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Maritime Literatur

Eigentlich wollen wir unserer Website nicht das Wasser abgraben, aber manch einer unserer Web-Leser blättert und schmökert gerne auch im guten alten Papier. Aus diesem Grunde stellen wir hier spezielle maritime Literatur vor. Dabei erheben wir natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit unserer Liste. Einige Schriften und Bücher sind über unseren MeerLaden erhältlich. Und im Buchhandel, in Antiquariaten oder im Internet sind diese und durchaus weitere exzellente maritime Niederschriften zu erlangen.
Aus den Abbildungen lassen sich keine Rückschlüsse auf die Größen der Druckschriften zueinander ableiten - sie sind nicht maßstäblich.

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- Unsere Publikationen
slr-stl-101-voll-voraus-ttl.jpgVOLL VORAUS
Für Fahrensleute und Freunde der Seefahrt

Die Traditionszeitschrift des Seeleute Rostock e.V. (Hrsg.) erscheint einmal jährlich auf 16 bis 20 gehefteten Seiten im Format A4 mit vielen s/w und farbigen Abbildungen.

Der Verein übernahm im Jahre 2000 mit der ersten Ausgabe seines Informationsblattes in einer mit der Reederei verbundenen Tradition den Titel der ehemaligen Betriebszeitung des früheren VEB DEUTFRACHT/SEEREEDEREI ROSTOCK.

Seither berichten Mitglieder in ihrer neuen "Voll Voraus" von den Aktivitäten und Zusammenkünften des Vereins, informiert das Vereinsblatt über Ereignisse und Veranstaltungen an und auf der Ostsee, bewahrt den Blick auf das Traditionsschiff Typ Frieden (vgl. "Tradi"), lässt der Seefahrt und der Küste verbundene Unternehmen, Vereine und Personen zu Wort kommen, legt historisch bemerkenswerte Zusammenhänge dar, beschreibt Schiffe, Werften, Häfen, Technik sowie Technologien damals und heute und porträtiert maritim verbundene Personen. -ABa
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Einblicke in unsere Zeitschrift hier: "Voll Voraus" 
slr-stl-102-zum-tradi-2012.jpg"Traditionsschiff Typ FRIEDEN" - MS DRESDEN
DAS LETZTE DER LEGENDÄREN TYP IV-SCHIFFE

Die Informationsschrift des Seeleute Rostock e.V. (Hrsg.) erschien 2012 auf 28 gehefteten Seiten im Format A5 mit zahlreichen Abbildungen.

Wie kein anderer Schiffstyp der DSR-Handelsflotte prägten die 12 Typ-IV-Schiffe und ihre Besatzungen über zwei Jahrzehnte hinweg das maritime Ansehen der DDR. Die 10.000-Tonnen-Frachter FRIEDEN, FREUNDSCHAFT und DRESDEN zeigten erstmals 1958 auf den Weltmeeren Flagge.
Mit dem Bau des Typs IV leisteten die Schiffsbauer an der Warnow und ihre zahlreichen Kooperationspartner aus eigener Kraft einen gewichtigen Beitrag zur Schaffung einer Übersee-Handelsflotte. Sie errangen mit diesem fast vollständig geschweißten Serientyp, der eine gelungene Schiffsarchitektur, hohe Stabilität wie auch eine hervorragende Seetüchtigkeit in sich vereinte, internationale Anerkennung.
Typ-IV-Schiffe waren Arbeitsschiffe, und wer auf diesen gefahren war, der brachte seemännisches Können, Improvisationstalent und Kameradschaftssinn für den späteren Einsatz auf anderen Schiffen der DSR mit. Noch heute erinnern sich die Typ-IV-Fahrensleute gern an diese Zeit.
Die DRESDEN - Traditionsschiff Typ Frieden (vgl. "Tradi") bewahrt als schwimmendes Museum die Geschichte der legendären Frachter vor dem Vergessen.
slr-stl-103-dsr-60-2012.jpgVor 60 Jahren: Gründung der Deutschen Seereederei Rostock
Festvortrag Gerd Peters

Die Festschrift des Seeleute Rostock e.V. (Hrsg.) erschien 2012 auf 28 Seiten im gehefteten Format A5 mit zahlreichen Abbildungen, seit 2014 als Beilage zur DVD "Typ IV - Die legendären DSR-Frachter" (vgl. MeerLaden, SMX2)

Kapitän Gerd Peters, MdV, stellte anlässlich der von ehemaligen DSR-lern sehr gut besuchten Festveranstaltung am 30. Juni 2012 zum 60. Jahrestag der Gründung der DSR ausführlich die Erfordernis, die Gründung, den Aufbau, die Entwicklung und den Niedergang der DDR-Handelsflotte dar.

Unsere illustrierte Druckschrift als Booklet zur DVD hält die historischen Worte in bemerkenswerter Form fest.

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- Geschichten und Bilder von Bord
slr-bordgeschichten-ba2017-kl.jpgzwidelft.gifBORDGESCHICHTEN  I, II, III, bis ...I/I XV und ...
Aus Tagebüchern ehemaliger DSR-Seeleute


Die Sammelbände des DSR-Seeleute e.V. Freiberg fremdlink.gif (bis 2009 i.G. mit SGO e.V. Rostock, Hrsg.) erscheinen seit 2001 i.d.R. einmal jährlich auf 160 Seiten als Broschur im Format 16,5 cm x 24 cm mit vielen s/w und farbigen Abbildungen.


Mit dieser Publikation veröffentlichen die Herausgeber eine Heftreihe über das Leben an Bord von Handelsschiffen der ehemaligen DSR.
Im Mittelpunkt steht dabei das Schiff und seine Besatzung. Vorliegende Geschichten der Fahrensleute sind Zeitdokumente und erinnern an die damaligen Arbeitsbedingungen, Betriebsabläufe und Gemeinschaften an Bord. Ob auf See oder im Hafen, lustige Episoden kommen dabei ebenso zur Sprache, wie so manch absurde Bordgeschichte. Einige Schilderungen gehen bis ins Detail und machen so den vielseitigen Tagesablauf von Seeleuten besonders deutlich.
Die ergänzende Auswertung von Tagebüchern der Besatzungsmitglieder und einer Reihe Bordbücher vieler Einzelschiffe und Schiffsgruppen ermöglicht weitere Beiträge zur Geschichte dieser bis 1990 bestandenen Handelsschifffahrt.
   - BG I
Dem Werdegang der aktuellen BORDGESCHICHTEN vergnügt folgen:   twitter-bordgeschichten.gif fremdlink.gif
Unser Service für euch: Das Gesamtinhaltsverzeichnis fremdlink.gif aller BGen nebst Schiffen, Zielen und Jahren!
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slr-stl-202-thorndike-jeder-tag.jpgJEDER TAG WAR SCHÖN
Erlebnisse - Träume - Geständnisse.
Notiert zwischen Antwerpen und Bombay.


von Annelie und Andrew Thorndike, 1. Auflage erschienen 1966 im Hinstorff-Verlag, Rostock, außergewöhnlicher Einband mit Jute- Gewebe bespannt und blauem Titel im Stil eines Drucks wie auf Warenlieferungen, 312 Seiten, Groß-Oktav (8°) 20,3 x 24,3 cm, ca. 1.100 Gramm, mit sehr interessanter grafischer Gestaltung

Fotografiert von Andrew Thorndike - Gestaltet von Heinz Bormann - Ein Tagebuch über eine Schiffsreise auf der "Freundschaft" mit zahlreichen, teils farbigen, teilweise ganzseitigen fotografischen Abbildungen, montierten Faksimiles, farbigen Illustrationen, Handzeichnungen und Karten.   - (5)
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Annelie Thorndike, geb. Kunigk (geb. 17.04.1925 in Klützow, Provinz Pommern; gest. 26.12.2012 in Wolgast) war in der DDR eine bekannte Dokumentaristin. Andrew Thorndike (geb. 30.08.1909 in Frankfurt am Main; gest. 14.12.1979 in Berlin) war in der DDR beim Dokumentarfilm als Regisseur, Drehbuchautor und Szenarist tätig.  
- (5)
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slr-stl-202-thorndike-jeder-tag-s000.jpg slr-stl-202-thorndike-jeder-tag-s016.jpg slr-stl-202-thorndike-jeder-tag-s017.jpg slr-stl-202-thorndike-jeder-tag-s165.jpg slr-stl-202-thorndike-jeder-tag-s312.jpg
Peter Z. (Freundschaft! - 1966) schrieb dazu: »Zu DDR-Zeiten gab es dieses Buch kaum zu kaufen, ich hatte fast alle Hinstorff-Erscheinungen über die DSR oder bestimmte Ausgaben über die Seefahrt gekauft, aber "Jeder Tag war schön" war nicht dabei. Wahrscheinlich wurde es nur für Auszeichnungen benutzt. Nach der Wende gab es dieses Buch dann kurz in Kramkisten auf Trödelmärkten, als DDR-Bücher keinen Wert mehr hatten. Ich nehme an, dass Erben die Haushalte ihrer Eltern/Großeltern aufgelöst haben. Später wurde dieses Buch bei Amazon u.s.w. in unterschiedlichen Beschaffenheiten und Preisen angeboten. Ich habe da mehrfach "zugeschlagen", um es ehemaligen Typ IV-Fahrern zu schenken.«

Rolf B. merkte an: »Ein herrliches Buch. Ich war (eine Reise davor oder danach?) fast zeitgleich zu dieser beschriebenen Reise auf der FREUNDSCHAFT.
Viele Gesichter sind mir bekannt, so als wäre ich dabei gewesen. slr-stl-202-thorndike-jeder-tag-rb-s1.jpg- Ich hatte einen heißen Draht zu unserer Bücherei-Tante im Buchungsmaschinen-Werk. Dadurch hatte ich bissel "Vorkaufsrecht" für dieses "getilgte" Buch. Allerdings musste ich da immer einige Ladenhüter (Marinekalender usw.) mit kaufen. ... Vom Buch hier mal ein Scan der Seite Eins.« Seht den Stempel.
slr-stl-203-stengel-seegang.jpgSeegang, Satan, Sansibar
Enthüllungen eines überlebenden Frachtschiffpassagiers


von Hansgeorg Stengel, erschienen 1970 im Eulenspiegel Verlag, Berlin, Leineneinband mit Prägung und farbigem Schutzumschlag, 176 Seiten, 13 cm x 20,5 cm, mit Illustrationen, Umschlag, Einband und Vorsatz von Rolf F. Müller

"Das Schönste an der Seefahrt sind die Lieder", sagt Chief Zeise zum soundsovielten Mal, und fast scheint es, er hat recht: denn zahllos sind die Entbehrungen, Strapazen und Drangsale, die der zivile Frachtschiffpassagier, Herr Stengel, in Kauf nehmen muß, um in den Genuß einer Seereise in das ferne, verlockende Sansibar zu kommen. Aber was auch immer geschieht und sosehr sich auch alles gegen die nicht ernst zu nehmende Landratte verschworen zu haben scheint - man denke nur an die Schikanen der Seereederei, die Intrigen der Schiffsbesatzung, die Greuel der Äquatortaufe oder die natürlich absichtlich vorbereitete Havarie der Chimborazo bei Gibraltar -, nichts ist dazu angetan, Passenger Stengels Mut zu brechen und ihm diese einzigartig schöne Reise zu verleiden; und so ist dieser Bericht mit all seinen kleinen und großen Flunkereien nichts anderes als eine heimliche Liebeserklärung an die Seefahrt.
slr-stl-204-goyk-rosen.jpgRosen im Meer - Aufzeichnungen eines Schiffsarztes

von Dr. med. Martin Goyk, erschienen 1979 im Mitteldeutschen Verlag, Leipzig, Leineneinband mit Prägung und farbigem Schutzumschlag, 254 Seiten, 12,5 cm x 19,5 cm, mit Illustrationen von Peter Laube

Dr. Kalweit, Arzt an einer chirurgischen Klinik, gab seine Tätigkeit auf und trennte sich von seiner Freundin Jenny, um zur See zu fahren. Nicht allen an Bord ist Kalweits Entscheidung ohne weiteres begreiflich, denn manch einer sehnt sich nach dem Land zurück. Der Kabelgattsmatrose Konrad, der 38 Jahre lang auf Kohlenpötten, Bananenschiffen und Tankern durch die Welt gereist ist, gesteht Kalweit am Ende der Fahrt sogar: "Wir Seeleute leben nicht richtig. Wir leben nur so dahin." Für Kalweit jedoch sind die Wochen auf dem Frachtschiff reich an Erleben, ihn erfüllt die Seefahrt. In komplizierten Situationen wird er als Arzt und als Mensch gefordert - und er lauscht dem Zusammenleben der Mannschaft erheiternde Dinge ab. Doch immer wieder kreisen seine Gedanken um die Vergangenheit, und er prüft während der Reise, vor allem nach seiner Bekanntschaft mit Madame Delarieux, aufs neue seine Gefühle für die sympathische Jenny.
Der Autor, bekannt durch seine "Arztnovelle", schöpft in seinem zweiten Buch erneut aus eigenem Erleben.
slr-stl-205-scherzer-faenger.jpgFänger & Gefangene - 2386 Stunden vor Labrador und anderswo

von Landolf Scherzer, 1983, erschienen 2005 in 3. Auflage im Aufbau Taschen- buch Verlag, Berlin fremdlink.gif, ISBN 3-7466-1470-8, Broschur, 304 Seiten, 11,5 cm x 19 cm, ohne Abbildungen

Bis Labrador ging die Fahrt mit einem Fischfangschiff, auf dem Landolf Scherzer anheuerte, um herauszufinden, was hinter der sagenumwobenen Seefahrt steckt. Zur Coffeetime und am Feierabend ließ er sich Seemannsgarn und wahre Lebensgeschichten erzählen.
100 Tage beobachtete er das Leben an Bord, das zugleich die DDR-Gesellschaft wie in einer Nussschale zeigt. Er testete, wie er selbst in Extremsituationen reagiert, und dies erwies sich als das größte Abenteuer.
Zwanzig Jahre später geht er den Spuren der Fischer und der Fischfangflotte nach, und er lässt sich vom Schiffskoch die beliebtesten Rezepte aus der Bordküche aufschreiben.
slr-stl-206-noack-stewardess.jpgMaritta F. - Eine Stewardess, die die Weltmeere bereiste

von Maritta Noack, erschienen 2004 im Eigenverlag, Hohenstein-Ernstthal, auf ? Seiten im gehefteten Format A? mit ? Abbildungen

Maritta beschreibt ihre Erlebnisse an Bord verschiedener Schiffe im DSR- Flottenbereich Afrika. Sie befuhr von 1971 bis 1975 mit MS "Lausitz" und MS "Eichsfeld" Ostafrika sowie mit MS "Wittenberg" Westafrika/Mittelmeer.  
- ABa
slr-stl-207-gueckel-seemanns-braut.jpgSEEMANNS BRAUT - Geschichten von Liebe und Seefahrt

von Berndt Gückel, erschienen 2006 im Verlag Ute Vallentin, Grimma, ISBN 3-938-294093, Broschur, 500 Seiten, 14,7 cm x 20,7 cm, mit Illustrationen vom Autor


Die GEORG BÜCHNER verlässt den Hafen von Havanna. Einmal mehr tröstet der Lehrbootsmann seine Jungs: "Seemanns Braut ist die See!" Doch Bert beschließt: Ohne mich! Er wird die suchen, mit der Liebe, Familie und Seefahrt möglich sind. Erstmal jedoch warten richtige Probleme auf ihn. Der Atlantik zeigt ihm das Ende der Welt und rettet Bert vor der sozialistischen Produktion. Hoch von der Royal der WILHELM PIECK her grüßt er die See, lernt auf dem Grenzschiff MALCHIN das Vaterland schützen und immer wieder auch: Die FISCHEREI muss man ehren.
Endlich ereilt ihn die Liebe. Doch drei Frauen zur gleichen Zeit sind für keinen Mann der Welt eine leichte Aufgabe. Als Nautischer Offizier der größten deutschen Reederei steuert Bert Handelsschiffe über die Weltmeere. Sein Staat hat ihn gefördert und fordert nun - Schwerstarbeit für Kopf und Bauch, für Familie, Kapitäne und gar das ZK der SED. Derweil führt des Steuermanns Frau die Familie durch die Stürme an Land. Das Traumschiff DDR funkt SOS. Auch bei der DSR platzen Träume. Doch mit der Wende lockt er wieder, der Traum vom Kapitän.
Seemanns Braut, doch die See? Weitgehend autobiografisch, heiter, aber auch nachdenklich beschreiben die Geschichten, wie Liebe kommt, die zu den Frauen, zur Seefahrt, zum Land der Geburt und die zur Familie. Aber, sie geht eben auch, manchmal und nie ganz von allein. Wer Lachen mag, entgarnte Seefahrt und stürmischen Landgang, der sollte zugreifen.
slr-stl-208-peters-kapitaene.jpgKapitäne erzählen - Geschichten von Seeleuten auf Großer Fahrt

von Anke Peters (Hrsg.), erschienen 2006 im Hinstorff-Verlag, Rostock fremdlink.gif, ISBN 978-3-356-01151-7, Broschur, 224 Seiten, 12,5 cm x 20,5 cm, mit s/w-Abbildungen

Geschichten von Seefahrern lösen von jeher eine besondere Form der Faszination aus. Die Weite der Ozeane verspricht Weltoffenheit und Abenteuer, die sich mit dem Leben auf See und dem Reisen in ferne Länder verbinden. Dieses Buch vereint ungewöhnliche, zum Teil sogar unglaubliche Erzählungen von Kapitänen, die mit ihren Mannschaften im Dienst der Deutschen Seereederei Rostock tätig gewesen sind. Dabei reicht die Palette von dramatischen Situationen in stürmischer See und undurchdringlichem Packeis bis hin zu kuriosen Sitten und Verhaltensweisen an (und manchmal auch über) Bord. Ein Lesegenuss für alle Liebhaber des Maritimen, aber auch für ausgesprochene "Landratten".
slr-stl-209-seibicke-babbeljahn.jpgDer DSR-Report - Babbeljahn un daddeldu
QSD - ein Sau-Drücker räsoniert


von Friedrich Seibicke, erschienen 2008 im Engelsdorfer Verlag Leipzig, ISBN 978-3-86703-723-5, Broschur, 470 Seiten, 14,5 cm x 20,5 cm, mit 186 s/w-Abbildungen vom Autor

Unterwegs auf allen Ozeanen zwischen Rostock, Yokohama und Buenos Aires, auf Stückgutfrachtern, Lehrschiffen und Tankern, von 1963 bis 1978, bei Sturm und Flaute, unter werten Genossen und sehr geehrten Klassenfeinden, monatelang auf einem Rundkurs zwischen Ankerspill und Rudermaschine, mit Wahleiern und Buletten zum Frühstück, bei Weinblattsiegel und Hafenbräu zum Feierabend, mit dem Blauen Peter am Mast und im Gesicht grüner mitreisender Ehefrauen, gut zu Fuß und arm am Beutel, jeder zusätzlichen Valuta-Mark auf den Fersen und die Zöllner im Nacken, wohlinformiert durch Schiffspresse und St. Pauli Nachrichten, mit immer einer Handbreit Wasser unterm Kiel und einem Seefahrtsbuch kurz vor dessen Einzug, leben die widersprüchlichen Zeiten der "christlich-sozialistischen Seefahrt" unter Hammer und Sichel und der Flagge Blau-Rot-Blau noch einmal auf.
Mit einem prallen Seesack an dialektischer Spannung, einer vollen Schlagpütz mit feinem Humor, einer erfrischenden Sturzsee an bissiger Satire, schwallwassergeschützten Seestiefeln voller glaubhaften Seemannsgarnes, einer leichten Brise globaler Erotik und einer hiebfesten Holzbalje historischer Fakten ist "Babbeljahn un daddeldu" ein Buch für alle, die schon immer zur See fahren wollten, sich aber nicht trauten, für jene, die gerne noch einmal zur See fahren würden, deren Frauen und Thrombosen dies aber verbieten und für den Rest, der sich in seiner Sofaecke einfach nur köstlich amüsieren möchte.
"Schlagzeilen", Texte, Glossar, die 14 Akte und viele Bilder: Das Buch "Babbeljahn un daddeldu" fremdlink.gif
slr-stl-210-sachse-seesack.jpgJetzt packe ich den Seesack aus - Ein Seefahrer erzählt

von Horst Sachse, erschienen 2008 im Verlag 71 Plön, ISBN 978-3-928905-66-4, Engl. Broschur, 160 Seiten, 12 cm x 18 cm, mit 15 s/w-Fotos vom Autor

"Navigare necesse est!"
Wie herrlich hören sich diese drei Worte doch an! Es klingt wie eine liebliche Melodie. Schließe ich dabei vielleicht auch noch die Augen wie ein Gourmet beim Schlemmen, sehe ich das Meer, weiße Segel, höre den Schlag der Wellen und den Schrei der Möwen. Alles wird weit und unendlich. Freiheit, Abenteuer, fremde Welten! Ich sehe Karthago, Rom und Babylon, die Säulen des Herkules, den Koloss von Rhodos und viel mehr. Abenteuerlust zieht bei diesen drei Worten durch mein kindliches Hirn. Die Phantasie geht mit mir spazieren und Wolke Nummer Sieben ist viel zu klein, dies alles aufzunehmen. Dabei begleiten mich die vielen handelnden Personen in den Büchern unserer Schulbibliothek, die ich mit Freude und Spannung förmlich zerlesen hatte. Da waren sie, die Helden der Seefahrts- und Entdeckungsgeschichte, und sie hatten einen großen Stellenwert in meinen Träumen: Vasco da Gama, Bartholomeo Diaz, Christoph Kolumbus, Abel Tasman, Louis Antoine de Bougainville, Vitus Bering und viele andere berühmte Persönlichkeiten. In mir hatte sich etwas aufgetan und festgesetzt, was mich einfach nicht mehr los lassen wollte: Der Drang, die Welt zu sehen und vielleicht die Spuren dieser Personen zu kreuzen, deren Lebenswerk mich so sehr faszinierte. Es hatte mich gepackt ...
slr-stl-211-noack-stew&matr.jpgMit der DSR als Stewardess und Matrose zur See
(Band 8 aus der Reihe "Seemannsschicksale")

von Maritta und Peter Noack, erschienen 2008 im Dietrich's Verlag fremdlink.gif, Hamburg, ISBN 3-937413-04-9, Broschur, 144 Seiten, 225 g, mit vielen s/w und farbigen Fotos

In diesem autobiografischen Buch erzählen beide Autoren jeweils abwechselnd ihre Geschichte, bis sie sich an Bord eines DSR-Schiffes Anfang der 1970er Jahre treffen, kennen und lieben lernen. Dann schildern sie die gemeinsamen Erlebnisse während ihrer Seefahrtszeit.
 
Peter zuvor und nun auch Maritta sind verstorben. 2016
slr-stl-212-diestel-schiffsingenieure.jpgSchiffsingenieure berichten
Geschichten von Chiefs auf Großer Fahrt

von Hans-Hermann Diestel (Hrsg.), erschienen 2009 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 978-3-356-01337-5, Broschur, 208 Seiten, 12,5 cm x 20,5 cm, mit s/w-Abbildungen

Wenn leitende Schiffsingenieure einem Kapitän ihre Erinnerungen anvertrauen, so belegt dies Respekt zwischen Vertretern zweier Berufsgruppen, die sich trotz konkurrierender Interessen an Bord immer wieder miteinander arrangieren müssen. Kapitän Hans-Hermann Diestel hat Berichte von Chiefs gesammelt und zu einem überaus abwechslungsreichen Ganzen verbunden. Erzählt wird von Fischereidampfern, Handels-, Marine- und Fährschiffen, von Lebenswegen und Karrieren, von politischen Hintergründen der Seefahrt im geteilten und im geeinten Deutschland, von Umweltschutz und drohenden Katastrophen, kulturellen Missverständnissen und auch von Handgreiflichkeiten.
slr-stl-213-stielow-sehnsucht.jpgSEHNSUCHT NACH DER FERNE -
Erinnerungen eines Seefahrers der DDR


von Klaus-Peter Stielow, erschienen 2010 im Frieling-Verlag, Berlin fremdlink.gif, ISBN 978-3-8280-2877-7, Broschur, 160 Seiten, 15 cm x 21 cm, mit vielen s/w- Abbildungen


1942 im pommerschen Stargard geboren, gerät Klaus-Peter Stielow nach dem Zweiten Weltkrieg mit seiner Familie nach Rostock, um später von dort aus die Welt zu erobern. In seinen Memoiren skizziert er zunächst die Kindheit und den Familienalltag in der DDR. Mit Abenteuerlust und Sehnsucht nach der Ferne bewirbt sich der junge Werft-Schlosser bei der Deutschen Seereederei in Rostock. Als Reinigungskraft auf einem Passagierschiff beginnt Stielow die Seemannslaufbahn, arbeitet sich dann zum Hilfsmaschinisten und schließlich zum Chief Engineer hoch. Die mit vielen Bildern und Episoden dokumentierten Reisen führen ihn auch zu Orten, die für die meisten DDR-Bürger tabu sind, wie Neapel, Istanbul, Athen, Marseille oder Mexiko. Als der Autor 1979 den akademischen Grad des Diplomingenieurs erwirbt, endet der erste Teil seiner Erinnerungen.
slr-stl-214-diestel-bootsleute.jpgBootsleute erzählen

von Hans-Hermann Diestel (Hrsg.), erschienen 2011 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 978-3-356-01454-9, Broschur, 208 Seiten, 12,5 cm x 20,5 cm, mit zahlreichen Abbildungen

An Bord sind sie das tragende Bindeglied zwischen der Schiffsleitung und der Mannschaft:
Manch einem scheint es leichter zu sein, ein Schiff ohne Kapitän zu fahren als ohne Boots- oder Bestmann. Sie organisieren und kontrollieren die Arbeit der Decksgang, tragen Verantwortung für den Werterhalt des Schiffes und sorgen für die Sicherheit der Ladung beziehungsweise des Fangerfolgs auf See. Ein menschlich oder fachlich schwacher Charakter in dieser wichtigen Funktion kann zum Risiko für die gesamte Besatzung werden.
Die von Kapitän Hans-Herrmann Diestel gesammelten Erlebnisberichte zeichnen ein lebendiges, kraftvolles Bild der stets fordernden und manchmal abenteuerlichen Arbeit auf See.
slr-stl-215-gottschewsky-seefunker.jpgSeefunker erinnern

von Kay Gottschewsky (Hrsg.), erschienen 2011 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 978-3-356-01455-6, Broschur, 208 Seiten, 12,5 cm x 20,5 cm, mit zahlreichen Abbildungen


Seefunker waren für mehr als hundert Jahre fester Bestandteil von Schiffsbesatzungen. Als Ohr und Stimme eines Schiffes dienten sie der Sicherung menschlichen Lebens auf See, hielten Verbindung zum Land, zur Reederei und zu den fern in der Heimat wartenden Familien. In diesem Buch blicken Seefunker der Handelsschifffahrt und der Hochseefischerei zurück auf ihre Arbeit mit guten und schlechten Nachrichten, erinnern sich an ihre Erlebnisse auf den Weltmeeren und in fremden Häfen. Erzählt wird von sträflichem Leichtsinn, dramatischen Unglücken, beherzter Besonnenheit, von kuriosen Begegnungen und verhinderten Zusammenstößen, von technischer Havarie und helfendem Einfallsreichtum, vom Schmuggleralltag und natürlich auch vom Ende des Berufsstandes mit der Einführung der Satellitentechnik. Landseitig komplettieren Berichte aus der Küstenfunkstelle einen packenden, tiefen Einblick in den Alltag auf See.
slr-stl-216a-peters-seem-fehler.jpgMeine seemännischen Fehler - und andere Geschichten

von Gerd Peters, MdV, erschienen 2012 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 978-3-35601-481-5, Broschur, 296 Seiten, 12,5 cm x 20,5 cm, mit Abbildungen

Wenn sich das berufliche Leben seinem Ende nähert, haben viele das Bedürfnis, so etwas wie Memoiren zu schreiben. Breiten Raum nimmt dabei meist der Aufstieg ein; Mediziner schildern ihre erfolgreichsten Operationen, Generale verbreiten sich über gewonnene Schlachten, Seeleute erinnern sich an überstandene Stürme und kühne Abenteuer in fremden Ländern. Irgendjemand muss doch auch einmal zugeben, was ihm im Berufsleben misslungen ist! Genau das macht Gerd Peters in diesem höchst charmanten Erinnerungsbuch. Und beantwortet augenzwinkernd die Frage, wie es denn einer, der eine solche Kette von Pleiten, Pech und Pannen vorlegt, überhaupt zum Kapitän bringen konnte: "Es kommt eben auf das Verhältnis von falschen und richtigen Handlungen an. Und gelegentlich gelang es mir auch, einen Fehler nicht auffallen zu lassen. Im Übrigen lernt man mehr aus seinen Fehlern als aus den Erfolgen."
slr-stl-216-seibicke-labskaus.jpgLabskaus auf Indisch - Das Bordbuch des G. Rauens

von Friedrich Seibicke, erschienen 2012 im Engelsdorfer Verlag Leipzig, ISBN 978-3-86268-657-5, Broschur, 450 Seiten, 14,5 cm x 20,5 cm, mit 180 s/w-Abbildungen vom Autor

Mit einem konventionellen Stückgutfrachter im Liniendienst von der Ostseeküste hin zu den Häfen des indischen Subkontinents am Arabischen Meer und dem Golf von Bengalen. Im Kielwasser Vasco da Gamas wie vor 500 Jahren in schwerer See und bei Flaute auf der berühmten "Carreira da India" unterwegs. Mit ironischer Distanz und satirischer Beobachtungsgabe, mal launig-heiter, mal bitter-ernst, werden sowohl das Kap der Guten Hoffnung als auch manche Klippe im Bordalltag umschifft.
Mit Schwung segelt Jan Maat durch ein Dutzend Unterwegshäfen, hart am Wind und an den Fakten, gleichwohl mit Humor und Augenzwinkern sowie der nötigen Prise Seemannsgarn.
Klar vorn und achtern, alle Leinen los und ein, volle Fahrt voraus für eine außergewöhnliche Entdeckungsreise unter der Flagge von DSR-LINES.
"Schlagzeilen", Texte zum Buch, Meinungen und viele Bilder: Das Buch "Labskaus auf Indisch" fremdlink.gif
slr-stl-217a-stielow-meer-zuhause.jpgAuf allen Weltmeeren zu Hause
Erinnerungen eines Seefahrers der DDR


von Klaus-Peter Stielow, erschienen 2013 in der Buchwerkstatt Berlin, ISBN 978-3-94028-141-8, Broschur, 360 Seiten, mit s/w-Fotos vom Autor

Klaus-Peter Stielow bot die Seefahrt eine Chance, seinem unbändigen Freiheitsdrang nachzugehen. Zwar musste er auch an Bord Obacht geben und sich mit offener Gesellschaftskritik zurückhalten, doch er sah die Welt, und in seinen Arbeitsbereich als Chefingenieur konnte ihm kaum jemand hineinreden. Nach der Wende hieß es flexibel sein, denn die DSR wurde abgewickelt. -- In Fortsetzung seines ersten Buches "Sehnsucht nach der Ferne" (s.o.) gibt der Autor in diesem besonderen Zeitzeugnis nun Episoden und Beobachtungen vom Alltag auf dem Schiff, von ereignisreichen Landgängen und lokalen Besonderheiten, gesellschaftlichen Hintergründen und sozialen Querelen, von omnipräsenten Politoffizieren und Blinden Passagieren wieder.
slr-stl-217-diestel-seeleute.jpgVon Bomben, Fidel und Fischen - Seeleute berichten

von Hans-Hermann Diestel (Hrsg.), erschienen 2014 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 978-3-356-01822-6, Broschur, 224 Seiten, 12,5 cm x 20,5 cm, ohne Abbildungen

Der neue Band in der maritimen Erzählreihe von Hinstorff bündelt den Blick verschiedenster Crewmitglieder auf das Leben an Bord. Dazu gehören erstmals die interessanten Erinnerungen von Schiffs(betriebs)mechanikern und Matrosen. Das Buch erlaubt zudem spannende Einblicke in den Alltag von Berufsgruppen, die es längst nicht mehr auf Schiffen gibt, wie Zimmermann, Purser, Funker oder Schiffsarzt. Als spezieller Kontrast werden Erinnerungen eines DDR-Politoffiziers denen eines bundesdeutschen Seemannes gegenübergestellt. Ob Ost oder West, auf See fehlte es nicht an dramatischen Momenten: So war einer der berichtenden Seeleute gleich drei Mal in Gefahr, sein Leben zu verlieren.
slr-stl-218-peters-wollte-zur-see.jpgIch wollte zur See - und andere Geschichten

von Gerd Peters, MdV, erschienen 2014 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 978-3-356-01823-3, Broschur, 480 Seiten, 12,5 cm x 20,5 cm, ohne Abbildungen

Mit "Meine seemännischen Fehler" (Hinstorff 2012), einem launigen Bericht über alles, was in Beruf und Segelsport misslingen kann, traf der frühere "Fernsehkapitän" Gerd Peters beim Publikum voll ins Schwarze. Allerdings wurde ihm bei Lesungen, in Briefen und E-Mails immer wieder die Frage gestellt, wie seine Laufbahn bei der Deutschen Seereederei Rostock angesichts einer scheinbaren Fülle von Pleiten, Pech und Pannen überhaupt Erfolg haben konnte. Mit "Ich wollte zur See" beantwortet Peters diese Frage nach seinem Weg vom Schiffbauerlehrling zum Kapitän zweier 10.000-Tonnen-Frachter und eines Passagierschiffes: "Es gab immer Widerstände zu überwinden. Das ist der Lauf der Dinge, und ich beklage mich darüber nicht. Ich stelle nur fest, dass mir nichts geschenkt wurde." Ein fesselnder Bericht über eine besondere maritime Karriere, auf ehrliche Weise verankert im zeitgenössischen Hintergrund.
slr-stl-219-diestel-weiberrock.jpgWeiberröcke und Leichen
Geschichten zu Sprüchen der Seeleute und »Landeier«


von Hans-Hermann Diestel, erschienen 2015 im Engelsdorfer Verlag Leipzig, ISBN: 978-3-95744-788-3, Broschur, 199 Seiten, 15 cm x 21 cm, mit zahlreichen s/w-Abbildungen

Sprichwörter erfreuen sich unverändert großer Beliebtheit. Das gilt ganz besonders für die der Seeleute. Deren Sprache war farbig und von großer Bildhaftigkeit. Ihre Sprichwörter sind und bleiben es. Es ist verständlich, dass viele Begriffe der Seemannssprache wie "Jemand geht vor Anker" oder "Streicht die Segel" Bestandteile unserer Alltagssprache wurden.
Seine Erlebnisse als Moses, Matrose und Kapitän und die von ihm in seiner 55-jährigen aktiven Seefahrt gesammelten Geschichten illustrieren die unveränderte Gültigkeit dieser von allen Seefahrernationen geprägten klaren Worte. Der Autor ergänzte diese mit den Sprüchen weiser "Landeier".
Durch die Seeunfälle und Vorkommnisse, die die Sprüche und Redewendungen illustrieren, wird auch deutlich, dass sich die Arbeits- und Lebensbedingungen für einen großen Teil der Seeleute über die Jahrzehnte nicht wesentlich verbessert haben. Kapitän Diestel bezeugt mit diesem Buch seinen Respekt "der unvergleichlichen See, den Schiffen, die nicht mehr sind, und den schlichten Männern, deren Tage nicht wiederkehren". (Joseph Conrad)
slr-stl-220-graetzer-seefrau.jpgSeefrau unter roter Socke
Wellen, Wind und Wogen - ich mittendrin und oben drauf


von Kerstin Grätzer, erschienen 2016 bei tredition GmbH Hamburg, ISBN: 978-3-7345-4679-2, Hardcover, 380 Seiten, 14,8 cm x 21,9 cm

Das Beste, was einem im Leben passieren kann, ist, dass im Leben etwas passiert. Nachdem mich Reiseberichte lockten, schön eingemauert in der DDR, schmiss ich meine Bedenken über Bord, den Rest in einen großen hässlichen Koffer und stürzte mich ins Ungewisse. - Unglaublich! Ich Ossi fuhr zur See und schwamm einfach so davon, unter wachsamen Augen und mit vorgegebenen Spielregeln, an die wir zumindest versuchten uns zu halten... Anfänglich in die falsche Richtung, zu unseren roten Brüdern und Schwestern nach Russland, wo ich auf keinen Fall hinwollte, gondelte ich doch später durch tropische Gewässer. Genau so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Welt war plötzlich offen. So offen, dass man tatsächlich vergaß, uns nach dem Mauerfall auf hoher See darüber zu informieren. Da war dann auch plötzlich Deutschland vereint, und ich saß in Rio am Strand. - Ein turbulentes Aussteigerleben, durchsetzt von Herzklopfen, Spaß und Freundschaft, getrieben von der Sehnsucht nach "Meer". - S. a. tredition.de/...graetzer...seefrau...83978/ fremdlink.gif  inkl. Leseprobe!
slr-stl-221-peters-seefahrt-lebenslang.jpgSeefahrt ist für lebenslänglich - und andere Geschichten

von Gerd Peters, MdV, erscheint Okt. 2017 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 978-3-356-02140-0, Broschur, 480 Seiten, 12,5 cm x 20,5 cm, ca. 100 s/w-Aufnahmen

Gerd Peters wurde immer wieder auch die Frage gestellt, was er in seiner Laufbahn bei der Deutschen Seereederei (DSR) und danach noch erlebte. - Unter anderem als Kapitän des Urlauberschiffes VÖLKERFREUNDSCHAFT schöpfte der Autor eine Fülle an Erfahrungen und Erlebnissen. In seinem neuen Buch versteht es Peters, treffend und spitzzüngig die Widersprüche des politischen und wirtschaftlichen Lebens innerhalb der DSR, die bürokratischen Hemmnisse der Militär- und Grenzkontrollapparate im In- und Ausland oder auch Alltags-geschichten an Bord zu schildern. Immer mit dem Blick auf das Große und Ganze der Seewirtschaft der DDR. Ein fesselnder Bericht über eine besondere maritime Karriere, verankert im zeitgenössischen Hintergrund. Fortsetzung der »Kapitän Gerd Peters Erlebnis-Reihe« bei Hinstorff.

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- Maritime Sachbücher
slr-stl-301-jahrbuch-schiffahrt.jpgJAHRBUCH DER SCHIFFAHRT

von Autorenkollektiven, erschienen von 1961 bis 1990 (außer 1987 und 1988) im transpress Verlag für Verkehrswesen Berlin, bis einschl. 1981 Leineneinband mit Prägung und farbigem Schutzumschlag, ab 1982 farbiger Einband, max. 170 Seiten (inklusive Anzeigenteil), 23 cm x 28 cm (1961), 23,5 cm x 27 cm (1962 -), jeweils mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen

Diese Jahrbücher bieten einen mittlerweile historischen Rundblick über die nationale und internationale See-,  Binnen- und Fahrgastschifffahrt, Hafenwirtschaft und Seefischerei sowie über 5.000 Jahre Geschichte der Seefahrt und auch über den Segelsport.   - nach Innentiteln und Beiträgen 1961

Das Gesamtinhaltsverzeichnis all dieser 28 Jahrbücher ist in der Wikipedia zu finden:
de.wikipedia.org/wiki/Jahrbuch_der_Schiffahrt
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slr-stl-301-marinekalender.jpgMARINEKALENDER DER DDR
(bis 1972 Deutscher Marinekalender)


von verschiedenen Herausgebern, erschienen in 27 Jahresbänden von 1965 bis 1990 im Militärverlag Berlin, Broschur, 220-240 Seiten, ca. 14 cm x 20 cm, mit zum Teil farbigen Fotos, Tafeln, Karten und Zeichnungen bzw. Grafiken

In den Marinekalendern kamen pro Band etwa 30 Autoren zu Wort. Es handelte sich dabei nicht nur um Angehörige der Volksmarine, sondern auch aus der zivilen Schifffahrt und breiten Kreisen der Bevölkerung.
Die Herausgeber und der Redaktionsbeirat des Marinekalenders bemühten sich in den fast drei Jahrzehnten seines Bestehens um ein ausgewogenes Verhältnis der thematischen Abhandlungen, ohne die maritim-militärischen Aspekte zu überbetonen.
   - nach Wikipedia/Deutscher Marinekalender
slr-stl-302-greif-am-bug.jpgUnd am Bug der Greif
Ein Beitrag zur Geschichte der Rostocker Schiffahrt


von Peter Gerds und Wolf-Dietrich Gehrke, erschienen 1977 im Hinstorff-Verlag, Rostock, Leineneinband mit goldgeprägtem Deckel- und Rückentitel und farbigem Schutzumschlag, 184 Seiten, 21 x 27 cm, mit zahlreichen interessanten Abbildungen

Über mehr als sieben Jahrhunderte verfolgen die Autoren Werdegang und Weg, Verfall und Aufstieg der Rostocker Flotte: Dabei wird erstmals der Versuch unternommen, eine zusam- menfassende Darstellung der Rostocker Schiffahrt zu geben. Dieses Buch erweitert bereits bekanntes Material, wertet Vorhandenes aus neuerer Sicht und schließt damit eine Lücke in der Geschichte eines Wirtschaftszweiges, der im Ostseeraum in bestimmten Epochen dominierend war und auch heute in der Welt einen guten Namen hat.

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slr-stl-303-kutter-container.jpgVom Kutter zum Containerschiff

von Manfred Neumann und Dietrich Strobel, erschienen 1981 im Verlag Technik Berlin, Einband, 168 Seiten, 23,5 cm x 26,5 cm, mit 178 Fotos, zwei Tafeln und 152 maßstäblichen Schiffszeichnungen

Dieses Buch dokumentiert das Werk der vielen Tausenden Beschäftigten des hochleistungsfähigen DDR-Schiffbaus nit den zahlreichen Zulieferbetrieben. Von 1946 bis 1980 wurden von den Werften an der Ostseeküste und im Binnenland über 4.800 Schiffe der unterschiedlichsten Typen gebaut - vom Kutter bis zum Containerschiff. Nicht wenige dieser Schiffe fanden internationale Beachtung, sei es wegen ihrer Herkunft aus der DDR oder wegen ihrer Bewährung im schwierigen Einsatz. Nach 35 Jahren Schiffbau wurde es höchste Zeit für diese Bilanz.   - aus dem Vorwort

Dieses Buch ist das Almanach des DDR-Schiffbaus. Wer sich für Schiffe interessiert, muss dieses Buch haben! Jedes Schiff ist erfasst und beschrieben! Was für ein Schiff war ROS-333 zum Beispiel oder die "Xiamen"? Hier findet man alles und auch die Antwort, warum die DDR nicht nur eine große Seefahrernation sondern auch eine der größten Schiffbaunationen ihrer Zeit war!
   - Barkow (eBay)
slr-stl-304-FLaeisz-ba0676.jpgREEDEREI F. LAEISZ
Von den Großseglern zur Containerfahrt


von Hans Georg Prager, 4. Aufl. erschienen 2004 im Köhlers Verlag, Hamburg, Einband mit Farbdruck und farbigem Schutzumschlag, 256 Seiten, 22 x 27,5 cm, mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen

Die Geschichte der Reederei F. Laeisz ist weitaus mehr als eine Firmen-Historie. Sie ist im besten Sinne des Wortes ein großes, international geachtetes Stück deutscher Seefahrtgeschichte.
 
Die weltbekannte »Flying P-Line« und ihre Geschichte
Die 1885 von Blohm & Voss abgelieferte Bark PLUS war eins von insgesamt 84 Segelschiffen der als »Flying P-Line« berühmt gewordenen Reederei F. Laisz. Allan Villiers schrieb über die PLUS: "Sie manövrierte wie eine Yacht und pflügte durch das Wasser wie ein Klipper." In nur 61 Tagen fegte sie vom Kanal nach Valparaiso und in 125 Tagen vom Kanal nach Wladiwostok.

1994 entstand ein Firmenverbund mit der privatisierten DSR.
slr-stl-305-likedeeler.jpg20 Jahre Jugendschiff LIKEDEELER
50 Jahre maritime Kinder- und Jugendarbeit in Rostock


vom Förderverein Jugendschiff LIKEDEELER e.V. (Hrsg.), erschienen 2008 im Verlag Redieck & Schade fremdlink.gif, Rostock, Broschur, 80 Seiten, 12 cm x 20 cm, mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen

Als maritimes Freizeitzentrum hat sich das Jugendschiff LIKEDEELER am Ufer der Warnow in Rostock-Schmarl längst einen Namen gemacht. Auch über die Landesgrenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus ist die Einrichtung bekannt, die es so in der Bundesrepublik Deutschland kein zweites Mal gibt.
Seit 1988 wartet die Crew der LIKEDEELER erfolgreich mit interessanten und spannenden Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche auf. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei durch ihren 1991 gegründeten Förderverein. Offenheit, Toleranz und Internationalität bestimmen die Atmosphäre und das Handeln der Akteure an Bord des Schiffes, das einst als CONDOR auf der traditionsreichen Rostocker Schiffswerft "Neptun" vom Stapel lief.
Die maritime Kinder- und Jugendarbeit in der See- und Hafenstadt Rostock wurde schon 1955 begründet. Tausende Rostocker Schüler erlebten als "Junge Matrosen" eine umfassende vorberufliche maritime Ausbildung an Bord des historischen Dampfers VORWÄRTS. Das Büchlein soll auch darüber berichten.
slr-stl-306-bohnsack-rostock.jpgROSTOCK / WARNEMÜNDE  -  Strände - Schiffe - Backsteingotik

von Stephan Bohnsack, MdV , erschienen 2010 im Verlag Edition Limosa, Clenze fremdlink.gif, ISBN 978-3-86037-405-4, Einband, 112 Seiten, 17,5 cm x 24,5 cm, mit sehr vielen Farbabbildungen


Rostock und Warnemünde bieten zahlreiche Möglichkeiten, Besuche zum unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Denn hier gibt es den weißen Strand und immer eine frische Meeresbrise, Meeresfisch, noch frischer als frisch, und das unbeschreibliche Flair des Alten Stroms, von dem jeder Besucher auf seinem Weg ans Meer etwas zu kosten bekommt. Und dann noch die vielen, großen Kreuzfahrtschiffe ...
Rostock, die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, Hafen- und älteste Universitätsstadt Nordeuropas blieb trotzdem überschaubar, und die Rostocker schafften es, den traditionellen hanseatischen Charakter der Innenstadt mit ihren typischen Backsteinbauten und den vielen Häusern mit Katzentreppen und Zinnengiebeln auch bei Neubauten zu erhalten. Ein Bummel kann schnell zur spannenden Zeitreise werden.
   - Auszug
slr-stl-307-biskupek-jacobs-ddr-ahoi.jpgDDR ahoi! - Kleines Land auf großer Fahrt

von Andreas Biskupek und Olaf Jacobs, erschienen 2010 im mdv Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) fremdlink.gif, ISBN 978-3-89812-706-6, Einband, 160 Seiten, 22,5 cm x 26,5 cm, mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen

Seemann galt in der DDR als begehrter Beruf. Wer zur See fuhr, war hier etwas ganz Besonderes, kam er doch im den Genuss, die weite Welt zu sehen. Über 200 Schiffe gehörten der Handelsflotte der DDR in ihren besten Jahren an, die ostdeutsche Fischfangflotte war eine der größten, und sogar drei Urlauberschiffe kreuzten für den Arbeiter- und Bauernstaat auf den Ozeanen.
"DDR ahoi!" dokumentiert bildreich den Weg der DDR zu einer der wichtigsten Seefahrernationen bis hin zu jenem Tag, da das Land "Schiffbruch" erlitt und auch an Bord die Flaggen eingeholt wurden.
slr-stl-308-jacobs-ddr-ahoi2.jpgDDR ahoi! 2 - Helden der See

von Olaf Jacobs (Hrsg.), erschienen 2011 im mdv Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale), ISBN 978-3-89812-783-7, Einband, 160 Seiten, 22,5 cm x 26,5 cm, mit vielen s/w- und Farbabbildungen

Auf allen Meeren und Kontinenten waren sie unterwegs, sie haben Stürme durchfahren, die unglaublichsten Dinge transportiert, vor den schönsten Küsten geankert, erlebten abenteuerliche Landgänge, wurden in Kriege verwickelt und von weiteren Katastrophen heimgesucht - die Seeleute und Hochseefischer der DDR.

Das reich bebilderte Buch erzählt in mehr als einem Dutzend Porträts von diesen "Helden der See", die mit dafür gesorgt haben, dass das kleine Land die größte Seefahrernation Europas werden konnte.
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Die Bücher zur TV-Doku (s.a. Fernsehen - maritim)
slr-stl-309-diestel-seeunfaelle.jpgSeeunfälle und Schiffssicherheit in der Ostsee

von Hans-Herrmann Diestel, erschienen 2013 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 978-3-356-01516-4, Einband, ca. 208 Seiten, 16,5 cm x 23,5, mit ca. 90 Abbildungen


Das Problem der Schiffssicherheit im Mare Balticum ist seit 1990 immer wieder aufgeworfen worden; nicht selten mit hektischen und populistischen Forderungen durch ökonomisch oder politisch Verantwortliche. Was sind eigentlich die besonderen Gefahren, die hier bis heute zu Beinahekatastrophen und schweren Unfällen führen?
Hans-Hermann Diestel vergleicht navigatorische Herausforderungen dieses Seegebietes mit denen der Nordsee, berichtet von den dramatischsten Seeunfällen seit 1566 und bewertet mit dem in Jahrzehnten geschärften Blick eines Kapitäns Fragen der Lotsenpflicht, der Aus- und Weiterbildung des Brückenpersonals und der Aufgaben der Verkehrsleitzentralen.
Im Zuge seiner Recherchen hat er Interviews mit Fachleuten aus den genannten Bereichen sowie mit dem Kapitän eines Notfallschleppers geführt, Forderungen von Umwelt- und anderen Organisationen ausgewertet und nicht zuletzt den allgegenwärtigen Druck zur Gewinnmaximierung im Fracht- und Personenverkehr kritisch hinterfragt.
   - Hinstorff Verlag
slr-stl-310-oz-georg-buechner.jpgMS GEORG BÜCHNER - Vom Stapellauf bis zum Untergang

Redaktion Ostsee-Zeitung fremdlink.gif, Rostock, erschienen 2013 im Verlag Redieck & Schade fremdlink.gif, Rostock, Einband, 112 Seiten, 15,2 cm x 21,5 cm, mit vielen s/w- und Farbfotos


Ahoi Georg Büchner! Gestandene Seemänner haben Tränen in den Augen, als der graue Stahlkoloss Ende Mai 2013 aus dem Rostocker Stadthafen geschleppt wird. Sie ahnen: Diese Reise wird für das vertraute Schiff kein gutes Ende nehmen. Und sie sollen recht behalten. Nur drei Tage nach dem Auslaufen sorgen Unterwasseraufnahmen aus dem Seegebiet vor Danzig für Aufregung. Sie zeigen die gesunkene GEORG BÜCHNER.
Das schlägt hohe Wellen. Viele Seeleute schicken Fotos, Dokumente und Tagebücher an die OZ. Sie erzählen von ihren Reisen, von der Arbeit und dem Leben an Bord, von fernen Häfen und überstandenen Stürmen. Die Redaktion konnte gar nicht anders, als diese ganz persönlichen Schätze zunächst als Serie in der OZ und dann als das nun vorliegende Buch zu veröffentlichen.
2., veränderte Auflage 2016, Broschur, 119 Seiten, 14,8 x 21 cm
slr-stl-312-revierlotse.jpgMein Revier-Lotse
Auf maritimer Entdeckertour zwischen Warnemünde und Rostock
- mit viel Insiderwissen


von Udo Horn, Rostock, erschienen 2016 im Klatschmohn-Verlag, Rostock, Broschur, 108 Seiten, 11,2 cm x 18,8 cm, mit zahlreichen Grafiken und Fotos


Mit diesem praktischen und informativen Revierlotsen möchte der Autor allen Interessenten einen kleinen Wegweiser für die Strecke von Rostock nach Warnemünde, also den unteren Lauf des Flusses Warnow bis zur Ostsee, in die Hand geben. Darin gibt es von ihm reichliche Hintergrundinformationen und Wissenswertes zu den zahlreichen Schiffen, Booten, Kähnen und Kuttern, die an den Ufern der Warnow seiner Heimatstadt liegen.
Wer kennt schon alle Fakten oder die Herkunft, die Größe und den Zweck der mehr als 100 von ihm beschriebenen schwimmenden Objekte! Es sind die maritimen Objekte, die jeden Tag auf dem Wasser zu sehen sind und das urbane Leben seiner Hansestadt widerspiegeln.

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- DSR-Schiffe und -Seefahrt, begleitend
slr-stl-401-dsr-schiffstypenkataloge.jpgSchiffstypen-Kataloge der DSR

vom VEB DEUTSCHE SEEREEDEREI ROSTOCK bzw. vom VEB DEUTFRACHT - Internationale Befrachtung und Reederei - Rostock bzw. vom VEB DEUTFRACHT/SEEREEDEREI ROSTOCK, erschienen in diversen Jahresausgaben *, ohne ISBN, Einband oder Loseblatt-Sammlung, bis zu 350 Seiten, A4-Format, mit entsprechend zahlreichen Abbildungen

Für Abnehmer, Belader, Charterer bis zum Zulieferer stellte auch die DSR die Typenkataloge ihrer Schiffe auf.
Diese sind in den Katalogen zuerst nach Ladungsart (Stück-, Flüssig-, Massen- und Kühlgut sowie RoRo und Pax) und innerhalb dieser Systematik nach ihrer Indienststellung geordnet.
Jedes Schiff bzw. jeder Schiffstyp wird mit einem Foto, mit Schiffsnamen, Indienststellungen und Rufzeichen vorgestellt. Es folgen die technischen Daten, Angaben zur Ausrüstung, zu den Vorräten und zum Verbrauch auf See und im Hafen, die Vermessungsdaten, die Klassifizierung, die Geometrie der Laderäume/-tanks und -luken sowie Daten des Ladegeschirrs bzw. der Ladepumpen an Bord der jeweiligen Schiffe. Dann wird der Schiffstyp und die Bauart erklärt, die Unterbringung der Mannschaft beschrieben, die MSR-, Funk- und Navigationsanlagen genannt, die Antriebsanlagen nebst Propeller und die Energieversorgungs-, Heizungs- bzw. Klimaanlagen sowie Sicherheitseinrichtungen und Rettungsmittel erläutert.
Wichtig für die o.g. Klientel ist das abgebildete Tiefgangs-Nomogramm. Die abschließenden Generalpläne dienen der allgemeinen Information.
  - ABa
slr-df-katalog-1971-ns.jpg* Nach der Ausgabe 1962 erschienen Schiffstypenkataloge mit Redaktionsschluss: 15.06.1963, 31.01.1965, 31.01.1967, 30.06.1979 und 30.10.1984. Zwischendurch wurden Einzelblätter von Schiffen als Nachtrag für die Loseblatt-Sammlung geliefert.
DEUTFRACHT brachte 1971 einen eigenen Katalog heraus (siehe Deckblatt rechts).
slr-stl-402-urlauberschiffe.jpgUrlauberschiffe - Boten der Völkerfreundschaft

von Karlheinz Krull, erschienen 1961 im Verlag Tribüne Berlin (FDGB), Leineneinband mit Prägung und farbigem Schutzumschlag, 224 Seiten, 24,5 x 20,0 cm, ca. 800 g, mit 180 Fotos

Das Buch behandelt vorrangig die VÖLKERFREUNDSCHAFT. Aber auch die zum Redaktionsschluss noch im Bau befindliche FRITZ HECKERT wird beschrieben.

Dieses maritime Fundstück vom Trödelmarkt ist mit einer Widmung versehen von Kapitän Willi Leidig als Anerkennung für ... klick mich, anlässlich einer der ersten Reisen der FRITZ HECKERT auf der Ostsee. Außerdem steckte im Buch (vom Vorbesitzer) noch die (Urlauber-) Speisenkarte der FRITZ HECKERT, deren Digitalisate unter Schiffe - Urlauberschiffe - Fritz Heckert#Speisesaal eingepflegt sind.
  - RoB
slr-stl-403-landgang.jpgLANDGANG
Eindrücke von einer Reise auf einem Frachtschiff, Linie Kuba/Mex.

vom VEB Deutsche Seereederei Rostock, Internationale Abteilung, 1. Aufl. erschienen 1967 im Verlag Zeit im Bild Dresden, Leineneinband mit transparentem Schutzumschlag, 140 Seiten (?), 23,0 cm  x 30,5 cm, mit etwa 200 s/w- und Farbabbildungen (SCHNELLER, Farbfoto, Löschen), zweisprachig


Mit Texten von Klaus Tornow (DSR), Fotos von Karl-Heinz Müller (Leipzig), Grafik von Karlheinz Kuhn (Rostock) sowie einem Anhang von Harry Wenzel (DSR)
Druck Grafischer Großbetrieb Völkerfreundschaft Leipzig, 176/66-1/2
Aus dem Buch-Impressum / Nachfolgend das Vorwort v. 1967

Dieser Bildband erscheint aus Anlass des 15. Jahrestages der Deutschen Seereederei. Er zeigt Ausschnitte aus der Arbeit des Betriebes und seiner Menschen, dargestellt im Liniendienst DDR - Cuba/Mexiko. Wir verbinden damit zugleich den Dank an unsere Seeleute und an unsere Mitarbeiter in den Landabteilungen des Betriebes, die Hervorragendes beim Aufbau und bei der Entwicklung unserer Handelsflotte geleistet haben. In den vergangenen Jahren hat die Handelsflotte der DDR einen bedeutenden Beitrag zur Erhöhung des Ansehens unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates in allen Teilen der Welt und zu seiner ökonomischen Stärkung geleistet. Hierbei erhielten wir die Unterstützung vieler ausländischer Geschäftsleute und Makler, denen wir an dieser Stelle für die erfolgreiche Zusammenarbeit danken möchten. Wir geben gleichzeitig der Hoffnung Ausdruck, dass auch in Zukunft eine gute Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil gewährleistet sein möge. Allen Interessenten und Freunden unseres Betriebes wünschen wir beim Lesen dieses Buches recht freudvolle Stunden.
VEB DEUTSCHE SEEREEDEREI, Generaldirektor, Rostock, den 1. Juli 1967

Zum Inhalt: Dokumentiert wird eine Reise des MS "Ernst Schneller" nach Cuba/Mexico.  Schöne Bilder von Schiff, Besatzung und Hafenbetrieb und sehr viele Bilder aus den Lade- und Löschhäfen. Am Ende auch eine grobe Aufstellung der damaligen Tonnage, eingeteilt nach Schiffsklassen, ohne Einzelaufstellung. Also für Typ-X-Fahrer ganz besonders und alle, welche in den 1960ern auf der Cuba/Mexico-Route unterwegs waren, interessant.  - KVö
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slr-stl-404-gestern+heute.jpgVEB Deutsche Seereederei Rostock - DDR - gestern und heute

vom VEB Deutsche Seereederei Rostock, erschienen 1972 im Verlag Tribüne Berlin, Einband mit Schutzumschlag, ca. 21 cm x 30 cm, mit zahlreichen Abbildungen

Im Juli 1972 besteht der VEB Deutsche Seereederei Rostock zwanzig Jahre. - Aus diesen Anlass soll mit dem vorliegenden Bildband über die Entwicklung des Betriebes und seine gegenwärtige Leistungsfähigkeit sowie über die Menschen, die zu den Erfolgen beigetragen haben, Auskunft gegeben werden. ... Der Aufschwung der Seereederei war auch Spiegelbild der Tatsache, dass die DDR zu einem politischen und wirtschaftlichen Faktor geworden ist, mit dem man in der Welt rechnet. ... Unter Anteilnahme der gesamten Bevölkerung gelang es, in relativ kurzer Zeit eine leistungsfähiqe Seeverkehrswirtschaft aufzubauen. - Die Handelsflotte der DDR hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren zu einem zuverlässigen Transportunternehmen entwickelt und trägt überall in der Welt zum internationalen Ansehen ihres ... Flaggenstaates ... bei.   - aus dem Vorwort
slr-stl-405-dsr-25-jahre.jpgBeiträge zur Geschichte der Seeverkehrswirtschaft der DDR - 25 Jahre Handelsflotte - Bilanz in Fakten und Zahlen

vom VEB Deutsche Seereederei Rostock in Zusammenarbeit mit der Kreisleitung der SED, erschienen 1977 in Rostock, Broschüre, 72 Seiten, ca. 30 cm x 19 cm, mit zahlreichen Abbildungen

Zum Inhalt: Auf 72 Seiten sind einige, zum Teil bereits bekannte Fotos zu finden, wenig aussagekräftige Diagramme, Honnecker-Zitate und die üblichen Verlautbarungen der Kreisleitung. Diese ist auch als Herausgeber benannt. Da das Heft die Nummer "7" trägt, hat die Kreisleitung wohl eine Schriftenreihe zu verschiedenen Themen aufgelegt und in diesem Zusammenhang auch das Jubiläum gewürdigt.  - KVö
slr-stl-406-navigare-kv2182.jpgNAVIGARE
30 Jahre DDR-Handelsschiffahrt
30 years of GDR trade navigation


von Hein Wenzel, 1. Aufl. erschienen 1982 im Verlag Transpress Berlin, Leineneinband mit Schutzumschlag, 192 Seiten, Format Lexikon-Oktav (Lex. 8°), ca. 1 kg, mit 257 s/w- und Farbabbil- dungen (Beispiel 1, Beispiel 2), zweisprachig


Mit einführenden Texten von Lothar Hitziger, gestaltet von Horst Wendt, Berlin, Verlagslektor Ulrich Leopoldi, Übersetzung ins Englische von Intertext Rostock, Schiffsrisse und Hafenplan Rostock von Georg Seyler, Kurskarten von Lutz Lüders
 
Printed in the German Democratic Republic
Gesamtherstellung Druckerei Markneukirchen, III-23-3
VLN 162-925/161/82 - P 168/81 | LSV 3869 | Best.-Nr. 566 490 0

Aus dem Buch-Impressum / Nachfolgend die Klappentexte v. 1982

Zum Buch: Seit zwei Jahrzehnten erfährt die Seeverkehrswirtschaft weltweit einen tiefgreifenden Wandel, der sich nicht nur in ganz neuartigen Schiffsklassen und grundlegend umgestalteten Umschlagtechnologien widerspiegelt. Vielmehr wirken die neuen Formen des Seetransports vielfältig fördernd auf die gesamte Volkswirtschaft, erfassen die gesamte Verkehrsstruktur der Länder und führen auch zu einer engeren Verflechtung der nationalen Verkehrssysteme untereinander. -- Auch der VEB Deutfracht/Seereederei Rostock, die DSR, hat an dieser Entwicklung aktiven Anteil - äußerlich dokumentiert in ihrer Flotte moderner Container-, Semicontainer- und Ro-ro-Schiffe. Am 1. Juli 1952 gegründet, beginnt die DSR als eine der europäischen Großreedereien 1982 das vierte Jahrzehnt ihrer erfolgreichen und zielstrebigen Entwicklung. -- Als freier Mitarbeiter der DSR hat der Autor dieses Buches an mehreren Reisen teilgenommen und viele ebenso schöne wie interessante Impressionen aus dem Alltag dieser modernen Transportdienste im Bild festgehalten.

Zum Autor: "Die See ist ein Leben wert." Dies war und ist das Motto von Hein Wenzel. -- In den Masttoppen auf der Antennenrah sitzend oder im Sicherheitsgurt an der Außenbordwand hängend, immer hat Hein Wenzel, Jahrgang 1913, seine Kamera bei sich. -- Was vor vielen Jahren als Hobby begann, ist heute längst zur professionellen Tätigkeit geworden. Seine ersten Fotos schoss er bereits als Junge auf dem Segelschiff. Später absolvierte er die Seefahrtschule. Von 1950 bis 1980 arbeitete der Autor als Filmfotograf im DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam-Babelsberg. Seine Veröffentlichungen gehen bis in das Jahr 1952 zurück. Damals fotografierte und schrieb er für die Presse, 1956 erschien dann sein erstes Buch "Wasser, Wind und weiße Segel". Ihm folgten acht weitere Titel, die alle das Meer und die Seefahrt zum Thema hatten; darunter "Watten und Halligen", "Auf allen Meeren", "Mare Aeternum" und "Unsere Ostseehäfen". So unterschiedlich sie im Aufbau und in ihrer Zielstellung sind, eines haben alle Bücher gemeinsam: sie spiegeln die Liebe des Autors zum Meer und zur Seefahrt wider. Auch der vorliegende Band setzt diese Tradition fort.
slr-stl-407-dsr-meere-jahre.jpgÜber die Meere, durch die Jahre
Geschichte des VEB Deutfracht/Seereederei Rostock


von Autorenkollektiv, Ltg. Peter Köppen, Hrsg. Geschichtskom- mission der DSR, erschienen 1982 im Verlag Tribüne Berlin, Einband, 300 Seiten, 20,5 cm x 19,5 cm, mit zahlreichen s/w- und einigen Farbabbildungen

Tausende von Seeleuten, Schifffahrtsfachleuten, Technikern und Ökonomen haben in den zurückliegenden dreißig Jahren ihre schöpferischen Kräfte dem Aufbau der Handelsflotte der DDR gewidmet. Hohes fachliches Können, verbunden mit engagiertem Handeln und bewusstem Auftreten in der internationalen Szene, brachte der Seeverkehrswirtschaft der DDR weltweite Achtung. Dieses Buch gibt einen Einblick in das geschichtliche Geschehen der ersten drei Jahrzehnte der DSR.   - aus dem Vorwort
slr-stl-408-steusloff-feiern.jpgVon den Feiern der Seeleute

von Wolfgang Steusloff, erschienen 1988 im Hinstorff-Verlag, Rostock, ISBN 3-356-00178-7, Einband mit Schutzumschlag, 80 Seiten, 13 cm x 23 cm, 250 gr., mit ca. 16 Illustrationen und 33 Fotos in S/W sowie 11 Farbfotos

Ein nicht unwesentliches Teilgebiet des maritimen Brauchtums sind die Feiern an Bord von Seeschiffen. Zu diesen Feierlichkeiten zählen z. B. der Jahreswechsel, Ostern, Weihnachten, Geburtstage, Taufen und Staatsfeiertage. -- Historische Überlieferungen und Auskünfte von Fahrensleuten der Segel- und Dampfschiffahrtszeit über die Feste und Feiern der Schiffsbesatzungen verbindet der Autor mit der heute (1988) üblichen Praxis, Feiertage in der Seeschiffahrt zu begehen. Eigene Beobachtungen und Untersuchungen auf Schiffen der Handelsflotte und umfangreiche Befragungen runden die Darlegungen über das Feiern der Seeleute ab. Mit diesem neuen Band der "maritimen miniaturen" vermittelt der Autor einen interessanten Einblick in das Leben der Seeleute in Vergangenheit und Gegenwart.
slr-stl-408-steusloff-feiern-01.jpg slr-stl-408-steusloff-feiern-04.jpg slr-stl-408-steusloff-feiern-05.jpg slr-stl-408-steusloff-feiern-06.jpg

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- DSR-Schiffe und -Seefahrt, rückblickend
slr-stl-501-steusloff-bordleben.jpgBordleben auf Rostocker Handelsschiffen 1950 bis 1990

von Wolfgang Steusloff, erschienen 1995 im DSM Bremerhaven und Ernst Kabel Verlag Hamburg, ISBN 3-8225-0335-5, Einband mit Schutzumschlag, 262 Seiten, 21 cm x 27 cm, 1.150 gr., mit zahlreichen Abbildungen

Das Leben an Bord von Seeschiffen unterscheidet sich erheblich vom Leben an Land. Der Umstand, daß der Arbeitsplatz Schiff gleichzeitig Wohn- und Freizeitbereich ist, prägt das Leben der Fahrensleute ebenso wie der andere Arbeitsrhythmus. Auf den in Rostock beheimateten Handelsschiffen der ehemaligen staatlichen Reederei der DDR kamen noch die Auswirkungen des politischen Systems hinzu, wenn auch in anderer Weise als an Land. -- Der Autor fuhr jahrelang als Nautiker für die Deutfracht/Seereederei Rostock (DSR). Er hat das Leben an Bord während der gesamten Zeit der staatlichen Handelsschiffahrt der DDR vornehmlich aus der Perspektive der Seeleute dokumentiert und ausgewertet. Der »normale Alltagstrott« steht dabei ebenso im Blickpunkt wie brauchtümliche Feste, Übergangsbräuche (Äquator- und Polartaufen), individuelles Matrosenwerkzeug, Namensgebungen von Motoren wie auch die vielen, bislang ungeschriebenen umgangssprachlichen Wörter und Wendungen. 300 bisher unveröffentlichte Bilder und ein Anhang mit den wichtigsten Vorschriften und Regelwerken machen das Buch zu einer faszinierenden Gesamtdarstellung eines inzwischen abgeschlossenen Kapitels der deutschen Schiffahrtsgeschichte, das für viele Seeleute noch sehr lebendig ist.
slr-stl-502-boehnisch-dsr-lines.jpgDSR-LINES - Die Deutsche Seereederei Rostock

von Otto Böhnisch, Harry Wenzel und Joachim Stübner, 1. Auflage erschienen 1996 im Köhlers Verlag, Hamburg, ISBN 3-7822-0676-2, Pappeinband mit Schutzumschlag, 201 Seiten, ca. 21 cm x 27 cm, ca. 1.000 gr., mit zahlreichen Abbildungen

In diesem Buch beschreiben die Autoren die historische, ökonomische und personelle Entwicklung der Reederei von ihrer Gründung mit dem schwierigen Beginn bis zum Weg in die Marktwirtschaft mit anschließender Privatisierung.
Den umfangreichen Mittelteil des Buches widmen die Autoren den Schiffen, den Seeleuten und einigen Reisen der DSR.
Im Anhang sind unter anderem eine nach den Daten der Indienststellung durch die DSR geordnete Schiffsliste, den auf See Gebliebenen zum Gedenken und eine Aufstellung der Liniendienste der DSR enthalten.
slr-stl-503-steusloff-souvenirs.jpgIn der Ferne und daheim - Seefahrer-Souvenirs in Mecklenburg-Vorpommern Ende des 20. Jahrhunderts

von Wolfgang Steusloff, erschienen 1998 im Neuen Hochschulschriften- verlag / Edition Redieck & Schade, ISBN 3-929544-67-9, Einband mit Schutzumschlag, 142 Seiten, 22 cm x 28 cm, 750 gr., mit zahlreichen Abbildungen

Im Blickfeld dieses Buches stehen dekorative Reisemitbringsel aus allen Fahrtgebieten. Grundlagen bilden Auskünfte von Seeleuten aller Dienst- ränge auf DSR-Schiffen sowie fotografische Dokumente der Souvenirs in ihrer (wohl noch) unveränderten, zumeist recht auffälligen Präsentation daheim. -- Hinterfragt werden die Beweggründe ihres Erwerbs und des Erhalts. Aber wo, wie und in welchen Mengen sind diese Mitbringsel von den Seeleuten erworben worden? Auch dieser Aspekt wurde authentisch mit den Worten der Fahrensleute bestens erhellt, denn »nun können wir ja frei und offen darüber reden«.   - Kurzfassung: ABa
slr-stl-503-steusloff-souvenirs-01.jpg slr-stl-503-steusloff-souvenirs-02.jpg slr-stl-503-steusloff-souvenirs-03.jpg slr-stl-503-steusloff-souvenirs-05.jpg slr-stl-503-steusloff-souvenirs-06.jpg
slr-stl-504-peters-typ-iv.jpgTYP IV - Die legendären Frachter der DSR

von Gerd Peters, MdV, erschienen 1998 im Köhlers Verlag, Hamburg fremdlink.gif, ISBN 3-7822-0721-1, Einband mit Schutzumschlag, 264 Seiten, 23,5 cm x 29,5 cm, mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen

Typ-IV-Fahrer gewesen zu sein, ist ein Gütesiegel. Viele Seeleute, die auf diesen Schiffen fuhren, geraten immer wieder ins Schwärmen. Abgesehen von der viel gepriesenen, gelungenen Schiffsarchitektur waren es die sehr hohe Stabilität, die fabelhafte Seetüchtigkeit - auch bei schwerstem Wetter -, die große Kameradschaft und die Möglichkeit, auf den "10.000ern" viel zu lernen.
Schon 1954 beginnt unter großen Schwierigkeiten der Bau von 10.000-Tonnen-Stückgutfrachtern für den Seeverkehr nach China. Bis 1961 erhält die DSR zwölf Schiffe aus dieser Serie.
Kapitän Gerd Peters - er führte selbst zwei dieser legendären Frachter - beschreibt den Bau des ersten und die Lebensläufe aller zwölf Schiffe bis zur Außerdienststellung des letzten Typ-IV-Schiffes, des MS GERA, im Jahre 1980. Eigenes Erleben des Autors und gründliche Recherchen führten zu einer ungewöhnlichen Informationsdichte und Detailtreue.
Aussagen von Zeitzeugen, über zweihundert meist unbekannte Fotos, zahlreiche bisher unveröffentlichte Dokumente sowie die Biographien der Indienststellungskapitäne und weiterer wichtiger Persönlichkeiten ermöglichen eine neue, zum Teil überraschende Sicht auf dieses Kapitel Schiffahrts- und DDR-Geschichte.
slr-stl-505-goetz-wenzel-dsr.jpgDSR - Deutsche Seereederei Rostock

von Brigitte Götz und Harry Wenzel (2013 verst.), 2. Auflage erschienen 2004 im Köhlers Verlag, Hamburg, ISBN 3-7822-0899-4, Einband mit Schutzumschlag, 216 Seiten, 21,5 cm x 27,5 cm, mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen

21 Seeleute, 15 Mitarbeiter an Land und ein fast 50 Jahre altes Schiff markieren die Geburtsstunde des einstigen DDR-Schifffahrts-unternehmens Deutsche Seereederei. Mit dem Dampfer VORWÄRTS nahm die DSR 1952 von Rostock aus Kurs auf eine international anerkannte Erfolgsgeschichte. Zeitweilig waren es sogar 200 Schiffe [und mehr], die unter der markanten blau-rot-blauen Flagge auf den Weltmeeren zu Hause waren (vgl. Schiffe).
1990 dann ein radikaler Kurswechsel - nach dem Zusammenbruch der DDR hatte man sich an der Warnow auf die Bedingungen des freien Marktes einzustellen. Es folgte die Umwandlung in eine GmbH, deren alleiniger Gesellschafter die Treuhandanstalt wurde, die die Privatisierung des ehemals volkseigenen Betriebes in die Wege leitete. 1993 erhielt ein in Hamburg ansässiges mittelständisches Bieterkonsortium den Zuschlag und brachte die Reederei mit dem traditionsreichen, etablierten Namen auf einen Kurs, der zu neuen Ufern führte.
Im vorliegenden Buch beschreiben die Autoren nicht nur die wechselvolle Geschichte "ihrer" Reederei bis zum Abschluss der Privatisierung 1998/99, sondern stellen auch einige über den Bereich der Seefahrt hinausgehende Bezüge zur Zeitgeschichte her.
slr-stl-506-peters-urlauberschiff.jpgVom Urlauberschiff zum Luxusliner
Die Seetouristik des VEB Deutsche Seereederei Rostock

von Gerd Peters, MdV, erschienen 2005 im Köhlers Verlag, Hamburg, ISBN 3-7822-0920-6, Einband mit Schutzumschlag, 336 Seiten, 22 cm x 27,5 cm, mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen

Die Seetouristik der DDR begann im Jahr 1960 mit dem MS "Völkerfreundschaft", einem so genannten Urlauberschiff der Gewerkschaft, das von der DSR bereedert wurde. Ungeachtet der wirtschaftlich notwendig gewordenen Ausbaupläne zur Universalreederei musste die DSR ohne Fachpersonal und Erfahrungen nun auch noch den Aufbau einer Passagierschifffahrt bewältigen. Bereits 1961 kam das zweite Urlauberschiff "Fritz Heckert" hinzu, Höhepunkt war der Ankauf des vormaligen ZDF-Traumschiffes MS ASTOR im Jahre 1985 (vgl. MS "Arkona").
Der Autor beschreibt den Ausbau der DSR-Seetouristik unter den Bedingungen des Ost-West-Konfliktes, dessen Auswirkungen die Seeleute immer als Erste zu spüren bekamen. Der Leser erfährt alles über die Fahrtgebiete, die soziale Zusammensetzung der Passagiere, die Rolle der Politoffiziere an Bord, die Vercharterung an westliche Unternehmen, die Folgen des Mauerbaus und und und.
Über 200 größtenteils bisher unveröffentlichte Fotos, Aussagen von Zeitzeugen und Schicksale wichtiger Persönlichkeiten ermöglichen überraschende Einblicke in dieses selbst innerhalb der DDR weitgehend unbekannte Kapitel Schifffahrtsgeschichte.
slr-stl-507-faszination-seefahrt.jpgROSTOCK - Faszination Seefahrt

von Ronald Piechulek und Uwe Havemann (Hrsg.), erschienen 2008 im Herkules Verlag, Kassel fremdlink.gif, ISBN 978-3-937924-77-9, Einband, 48 Seiten, 24 cm x 23 cm, mit zahlreichen s/w- Abb.

Das Arbeiten und Leben an Bord der Schiffe der Deutschen Seereederei ist das Thema dieses Bildbandes.
Die Seefahrt hatte schon immer etwas Faszinierendes - auch wenn Wasser bekanntlich keine Balken hat - vielleicht gerade deswegen. Diejenigen, die zur See fuhren, schwärmen noch heute davon. Diejenigen, die nicht zur großen "Gemeinde" der Seefahrer gehörten, sahen den großen Pötten bei ihrer Ausfahrt aus dem Hafen mitunter sehnsuchtsvoll und mit einer gehörigen Portion Fernweh hinterher.
slr-stl-508-marx-typiv.jpgTyp IV - Was hat diese Schiffe zur Legende gemacht?

von Gerhard Marx, erschienen 2008 im Gerhard Marx Buchverlag, Rostock, ISBN 3-9809570-3-9, Broschur, 130 Seiten, 21,5 cm x 15 cm, mit s/w-Abbildungen und -Zeichnungen


Zur Aufrechterhaltung des Maschinenbetriebs war im Seebetrieb unter erschwerten Bedingungen - Maschinenraumtemperaturen von 45 bis 50 Grad Celsius und ein Lärmpegel von 120 dB - von der Maschinenbesatzung tagtäglich ein außergewöhnlich hoher Arbeitsumfang zu bewältigen. - Das hat diesen Schiffstyp bei den DSR-Fahrensleuten zu einer Legende gemacht!
Der Autor, sieben Jahre als Schiffsingenieur auf Typ-IV-Schiffen gefahren, MdV, geht auf Unzulänglichkeiten der technischen Anlagen ein und schildert, wie das Maschinenpersonal damit fertig wurde.
slr-stl-509-peters-ritterkreuz.jpgDie Ritterkreuzträger der DDR-Handelsflotte

von Gerd Peters, Rostock, erschienen als Nr.39 in der Broschürenreihe "Zur deutschen Geschichte" 2015 im Verlagshaus M&M / Sundwerbung, Martenshagen, Broschur, 24 Seiten, 14,5 cm x 21 cm, mit einigen Fotos


Der Aufbau der DDR-Handelsflotte begann im Jahre 1950 unter den denkbar größten Schwierigkeiten sowohl technischer als auch personeller Natur. Man war darauf angewiesen, alte und erfahrene Seeleute aus der Vorkriegszeit einzustellen, weil man sie einfach brauchte. Junge Leute mussten erst ausgebildet werden, Erfahrungen sammeln und die Berufsleiter emporsteigen.
Diese Männer haben als Kapitäne und Schiffsoffiziere auf den ersten Handelsschiffen der DDR, als Lehrer und Dozenten an der Seefahrtsschule Wustrow bzw. an der Ingenieurschule Warnemünde, beim Aufbau des Seefahrtsamtes der DDR in Rostock, in der Leitung der Reederei und im Staatssekretariat für Schifffahrt der DDR die fachlichen Grundlagen für den Aufbau der Handelsflotte geschaffen.
Die im Jahre 1964 gestiftete Auszeichnung "Medaille für treue Dienste der Seeverkehrswirtschaft der DDR" enthielt in den Verleihungsbestimmungen die ausdrückliche Festlegung, dass die Fahrtzeit in der Seeschifffahrt und in der Kriegsmarine des Deutschen Reiches vor 1945, in der Seepolizei und in den DDR-Seestreitkräften anzurechnen ist. Dass sich unter diesen Männern auch zwei Ritterkreuzträger befanden, haben damals nur sehr wenige Leute gewusst. Im engsten Kreis der Schiffsbesatzungen haben beide, sowohl Kapitän Rudolf Porath als auch der Ltd. Technische Offizier Heinz Praßdorff sicherlich so manche Episode erzählt. Aber offiziell gab es keine Berichte, weder in der Betriebszeitung "Voll Voraus" noch in anderen offiziellen Verlautbarungen.
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DEUTSCHE SEEREEDEREI

erschienen in drei Auflagen im Verlag Gert Uwe Detlefsen, Bad Segeberg und Cuxhaven fremdlink.gif,
Einbände, 21 cm x 29,5 cm, mit zahlreichen s/w-Abbildungen und Farbbildern in den Vorsätzen
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Schiffahrt unter
Hammer und Zirkel

von Eilhart Buttkus, 1. Auflage 1992, ISBN 3-928473-04-3, 176 Seiten
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Von der Staatsflotte zur privaten Holding
von Eilhart Buttkus, 2. Auflage 1996, ISBN 3-928473-04-2, 192 Seiten
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Deutsche Reedereien, Band 23
von Eilhart Buttkus, Gert Uwe Detlefsen u. Wolfgang Kramer, 3. Auflage 2005, ISBN 3-928473-81-6, 352 Seiten
Zur 3. Auflage: Deutschlands einzige frachtfahrende Staatsreederei - der VEB Deutsche Seereederei Rostock - hat 352 Schiffe bereedert: Frachter, Tanker, Kühlschiffe, drei Passagier-Liner sowie Spezial- und Dienstfahrzeuge. Nach der Umwandlung in eine GmbH (mit der Treuhand als Alleingesellschafterin) kamen sechs 2.680-TEU-Containerschiffe sowie sechs 3.560-tdw-Küstenfrachter dazu. Zwischen diesen Neubauten und den ersten Schiffen der Anfangszeit liegen vier Generationen Schiffahrtsgeschichte.
Dieses Buch schildert die Entwicklungsgeschichte der Deutschen Seereederei von ihrer Gründung 1953 [1952!] bis zu ihrer tatsächlichen Privatisierung Ende 1993. Hauptteil ist jedoch die Flottenliste, in der alle 434 Schiffe dargestellt werden, die von der DSR in Fahrt gesetzt oder bestellt wurden. Dazu kommen einige nicht umgesetzte Bauprojekte. Jedes Schiff wird mit seinen technischen Daten und dem Lebenslauf sehr detailliert dargestellt. Mit 720 Fotos werden alle Schiffe mindestens einmal illustriert, manche mehrfach. Alle Abbildungen sind gegenüber denen in den ersten beiden DSR-Büchern dieses Verlages ausgetauscht worden.
   - 3. Aufl.
slr-stl-604-detlefsen-dsr-schiffe.jpgSchiffahrt im Bild - Schiffe der DSR

von Gert Uwe Detlefsen, erschienen 2005 im Verlag Hauschild, Bremen fremdlink.gif, ISBN 3-89757-294-X, Einband, 120 Seiten, 24,5 cm x 22,5 cm, mit 113 s/w-Abbildungen

Dieser Bildband zeigt zum großen Teil bisher unveröffentlichte Fotos von Schiffen der Deutschen Seereederei in Rostock und beschreibt sie ausführlich.   - (5)
 
Dabei stellt er lediglich einen (nicht zwingend repräsentativen) Querschnitt dar und ist gedacht für diejenigen, die noch mehr DSR-Bilder wollen, und für die, die dieses Thema nur mal anreißen wollen.
   - aus dem Vorwort

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- DDR-Schiffe (aus sehr fremden Federn)
slr-stl-605-rieger-ddr-seeschiffe.jpgDie Seeschiffe der DDR

von Horst Rieger, erschienen 2009 im GeraMond Verlag, München fremdlink.gif, ISBN 978-3-7654-7713-3, Einband mit Schutzumschlag, 188 Seiten, 22,5 cm x 26,5 cm, mit zahlreichen s/w- und Farbabbildungen

Man meint:
Erstmals übersichtlich in einem Band: Ein kompletter Überblick über die Zivilschifffahrt der DDR. Es werden sämtliche Seeschiffe vom Fischkutter über den Massengutfrachter bis zu Sonderschiffen ausführlich porträtiert, der Typenteil nennt alle wichtigen technischen Daten und die Lebenslaufdaten der Schiffe. Ein Überblick über Häfen und Werften, eine Chronik und die Geschichte der DDR-Handels- und Fischereiflotte ergänzen das aufwendig bebilderte Nachschlagewerk.
. Alle hochseetauglichen Schiffe der DDR mit technischen Daten
. Komplette Lebensläufe sämtlicher Seeschiffe der DDR
. Mit allen Häfen u. Werften und vielen, bisher unveröffentlichten Fotos
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Zu diesem zwar schön aufgemachten, aber leider sehr fehlerbehafteten Buch seht hier unsere Hinweise pdficon.gif auf unzutreffende Fotos, Texte und Daten aus DSR-Sicht, wie sie auch dem Verlag zur Beachtung vor einer eventuellen nächsten Auflage zugegangen sind. Bis dahin empfehlen wir allen Lesern, sich parallel zur Lektüre anhand unserer Hinweise ein korrektes Bild über das Thema zu machen.   - ABa, 4. Korrektur 25.9.2015

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- Bibliothek der DDR-Seeleute
slr-stl-ext1-ddr-bibo-ba4777.jpgDie Hochschule Wismar, Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Bereich Seefahrt unter der Leitung von Dekan Professor Karsten Wehner in Warnemünde erklärte ihre Bereitschaft, diesem Projekt in ihren Räumen ein Zuhause zu geben, nachdem sie Kpt. Hans-Herrmann Diestels Vorschlag zum Aufbau einer Bibliothek der DDR-Seeleute gründlich geprüft hatte.

Der Vorschlag beinhaltet, dass die DDR-Seeleute, die als Autoren Bücher veröffentlicht haben, gebeten werden, jeweils ein Exemplar ihrer Werke dieser Bibliothek zu spenden. Die Bücher werden in den Bestand der Bibliothek in Warnemünde übernommen. Kpt. H.-H. Diestel hält es für empfehlenswert, wenn die Autoren handschriftlich in ihrem Werk vermerken, dass sie dieses Exemplar der Bibliothek gespendet haben.

Die Bücher können direkt an die Bibliothek in Warnemünde (Richard-Wagner-Str. 31, 18119 Rostock) geschickt oder Kpt. H.-H. Diestel (Adresse auf Anfrage via webmaster@seeleute-rostock.de emaillink.gif) übergeben werden.

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Herzlichen Dank an alle Leseratten für eure Tipps!

Wir nehmen gern auch weitere Empfehlungen entgegen.
Bitte schaut oben, welche Angaben wir dazu benötigen.

Quellen: (1) Oben genannte Bücher und Schriften
(2) Seeleute Rostock e.V., www.Seeleute-Rostock.de
(3) Seefunk - Fx-Intern e.V. Rostock, www.seefunk-fx-intern.de fremdlink.gif
(4) Hinstorff-Verlag GmbH Rostock, www.hinstorff.de fremdlink.gif
(5) Amazon, eBay, weitere Onlineshops und Verlagsseiten
Abb.n: 1x Norbert Schmidt, Písek; 4x Rolf Beckert, Chemnitz; 31x Konrad Völkel, Zwickau; 2x Peter Zintl, Berlin; 1x Kerstin Grätzer, NOK; 1x Peter Frei, Limbach-Oberfrohna; Xx ABa, Hamburg;
Texte: Wenn nicht anders vermerkt, entstammen die Wortlaute aus den Klappentexten bzw. jeweiligen Buchrückseiten.

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"Maritime Literatur": Seeleute Rostock e.V., April 2012

   

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  02.07.2017  
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