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Dem Traditionsschiff stehen düstere Zeiten bevor

Einem Beitrag in der Ostsee-Zeitung vom 25. Oktober 2001 "Museum erst mit einem Fuß auf dem IGA-Gelände" zufolge, ist es mit dem Umbau des Traditionsschiffes zum Museumsschiff wohl doch nicht so gut bestellt, wie man uns immer glaubend machen wollte. Geld ist zwar vorhanden, aber nur für den Umbau zu einer Großgaststätte. Doch was wird danach?

Wir vom Typ IV-Fahrensleute e.V. haben das langsame Sterben des Traditionsschiffs in den letzten Jahren mit Sorge verfolgt. Schon lange kämpfen wir für einen Standortwechsel in den Stadt-Museumshafen. Aber leider stoßen wir bei der Stadt auf taube Ohren, obwohl auch derStadt der Besucherrückgang nicht entgangen sein dürfte. Ohne Besucher keine Einnahmen und ohne Einnahmen kein Geld für die Erhaltung des Schiffes.

Mittlerweile ist der Zustand im Außenbereich so unansehnlich geworden, dass man sich schämen muss eine Führung über Deck zu machen. Wir vom Typ IV-Fahrensleute e.V. haben unsere Hilfe angeboten und bieten sie auch weiterhin noch an. Zum Beispiel starteten wir eine Unterschriftenaktion, schrieben einen Offenen Brief an die Stadtverwaltung und an die Bürgerschaft. Wir haben die Brücke, einschließlich die beiden Ausenschotten, ansehnlich gestaltet sowie eine Spendenaktion für die Schiffsglocke ins Leben gerufen. Ein Typhon wurde neu beschafft, bei der Installation der Geräuschkulisse im Maschinenraum haben wir mitgeholfen und vieles andere mehr... War das alles umsonst? Nun hat die Stadt das Traditionsschiff für eine DM verkauft und ist damit alle Sorgen los.

Die "Georg Büchner" hat mit ihrem engagierten Verein geschafft, was eigentlich dem Traditionsschiff zusteht - nämlich für zehn Jahre einen Liegeplatz im Stadthafen am Kapuzenhof zu bekommen. Die Stadt Rostock mit ihrer jetzigen Körperschaft ist ganz offensichtlich nicht sehr an diesem Denkmal des ostdeutschen Schiffbaus und Sinnbild seiner Reederei interessiert. In dem von der Stadt mit der IGA gemachten Vertrag wurde sichtbar der Paragraph Zukunft und Gestaltung des "Tradi" vergessen.

Wir rufen alle maritim interessierten Bürger der Stadt, des Landes, alle Schiffbaür, alle Seeleute und Vereine auf, ihre Stimme für die Zukunft des Traditionsschiffes "Frieden" zu erheben. Da zwei Offene Briefe an den Oberbürgermeister der Stadt bisher nichts bewirkt haben, schreibt an den Präsidenten der Bürgerschaft Rostock. Die Anschrift lautet:

Bürgerschaft der Hansestadt Rostock

Herrn Prof. Dr. Ralf Friedrich
Neuer Markt 1

18055 Rostock.

Oder schreibt eine e-mail:
Präsident. Bürgerschaft@ rostock.de

Wir werden mit allen politischen Mitteln versuchen, für das Traditionsschiff eine Zukunft zu schaffen. Da gibt es noch das Land und nicht zuletzt die Medien. Die Bürgerschaft Rostocks muss für das Schiff und sein Schiffahrtsmuseum sensibilisiert werden. Es müssen Rücklagen für den Rückkauf nach der IGA in der Stadt gebildet werden. Wenn die Stadt nach der IGA das Schiff nicht kaufen kann, dann kauft es vielleicht meistbietend der Schrotthändler..

Hans-Jürgen Mathy
Vorsitzender des Typ IV-Fahrensleute e.V.

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Maritime Vereine trafen sich zum ersten Mal in Sachsen

Anfang Januar dieses Jahres lud der DSR-Seeleute e.V. zum Treffen maritimer Vereine für den 23. Juni 2001 ein. Dreizehn maritime Vereine folgten dieser Einladung. In Rostock sammelten sich Mitglieder einiger Vereine aus dem Norden, denn der Typ IV-Fahrensleute e.V. hatte einen Bus für die Fahrt nach Memmendorf in Sachsen organisiert. Schon während der Fahrt entstanden die ersten interessanten Gespräche zwischen den Vereinen. Am Anreisetag begrüßte uns abends der Vorsitzende des DSR-Seeleute e.V., Frank Thiele, und gab das Programm bekannt. Den restlichen Abend über vertieften sich natürlich die Gespräche über Seefahrt und DSR-Geschichte. Am darauffolgenden Tag begannen die Beratungen. Alle Vereine berichteten über ihre Arbeit und ihre Sorgen.

Der Vorsitzende des Typ IV-Fahrensleute e.V., Hans-Jürgen Mathy, verlas einen Offenen Brief, der zur Erhaltung des Traditionsschiffes beitragen soll. Alle anwesenden Mitglieder stimmten zu, und die Vereinsvorsitzenden bestätigten die Zustimmung ihrer Mitglieder durch ihre Unterschrift. Weiterhin wurde eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Vereinen beschlossen.

Am Nachmittag fand eine Fahrt nach Dresden mit Stadtbesichtigung statt. Doch das eigentliche 19. DSR-Treffen begann am Abend in Reinsberg (Sachsen). Bei vielen gab es ein lang ersehntes Wiedersehen. Bis spät wurden Erinnerungen, Fotos und Adressen ausgetauscht.

Die Rückreise am nächsten Tag nach Rostock führte auf vielfachen Wunsch über Berlin mit Stadtrundfahrt und Besichtigung des Potsdamer Platzes.

Aus Sicht des Typ-IV-Fahrer-Vereins war dieses erste gemeinsame Treffen ein voller Erfolg. Allen Organisatoren auf diesem Wege nochmals unser Dankeschön. Also dann - bis zum nächsten Mal!

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Wieder mit einem Stand bei der 11. Hanse Sail

Vom 9. bis 12. August fand die 11. Hanse Sail - das größte maritime Fest in Mecklenburg Vorpommern - statt. Es gehört schon zur guten Tradition, dass der Typ IV-Fahrensleute e.V. mit einem Stand vertreten war. Unterstützung vor Ort im Stadthafen gab es auch diesmal wieder von Lothar Vogel vom DSR-Seeleute e.V. Freiberg/Sachsen. Wie bereits in den Vorjahren war der Stand Anlaufpunkt für viele ehemalige Seeleute. Dabei kam es zu neuen Kontakten und vielen interessanten Gesprächen.
Die Crew der Standbetreuer bewies viel Stehvermögen.
Ehemalige Fahrensleute, maritim interessierte Besucher der Hanse Sail oder einfach nur Schaulustige informierten sich über die Seefahrt und DSR - Geschichte.
   
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Die weiteren Höhepunkte des DSR-Seeleute e.V. für das Jahr 2001

17. März 2001: 18. Seemannstreffen in Reinsberg bei Freiberg. Da MS Maylein für solche Veranstaltungen zu eng geworden ist, wurde ein neues Domizil im Gemeindezentrum Rheinsberg mit einer Kapazität von 500 Plätzen gewählt. Zu Gast war diesmal Herr Dr. Elchlepp als langjähriger Vorsitzender der Seekammer der DDR. Er hielt einen Vortrag über das Havariegeschehen in der DSR. Anschließend wurden ein Barabend und Tanz angesagt. Im Vorfeld ab 16.30 Uhr fand die Mitgliederversammlung des DSR-Seeleute e.V. mit Berichterstattung über die Arbeit des Vereins sowie die Wahl des Schiffsrates statt. 

23. Juni 2001: Parallel zum Sommertreffen ist ein Treffen mit DSR-verbundenen Vereinen und Gruppierungen vorgesehen.

13. Oktober 2001: Zum Herbsttreffen sollen der Tag der Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft sowie das zweijährige Bestehen des Vereins zünftig begangen werden. Geplant ist auch ein Workshop zum Thema "Maritime Internetseiten".

Noch eine Neuigkeit: Seit Februar findet jeweils am letzten Freitag des Monats ein Seeleutestammtisch auf MS Maylein statt.

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Jahrestreffen vorerst zum letzten Mal auf dem "Tradi"

Das traditionelle Jahrestreffen des Typ IV-Fahrensleute e.V. fand am 6. Oktober 2001 voraussichtlich zum letzten Mal auf dem Traditionsschiff statt. Denn noch im November wird das Schiff zwecks Umbau in die Werft verholt - und wie sich danach die Zukunft gestaltet, ist bisher ungewiss.


Das Treffen bot auch Gelegenheit zum Snack über alte Zeiten.

Zu Beginn des diesjährigen Treffens besuchten 40 Teilnehmer das Simulationszentrum des Fachbereichs Seefahrt der Hochschule Wismar in Warnemünde. Die Einblicke in diese modernen Ausbildungstechniken für die Seefahrt hinterließen bei den Besuchern einen tiefen Eindruck.

Während der sich anschließenden Jahresversammlung der Vereinsmitglieder wurden die Ziele und Aufgaben für das kommende Jahr erläutert. Dass einige Mitglieder noch nicht ihre Beiträge überwiesen haben, musste kritisch bemängelt werden. Als neuer Vereinsvorsitzender wurde Hans-Jürgen Mathy wiedergewählt.

Da die ungewisse Zukunft des Traditionsschiffes wie ein Schatten über dem Treffen lag, folgten die Anwesenden besonders den Ausführungen von Walburga Wernsdorf vom Schiffahrtsmuseum zu der bevorstehenden Umrüstung zum Museumsschiff. Dabei bat sie auch um Hinweise, Anregungen und Unterstützung von ehemaligen DSR-Seeleuten.

Herr Stahl von der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Ostsee e.V. (SGO) stellte eine neue Publikation seines Vereins vor. Die Gesellschaft benötigt dringend weiteres Material, insbesondere Fotos. Da es ursprünglich einmal 150 Fotozirkel auf den Schiffen gab, müsste noch viel gutes Fotomaterial existieren. Wer also helfen möchte, wende sich bitte an die Schiffahrtsgeschichtliche Gesellschaft Ostsee e.V., Schwaaner Landstraße 162, 18059 Rostock.


Jürgen Mathy verliest den Rechenschaftsbericht.

Wegen des Umbaus bzw. Verholens des Traditionsschiffes zur Werft treffen sich die Teilnehmer des monatlichen Stammtischs an jedem ersten Mittwoch künftig im Restaurant "Zur Kogge" am Rostocker Stadthafen. An dieser Stelle sei auch ein großes Dankeschön an die Besatzung der O-Messe unter Leitung von Mani Hümöller gerichtet. Sie haben wieder mit ihrem traditionellen Labskausessen und ihrem Service zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen. Leider müssen auch sie von Bord. Für den Neuanfang an Land wünschen die Typ-IV-Fahrer und Seeleute alles Gute.

Jürgen Reinhard, Typ IV-Fahrensleute e.V.

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 Jubiläum bei DSR-Seeleuten


Noch schnell eine Gruppenaufnahme vom 20. Jubiläumstreffen der DSR-Seeleute

Das letzte große Fest der DSR-Seeleute in diesem Jahr fand am 13. Oktober in Reinsberg statt. Es war ein Jubiläum, denn man traf sich zum 20. Mal. Als Ehrengast war Roland Methling vom Hanse Sail-Büro Rostock eingeladen. Er brichtete über seine Arbeit und die Vorbereitungen für die Hanse Sail 2002. Mitglieder und Vereine wurden für ihre gute Mitarbeit und Zusammenarbeit durch Frank Thiele, Vorsitzender des DSR-Seeleute e.V., gelobt und gewürdigt. Für den Typ IV-Fahrensleute e.V. nahm stellvertretend Gerhard Franz die Grüße und Glückwünsche entgegen. Wie immer bei solchen Treffen, wurden auch Erinnerungen ausgetauscht, ein bisschen gefeiert und getanzt. Weil es wieder sehr gefallen hat, freuen sich alle schon auf die nächsten Treffen im Jahre 2002.


Roland Methling informierte über die Hanse Sail 2002.


Frank Thiele übermittelte Grüße an den Typ-IV-Verein.

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Schiffsoffizier aus Warnemünde - Auslaufmodell oder Qualitätsmerkmal


Die Ingenieurhochschule für Seefahrt war zu DDR-Zeiten als Ausbildungsstätte für Schiffsoffiziere weltweit anerkannt. Dafür sorgte ein ausgewogenes Verhältnis von maritimer Forschung und Ausbildung an einer gemeinsamen Einrichtung. 

Nach der politischen Wende im Jahre 1989 ist die Zahl der Immatrikulationen drastisch zurückgegangen. Ursächlich dafür war der kürzere Ausbildungsweg in den alten Bundesländern, aber auch die neu gewonnene Reisefreiheit ließ viele umdenken. Entsprechend wurden verbunden mit einem drastischen Personalabbau auch die Forschungsmittel erheblich gekürzt. Die Lehrinhalte mussten den neuen Ausbildungsanforderungen angepasst werden. Hier konnte der verbleibende Personalstamm auf Erfahrungen, aus im Sinne der maritimen Ausbildung besseren Zeiten, zurückgreifen.

Mit der Zeit lernte man die neuen Förderbedingungen kennen und nach und nach wurden neue Mittel für die maritime Forschung aquiriert.

In den letzten zehn Jahren hat sich die Infrastruktur für maritime Ausbildung wesentlich verändert. Unsere IHS ist nicht mehr die, die sie einmal war. Auch gibt es kein Ausbildungsschiff mehr, auf dem angehende Schiffsoffiziere das Handwerkszeug in praktischen Einsetzen erlernen konnten.

Dass dies ein wesentliches Manko der neu zu gestaltenden Ausbildung war, wurde den Umdenkern in Warnemünde schnell bewusst. Ein Ersatz für das Ausbildungsschiff "Störtebeker" musste geschaffen werden, um qualitativ in der Ausbildung nicht hinter die westlichen Ausbildungsstätten zu geraten. Unter der Leitung des damaligen Sprechers des Fachbereiches Seefahrt der Hochschule Wismar in Warnemünde, Herr Prof. Dr. Benedict, wurden alle Anstrengungen unternommen, einen neün Simulator in Warnemünde zu errichten, der dem Hamburger Simulator SUSAN in keiner Weise nachsteht. Gleichzeitig wurden die Anforderungen an den Simulator den modernen Ausbildungsanforderungen angepasst. Aber auch für Forschung sollte hier noch Spielraum bleiben.

Das Ergebnis dieser Anstrengungen wurde im Mai 1998 feierlich in Betrieb genommen. Alle Nachteile des Standortes Warnemünde gegenüber der bis dahin stärkeren Konkurrenz aus Hamburg waren schlagartig beseitigt. Es mussten sogar millionenschwere Neuinvestitionen in den Hamburger Simulator getätigt werden, um nicht im Fahrwasser von Warnemünde zu ertrinken.

MSCW heißt es, das UFO auf der linken Seite der B 103 gleich hinter der Einfahrt von Warnemünde. Es ist kein spektakulärer Name, kaum einer der Jungoffiziere weiß nicht, dass es "Maritime Simulation Centre Warnemünde" heißt. Die meisten von ihnen haben es kennengelernt, natürlich in Warnemünde in der Aus- oder Weiterbildung, im Schiffsführung-, -maschinen- oder VTS-Simulator. Einmalig in Europa lassen sich die einzelnen Simulatoren parallel, gegeneinander und gekoppelt betreiben. Na klar, dass auch wieder Platz und Zeit für Forschung ist.

Die Anzahl der Studenten jedenfalls steigt wieder auf ein noch nie dagewesenes Nachwendeniveau. In der nautischen Fachrichtung scheint sich jedenfalls ein stationärer Wert abzuzeichnen. Für den technischen Bereich müssen sich dagegen die Vorteile noch herausstellen. Aber vielleicht wird sich auch hier im Laufe der Zeit der Vorzug der praxisnahmen Simulatorausbildung gegenüber herkömmlicher Ausbildungsmethoden durchsetzen. Zu wünschen wäre es, denn interessant sind die technischen Simulationen jedenfalls.

Dr.-Ing. Holger Korte

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Nachruf

Wir trauern um Kapitän Alfred Robert Kaiser

Am 13. Oktober 2001 verstarb unser langjähriges Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Typ IV-Fahrensleute e.V. Die Seefahrt war sein ganzer Lebensinhalt. Mit Engagement widmete er sich dem Vereinsleben. Als Symbol dafür steht auch die neue Schiffsglocke, die er im Oktober 1999 auf dem Traditionsschiff einweihte. Wir werden Alfred in guter Erinnerung behalten.

Die Mitglieder des Typ IV-Fahrensleute e.V.

   
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Vereinspolitik
Mitgliederversammlung

Am 06. Oktober hat unsere diesjährige Mitgliederversammlung vorerst letztmalig in der Offiziersmesse des Traditionsschiffs stattgefunden. Es wurde eine neue Satzung beschlossen, die gegenüber der alten folgende wesentliche Änderungen enthält:  
  1. Der § 3 über die Mittelverwendung wurde bezüglich der angestrebten Gemeinnützigkeit neu gefasst.
  2. Der Vorstand wurde von bisher 3 auf 5 Mitglieder erweitert.
  3. Die Kontrollkommission wird durch zwei Kassenprüfer ersetzt.

Für die kommende EURO-Zeitrechnung (ab 01.01.2002) wurde der Beitrag auf 20 Euro festgesetzt.

Durch eine stetig steigende Mitgliederzahl zählt der Verein derzeit 83 Mitglieder.

Entsprechend der neuen Satzung wurden die nachfolgenden Vereinsfreunde in Funktionen gewählt:
Vorstand: Hans-Jürgen Mathy, Kpt. Alfred Kaiser, Dipl.-Ing. Reinhard Lachs, Elke Schuldt,  Dr.-Ing. Holger Korte
Kassenprüfer: Kpt. Karl-Heinz Ziegert, Jürgen Weger.

Zur Abrundung der Veranstaltung wurde am Vormittag das "Maritime Simulationszentrum Wamemünde" besucht. Hier erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Überblick über den zunehmenden Automatisierungsgrad von Brücke und Maschinenraum. Das traditionelle Labskaus- Essen nach der "Pflicht" leitete einen gemütlichen Nachmittag mit interessanten Gesprächen ein.

hk

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Berichte aus der Bürgerschaft

Gegen Traditionsschiff als teuren Blumenkasten
Das Schifffahrtsmuseum soll mit all seinen Abteilungen in Schmarl ein Zuhause finden. Unklar ist, ob die Stadt das Traditionsschiff zurückkaufen muss.

Von RENATE SCHUMANN

Stadtmitte. Besucher des Schifffahrtsmuseums sollen künftig nach Schmarl fahren, finden dort aber alle Abteilungen auf einem Fleck. Die Bürgerschaft beschloss gestern bei ihrer Sitzung, dass die Abteilungen Schifffahrts- und Schiffbaugeschichte auf dem Gelände der Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) 2003 zusammengeführt werden sollen.

Für den Bereich Schifffahrtsgeschichte, der sich zurzeit noch an der August-Bebel-Straße befindet, soll ein neues Haus konzipiert werden, Aas eine angemessene Präsentation der vorhandenen  Exponate und  Ausstellungen gewährleistet". "Seit einem Jahr kommen ständig neue Konzepte auf den Tisch. In einem heißt es, der landseitige Neubau ist gestrichen, dann ist er plötzlich wieder notwendig", begründet Liesl Eschenburg (CDU) den Antrag des Kulturausschusses auf eine solche Festlegung. Bei der Bürgerschaftssitzung im März soll die Stadtverwaltung ein Konzept für die künftige Ausstellungsgestaltung vorlegen sowie einen Überblick über die Gelder, die mittelfristig für die Umsetzung nötig sind.

Ungewiss ist die Zukunft des Traditionsschiffs, das die Abteilung Schiffbaugeschichte beherbergt. Die IGA-Gesellschaft hat das Schiff im Sommer von der Stadt gekauft. Die ehemalige "Dresden" soll nun mit Hilfe von Fördermitteln des Bundes für 9,2 Millionen Mark umgebaut werden. Unklar ist aber, ob diese Fördermittel fließen, wenn die Stadt nicht Eigentümer ist: "Wir wissen nicht, ob ein langjähriger Nutzungsvertrag reicht", sagte Oberbürgermeister Arno Pöker. Der Fördermittelantrag sei gestellt. Im Laufe der "zwischen Antragsteller und Geldgeber normalen Diskussion" werde diese Frage geklärt. "Sonst müssen wir das Schiff zurückkaufen", sagte Kultursenatorin Ida Schillen.

Geld für einen solchen Rückkauf will der Verein der "Typ IV-Fahrensleute" sammeln: "Wir werden ein Spendenkonto einrichten", sagte Vereinsmitglied Dr. Holger Korte. Er und sein Verein machen sich Sorgen, was mit dem letzten erhalten gebliebenen von einst 15 Frachtern des Typs IV passiert: "Wir sind dagegen, dass es als millionenschwerer Blumenkasten endet. Es kommt als Schiff und Denkmal zu kurz." Ida Schillen versprach, die Stadt werde alles tun, um den Charakter des unter Denkmalschutz stehenden Schiffs zu erhalten.

Rostocker Zeitung (Regionalteil OZ) vom Donnerstag, 06.12.2001

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Kurz notiert

Der monatliche Stammtisch findet ab November 2001 regelmäßig am 1. Mittwoch des Monats in der Gaststätte "Zur Kogge" in der Wokrenter Straße (Nähe Stadthafen) statt.

Ausnahmsweise wird der nächste Stammtisch erst am 9. Januar stattfinden.

Am Freitag dem 7.12. wurde mit einer Woche Verspätung das Traditionsschiff unter Führung der Lotsen Dr. Subklew und Herrn Pahl in den Stadthafen zur Haedge-Halbinsel geschleppt. Der Liegeplatz im Museumshafen wird zu unserem Bedauern nur vorübergehend bis zur Eindockung im Februar kommenden Jahres Heimat unseres Schiffes sein.

Der Verein der Typ IV-Fahrensleute hat beim Finanzamt Rostock die Gemeinnützigkeit beantragt.

Herr Kapt. Karl-Heinz Ziegert wurde auf der Vorstandssitzung vom 06.11.2001 in den Vorstand kooptiert, um die Aufgaben unseres verstorbenen Freundes Kapitän Alfred Kaiser zu übernehmen.

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SOS - Traditionsschiff
Aufruf zur Spendenaktion

Die Stadt Rostock hat auf der Bürgerschaftssitzung vom 05.12.2001 die Zusammenlegung von Schiffbau- und Schiffahrtsmuseum nach Rostock-Schmarl beschlossen. Dieses Konzept beinhaltet zu unserem Bedauern auch das Traditionsschiff.

Leider sind die finanziellen Möglichkeiten der Stadt Rostock sehr beschränkt und daher ist dieses Konzept äußerst umstritten (siehe "Berichte aus der Bürgerschaft"). Zum Erhalt des Traditionsschiffes als Denkmal haben wir deshalb ein Spendenkonto eingerichtet und rufen alle Leser und Interessenten auf, einen Beitrag zum Erhalt des letzten Typ-IV-Schiffes zu leisten.

Ihre freundliche Spende überweisen Sie bitte ab dem 01.01.2002 auf das Konto: "SOS Traditionsschiff", Kto.-Nr.: 440010101 bei der Ostseesparkasse Rostock, BLZ: 13050000.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Der Vorstand des Typ IV-Fahrensleute e.V.

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Impressum

Impressum: Die neue "Voll Voraus"
Herausgeber: Typ IV-Fahrensleute e.V.
Redaktion: Hans-Jürgen Mathy, Ingrid Franz, Gerhard Franz
Anschrift:
Typ IV-Fahrensleute e.V., Schiffahrtsmusuem Traditionsschiff, Liegeplatz Schmarl, PF 50, 18106 Rostock
Tel.: (0381) 1204848
Fax: (0381) 1214428
e-mail: info@TypIV-DSR.de
URL: http://www.TypIV-DSR.de

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  08.06.2015  
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