner will, möchte und kann die Verantwortung übernehmen, traurig aber wahr!"

Kaufpreis für "Büchner" reduziert

(OZ) ... In einem neuen Kaufvertrag soll nach Angaben von Insolvenzverwalter Tobias Schulze berücksichtigt worden sein, dass museale Stücke, soweit entbehrlich, in der Insolvenzmasse verbleiben. Neu verhandelt wurde die ursprüngliche Kaufsumme von 900.000 Euro. Der Kaufpreis soll jetzt bei 750.000 Euro liegen. Davon müssten Forderungen von bis zu 300.000 Euro aus der Zeit bis zum Insolvenzverfahren beglichen werden. Dazu kämen Verbindlichkeiten für Liegeplatz, Strom, Wasser und Bewachung des Schiffes. Schulze nennt Summen von 15.000 bis 20.000 Euro pro Monat. Das restliche Geld bekäme die Stadt für gemeinnützige Zwecke. Dass sich ausgerechnet der einstige Büchner-Betreiberverein, der das Schiff in die Pleite gewirtschaftet hat, um die Bewachung des Schiffes kümmert und dafür bezahlt wird, hat für viele einen faden Beigeschmack. Doris Kesselring

17.05.2013
Das ist Rostock

Beschämend für die "Hansestadt", dass dieses Ende hingenommen wird:
www.das-ist-rostock.de/artikel/49155_2013-05-14_ende-mit-schrecken/
 fremdlink.gif


21.05.2013
Ein Teil Vergangenheit stirbt mit!

Die Seeverschleppung der "Georg Büchner" steht wohl kurz bevor. Man kündigte schon den heutigen Tag an. Letzte Seefestmachungen sind getan. Notstromaggregat ist eingetroffen. Die verabschiedenden Schiffsfreunde sind jederzeit bereit, das Schiff bis Warnemünde zu begleiten.

Es ist traurig. Das Schiff hat nun gute 62 Jahre überstanden, und niemand und nichts ist dazu imstande, sich der Bewahrung dieses maritim-technischen Denkmals für viele, viele weitere Jahre anzunehmen. Das ist beschämend für Europa! Das ist beschämend für Rostock und MV, wo man sich um die Verwendung von Gewinnen der Hafenentwicklungsgesellschaft HERO in Höhe von 4,9 Millionen EUR uneins ist ...

Tja, das war's dann wohl mit unserer "Georg Büchner" ex "Charlesville": No future.

Wir sagen nun dem Schiff für immer Lebewohl und werden es auf unseren Internetseiten stets in Erinnerung behalten.

Hier noch einmal die Links:
- "Georg Büchner" (Unsere Beschreibung des Fracht- und Lehrschiffs der DSR)
- DSR in Mini! (Modellflotte inkl. schönem Modell der "Büchner")
- BÜCHNER-Fotos (Letzte Fotos bei uns)
- DSR-Seefahrt.de/Heute fremdlink.gif (Abschiedsgedicht und weitere letzte Fotos)
- FB#RettetDasMsGeorgBüchner/Alben fremdlink.gif (Schöne Fotos der dortigen Besucher)

gb1974sdcuba.jpg
MS GEORG BÜCHNER in Santiago de Cuba am 24.02.1974
Foto, Bilddatei und Protokoll: ABa, Schwerin/Hamburg
26.05.2013
Fotoshooting zum Abschied

Der ausgerufene "Fotoflashmob" zum Abschied vom MS "Georg Büchner" war ein guter Erfolg! Rund 300 Freunde des Schiffes haben im Rostocker Stadthafen am Abend des heutigen Sonntags, dem 26.05.2013, Abschied von der "Georg Büchner" genommen. Wir zeigen unsere Fotos auf www.dsr-seefahrt.de/?Heute fremdlink.gif.
20130526-dsrsfde-vorschau-gb-foto.jpg
Und dort ein Video anschauen: www.youtube.com/watch?v=2eMuBRCCJsg  fremdlink.gif

28.05.2013
Auf den Punkt gebracht:

NDR, Gast-Kommentar:
Verschrotten ohne Genehmigung...
Toll ist, dass alle wissen, dass es in den Ofen geht. Aber es liegt keine Genehmigung vor. Der Einzige, der davon nichts weiß, ist der Hafenmeister. Seiner Meinung nach wird das Schiff in Klaipeda nur einen Liegeplatz bekommen..............
www.subare.lt/igyvendinti-projektai.php  (Offensichtlich eine Abbruchwerft in Klaipeda)

OZ, Kommmentar:
Maritimes Erbe in schwerer See -
Die Tragödie um die "Georg Büchner" ist kein Einzelfall.


Von Thomas Luczak, OZ Rostock, 28.05.2013 06:25

Die Stunden der "Georg Büchner" sind gezählt: Das ehemalige Ausbildungsschiff der Deutschen Seereederei soll heute von Rostock aus zu seinem letzten Törn auslaufen. Ziel: Hochofen. Selbst wenn die Schneidbrenner nicht im litauischen Klaipeda entzündet werden sollten - das Schiff geht in den Schrott. Schlimmstenfalls in Indien. Auch eine belgische Initiative konnte das letzte erhaltene "Kongoboot" nicht retten.

Zahllose Pannen und Ungereimtheiten führten zu diesem - nicht nur für viele Rostocker - schmerzlichen Finale: Der Trägerverein war mit dem riesigen, zuletzt als Jugendherberge genutzten Schiff überfordert. Seit Jahren gab es kein vernünftiges Marketing. Dass man an Bord feiern und sich sogar trauen lassen konnte, wurde kaum kommuniziert. Zugleich aber wollte der Verein wie selbstverständlich den kompletten Verkaufserlös für die "Büchner" einstreichen. Bis heute stellt sich die Frage, warum die Bewachung des ehemaligen Schulschiffes 20.000 Euro pro Monat kosten soll. War es lediglich Unvermögen, was den Untergang verursachte? Oder war die Misswirtschaft geplant, die Kungelei gewollt? Zudem bleibt der Eindruck, als hätten die Verantwortlichen von Anfang an das lukrative Verschrotten einer Rettung - vielleicht in Antwerpen - vorgezogen.

Viel schwerer als das Drama um die "Büchner" wiegt jedoch: Der Verlust des Schiffes ist kein Einzelfall. Wann die durch Europa tourende "Stubnitz", letztes Überbleibsel der riesigen DDR-Hochsee-Fischfangflotte, mal wieder in Rostock festmacht, ist unklar. Das Traditionsschiff "Dresden", einziges Relikt der legendären Typ-Frieden-Reihe, liegt fernab von Touristen, ohne vernünftige Gastronomie und nahezu ohne Werbung, im IGA-Park. Die Reste der "Undine", des ältesten Seebäderschiffes Deutschlands, verrosten in einer Pleite-Werft in Dresden. Um den Eisbrecher "Stephan Jantzen" tobt ein absurder Rechtsstreit. Und auch das Schifffahrtsmuseum in der Innenstadt verrottet.

Ohne Kursänderung gehen die letzten Zeugnisse der reichen Schiffbau- und Schifffahrtsgeschichte in Rostock unter. Das maritime Erbe einer ganzen Region droht zu verschwinden.
28.05.2013
Letztes Auslaufen unserer "Georg Büchner"

slrde-gb-rl-dscf8002.jpg slrde-gb-rl-dscf8018.jpg slrde-gb-rl-dscf8027.jpg slrde-gb-rl-dscf8048.jpg slrde-gb-ms-sam0478.jpg slrde-gb-rl-dscf8056.jpg slrde-gb-ms-sam0486.jpg slrde-gb-rl-dscf8074.jpg

Weitere Fotos auf: www.dsr-seefahrt.de/?Heute fremdlink.gif.

30.05.2013
Epiloge

Was bleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack.

Rostock-Heute.de: Der Trauerzug der Georg Büchner fremdlink.gif
Das-ist-Rostock.de: Chronik eines unangekuendigten Todes fremdlink.gif
Warnow-Kurier.de: Schiff weg - Fragen bleiben fremdlink.gif

 


30.05.2013
21:55 - Probleme? Probleme!!!


Erst Zickzackkurs und dann mit 9,9 kn auf Kurs nach Gdansk? Wo ist die "Büchner"???
Grafik: www.marinetraffic.com, basierend auf Google-Maps.

31.05.2013
"Büchner" gesunken!

ZCZC JA31
301904 UTC MAY
POLISH NAV WARN 087
POLISH COAST. NE OFF LT. ROZEWIE.
HULL OF A SHIP WITH A LENGTH OF 154 M SANK
IN THE APPROXIMATE POSITION: 54-55.8N 018-31.3E
DEPTH UNKNOWN. CAUTION ADVISED.
Quelle: Polnischer Seerettungsdienst

Siehe auch auf Das-ist-Rostock.de: Die "Georg Büchner" ist gesunken fremdlink.gif

Sie hat sich selbst vor dem Schneidbrenner auf den Meeresgrund gerettet, könnte man denken.

Alle Medien berichteten, und Polen bestätigte: Die "Georg Büchner" ist gesunken.

Am 30.05.2013 gegen 18:00 Uhr bekam der Schleppverband Probleme aufgrund starker Schlagseite der geschleppten "Büchner". Der Schlepper soll noch versucht haben, das Schiff zu retten und nach Gdansk zu bringen, wofür die Kursänderung spricht.


Stark vergrößerter Ausschnitt aus der Grafik zuvor, östlichste Kursspuren

Dies brachte aber nichts. Am 30.05.2013 gegen 20:20 Uhr ist die "Georg Büchner" gesunken. Die Schlepperbesatzung machte Fotos vom Untergang, die natürlich noch unter Verschluss gehalten werden, solange die Untersuchungen laufen.

Nach neueren Informationen (OZ v. 9.6.2013 und Internet) soll der Schlepper das sinkende Schiff von der Route einer Unterwasser-Gaspipeline zwischen dem 80 km vor der polnischen Küste liegenden Offshore-Erdgasfeld B3 der polnischen Firma PETROBALTIC und dem Festland weggezogen haben. Das würde natürlich die "Flucht" vom Unglücksort und den anschließenden Zickzackkurs erklären. Schließlich sollte die AJAKS selbst nicht durch eine plötzlich aufsteigende Gasblase und dadurch verursachten eigenem Verlust des Auftriebs in Gefahr gebracht werden. Danach suchte der Schlepper der an dem Abend womöglich vorherrschenden Strömung folgend noch nach Anzeichen einer eventuellen Leckage der Gaspipeline. Nachdem keine großen aufsteigenden Gasblasen festgestellt wurden, nahm die AJAKS auf Anweisung hin Kurs auf den nächstliegenden Hafen Gdansk - ihrem glücklicherweise sogar Heimathafen.

Die "Büchner" wurde in Rostock zwar "seetüchtig" gemacht und die Verbringung genehmigt, aber dabei wurde wohl doch etwas übersehen oder nicht ausreichend bedacht.
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Foto (Ausschnitt): Jörn Prestien, 28.5.2013,
www.shipspotting.com/gallery/photo.php?lid=1809971
 fremdlink.gif

20130425-Bulleye-jk-img1959.jpgBeachte im obigen Bild die nachträglich eingebrachten untersten Bulleyes, die für die Verbringung mit Stahlblech "zugeschweißt" wurden. Reichte das nicht aus? Siehe Fotoausschnitt rechts... Dazu hatte das Schiff bereits beim Auslaufen Rostock gerade nach Steuerbord eine leichte Schlagseite.
Oder aber durch die Zugkräfte und Bewegung des Schiffes führte Materialermüdung zum letztendlichen Sinken. Alte, sich öffnende Seewasserventile oder sich auflösende Nietverbindungen kamen zur Sprache.
So etwas ist nicht verwunderlich, bedenkt man den Fakt, dass das Schiff seit 1977 nicht mehr lief, nur noch in ruhigem Gewässer festlag, seitdem keine den IMO-Vorschriften entsprechende Unterhaltung mehr erfuhr und letztmalig im Oktober 2001 in eben diesem ruhigen Gewässer bewegt wurde. Der somit ziemlich marode Schiffsrumpf war für eine Seeverbringung einfach nicht mehr geeignet. Ein weiterer Fall dieser Art.

Versicherungshöhen von 2 bzw. 4 Millionen EUR für das Schiff wurden an einigen Stellen genannt. Könnte ein Versicherungsbetrugsversuch dahinter stecken? Dagegen spricht die Information, dass der Schleppverband nicht überversichert gewesen sein soll. Erste Ermittlungen sollen eingeleitet worden sein. Nun können wir nur noch die Ergebnisse abwarten.

Ruhe in Frieden, GEORG BÜCHNER (Schiff)!


Screenshot aus www.marinetraffic.com fremdlink.gif, klicke auf das Bild für die größere Ansicht.

02.06.2013
03.06.2013
Pressemitteilungen der Vereinigung Watererfgoed Vlaanderen:

Das-ist-Rostock.de interpretierte: 2013-06-03_eine-zukunft-fuer-die-georg-buechner/ fremdlink.gif

Das niederländische Original enthält die Meldung vom Lloyd's MIU Casualty Reporting Service zum Untergang der "Büchner" am 31.05.2013, in der es im letzten Satz heißt: " Es gibt Spekulationen, dass wegen der Alterung des Rumpfs die 'Georg Büchner' möglicherweise nicht mehr in der Lage gewesen war, den Kräften des Meeres standhalten zu können."

In einer Nachricht aus Belgien an uns erfuhren wir, dass die belgischen Interessenten an der Erhaltung der "Büchner" von den deutschen Behörden angewiesen wurden, nicht ihr Konzept und keinesfalls die Investoren zu veröffentlichen. Ja, sogar jeglicher Kontakt zu "Rettet Schorsch" und anderen Initiativen wurde geflissentlich vermieden. Der Entschluss, das Schiff zur Verschrottung verbringen zu lassen, stand in Rostock wohl schon lange fest, und allem anderen wurde kein Spielraum mehr gegeben.

Sollte der dubiose Käufer sein Geld vom Notaranderkonto wieder abziehen, zählte das Wrack wohl immer noch zur Insolvenzmasse des "Förderverein Traditionsschiff". Sollte Polen die Hebung fordern oder gar selbst veranlassen, auf Kosten des aktuellen Besitzers, könnte die "Abschiebung" der "Georg Büchner" für das Stadtsäckel von Rostock tüchtig in die Hosen gehen!

03.06.2013
Unterwasserfotos von der GEORG BÜCHNER
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89 Unterwasseraufnahmen waren kurze Zeit darauf im Netz zu sehen.
Das Wrack zeigt noch immer die deutsche Flagge am achteren Flaggenstock! Die Zeichen stehen wohl auf Hebung des Schiffs. Polen will nicht noch mehr Wracks an dieser Position haben. In einem Seegebiet, das durch Wind, Seegang und Strömungen schon etlichen Schiffen "den Kiel brach". Tja, Rostock, das wird dann wohl nichts mit dem utopischen Theaterneubau auf der Unterwarnow ... Selbstverschuldete neue Kosten türmen sich auf! Kosten, die die GEORG BÜCHNER eher für ihre Erhaltung hätte kriegen sollen. Kosten, die das maritime Ansehen der "Hansestadt" (?) Rostock doch einmal angehoben hätten. Kosten, die in diesem Jahr die 50-jährige Städtepartnerschaft mit Antwerpen untermauert hätten. Kosten für eine einträgliche Zukunft der Stadt!

Wer nur wird dafür aufkommen bzw. geradestehen? Hoffentlich die richtigen Leute!

Shit happens. Großer Mist passiert.


12.06.2013
Wem gehörts?

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26.06.2013
Bisherige Bilanz

In der Zwischenzeit gab es weitere Meldungen in den Medien.

International rätselt man, ob der Eigner nun auf den Seychellen, in Rumänien, Holland, Belgien oder doch in DE sitzt. Die Schiffspapiere sind wohl unvollständig und liegen zum Teil gar nicht vor. Das Schiff soll aber über ein deutsches Sicherheitszertifikat verfügt haben. Der ausgehandelte Kaufpreis liege wie vertraglich vereinbart bei einem Notar. Derzeit werde über die Freigabe verhandelt. Rostocks Stadtsprecher Ulrich Kunze: "Noch ist kein Geld eingegangen. Wie viel es sein wird, ist unklar. ... Ansonsten sei die Stadt raus aus der Nummer" ... Wirklich "raus aus der Nummer"???

Keiner weiß, wo die Inneneinrichtung der GB versteckt wurde. Rostocker Stadtverwaltung und Politik befinden sich nach wie vor kollektiv auf Tauchstation bzw. fühlen sich nicht zuständig. Sollen doch die Polen zusehen, wie sie an die nötigen Informationen kommen ...

Belgische Presse: Deutschland verantwortlich am Untergang des Congoboots!

Das polnische Seeamt veröffentlicht Bilder von der Untersuchung und der Unglücksstelle. Das Schiff beginnt in 17,5 m Tiefe. Einige Leinen schwimmen sogar bis an die Wasseroberfläche. Im Umkreis von 500 m ist jeglicher Schiffsverkehr verboten.

Fazit: Der Eigner wird sich nicht "outen", muss er nun für die Bergung des Schiffes mindestens mehr als das Zehnfache als den Kaufpreis hinblättern. Und die Polen können sich die Hebung vielleicht nicht leisten. Das Sperrgebiet auf Dauer zu kennzeichnen, wird die kostengünstigste Lösung sein. Also wird die alte Lady wohl ihre letzte Ruhestätte gefunden haben ...

Der 1967 bei der Übernahme des Schiffes in Antwerpen 1. Nautische Offizier Ingo Rose schrieb zur Bestätigung obiger eigener Vermutung: " ..., aber mir sind die kurz über der Stb.-Wasserlinie nachträglich eingebauten Bullaugen und deren provisorischer Verschluss mit den Blechen nicht geheuer vorgekommen. Kapitän Klemke hat auch berichtet, dass er dort im Inneren keine Panzerblenden gesehen hat." Und das Schiff " hatte eine besondere Eigenschaft. Immer wieder kam es zu einer geringen Stb.-Schlagseite im Hafen, auch wenn kein Ladungsbetrieb und/oder Tankoperationen durchgeführt wurden. ... Die Ursache dafür war, dass sich in der Maschinenraumbilge das Wasser an der Stb.-Seite sammelte und dann ohne entsprechende Maßnahmen das WC meiner Kapitäne überlief."

Übrigens, dieser ominöse und insolvente "Förderverein Traditionsschiff e.V." treibt immer noch sein Unwesen in Rostock, träumt von einem Anteil an der Kaufsumme und hält an den Plänen fest, eine Jugendherberge betreiben zu wollen.

13.07.2013
Dem gehörts!

Der Kaufpreis war inzwischen geflossen, so dass die Eigentumsfrage klar ist. Wer nun der Eigentümer der "Büchner" ist, wurde noch nicht offenbart. Auch die Pläne des Käufers des Schiffes sind nicht bekannt. Wie wird es nun weitergehen? Obiges "Fazit" ist damit jedoch zumindest teilweise überholt.
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Mit Spannung erwarten wir den aller Voraussicht nach in der Kalenderwoche 29 2013 vorgelegten Untersuchungsbericht des Seeamtes Gdynia und der Maritimen Kammer des zuständigen Amtsgerichtes unter Berücksichtigung der Ergebnisse der ersten Untersuchung des Gdansker Hafenmeisters. ...

18.07.2013
Wem gehörts???

Am Montag, dem 15.07.2013, wurde vermeldet: Das polnische Seeamt hat die Untersuchungen zum Untergang der "Georg Büchner" vor Gdynia eingestellt. Weil die "Büchner" seit 1998 in keinem Schiffsregister mehr geführt wird, sehen sich alle, also auch die deutschen Seeämter nicht zuständig. Sie befassen sich nur mit Schiffsunfällen, und um einen solchen habe es sich beim "Büchner"-Untergang nicht gehandelt. Jetzt soll ein Unterwassergutachten gemacht werden, um die Ursache der Havarie aufzuklären. Zudem seien die Besatzung und der Reeder des polnischen Schleppers "Ajaks" befragt worden. Die haben wohl soweit alles richtig gemacht.

Derweil entwarf ABa seinen (persönlichen) "Untersuchungsbericht" zum Untergang der GB: 20130718_ABa_Buechner-Untergang.pdf pdficon.gif ...

Der immer noch unbekannte (!) Käufer der GB hatte zwar für das Schiff gezahlt (s.o.); jedoch zum genauen Kaufpreis wie auch zur Identität des Käufers wurden noch immer keine Angaben gemacht. Der Insolvenzverwalter wird nach Prüfung der Forderungen und Schlusstermin beim Amtsgericht die Gläubiger bedienen, und der Rest der wohl 700.000 bis 900.000 EUR fiele dann an die "Hansestadt" Rostock.

Mit der Stadt will der Insolvenzverwalter außerdem einen Leihvertrag über die maritimen Gegenstände schließen, die vom Schiff geholt wurden, bevor es aus Rostock geschleppt wurde. Laut Hafenkapitän handelt es sich dabei unter anderem um das Steuerrad, Kompasse und Maschinentelegrafen. Es ist vorgesehen, dass die Teile im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum ausgestellt werden.

Die polnischen Behörden haben unterdessen dem Besitzer eine Frist gestellt. Sie versuchen, ihn bis Ende November ausfindig zu machen. Sollte dies nicht gelingen, geht das Wrack in den Besitz des polnischen Staates über und soll zum Verkauf zu einem Preis, der sich an der Bergung orientieren wird, ausgeschrieben werden. Obwohl die "Büchner" mit angeblich ordnungsgemäßen Papieren und "seetüchtig" aus Rostock entlassen wurde, ist die Frage nach dem Eigentümer völlig unklar, und die Angaben zur Versicherung sind entweder unglaubwürdig, oder diese Versicherungen existieren gar nicht. - Also, was war und ist dort nur für eine Mauschelei im Gange???

Die alte Lady hatte schon gemerkt, wie ungeliebt sie mittlerweile bei den Beamten war und hat sich lieber aus dem Staub ins rettende Nass gemacht. Es wird wahrscheinlich dabei bleiben, ist ABa's Meinung aus heutiger Sicht.

30.07.2013
"Dead Vessel"

Als ein solches typisiert, einem also stillgelegten Schiff, hat die polnische Kommission zur Untersuchung von Seeunfällen die Recherchen zum Untergang der "Georg Büchner" eingestellt, weil daraus keine neuen Erkenntnisse für die Sicherheit der Seefahrt gewonnen werden können. Ob jemand zur Verantwortung gezogen wird, ist fraglich. Ob das Wrack der "Georg Büchner" vor Polen seine letzte Ruhestätte behält, ist unklar. Das Seeamt von Gdynia hat über eine Hebung zu entscheiden. Bis heute war dort noch keine endgültige Aussage verlautbart worden.

Mehr dazu im Artikel:
www.das-ist-rostock.de/...2013-07-30_still-ruht-die-see-ueber-der-georg-buechner/ fremdlink.gif

Remembered Vessels

Hier noch einmal Erinnerungsfotos, diesmal von einem Kapitän der Landstraße:
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Danke schön an Ingo für seine Zusendung!
20.08.2013
"UAB Subare"

NDR 1 Radio MV fand einen Hinweis auf den eigentlichen Eigentümer der "Georg Büchner": Die Abbruchwerft "UAB Subare" im litauischen Kleipeda. Wir verwiesen hier bereits vor drei Monaten auf dieses Unternehmen (s.o.). In Polen sucht man jedoch nach wie vor nach dem Eigentümer. Wurden die Auflagen zur Verschleppung missachtet? Die Versicherungssumme soll geflossen sein.


08.10.2013
20131003-briefmarke-buechner.jpgGeorg Büchner

Ausgerechnet im Jahr des 200. Geburtstages des Dichters Georg Büchner (*17.10.1813 in Goddelau, Hessen; +19.02.1837 in Zürich, Schweiz) geschah dieses traurige Ende des Schiffes mit dessen Namen. Eine echte Schande. Am 10. Oktober 2013 erscheint aus dem Anlass des Gedenktages eine Briefmarke. Vom Schiff wissen wir zwar viel, aber nicht so über dessen Namensgeber. Vielleicht hilft uns die Marke auf die Sprünge. Friedrich Seibicke, Altenburg
Georg Büchner auf http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Büchner fremdlink.gif.

27.10.2013
Vorschriften

Bei der endlichen Radikal-Inventur der Vorschriften-Bibliothek im Büro kamen die "Richtlinien für Verschleppungen über See 1986" vom Germanischen Lloyd wieder einmal in mein Blickfeld. Was wohl schoss mir dabei sofort durch den Sinn?
Das Inhaltsverzeichnis zeigt den Umfang der Berücksichtigungen, die bei einer Verschleppung über See Beachtung zu finden hatten - 1986. Und dennoch gehen dabei immer wieder "Anhänge" verloren ...
Beim Blättern fiel mein Blick auf den markierten Abschnitt "E. Schiffsführung". Im Falle der "Büchner" würde ich mal so urteilen: 1. - verschlampt / 2. - versucht / 3. - verfolgt / 4. - verdüst / 5. - vernachlässigbar (in diesem Fall?) / 6. - verantwortlich! - ABa
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07.11.2013
Verbleib!

In der OZ wurde gestern vermeldet, dass die polnischen Behörden bislang weder den Besitzer noch die Versicherung ermitteln konnten. Und so gibt es dort keine Pläne zur Bergung des Schiffes. Die "Büchner" wird in ihrem nassen Grab bleiben.

Anlässlich der Buchvorstellung "MS Georg Büchner - Vom Stapellauf bis zum Untergang" am heutigen Abend ließen der OB und der Hafenkapitän durchblicken, dass der Käufer in Holland säße und mit der Litauer Abbruchwerft "Subare" in Verbindung stünde. Aber das ist nicht wirklich Neues (s.w.o.). Es war uns schon klar, dass das Schiff direkt unter den Schneidbrenner gehen sollte.

Die alte Lady bevorzugte aber für sich das nasse Grab und nicht das heiße Gemetzel mit dem Schneidbrenner. Und so kann unsere Erinnerung weiter leben - liegen, und das sogar nicht weit weg.

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Georg Büchner - BALTIC SEA - ALPHA-DIVERS 2013 © Przemek Trzesniowski
ID 12.08.1950 "Charlesville" - ges. 30.05.2013 "Georg Büchner"
02.03.2014
Starke Erinnerung

Von Herbst 2009 bis Herbst 2012 war ich mit meiner Familie jährlich zweimal Urlaubsgast auf der "Büchner".

Da ich seit 1992 in meiner Freizeit in der Eisenbahntraditionspflege im Eisenbahnmuseum Schwarzenberg (Erzgebirge) tätig bin, wo wir alte Loks und Wagen als technische Denkmäler betriebsfähig erhalten, kann ich nachvollziehen, wie schwierig, mühevoll und mit viel Engagement verbunden diese Arbeit ist. Aber eben genau letzteres vermisste ich immer mehr bei den leitenden Mitarbeitern auf der Büchner, die wie sich nun zeigte, auch in Wirklichkeit nicht sonderlich an der Erhaltung des Schiffes interessiert waren - und das als Förderverein (!!!), der ureigenst dazu da ist, Wege und Möglichkeiten einer entsprechenden Finanzierung und Arbeitsdurchführung zu organisieren. Die ständig unfreundliche Dame an der Rezeption und der Vereinschef taten alles, um Hotel- und Jugendherbergsgäste auf möglichst große Distanz zu halten, Fragen zum Schiff abzuschmettern bzw. interessierte Menschen gar nicht erst auf dieses zu lassen und damit ihr eigenes Süppchen zu kochen.

Im Gegensatz dazu waren die Kollegen der abendlichen Schiffswache sowie der vormittags die technischen Anlagen (u.a. Ladegeschirr) bedienende DSR-Rentner freundlich, erklärten viel und führten einen auch mal außer der Reihe durch die ansonsten unzugänglichen Bereiche des Schiffes. Habe den Maschinenraum der "Büchner" bei einer "illegalen" Führung durch die abendliche Schiffswache 2009 besichtigen können und war trotz schon lange stillstehender Hauptmaschine nicht minder beeindruckt. Damit bzw. auch durch eigene Erkundungsgänge (nicht immer waren alle Schotten und Räume verschlossen ...) habe ich dieses sehr gut kennengelernt und dadurch eine gewisse Beziehung dazu aufgebaut.

Auch das nette Küchenpersonal, welches jeden Morgen ein hervorragendes Frühstück zauberte, und die Zimmerfrauen standen dem geschäftsabträglichen Treiben der beiden erstgenannten Personen diametral entgegen.

Spätestens nach dem Auszug des Bildungsträgers hätte man sich gemeinsam mit Partnern aus Kommune, Land und Wirtschaft nach anderen Möglichkeiten der Nutzung umsehen müssen, z.B. Büros, Tagungen, Kongresse, Veranstaltungen, Werbeträger, Erweiterung Hotel und Jugendherberge, Einrichtung Museum mit Schiffsführungen usw. Dazu wären schrittweise Werterhaltungs- und Umgestaltungsarbeiten notwendig geworden auf Basis von Spenden, Mieteinnahmen, Fördermitteln, Denkmalschutzgeldern, Museums-eintrittsgeldern u.a. Bei entsprechendem Rühren der Werbetrommel und Öffnung des Vereins für wirkliche und aktiv zupackende Schiffsfreunde (sowie evtl. auch belgischer Hilfe ...) hätte man vielleicht das Ruder herumreißen und das unrühmliche Ende des einzigartigen Schiffes vermeiden können. Hätte ....

Auch die Rostocker Stadtverwaltung hat am Verlust der "Büchner" eine ziemlich hohe Aktie. Sie ließ diesen sogenannten "Förderverein" gewähren und vor sich hin wursteln, anstatt zu prüfen und zu hinterfragen, wo ihre gezahlten Fördergelder versackt sind, und was mit dem Denkmal passiert.

Mit welcher unbeirrten, eigentlich schon kriminellen Intensität der Verein auf den geheimen Verkauf des Schiffes hinarbeitete, um Anfang Dezember 2012 mit vollendeten Tatsachen an die Öffentlichkeit zu gehen, damit ja niemand noch ernsthafte Erhaltungsaktivitäten einleiten konnte, zeigte sich u.a. auch darin, dass wir Ende Oktober 2012 bei unserer Abreise bereits die Kammern für 2013 verbindlich reservierten und auch bei der Verabschiedung vom freundlichen Personal nichts auf eine veränderte Situation hindeutete, zumal nach dem gesunden Menschenverstand ein solcher Verkauf ins Ausland nicht innerhalb von 4 Wochen vorbereitet und durchgeführt werden kann. Die dazu nötigen Vorabsprachen begannen mit Sicherheit mindestens schon im Frühjahr 2012, wenn nicht noch eher.

Aber ich will Dir hier nicht die Ohren vollheulen, es ist vorbei ...

Eckehardt Schwenzer, Dresden

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Danke schön an Eckehardt für seine punktuelle Zusammenfassung zur "Büchner"
im Rostocker Stadthafen und für seine wunderbaren Fotos!

15.01.2016
Kein Ende

Dieses Thema im Programm: NDR 1 Radio MV | 14.01.2016 | 17:30 Uhr

Prozess um Untergang der "Büchner" fortgesetzt

Der Untergang des früheren DDR-Ausbildungsschiffs "Georg Büchner" ist am Donnerstag vor der Seekammer des Bezirksgerichts im polnischen Danzig erneut verhandelt worden. Im Mittelpunkt standen Aussagen eines umstrittenen Heidelberger Schiffshändlers. Nach eigener Aussage hatte er das historische Schiffe kaufen wollen.

"Büchner" laut Schiffshändler nicht seetauglich

Der Händler hatte gegenüber polnischen Medien gesagt, die "Büchner" sei vor ihrer letzten Reise, die zur Verschrottung ins litauische Klaipeda führen sollte, nicht seetauglich gewesen. Das Schiff habe "in Rostock zerlegt und umgehend in den Hochofen gehört".
Mit dieser Aussage schließt sich dieser eigentlich heiß umstrittene, nur allzu gut bekannte Heidelberger "Kapitän" unserem eigenen kurz nach dem Untergang getroffenen Eindruck an. Also stehen wir hier nun ebenfalls an der Seite seiner Meinung.

Hafenkapitän: Alle Genehmigungen erteilt

Die polnischen Behörden glauben offenbar dem Schiffshändler und gehen von fehlerhaften deutschen Gutachten aus, berichten Prozessbeobachter. Demnach hätte die "Büchner" in ihrem Zustand nie ablegen dürfen. Dem widerspricht der zuständige Rostocker Hafenkapitän Gisbert Ruhnke: Alle Genehmigungen, auch die international geltenden, zur Verschiffung seien erteilt worden.
Das bezweifelten wir zu der Zeit schon in höchstem Maße.

Untergang auf dem Weg zur Verschrottung

Vertreter deutscher Behörden und Firmen waren am Donnerstag nicht bei der Verhandlung in Polen. Das Rostocker Traditionsschiff war beim Abschleppen Ende Mai 2013 auf dem Weg von Rostock nach Litauen gesunken. Das Wrack liegt in rund 30 Meter Tiefe vor der polnischen Küste.
Die Hansestadt Rostock sollte in die Verantwortung genommen werden! Denn sie hatte es offenbar versäumt, den Abfluss ihrer Subventionen an einen letztendlich zwielichtigen Verein nachvollziehbar zu protokollieren. Und so flossen öffentliche Gelder zur Erhaltung des Schiffes nur in eigene Taschen der wenigen familären Vereinsmitglieder. Somit fehlten natürlich letztendlich die Mittel für die neue Betriebserlaubnis des Dampfkessels etc. Aber was soll's, wenn die "Familie" schon seit Jahren versuchte, das Schiff vom Bein zu bekommen? Die "Büchner" hatte dann doch "ausbaden" müssen, was andere gerade noch rechtzeitig auf die Reihe bekommen: Offenbarungen und Corporate Governance.


19.01.2016
Die Sachlage

Zum Untergang und zur Bergung der "Büchner" bereits Ende 2013 (4 MB):

Bachelor - Thesis
Rechtsprobleme der Bergung in Seegewässern am Beispiel des MS "Georg Büchner"
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Quellen: (1) "DSR - Deutsche Seereederei Rostock", Götz/Wenzel, Koehler Hamburg, 2004
(2) "Deutsche Reedereien - B. 23 - DSR", Verlag G. U. Detlefsen, Bad Segeberg, 2004
Weitere Quellen sind jeweils oben angegeben bzw. ersichtlich.
Fotos/Abb.: R. Lachs, SVZ, ABa, tripadvisor.de, google.de, D. Pevestorf, shipspotting.com, F. Seibicke, facebook.com, rostock-heute.de, OZ, B. Aerts, rettet-schorsch.de, hoschie-media.de, A. Garling, m/v Charlesville vzw, reddecharlesville.be, vimeo.com, H. Wollenberg, G. Franz, marinetraffic.com, J. Prestien via shipspotting.com, J. Kümpel (Ausschnitt), das-ist-rostock.de, I. Kerber, DSR, E. Schwenzer, (in Reihenfolge der jeweils ersten Abbildung)
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Herzlichen Dank an alle Medien fürs Berichten! Zeitungsartikel (Faksimiles) mit freundlichen
Genehmigungen der Verlage Schweriner Volkszeitung und Norddeutsche Neueste Nachrichten!


"GEORG BÜCHNER 2013": Seeleute Rostock e.V., 2. Januar 2013

   

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  18.02.2017  
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