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Die neue "Voll Voraus" 3/2001

Zum dritten Mal erscheint eine Ausgabe unserer neuen "Voll Voraus". Vor etwa einem Jahr im Frühling wurde dieses Informationsblatt erstmalig aufgelegt und sofort von unseren Lesern angenommen. Wir machen weiter mit einer neuen Ausgabe, in der wir ehemalige Fahrensleuten und Interessenten über die Aktivitäten in den Vereinen und über Neuigkeiten informieren wollen. Auch in diesem Blatt stellen sich wieder Gruppen und Vereine vor - einige von ihnen zum ersten Mal. Darüber hinaus gibt es Informationen über die Zukunft des Traditionsschiffs sowie eine herzliche Einladung der Freiberger Seeleute zu einem erstmaligen Treffen DSR-verbundener Vereine und Fahrensleute. Beim Lesen viel Spaß!

Inhalt:

Das Traditionsschiff wird "aufpoliert"
Typ-IV-Fahrer sind auch 2001 aktiv
DSR-verbundene Vereine und Fahrensleute treffen sich
Die weiteren Höhepunkte des DSR-Seeleute e.V. für das Jahr 2001
Handeln nach dem Motto: Nur gemeinsam sind wir stark!
Fahrensleute treffen sich beim Klönsnack in Güstrow
Bei "Fx-Intern" herrscht noch lange keine Funkstille
VKS vertritt Interessen seines Berufsstandes
Bordgeschichten I (Aus den Tagebüchern ehemaliger DSR-Seeleute)
Wo verblieb unser Schiff?
DSR - Was ist aus ihr geworden?
Im Archiv geblättert...
Kontakte auf einen Blick
Impressum

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Das Traditionsschiff wird "aufpoliert"

Eine Archivaufnahme zeigt die MS Dresden, dem heutigen Traditionsschiff vom Typ Frieden, auf Reede vor Rostock-Warnemuende

Das Traditionsschiff MS "Frieden" ist als lebendes Zeugnis unserer Fahrenszeit erhalten geblieben. Wir wollen es zwar nicht zum Tempel machen, aber als Geschichtszeugnis erhalten und seinen Weg mit kritischen Augen begleiten. Nebenbei gesagt macht die Erhaltung auch großen Spaß. Sie gibt dem Typ-IV-Verein eine sinnvolle Beschäftigung, nach der ein Bierchen in der Nock oder auf der Brücke doppelt gut schmeckt - eben wie in alten Zeiten...

Wie geht es weiter mit dem Traditionsschiff? Durch die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 2003 in Rostock ergibt sich eine gewaltige Chance für das Schiff. Es kommt Ende Oktober 2001 in die Werft, wird überholt und dann als Schiffahrtsmuseum komplettiert. Das jetzige Schiffahrtsmuseum in der Stadt soll dann seinen Platz im Traditionsschiff erhalten. Diese Konsequenz begrüßen wir, wird doch dadurch die Attraktivität wesentlich erhöht. Zur IGA 2003 wird das Schiff dann an seinem alten Platz am Warnowufer in Schmarl - mitten im künftigen IGA-Gelände - festmachen. Was danach passiert, ist noch unklar. Wir werden uns weiter bemühen, dass das Traditionsschiff einen Platz im Stadthafen, in Sichtweite des Zentrums, erhält. Denn die Hansestadt Rostock hat durch Schiffbau und Schiffahrt weltweite Bedeutung bekommen. Die Zeugen jener Zeit sollten alle Besucher der Hansestadt zu sehen bekommen, und nicht nur diejenigen, die sich nach Schmarl verirren.

Jürgen Mathy, Typ-IV-Verein Rostock

Inhalt

Typ-IV-Fahrer sind auch 2001 aktiv

Was gibt es Neues vom Typ-IV-Verein? Wir sind jetzt auch im Intemet präsent unter:
http://www.TypIV-DSR.purespace.de.   Bitte beachte: Die URL ist veraltet! (ABa, 25.10.2009)

Beim Stammtisch im Januar wurden Plaene fuer das neue Jahr geschmiedet.

Auf unserem ersten Stammtisch am 3. Januar wurden gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Das heißt, die wichtigsten Vorhaben in diesem Jahr wurden beraten und Vorstellungen entwickelt, wie wir diese realisieren wollen. Wie immer werden wir an jedem 1. Mittwoch im Monat unseren Stammtisch auf dem Traditionsschiff durchführen. Mit der Werftliegezeit des Schiffes ab Oktober müssen wir uns dann ein anderes Plätzchen suchen. Zu unseren Treffen sind natürlich nicht nur Typ-IV-Fahrer, sondern alle Seeleute oder Interessenten eingeladen. 

Der Schaukasten im Eingangsbereich des Traditionsschiffs wurde umgestaltet.Vom Schiffahrtsmuseum wurde uns ein Schaukasten im Eingangsbereich des Traditionsschiffs zur Verfügung gestellt, den wir gleich im Januar umgestaltet haben. Freuen würden wir uns über Exponate (Leihgaben), die wir dort künftig ausstellen können.

Am großen Treffen der Vereine im Juni in Reinsberg/Sachsen (Seite 3) wollen auch wir Typ-IV-Fahrer zahlreich vertreten sein. Danach wirft dann schon die 11. Hanse-Sail im August ihre Schatten voraus. Gemeinsam mit den Freiberger DSR-Seeleuten werden wir uns traditionsgemäß mit einem Stand auf der großen Bummelmeile im Rostocker Stadthafen präsentieren. Ein Schwerpunkt unseres Jahrestreffens im Oktober wird die Wahl des neuen Vorstands sein. Vorgesehen ist auch ein Besuch des Simulationszentrums für Seefahrt in Rostock-Warnemünde mit Führung.

Über alle Veranstaltungen werden wir im Internet informieren bzw. die Termine an die uns bekannten Vereine und Freunde weitergeben.

Doch nicht nur feiern, sondern auch harte Arbeit ist angesagt. Nachdem wir im vergangenen Jahr die Brücke des Traditionsschiffs auf Vordermann gebracht haben, wollen wir uns in diesem Jahr den Kartenraum vornehmen. Damit wird es wieder ein ereignisreiches Jahr, über das wir auch weiter in der neuen "Voll Voraus" berichten werden. 

Inhalt

DSR-verbundene Vereine und Fahrensleute treffen sich

Unser Verein, der DSR-Seeleute e.V. Freiberg, möchte für dieses Jahr ein Treffen organisieren, an dem möglichst viele Vereine und an der Seefahrtsgeschichte Interessierte teilnehmen. Die Vertreter der jeweiligen Vereine und regelmäßigen Treffs hätten dort die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig bekannt zu machen. Dazu werden alle uns bekannten Vereine und Seeleutetreffen angeschrieben und nach ihrer Meinung befragt.

Die gesamte Organisation des Treffens, das auf den Zeitraum vom 22. bis 24. Juni 2001 terminisiert ist, übernimmt unser Verein und sieht folgenden Ablauf vor:

Freitag, den 22. Juni. gegen mittag Abfahrt mit modernen Reisebussen ab Rostock; Abendessen und Übernachtung in Memmendorf bei Freiberg. Dort erwartet Sie eine gut Pension.

Sonnabend, den 23. Juni nach dem Frühstück Fahrt nach Dresden, Stadtrundfahrt, Besuch des Verkehrsmuseums oder der im Wiederaufbau befindlichen Frauenkirche. Anschließend: Teilnahme am 19. DSR-Seeleutetreffen in Reinsberg bei Freiberg. Übernachtung wieder in Memmendorf.

Sonntag, 24. Juni nach dem Frühstück Rückfahrt nach Rostock.

Der Kostenanteil pro Teilnehmer beträgt für alles, inkl. HP, 198 Mark. Dieser Betrag stellt den Selbstkostenanteil dar. Nicht benötigte Geldmittel werden an die einzelnen Vereine rücküberwiesen. Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung bzw. Voranmeldung mit. Wenn sich der Wunsch nach dieser gemeinsamen Veranstaltung erfüllt, sollte das zweite Treffen in Rostock stattfinden.Wir warten auf schnelle Rückantwort, damit wir eine Busauslastung für 45 Personen bis März garantieren können. Privatanreisen sind ebenso möglich.Rückantwort/Anfragen an: Lothar Vogel, Am Haltepunkt 10, 09569 Falkenau oder www.seeleute.de o.Telefon (0 37 26) 7122 92.

Weitere Infos zum Treffen findet Ihr hier.

Inhalt

Die weiteren Höhepunkte des DSR-Seeleute e.V. für das Jahr 2001

17. März 2001: 18. Seemannstreffen in Reinsberg bei Freiberg. Da MS Maylein für solche Veranstaltungen zu eng geworden ist, wurde ein neues Domizil im Gemeindezentrum Rheinsberg mit einer Kapazität von 500 Plätzen gewählt. Zu Gast war diesmal Herr Dr. Elchlepp als langjähriger Vorsitzender der Seekammer der DDR. Er hielt einen Vortrag über das Havariegeschehen in der DSR. Anschließend wurden ein Barabend und Tanz angesagt. Im Vorfeld ab 16.30 Uhr fand die Mitgliederversammlung des DSR-Seeleute e.V. mit Berichterstattung über die Arbeit des Vereins sowie die Wahl des Schiffsrates statt. 

23. Juni 2001: Parallel zum Sommertreffen ist ein Treffen mit DSR-verbundenen Vereinen und Gruppierungen vorgesehen.

13. Oktober 2001: Zum Herbsttreffen sollen der Tag der Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft sowie das zweijährige Bestehen des Vereins zünftig begangen werden. Geplant ist auch ein Workshop zum Thema "Maritime Internetseiten". 

Noch eine Neuigkeit: Seit Februar findet jeweils am letzten Freitag des Montas ein Seeleutestammtisch auf MS Maylein statt.

Inhalt

Handeln nach dem Motto: Nur gemeinsam sind wir stark!

Seit dem 1. Juli 1999 hat der Verein der Seemannsfrauen eine Kontaktstelle für Seemannsfamilien. Es ist ein gemeinwohlorientiertes Arbeitsförderungsprojekt des Ministeriums für Arbeit und Bau, dem Europäischen Sozialfonds und der Hansestadt Rostock. Die Betreuung ist offen für alle Seeleute aus Mecklenburg-Vorpommern, die in folgenden Bereichen beschäftigt sind: Hochsee- und Küstenschiffahrt, Fährschiffahrt, Hochsee- und Küstenfischerei, Binnenschiffahrt, Seeleute ohne Arbeit und Senioren. In den Städten Rostock, Stralsund, Schwerin und Wismar wurden Selbsthilfegruppen gegründet, die ausgebaut werden. In Neubrandenburg wird der Aufbau einer Gruppe Ende März gestartet. Diese Gruppen arbeiten selbständig und werden betreut und angeleitet von den Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle. Durch die Gründung der Gruppen in den aufgeführten Städten ist es noch besser möglich, im Rahmen einer breiten Öffentlichkeitsarbeit auf die Probleme der Seemannsfamilien in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Gruppen dienen der Förderung und Pflege von Kontakten unter den Seemannsfrauen und ihrer Familien, um Vereinsamung vorzubeugen, sich auszutauschen und aufzubauen, im Falle einer Krankheit eventuell Vermittlung von Hilfeleistung. Das Motto heißt: Nur gemeinsam sind wir stark!

Unsere Kontaktstelle in Rostock hat folgende Angebote für Seemannsfamilien: Kontakttelefon, Betreuung der Seemannsfamilien und der Selbsthilfegruppen in Mecklenburg-Vorpommern, Kinderbetreuung dienstags von 13.00 bis 18.00 Uhr nach Vereinbarung, Vermittlung von Hilfe im Krankheitsfalle, Familienausflüge, Kaffeenachmittage, Kreativnachmittage, Sport und Theaterbesuche.

Als Höhepunkte unserer Arbeit finden auch in diesem Jahr bereits zum dritten Mal Seemannsbälle statt:

  • Hochseefischerball am 9. Juni 2001
  • DSR-Seemannsball am 16. Juni 2001

Durch unsere guten Kontakte zu den Mitarbeitern des  Jugendschiffs  "Likedeeler" ist es uns möglich, diese Veranstaltungen wieder dort durchzuführen. Anmeldungen nimmt die Kontaktstelle bis zum 31. März entgegen. Unsere Sprechzeiten sind Montag bis Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr und am Dienstag von 9.00 bis 18.00 Uhr. Zu erreichen sind wir auch unter Telefon/Fax: (0381) 4003410 (sowie unter der e-mail: Seemannsfrauen@gmx.de und unserer Homepage: http://www.seemannsfrauen.purespace.de).   Bitte beachte: Die angegebenen Adressen sind veraltet! (ABa, 25.10.2009)

Ihre Kontaktstelle für Seemannsfamilien

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Fahrensleute treffen sich beim Klönsnack in Güstrow

Die Idee, in Güstrow einen Treffpunkt für Fahrensleute einzurichten, war schon vor dem ersten Besuch bei den DSR-Seeleuten in Freiberg geboren - aber mit der Durchführung haperte es immer noch.

Nachdem ich im Oktober 1999 das Treffen in Freiberg besucht und mit vielen Bekannten gesprochen hatte, machte ich mich an die Organisation eines Treffens in hiesigen Breiten. Denn man hatte mir bestätigt: In fast allen Orten gibt es Fahrensleute, die sich  gern zusammenfinden. Eine Gaststätte wurde schnell gefunden. Die Betreiberin hatte auch einen Bezug zur Seefahrt, denn ihr Ehemann ist Schiffsmechaniker (Matrose mit Doppelfunktion). Hier trafen sich im Dezember 1999 zum ersten Mal fünfzehn Fahrensleute. Ich spreche deshalb von Fahrensleuten, weil dabei alle zur See fahrenden Berufe angesprochen werden sollen. Bei unseren Klönsnacks ist die Fischerei am stärksten vertreten ist.

Mittlerweile haben wir vier Treffen organisiert und müssen jetzt zum zweiten Mal auf die Suche nach neuen Örtlichkeiten gehen, da die Wirtsleute das Lokal aufgegeben haben. Künftig werden die Treffen zweimal jährlich stattfinden, um Abnutzungserscheinungen vorzubeugen.

Zu unserem Kreis von etwa 12 bis 15 Personen werden wir auch weiterhin Gäste einladen, die einen Bezug zur Seefahrt haben. So hatten wir schon den Fischereikapitän und Buchautor Heinz Adler zu Gast. Es wurden reichlich Geschichten ausgetauscht, aber auch die aktuelle Fischereipolitik nicht außen vor gelassen. Ziel und Zweck ist es, die Fahrensleute an einen Tisch zu bekommen, zur Unterhaltung beizutragen und ein Wiedersehen zu ermöglichen. Bei einem weiteren Klönsnack trafen sich zwei Kümo-Kapitäne nach 35 Jahren wieder.

Der nächste Treffpunkt wird am 30. März 2001 stattfinden. Noch ist der Ort der Veranstaltung nicht klar. Er wird aber rechtzeitig über die örtliche Presse bekanntgegeben.

Wer Interesse an einer Mitarbeit oder an den Zusammenkünften hat, kann sich gern an mich wenden, Telefon: (0 38 43) 84 2136.

Kurt Werner Langer,
Güstrower Klönsnack

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Bei "FX-Intern" herrscht noch lange keine Funkstille

Die Gründer des Vereins sind Mitglieder des Stammtisches der Funkoffiziere "Fx-Intem", der seit 1981 unter der Schirmherrschaft der Kammer der Technik der DDR existierte. Seit Gründung des Vereins am 5. April 1990, eingetragen unter dem Namen Seefunk-Fx-Intern e.V. Rostock, versteht sich diese Vereinigung als Interessenvertretung der Inhaber von Funkzeugnissen des Seefunkdienstes, Elektronikoffizieren und Seefunkinteressierten. DerVerein nimmt die beruflichen und kulturellen Interessen seiner Mitglieder wahr und nimmt Einfluss auf die Pflege der persönlichen Kontakteund die Förderung der maritimen Kommunikation sowie Tradition. Er hat gemeinnützigen Charakter, verfolgt keine gewerblichen, parteipolitischen und konfessionellen Ziel. Der Verein pflegt die Zusammenarbeit mit Behörden, Bildungseinrichtungen, Schiffahrtsbetrieben, Verbänden und Gewerkschaften des In- und Auslands. 

Regelmäßige Zusammenkünfte finden jeden ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im Intercity-Hotel am Hauptbahnhof Rostock statt.

Besondere Höhepunkte des Vereinslebens: 

  • Gestaltung einer ständigen Ausstellung zum Thema "100 Jahre Seefunkdienst" auf dem Traditionsschiff  Typ Frieden in Rostock-Schmarl.
  • Mitwirkung zur Anerkennung der Seefunkzeugnisse 2. Klasse der DDR für den Erwerb von Funkelektronikzeugnissen der BRD.
  • Herausgabe diverser Publikationen, wie Broschüren zur ständigen Ausstellung, Buch und CD "40 Jahre Seefunk der DDR", Broschüre "Funkräume auf DDR-Schiffen" etc.
  • Zahlreiche Exkursionen nach Rügen- und Norddeich Radio, Nauen, Mürwick, Sassnitz.
  • Vorbereitung und Durchführung des 100. und 200. Stammtisches von Seefunk-Fx-Intern e.V. in festlichem Rahmen sowie
  • Gestaltung der eigenen Hompage unter WWW.SEEFUNK-FX-INTERN.DE.

Frank Ruppert

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VKS vertritt Interessen seines Berufsstandes

Im Februar des vergangenen Jahres beging der Verein der Kapitäne und Schiffsoffiziere e.V. Rostock (VKS) sein zehnjähriges Bestehen. Über die Hälfte seiner etwa 200 Mitglieder fährt heute noch aktiv zur See. Als kameradschaftlicher, berufsständischer Verein vertritt der VKS die beruflichen Interessen seiner Mitglieder, fördert Kameradschaft, beruflichen Gedankenaustausch und Fortbildung, arrangiert sich bei der Nachwuchsgewinnung, pflegt Geselligkeit und seemännische Tradition. Die Mitgliedschaft ist an ein Befähigungszeugnis/Patent gebunden, nicht an eine weiter bestehende Tätigkeit in der Seeschiffahrt. Der Verein ist Mitglied des Verbandes Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere (VDKS). Im Rahmen satzungsgemäßer Beitragszahlung erhalten alle Mitglieder über den VDKS Rechtsberatung und aktiv fahrende Kameraden Rechtsschutz in beruflichen Angelegenheiten. Über den Verband arbeitet der VKS in internationalen Verbänden und Gremien mit. Auch mit den maritimen Vereinen der Region besteht eine enge Zusammenarbeit. Der "Rostocker Hafenstammtisch" z.B. dient der Förderung und Entwicklung der Seeverbundwirtschaft. Die Mitgliederversammlungen des VKS finden jeden dritten Donnerstag um 18.00 im "Hausbaumhaus" in Rostock in der Wokrenter Straße statt.

Inhalt

BORDGESCHICHTEN (I)

Aus Tagebüchern ehemaliger DSR-Seeleute

BG I Mit dieser Publikation beginnen die Herausgeber eine Heftreihe über das Leben an Bord von Handels-schiffen der ehemaligen Deutschen Seereederei Rostock. Im Mittelpunkt stehen dabei das Schiff und seine Besatzung. Vorliegende Geschichten der Fahrensleute sind Zeitdokumente und erinnern an die gewesenen Arbeitsbedingungen, Betriebsabläufe und Bordgemeinschaften. Ob auf See oder im Hafen, lustige Episoden kommen dabei ebenso zur Sprache wie so manch absurde Bordgeschichte. Einige Schilderungen gehen bis ins Detail und machen so den vielseitigen Tagesablauf von Seeleuten besonders deutlich. Die ergänzende Auswertung von Tagebüchern der Besatzungsmitglieder und einer Reihe von Bordbüchern vieler Einzelschiffe und Schiffsgruppen fordern auch für die Zukunft weitere Beiträge zur Geschichte der bis 1990 bestandenen DDR-Handelsschiffahrt.
Die Beiträge in BORDGESCHICHTEN sollen an die Fahrenszeit von über 30.000 ehemaligen Seeleuten erinnern, die unter DSU-, DSR- und Deutracht-Flagge bzw. der blau-rot-blauen Schornsteinmarke über alle Weltmeere fuhren. Das sich noch in Vorbereitung befindliche Heft ist die erste redaktionell eigenständige Publikation des DSR-Seeleute e.V. Freiberg und entsteht in Kooperation mit der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Ostsee e.V. Rostock. Im April vergangenen Jahres wurde dazu zwischen beiden Vereinen eine Vereinbarung zwecks künftiger Zusammenarbeit abgeschlossen. Der Heftumfang im DIN-A4-Format beträgt 120 Seiten. Erscheinungstermin ist der August 2001 - pünktlich zur Hanse Sail in Rostock. Die Nummerierung im Buchtitel lässt erkennen, dass weitere Hefte in loser Folge erscheinen sollen.

Wolfgang Jacob, DSR-Seeleute e.V. Freiberg
Frank Thiel, Schiffahrtsgeschichtliche Gesellschaft OSTSEE e.V. Rostock

Inhalt

Wo verblieb unser Schiff?

Diese Frage stellen sich viele ehemalige Besatzungsmitglieder von DSR-Schiffen. Nur wenige haben die Möglichkeit, in Lloyd's Register of Schipping lückenlos Einsicht zu nehmen und die Verbleibe zu ermitteln. Durch den öfteren Eigner- und Namenswechsel der Schiffe sowie teilweise fehlenden Angaben bei Vercharterung wird es auch zunehmer schwieriger, verlässliche Angaben zu finden. Für den überwiegenden Teil der ehemaligen DSR-Flotte sind die Verbleibe jedoch bis zu Verschrottung nachgewiesen und auch schon publiziert.

Hier finden die Leser der neuen "Voll Voraus" in dieser Ausgabe die Verbleibedaten der sechs "Afrika-Frachter" nach dem Verkauf durch die Deutsche Seereederei Rostock GmbH.

MS WISMAR
Am 14. November 1991 in Rostock verkauft an Shenzen Daxi Marine Shipping Co. Ltd. Shanghai (CHN), Mgrs. Shenzen Shipping Co., übergeben. Neuer Name: SHEN DA. Am 3. Dezember l996 nach Calcutta zum Abbruch.
 

MS SONNEBERG
Am 5. März 1991 verkauft an die Genav Maritime Co. Ltd. Kingstown (VCT), Mgr. S. 1. Khairy. Neuer Name: FALCON EYE. Am 4. September 1996 Eintreffen in Alang/Indien zum Abbruch., der am 15. des selben Monats bei Chowdhry Shipbreakers begann.
 

MS WITTENBERG
Am 10. Januar 1992 in Lübeck verkauft an Shenzen Daxi Marine Shipping Co. Ltd. in Guangzhou (CHN). Neuer Name: SU RUN. Sofortiger Weiterverkauf an Bullitiman Overseas Ltd. Kingstown (VCT), Mgrs. Jiangsu Marine Shipping Co. 1995 nach neuer Vermessung 5902 BRZ. 1997 Calcutta zum Abbruch.
 

MS FREDERIC JOLIOT-CURIE
Am 22. August 1990 verkauft an die Alps Shipping Ltd. Kingstown (VCT). Mgr. Vakil Enterprises, Dubai. Neuer Name: ALPS. 1992 umbenannt in ORANGE 11. Am 13. Juli 1992 in Bombay zum Abbruch.
 

MS STOLLBERG
Am 15. April 1991 von der DSR GmbH Rostock außer Dienst gestellt. Im Juli 1991 verkauft an die Bullitiman Overseas Ltd. Kingstown (VCT). Neuer Name: SUXIANG. 1994 bei Mgrs. Jiangsu Marine Shipping Co. Anfang 1996 nach neuer Vermessung 5858 BRZ. Im Herbst 1996 zum Abbruch verkauft, der Ende Januar 1997 in Chittagong begann.
 

MS FÜRSTENBERG
Am 27. November 1990 verkauf an die JSM Holding (St. Vincent) Ltd., Kingstown (VCT), Mgrs. Jiangsu Marine Shipping Co. Neuer Name: SU RONG. Am 20. März 1992 auf der Reise von Dalian nach Inchon westlich von Inchon, Position 37.11 N/126.22 O Grundberührung. Während des Abschleppmanövers lief der Maschinenraum voll Wasser. Das Schiff wurde daraufhin in Position 37.18 N/126.21 O, westlich von Inchon, auf Strand gesetzt. Einen Tag später kenterte es und kippte auf die Backbordseite. Es wurde nach einiger Zeit geborgen und verankert. Am 14. April 1993 erfolgte dieVerschleppung nach Inchon zur Han Sung Salvage Co. Ltd. Dort begann der Abbruch.

Wolfgang Jacob
Schiffahrtsgeschichtliche Gesellschaft OSTSEE e.V. Rostock und DSR-Seeleute e.V. Freiberg

Inhalt

DSR - Was ist aus ihr geworden?

Klar ist: die DSR, wie sie viele Menschen - vor allem Fahrensleute - kannten, gibt es nicht mehr. Der Frachtschiffahrtsbereich, der zugleich in der damaligen DSR das Kerngeschäft war, ist in die Reederei F. Laeisz G.m.b.H. übergegangen. Dort fahren z. Z. 37 Schiffe, von denen 17 die Bundesflagge führen. Die anderen Schiffe fahren unter der Flagge Liberias. Insgesamt werden auf den Schiffen etwa 1000 Seeleute beschäftigt; davon etwa 400 Deutsche. Da 50 Seeleute aus der Hamburger Laeisz Schiffahrtsgesellschaft kommen, sind somit rund 350 Seeleute aus der ehemaligen DSR noch an Bord dieser Schiffe tätig.

Viele Seeleute - vor allem Schiffsoffiziere haben Anstellungen in den verschiedensten Reedereien in Deutschland bekommen. Das Mannschaftspersonal hatte nur noch geringe Chancen auf eine Beschäftigung in der Seeschiffahrt. Die ausländischen Seeleute der Reederei F.Laeisz G.m.b.H. kommen vor allem von den Philippinen, aus Russland, dem Baltikum und von Kiribas sowie Tuvalu.

Der Schiffsbestand ist zum Teil neu in Dienst gestellt, aber es laufen aus der DSR-Zeit z.B. die RO-RO-Schiffe "Kahleberg" und "Auersberg", der Gastanker "Bussewitz" sowie die Eisenbahngüterfähren "Petersburg" (ex. "Mukran") und "Greifswald". Wesentlich für die Beschäftigung deutscher Seeleute wirkt sich das in Bundeshoheit und unter deutscher Flagge fahrende Forschungsschiff "Polarstern" aus, das von der Reederei Laeisz G.m.b.H. bereedert wird. Einsatzgebiete für dieses Schiff sind die Antarktis und Arktis im Rahmen von Forschungsprogrammen des Alfred-Wegner-Instituts (Polarforschungsinstitut).

Die volkseigene DSR ist mit der Wende im Jahre 1990 in eine GmbH eingetragen worden und 1993/1994 im Zuge der Privatisierung von den Eignern - zwei Hamburger Kaufleute (Herr Rahe und Herr Schües) - in eine Holding umgewandelt worden. Diese DSR GmbH hatte verschiedene Töchter mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern (Schiffahrt, Touristik, Immobilie u.a.). Fast alle Töchter hatten in ihrer Namensbezeichnung das Kürzel "DSR" enthalten (z.B. DSR Immobilie, DSR Touristik usw.). Dieses Kürzel ist inzwischen bei allen Untemehmensteilen gestrichen worden.

Mit dem Löschen des DSR-Kürzels bei der Gesellschaft DSR-Senator verschwand dieser weltweit bekannte Name auch aus dem Frachtschiffahrtsgeschäft, denn DSR-Senator ist der wichtigste Charterer vieler Schiffe der Reederei F. Laeisz G.m.b.H. Dies realisiert jetzt die Senator-Line und auch Hanjin weiter. Allgemein bestand damit die Meinung, dass nun die DSR aufgelöst ist.

Sachlich ist das nicht richtig. Die DSR GmbH existiert immer noch; sie gehört Herrn Rahe und ist die Muttergesellschaft der Touristik- und Immobiliengruppe. Dort sind noch einige Beschäftigte tätig. Herr Rahe sagte auch in einer der letzten Aufsichtsratssitzungen im Jahre 1999, dass er beabsichtige, die DSR wieder zu einer aktiven Gesellschaft zu entwickeln. Nun, das werden wir ja sehen. Zumindest ist die DSR noch unter der Handelsregistemummer 297 in Rostock eingetragen.

Die DSR lebt aber auch noch mit den etwa 400 Seeleuten in der Frachtschiffahrtsreederei F. Laeisz G.m.b.H. (350 Seeleute) und den etwa 50 Seeleuten auf den Schiffen der Touristikgruppe (MS "Arkona" und CS "Aida").

Peter Geitmann,
Betriebsrat Reederei Laeisz

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Im Archiv geblättert ...

Ob Seeleute, die freie Tage oder Urlaub hatten, Seemannsfrauen, die am die Rückkehr ihrer Männer warteten, oder Landratten, die sich auch gern den Duft der großen weiten Welt hätten um die Nase wehen lassen - sie alle warteten auf den Mittwoch, wenn in der Ostsee-Zeitung die Schiffspositionen veröffentlicht wurden.
   
VEB Deutfracht/Seereederei Rostock (DSR) meldet folgende Schiffspositionen:
In DDR-Häfen:
Rostock: J. Schehr, Radebeul, Schwerin, Müggelsee, Fleesensee, W. Seelenbinder, Senftenberg, Eisenhüttenstadt, Mansfeld, Jena, Thale, Dessau, Weimar, Görlitz, Apolda, Schwedt, Th. Körner, G. Weerth, Neuhausen, Radeberg
Wismar: Fürstenwalde, Liebenwalde, Kölpinsee, F. Reuter, Hellerau

Auf Fahrt bzw. in ausländischen Häfen:
Luckenwalde, Aken nach Alexandria, - Erfurt, Wittenberg, Pasewalk nach Antwerpen,  - Heidenau nach Archangelsk,  - H. Heine, E. M. Arndt nach Bolivar,  - Potsdam nach Bombay,  - Quedlinburg nach Buenos Aires,  - Eisenberg nach Casablanca, - Th. Fontane nach Cuba, - A. Säfkow nach Danang, - Klosterfelde nach Denton Wharf, - A. v. Humboldt nach Gdynia, - M. Thesen nach Gent, - Gotha nach Haldia, - Vockerode, Schwarzburg nach Hamburg,  - Gleichberg nach Hanko,  - Fichtelberg nach Havanna, - Nordhausen nach Hongkong, - Leipzig nach Hsinghang,  - Halle nach Karachi,  - S. Jähn nach Lanarca, - F.-J. Curie nach Las Palmas, - Schwielowsee nach Liverpool, - Werbellinsee nach Misurata, - Pritzwalk nach Mombasa,  - Rhinsee nach Monrovia, - Trenntsee nach Namibe,  - Blankensee, Inselsee nach Nordenham, - Stollberg nach Owendo,  - Naumburg nach Penang,  - Schönwalde nach Portsmouth, - Altenburg nach Rio de Janeiro, - Mühlhausen, B. Bästlein, Boizenburg nach Rotterdam, - Colditz nach Santos,  - Glauchau, H. Kapelle nach Singapore, - Fürstenberg nach Sinoe, - Eichsfeld, Bussewitz nach Ventspils,  - Blankenburg nach Vera Cruz,  - Sangerhausen nach Yokohama

Auf Heimreise:
M. Reichpietsch, Trattendorf, Lübbenau, Gröditz, Premnitz, F. Engels, F. Freiligrath, Th. Storm, Kahleberg, Beerberg, Brocken
Nach Wismar: F. Stenzer, Rabenau, Mittenwalde

Weitere Schiffe befinden sich im Nord-Ostsee-Einsatz.

Ostsee-Zeitung, 6. November 1985

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Kontakte auf einen Blick

Anschriften/Ansprechpartner maritimer Vereine mit DSR-Traditionspflege:

Rostock: 

Verein der Kapitäne und Schiffsoffiziere, Vors.: Kapitän Rolf Permien, Hausbaumhaus Wokrenterstraße 40, 18055 Rostock, Tel.: (038220)349.

Rostock:

Typ IV-Fahrensleute e.V., Vors.: Jürgen Mathy, "Traditionsschiff Typ Frieden" PF 50, 18106 Rostock, Tel.: (0385)615010 oder 0172-3839401. Jeden ersten Mittwoch im Monat Stammtisch in der O-Messe auf dem Traditionsschiff.

Rostock: 

Verein der Seemanssfrauen "Ostsee" e.V., Kontaktstelle für Seemannsfamilien Gördelerstraße 20, 18069 Rostock, Tel.: (0381)4003410

Rostock: 

Schiffahrtsgeschichtliche Gesellschaft OSTSEE e.V., Schwaaner Landstr. 162, 18059 Rostock, Tel./Fax: (0381)4003786

Rostock:

Seefunk-Fx-Intern e.V., Vors.: Frank Ruppert, Pappelallee 40, 18147 Rostock, (gleichzeitig Vereinsanschrift). Jeden ersten Donnerstag im Monat Stammtisch im Intercity-Hotel Rostock

Freiberg:

DSR-Seeleute e.V., Präs.: Frank Thiele, Gaststätte "MS Maylein", Hainicher Str. 79, 09599 Freiberg, Tel.: (0371)372230. Nächstes Treffen am 23. Juni 2001.

Genthin: 

Seemannsclub, Marlies und Peter Große, An der Fischlaake 3, 39307 Genthin, Tel.: (03933)990016.

Güstrow: 

DSR-Hafenspringer, Kurt Werner Langer, Oberscherenweg 215, 18273 Güstrow, Tel.: (03843)842136.

Schwedt und Umgebung: 

Marineverein, Vereinslokal "Am alten Markt" Berliner Str. 53, 16303 Schwedt, Tel.: (03332)23386. Treff jeden 1. Freitag im Monat 18.00 Uhr.

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Impressum

Impressum: Die neue "Voll Voraus" 
Herausgeber: Typ IV-Fahrensleute e.V.
Redaktion: Hans-Jürgen Mathy, Ingrid Franz, Gerhard Franz 
Anschrift:
Typ IV-Fahrensleute e.V., Schiffahrtsmuseum Traditionsschiff, Liegeplatz Schmarl, PF 50, 18106 Rostock 
Tel.: (0381) 1204848, 
Fax: (0381) 1214428 
e-mail: info@TypIV-DSR.de
URL: http://www.TypIV-DSR.de

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  08.06.2015  
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