Hier sollte das Haupt-Menü zu sehen sein. Hier versuchen.

Hier sollte das Themen-Menü zu sehen sein. Hier versuchen.

| SlR.gp07 [14.F4]  
zwidelft.gif

Die neue "Voll Voraus" 7/2004


MS GERA beim Festmachen im Überseehafen Rostock

Mit dieser Zeitung wollen wir beginnen, immer ein anderes Typ-IV-Schiff auf unsere Titelseite zu bringen. Deshalb benötigen wir Eure Hilfe. Wer hat noch schöne Typ-IV-Fotos, die wir ohne Urheberrechte veröffentlichen können??? Im Voraus schon unser Dankeschön für Eure Mitgestaltung an unserer Zeitung!

Inhalt:

Wir über uns
8. Jahrestreffen
9. Jahrestreffen, Ausblick
Weitere Veranstaltungen und Treffen
Wir stellen zur Diskussion
Stellungnahme des Förderkreises für Schiffbau- und Schiffahrtmuseum
Der Freiberger Verein "DSR-Seeleute e.V. - Eine große Familie"
IGA-Rückblick
Stammtischgeschichten
Im Archiv gestöbert
Impressum

zwideblu.gif

Druckversion

Wir über uns

Unsere monatlichen Stammtische in der Gaststätte "Zur Kogge" finden jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr statt.

Hier werden Pläne geschmiedet, Arbeitspläne erstellt, Veranstaltungen vorbereitet. Hier entsteht auch die "Neue Voll Voraus". Es werden aber auch immer wieder neue Gäste begrüßt, Erinnerungen ausgetauscht und gemütlich geklönt.

Am 4. Dezember 2003 richteten wir unser neues Büro auf dem Traditionsschiff ein.

Die Möbel werden zurecht gesägt und passend gemacht, .

. anschließend werden die Möbel in unser Büro getragen und aufgestellt.

Die "erste" Sitzung nach getaner Arbeit in unserem Typ-IV-Büro

Inhalt

8. Jahrestreffen

Diesmal fand unser Jahrestreffen unter erschwerten Bedingungen statt. Unser Traditionsschiff stand wegen der IGA nicht zur Verfügung. Also mussten wir uns etwas einfallen lassen, aber im Improvisieren sind ja die Seeleute auf Draht. Unsere Jahreshauptversammlung führten wir deshalb auf MS "Likedeeler" durch. Auch hier brauchten wir zum Mittagessen auf unseren traditionellen Labskaus nicht zu verzichten. Rege genutzt wurden ein anschließender Rundgang durch das Traditionsschiff und ein Besuch der IGA. Am späten Nachmittag trafen sich alle in der "Troika". Die Feier konnte beginnen.
 

. es dauerte nicht lange und die ersten Fotoalben lagen auf dem Tisch. Und gleich war wieder die Frage, kennst Du den????

Die NNN (Norddeutsche Neuste Nachrichten) schrieb in Ihrer Ausgabe am 7. Oktober 2003:

Zum Treff der Typ-IV-Fahrer
60 Seeleute waren dabei / Labskausessen und Klönsnack

Über 60 Seeleute aus allen Teilen Deutschlands trafen sich am vergangenen Sonnabend zum achten Jahrestreffen des Typ IV-Fahrensleute e.V. in Rostock-Schmarl. Die Wiedersehensfreude war groß, es gab viel zu berichten, erklärte Gerhard Franz im Auftrag des Vereins Typ IV-Fahrensleute Rostock. Zu den Mitgliedern des in Rostock ansässigen Vereins gehören vor allem ehemalige Seeleute, die einst auf DSR-Schiffen der Baureihe vom Typ IV gefahren sind, also auf Schiffen wie die Frieden, die Dresden (das heutige Traditionsschiff) die Leipzig oder die Gera.

Die Pflege der Seefahrtsgeschichte, der Erhalt des Traditionsschiffes und der Kontakt zu zahlreichen anderen Vereinen haben über Jahre viele Interessenten gelockt, kann Gerhard Franz berichten. Insbesondere der Auftritt im Internet unter www.TypIV-DSR.de trug zum gewachsenen Bekanntheitsgrad des Vereins bei und führte in vielen Fällen ehemalige Fahrensleute, insbesondere aus Sachsen, Thüringen oder Brandenburg bis hin nach Bayern wieder zusammen. Ein gemeinsamer Besuch der IGA und das traditionelle Labskausessen auf der Likedeeler sowie der abschließende Klönsnack in der Gaststätte "Troika" gehörten zu den Höhepunkten des gelungenen Treffens.

refra

.es werden Gedichte aufgesagt, Geschichten erzählt und Späße gemacht, rundum ein gelungener Abend.

Inhalt

Das 9. Jahrestreffen im Visier:

Es beginnt am Sonnabend, dem 2. Oktober 2004, um 10.00 Uhr auf M/S "Likedeeler". Das gesamte Schiff ist an diesem Tag für uns reserviert. Auch die Kojen wurden gebucht. Übernachtungen sind zu erfragen auf der Likedeeler Tel: 03 81-71 63 00 oder bei unserem Vorsitzenden Hans-Jürgen Mathy, Tel: 03 85 -62 50 10 oder 03 85 -71 92 04

Änderung im Typ-IV-Vorstand:

Herr Dr.-Ing. Holger Korte ist für ein Jahr dienstlich in Japan, seine Vereinsarbeit übernimmt Herr Karl-Heinz Ziegert.

Herr Joachim Porgazalek hat aus dienstlichen Gründen die Mitgliederbetreuung abgegeben, diese Aufgabe übernimmt Herr Felix Zgubienski.

Inhalt

Weitere Veranstaltungen:

26.03.2004 11. Klönsnack der Güstrower Seeleute in der Gaststätte "Zur Post"
20. - 23.05.2004 4. Sächsisches "Aue"-Treffen im Kurort Gohrisch (Sächsische Schweiz), Teilnehmermeldung an Heinz Liebscher, Tel.: 0160 - 96248979
18. - 20.06.2004 Großes Sommertreffen der DSR-Seeleute in Reinsberg
05. - 08.08.2004 14. Hanse Sail in Rostock
Der Typ-IV-Verein wird wieder mit seinem Stand in Zusammenarbeit mit dem DSR-Seeleuteverein vertreten sein.
24. - 25.09.2004 3. "F.-Freiligrath (2)" - Treffen in Rostock, Teilnehmermeldung an Heinz Liebscher, Tel.: 0160 - 96248979
02.10.2004 9. Typ-IV-Treffen in Rostock auf M/S "Likedeeler"
16.10.2004 29. DSR-Seeleutetreffen in Reinsberg
29. 10. 2004 12. Klönsnack der Güstrower Seeleute in der Gaststätte "Zur Post"

Natürlich gibt es noch viele kleine interne Treffen von ehemaligen Schiffsbesatzungen. Genannt seien nur das Treffen der "Völkerfreundschaft", der "Pasewalk/Glauchau", der "Halberstadt" oder die Typ IX-Treffen.

Inhalt

Wir stellen zur Diskussion

Auf der letzten Jahreshauptversammlung im Oktober 2003 wurde in Fragmenten eine Vereinigung unseres Vereins mit dem DSR-Seeleute-Verein Freiberg angesprochen.

Über das Wie, Was, Wann und Wo konnte seitens des Vorstandes keine definitive Antwort gegeben werden. Ergebnis: Es brodelte in der Gerüchteküche, die Mehrzahl unserer Mitglieder stand diesem Vorhaben ablehnend gegenüber.

In den letzten Monaten ist wieder viel Wasser in Warnow und Mulde geflossen, die hanseatischeb Bürgerschaftsvertreter verhalten sich in Sachen Erhalt und Weiterentwicklung des Schifffahrtmuseums und Traditionsschiff unentschlossen und wiedersprüchlich. Um dies zu ändern, müssen wir nach Lösungen suchen, neue Wege beschreiten.

Unser Ziel ist nach wie vor: Erhalt und Pflege des Schiffes und seiner Tradition an einem attraktiven Liegeplatz in Rostock. Zur IGA 2003 war der Liegeplatz in Rostock-Schmarl für die Millionen Besucher attraktiv. Diese Zeiten sind vorüber - und in den kommenden Jahren wird sich die Besucherzahl, bezogen auf das Parkgelände, drastisch reduzieren. Dank guter städtebaulicher und struktueller Veränderungen wird die Hanse- und Hafenstadt Rostock nach wie vor ein Tourismusmagnet bleiben. Nur, davon wird das Schifffahrtsmuseum mit dem Traditionsschiff nicht viel profitieren - es wird außen vor bleiben. Allerdings nicht nur aufgrund seines Liegeplatzes.

Also, liebe Freunde, wir brauchen Partner mit "Kreuz und Ellenbogen"!

Einer Anregung von Kapitän a. D. Gerd Peters folgend stellen wir folgende Veränderung zur Diskussion:

  1. Wir treten dem DSR-Seeleute-Verein als kooperatives Mitglied bei.
  2. Der DSR-Seeleute-Verein wird kooperatives Mitglied im Typ IV-Fahrensleute-Verein.
  3. In dieser Kooperation wirkt unser Verein als Außenstelle Rostock des DSR-Seeleute-Vereins und analog tritt der DSR-Seeleute-Verein bundesweit auch als Typ IV-Fahrensleute e.V. auf.
  4. Aufgrund der Kooperationsbasis ist eine Namensänderung unseres Vereins nicht erforderlich - wir bleiben die Typ IV-Fahrensleute.
  5. Zur Umsetzung dieser Kooperation ist nur ein entsprechender Vorstandsbeschluss beider Vereine erforderlich. Voraussetzung dafür ist natürlich der Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung.
  6. Eine Beitragserhöhung bzw. Anpassung ist nicht vorgesehen.

Wir bitten und fordern alle Mitglieder unseres Vereins sowie alle Leser der "Voll Voraus" auf: Schreibt oder mailt uns Eure Meinung, lehnt ab oder stimmt zu, bringt eigene Ideen und Vorschläge ein. Bis August/September 2004 müssen die Vorschläge der Redaktion vorliegen, damit vom Vorstand für die Jahreshauptversammlung 2004 die Beschlussvorlage erarbeitet und zur Abstimmung vorgelegt werden kann.

Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:

Gerhard Franz
Kolumbusring 55
18106 Rostock
Tel.: 0381 / 1204848
Jürgen Mathy
Am Immensoll 35
19061 Schwerin
Reinhard Lachs
Kolunbusring 56
18106 Rostock
Tel.: 0381 / 1208026
Karl-Heinz Ziegert
Alfred-Schulze-Str. 2
18069 Rostock
Tel.: 0381 / 8003845

Inhalt

Stellungnahme des Förderkreises für Schiffbau- und Schiffahrtmuseum und anderer maritimer Vereine in der Hansestadt Rostock zur Beschlussvorlage "IGA-Nachnutzungskonzept" auf der Bürgerschaftssitzung am 03.03.2004

Der Förderkreis für Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum und weitere maritime Vereine der Hansestadt Rostock unterbreiten den in der Bürgerschaft vertretenen Fraktionen folgende Vorschläge und Minimalanforderungen:
  1. Festschreibung der Inhalte und Aufgaben des Rostocker Schifffahrtsmuseums

    Eine Eingliederung des Schifffahrtsmuseums in die IGA-Nachfolgegesellschaft führt automatisch zu einer Interessenkollision beider Unternehmensteile, da völlig unterschiedliche Interessen und Aufgaben unter dem Dach einer GmbH zusammengeführt werden. Wir sehen bei einer solchen Konstruktion die Interessen und Kernaufgaben eines Museums (Sammeln, Bewahren, Dokumentieren und Präsentieren) nicht gewahrt.

    Aus diesem Grunde fordern wir die Prüfung anderer Betriebsformen als die einer GmbH. Falls aber keine günstigere Lösung möglich sein sollte, wäre die Festschreibung der eigentlichen Museumsaufgaben im Gesellschaftervertrag der neuen Gesellschaft unter ausdrücklicher Anerkennung der von International Council of Museums (ICOM) aufgestellten ethnischen Richtlinien für den Betrieb von Museen erforderlich. Wir fordern eine verbindliche Festschreibung der allgemeinen und speziellen Aufgaben, der Aufgabenverteilung, der Arbeitsinhalt und der Arbeitsorganisation des Museums.

  2. Festlegungen im Gesellschaftervertrag

    Es muss eine Absichts- und Willenserklärung der Gesllschafter erfolgen, die den Erhalt und die Förderung des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums nachhaltig dokumentieren. Im Gesellschaftervertrag müssen Schicherungs- und Kontrollmechanismen eingebaut werden, die verhindern, dass im Falle einer Insolvenz der Gesellschaft das Traditionsschiff und die Bestände des Museums der Konkursmasse zugerechnet werden.

  3. Mitwirkung der Fördervereine

    Im zu bildenden Aufsichtsrat der GmbH müssen je ein Mitglied des Förderkreies für Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum und des Vereins der Typ IV-Fahrensleute Sitz und Stimme haben. Für beide Vereine muss ein Kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Beider Vereine brauchen Rechtssicherheit für die weitere Arbeit. Es wurden und werden Investitionen, Erhaltungs- und museale Arbeiten durchgeführt. Dazu bedarf es einer vernüftigen Arbeitsgrundlage.

Rostock, den 24. Februar 2004
Förderkreis für das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Dr. Robert Rosentreter
Verein der Typ IV-Fahrensleute e.V. Karl-Heinz Ziegert
Verein der Kapitäne und Schffoffiziere e.V. Rostock Kapitän Rolf Priem
Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte
Regionalgruppe Rostock
Egon Wirth

Der Freiberger Verein "DSR-Seeleute e.V. - Eine große Familie"

Den Lesern der "Voll Voraus" und den Mitgliedern und Freunden des Typ-IV-Vereins zu Rostock ist mit Sicherheit der am 17. Oktober 1998 gegründete Verein der Seeleute in Freiberg bekannt. Wir möchten an dieser Stelle einmal etwas von unserer Arbeit berichten. Über unsere Vereinstreffen, über die Gründung des Vereins und die Satzung kann jeder im Internet unter der Adresse www.seeleute.de oder www.y5aa.de nachlesen.

Nicht unbekannt dürfte sein, dass wir drei Treffen im Kalenderjahr veranstalten. Immer in dem kleinen Städtchen Reinsberg, Kreis Freiberg in Sachsen. Das erste Treffen eines Kalenderjahres im März ist als Mitgliederversammlung gedacht. Hier gilt es Rechenschaft über die geleistete Arbeit abzulegen, Nach- oder Neuwahlen des Vorstandes abzuhalten und anstehende Fragen mit den anwesenden Mitgliedern unseres Vereins zu beraten.

Das zweite Treffen, unser großes Sommerfest geht über zwei Tage und findet an einem Wochenende im Juni statt. Es ist als Familientreffen organisiert und wir versuchen auch für Kinder etwas in unserem Programm zu bieten. Das Gelände des Objektes in Reinsberg ist für unser großes Sommerfest ideal. Es kann das eigene Zelt im Gelände zur Übernachtung aufgebaut werden. Das abendliche Lagerfeuer mit Shanty-Gesang erfreut sich stets großer Beliebtheit. Und außerdem befindet sich direkt neben dem Objekt in Reinsberg ein Freibad, das bisher von den Besuchern des Vereinstreffen gut angenommen wird.

Das dritte Vereinsfest findet an einem Sonnabend um den 13. Oktober statt. Es wird damit die Erinnerung an den "Tag der Seeverkehrswirtschaft" wach gehalten. Seit etwa einem Jahr werden die Vereinstreffen gastronomisch von unserem Caterer, Herrn Böhmer aus Hirschfeld bei Reinsberg, abgesichert, der inzwischen auch Mitglied unseres Vereins geworden ist. Zuvor erfolgte diese Betreuung durch unser Mitglied im Vorstand und Gründungsmitglied im Verein, Angelika May, der wir an dieser Stelle wiederholt ganz herzlich danken möchten.

Wer schon einmal an einem unserer Vereinstreffen teilgenommen hat, wird sicherlich erkannt haben, welche Mühe sich der Vorstand des Freiberger Seeleute-Vereins mit jedem dieser Feste macht. Was kaum einer weiß, die Vorbereitungen für das nächste Fest beginnen eigentlich schon während eines Seeleute-Treffens in Reinsberg, spätestens jedoch mit der nächsten Schiffsratsitzung, wie die monatlichen Zusammenkünfte des Vorstandes des Vereins heißen. Eine kurze Auswertung des letzten Treffens, und schon sind die Gedanken beim nächsten Fest! Was können wir noch besser machen? Welches "Highlight" setzen wir, um unseren Gästen immer das Gefühl zu vermitteln, dass wir uns über jeden Gast freuen, der den Weg nach Reinsberg findet?

Dass unsere Mitglieder und Gäste gern zu den Treffen ehemaliger DSR-Seeleute kommen, verrät die steigende Teilnehmerzahl. Auch die Programme, die vom Vorstand gestaltet werden, finden die Zustimmung unserer anreisenden Mitglieder und Gäste.

Wer im Gremium unseres Vereins mitarbeitet, ist namentlich gelistet auf der Homepage von www.seeleute.de. Jeder wird die Tatsache erkennnen, welch geheures Maß an Freizeit einzelne Mitglieder im Vorstand des DSR-Seeleute e.V. einsetzten, damit dieser Verein mit Erfolg arbeiten kann. Jedes Mitglied hat seinen genau bezeichneten und umrissenen Aufgabenbereich.

Koordiniert und kontrolliert wird die gesamte Arbeit des Schiffsrates vom Präsidenten Frank Thiele, der auch die Vorstandssitzungen leitet. Die monatlichen Sitzungen sind keinesfalls "gemütliche Stammstischrunden", sondern vermitteln dem neutralen Gast, dass harte Arbeit geleistet wird.

Ein Beispiel: Jährlich wird durch den Verein ein Band der Serie "Bordgeschichten" veröffentlicht (im Juli diesen Jahres erscheint bereits Band IV). Verantwortlich dafür sind unsere Vereinsmitglieder Wolfgang Jacob und Lothar Vogel. Von beiden werden die eingereichten Beiträge unserer Seeleute (das sind nicht nur Mitglieder unseres Vereins) in Rücksprache mit den Verfassern so bearbeitet, dass sie auch historisch richtig sind. Es erfolgt vor der Drucklegung ein 4-maliges "Gegenlesen" eines jeden Beitrages. Erst danach die Freigabe. Und all dies geschieht in der Freizeit und dient dazu, dass die Historie "DSR" erhalten bleibt, dass Erlebtes archiviert und aufgezeichnet wird. Der Vertrieb, Versand und die Abrechnung der verkauften Bücher, - alles Dinge, die akribisch von Mitgliedern des Vorstandes des Seeleute-Vereins erfolgen, basiert streng nach der Satzung des Vereins und dessen Gemeinnützigkeit.

Oder nehmen wir die Organisation und Bearbeitung der Bestellung der Werbeartikel unseres Vereins durch unser Vorstandsmitglied Michael Kluge. Oder auch die Betreuung und Pflege der sehr umfangreichen Internet-Präsentation von www.seeleute.de durch unser Vereinsmitglied Stefan Thiem. Alle erwähnten Mitgleider des Vereins leisten diese Arbeit zusätzlich, in ihrer Freizeit. Und dass unsere Internet-Präsentation - stets aktualisiert - von den Nutzern gut angenommen wird, beweist der enorme Zuwachs von Aufrufen unserer Seiten.

Ein Beispiel: Am 25.02.2004 um 20:19 Uhr wurde die Homepage des Freiberger Seeleutevereins 108.176 mal seit dem 10.09.1999 aufgerufen. Ein echter Rekord! Wer Vergleiche mit anderen im Internet präsenten maritimen Vereinen anstellen möchte, kann dies selbst erkunden und wird Erstaunliches feststellen. Auch die Eintragungen in unserem Gästebuch sprechen ihre eigene Sprache. All dies sind Erfolge, auf denen sich der Verein niemals ausruhen möchte, sondern die uns Ansporn sein werden.

Eines allerdings würden wir uns wünschen: Noch mehr Mitglieder! Es genügt tatsächlich nicht, an unseren Vereinstreffen teilzunehmen, unsere Internetseiten aufzurufen, uns zu sagen, wie gut und gelungen unsere Vereinstreffen sind. Zu einem gesunden Vereinsleben gehören Mitglieder, die diese Arbeit tragen. Deshalb möchten wir allen ehemaligen DSR-Angehörigen sagen: Werdet Mitglied in unserem Verein! Wie? Satzung und Aufnahmeantrag findet Ihr im Internet.

Ansonsten freuen wir uns alle auf ein gesundes Wiedersehen zum nächsten Treffen (zum großen Sommerfest) aller ehemaligen DSR-Seeleute, ihren Angehörigen, noch aktiven Seeleuten und allen mit der Seefahrt Verbundenen vom 18.-20.06.2004 in Reinsberg:

Klaus Gebauer - DSR-Seeleute e.V.

Inhalt

IGA-Rückblick

Typ IV-Fahrensleute, das "Tradi" und die IGA 2003
Während der Internationalen Gartenbauausstellung 2003 in Rostock (IGA 2003) waren die Typ IV-Fahrensleute auf dem Traditionsschiff mit einigen Mitgliedern im ehrenamtlichen Einsatz. Die Idee, den Gästen der IGA das Traditionsschiff zu erklären, über die Lebensweise zu erzählen, kam bei der IGA-Geschäftsführung gut an.

Unsere sechs freiwilligen Schiffserklärer bekamen eine Dauereintrittskarte für die gesamte IGA-Zeit. Vom 25. April bis 12. Oktober 2003 hatten wir an vier Tagen in jeder Woche von 10.00 bis 18.00 Uhr die Kommandobrücke geöffnet.

Nach vorheriger Anmeldung wurden auch Führungen außerhalb dieser Zeiten durchgeführt. Diese Führungen wurden hauptsächlich von Schulklassen, Reisegruppen, aber auch von Ingenieurvereinen und zum Abschluss von vierzehn Uhrmachermeistern genutzt. Auch Seeleute vom Verein der DSR-Seeleute aus Freiberg, die nie auf einem Typ-IV-Schiff gefahren waren, ließen sich durch das Schiff führen.

Viele Fragen wurden zum Ladegeschirr, der Ladung, den Hauptmaschinen und den Lebensbedingungen an Bord gestellt. Welche Routen befuhren diese Schiffe? Wie viel Besatzung war an Bord und warum so viele Leute? Weshalb fuhr die "Dresden" nur so wenige Jahre? Wo sind die anderen Schiffe abgeblieben? Was wird mit dem Traditionsschiff nach der IGA? Die Fragen zum Schiff und den Reisen der Vergangenheit konnten wir fast immer beantworten. Die Frage nach der Zukunft des Schiffes leider nicht.

Auf der Kommandobrücke war ein ständiges Kommen und Gehen. Im Durchschnitt liefen täglich fast 2.000 Besucher über das Schiff. Ständig wiederholten sich die Fragen auf der Brücke: "Hier stand immer der Kapitän, aber wo schlief der Kapitän?" Das war oft der erste Satz. Der Maschinentelegraph, die Ruderanlage und andere technische Einrichtungen mussten erklärt werden. Oft wurde die Brückeneinrichtung auch mit der Brücke des "Traumschiffs" aus dem Fernsehen verglichen. Es musste deshalb viel erklärt und aufgeklärt werden.

Wir hatten in weiser Voraussicht ein Informationsblatt mit allen wichtigen Daten des Schiffes angefertigt. Mit unserem Vereinsstempel versehen, war es ein begehrtes Souvenir. Ein schönes Foto vom Schiff im Panoramaformat ebenfalls mit Schiffsstempel verkauften wir fast zum Unkostenpreis. Von den Fotos gingen 4.425 Stück und dazu 1.700 Info-Blätter an die Besucher. Mit den Spenden für unseren Einsatz und dem Erlös aus dem Fotoverkauf konnten wir über 400 ? auf unser Vereinskonto einzahlen.

Zwei dicke Gästebücher, die wir leider erst ab Juli auslegten, wurden mit überwiegend lobenden Eintragungen für die IGA und unsere Vereinsarbeit voll geschrieben. Nicht nur Gäste aus allen Bundesländern, sondern aus vielen Staaten der ganzen Welt haben sich in unsere Bücher eingetragen.

Wir haben mit unserer Arbeit während der IGA das Traditionsschiff, unseren Verein und auch die Stadt Rostock weltweit bekannt gemacht. Mit diesem guten Fazit sind wir zufrieden. Denn unser ehrenamtlicher Einsatz hat uns viel Freude bereitet und dazu auch noch viele neue Freunde gebracht.

Reinhard Lachs, Vorstandsmitglied vom Typ IV-Fahrensleute e.V.

Inhalt

Stammtischgeschichten

Ein Verdächtiger
Die "Leipzig" hatte festgemacht am Petersen-Kai im Hamburger Hafen. Changer Lorenzo (Changer: Händler, sächsisch eingedeutscht Tschinscher) jumpte nach einer durchzechten Nacht an Land durch den Freihafen. Aber nicht wie Kuddel Daddeldu, um in Hamburg seine Liebste zu besuchen, sondern um andere Schätze aufzustöbern.

Er trug eine große Tasche auf seinem Rücken, wollte sich nach Autoersatzteilen bücken. Dazu muss man wissen, dass Tschinscher Lorenzo Anfang 1970 stolzer Besitzer eines Lada geworden war. Was lag also näher, als in Hamburg einige Autofriedhöfe nach diversen Teilen abzugrasen.

Da Lorenzo aber auch kein Kostverächter war, den schönen Dingen des Lebens geradezu aufgeschlossen gegenüberstand und natürlich auch wissen wollte, was sich seit seinem letzten Aufenthalt in der Herbertstraße getan hatte, verweilte er auch auf St. Paulis Bummelmeile. Er kannte so manches Lokal und andere interessante Örtlichkeiten. Zum Abschluss seiner Exkursion oder auch seines Sammelzuges beschloss er, für seine Kollegen an Bord noch die neuesten "St.-Pauli-Nachrichten" am Kiosk an den Landungsbrücken zu erwerben. Kaum hatte er die ersten barbusigen Damen und interessanten Kleinanzeigen mit Kennerblick betrachtet, legte sich die Hand des Gesetzes auf seine Schultern. Zwei Herren wollten wissen, was er in seiner Tasche mit sich führe. Nach dem ersten Schock und Weichheit in den Knien wollte Lorenzo natürlich wissen, wer es wagte, einem Seemann derartige Fragen zu stellen. Nun, die Herren gaben sich als Drogenfahnder zu erkennen. Schon über eine Stunde hatten sie den Verdächtigen durch Hamburgs Unterwelt begleitet, die Tasche und sein Benehmen hatten Aufmerksamkeit erweckt.

Nachdem Lorenzo sein großes Verlangen nach Lada-Ersatzteilen erklärt hatte und dazu noch glaubhaft machen konnte, dass er von einem DSR-Schiff aus Rostock kommt, ließen ihn die Häscher laufen.

Günter Lorenz aus Rostock

Inhalt

Im Archiv gestöbert

Schiffspositionen von Typ-IV-Schiffen am 21. Juni 1967

Im Heimathafen: "Dresden"
Auf Fahrt: "Karl-Marx-Stadt", "Leipzig" nach Isabella de Sagua
"Schwerin" nach Hongkong
"Erfurt" nach Kalkutta
"Frieden" nach Bombay
"Halle" nach Cochin
In fremden Häfen: "Freundschaft" in Kalkutta

Inhalt

Impressum

Impressum: Die neue "Voll Voraus"
Herausgeber: Typ IV-Fahrensleute e.V.
Redaktion: Hans-Jürgen Mathy, Karl-Heinz Ziegert, Reinhard Lachs, Gerhard Franz
e-mail: info@TypIV-DSR.de
URL: http://www.TypIV-DSR.de
Redaktionsschluss: 31.03.2004

Inhalt

   

zwidelft.gif
  08.06.2015  
zwidelft.gif

Hier sollte das Info-Menü zu sehen sein. Hier versuchen.

Hier sollte das Service-Menü zu sehen sein. Hier versuchen.